Ich habe dir den Sommer gepflückt

Ihn gefühlt, gerochen und geschmeckt. Und dann für Dich gepflückt. Und damit du auch so lang wie möglich etwas von ihm hast, habe ich ihn für dich haltbar gemacht. Zumindest ein bisschen. Ein bisschen Sommer in ein Glas gesperrt. Von dort kannst Du ihn dir immer wieder rausholen wenn dir danach ist. Nach warmen Sonnenstrahlen, nach Sommer-Kussmund-Rot und nach einem Geschmack der die Zunge kitzelt…

Und ich hoffe mein bisschen Sommer schmeckt Dir. Und vor allem Dir, meine liebe Christin. Das ist nämlich meine Very-Berry Tauschpartnerin. Ich bin nämlich wieder dabei bei Post aus meiner Küche. Und dieses mal dreht sich alles um die bezaubernden roten Sommerbeeren. Und wenn es ein Thema gibt, dass so richtig was für mich ist dann Beeren. Es gibt kaum eine Obstsorte die mit “-beere” endet, die ich nicht mag. Egal ob Erdbeere, Himbeere, Blaubeere, Brombeere oder Johannisbeere. Ich mag sie alle. Ach, ich liebe, liebe, liebe sie alle… Könnte mich tagelang davon ernähren und würde sie auch (fast) immer meiner großen Liebe KARAMELL vorziehen…

Und aus diesem Grund sah meine beerige Post dieses mal so aus:

Für meine Tauschpartnerin gibts eine Scone-Backmischung und das dazu passende Rasberry-Curd.

Scones gehören vor allem in England zu einem sehr beliebten Teegebäck. Klassischerweise werden sie mit Lemon-Curd verzehrt. Die Zitrone musste dieses mal aber aufgrund des Themas weichen und wurde einfach durch Himbeeren ersetzt… Schmeckt vorzüglich! Die Zitronenvariante übrigens auch.

Die Rezepte stammen beide von Annik Wecker.

Für die Sconebackmischung einfach 300 g Mehl mit 40 g Zucker, 2 TL Backpulver und 1/4 TL Salz in ein Weckglas füllen und verschließend. Zum Backen 125 g kalte Butter in kleinen Stückchen zu der Mehlmischung dazugeben und unterarbeiten. 100 ml Milch (oder Buttermilch) mit einem Ei vermengen und unterrühren. Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig ca. 2 cm dick ausrollen und mit einem runden Ausstecher (oder Trinkglas) 8 Kreise ausstechen und auf das Blech legen. Auf mittlerer Schiene im Backofen ca. 20 Minuten backen.

Very british wird der Genuss mit diesem Himbeer-Curd (für 4 Gläser à 250 ml):

1 kg frische (oder TK-) Himbeeren mit 2 EL Wasser in einen Topf geben und aufkochen lassen. Kurz köcheln lassen, bis sie zerfallen. Anschließend durch ein Sieb in eine Metallschüssel streichen (dies ist der mühsamste Teil). 450 g Zucker, 1/2 TL Salz, 120 g kalte Butter in Stückchen sowie 3 Eier hinzufügen und in ein Wasserbad stellen. Masse im warmen Wasserbad mit dem Schneebesen bei geringer Hitze schlagen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Die Hitze des Wasserbades erhöhen (kochen lassen) und dabei ständig (!) mit dem Holzlöffel rühren. Die Masse sollte dick vom Löffel tropfen, darf aber keinesfalls koch, denn sonst flockt das Ei. Das Himbeer-Curd wird beim Abkühlen noch fester. Die eingedickte, noch heiße Masse in 4 saubere Gläser füllen und am besten im Kühlschrank lagern.

Schmeckt wunderbar zum Frühstück, und zum Nachmittags-Milchkaffee, und als kleiner süßer Abschluss zum Abendbrot und auch  manchmal einfach nur im Vorbeigehen auf einem kleinen, feinen Löffelchen… Pur! Hmmmm….

So, liebe Christin und ihr vielen anderen lieben Mitleser. Ich hoffe sehr dass Päckchen übersteht den Transport unbeschadet. Ich wünsche mir bis zur Auslieferung mal eine kurze Sonnen-Hitze-Pause (das mag das Curd auf Dauer nämlich nicht unbedingt)… Und lieber DHL-Mann, bitte, bitte, bitte… bring es schnell und sicher an seinen Bestimmungsort. Und dort schenkt es meiner Tauschpartnerin und allen anderen die jetzt Lust haben so ein Curd mal nachzukochen, ein paar glückliche, sommerliche Minuten!

Und was schmeckt für Dich so unverwechselbar nach Sommer? Verrätst Du’s mir?

Lasst es Euch gut gehen und genießt den Sommer!

Glückliche Grüße aus dem Beerenhimmel,

*bee

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Comments

  1. Hallo Bee
    Ich bin auch ein absoluter Beerenfan! Tolle Idee mit deiner Rezeptkombination und den schönen Bildern, da möchte man am liebsten immer Sommerzeit/Beerenzeit haben…
    Liebe Grüsse an dich, Moni

  2. Mhmmm, köstlich! Mir fiel eben beim Betrachten deiner Himbeeren – absolut berrylicious, das Foto! – mit großem Schrecken auf, dass ich Himbeeren noch gar nicht hatte, dieses Jahr! Geradezu skandalös! Da weiß ich ja jetzt, was ich morgen tun werde…
    Ein wunderschönes Wochenende wünsche ich dir und deinen Lieben!
    Naomi

    • Ohhhhh neeeeeiiiiin, liebe Moni!!! Dann mach dich mal ganz schnell auf die Socken zum nächsten himbeerfeld oder obststand! Fröhliches genießen,
      *bee

  3. Ich habe meiner Tauschpartnerin auch Curd gemacht :)! Erdbeer und Himbeer. Allerdings mit weniger Frucht im Verhältnis als bei dir. Dadurch ist die Farbe nicht so schön intensiv… Ich hätte gar nicht gedacht, dass dieses Verhältnis noch ausreicht, damit es fest wird. Nächstes Mal dann :)!

    • Hat ganz gut geklappt, wenn auch die Konsistenz dann erst nach einer Nacht im Kühlschrank so richtig perfekt war! Viel spaß beim ausprobieren!
      Glg,
      *bee

  4. hmmmm. sieht superwunderschön aus!!!!!!!!!!!!! aber: müsste es nicht “raspberry” heißen???

    • AU WEIA!!!! Danke für den Hinweis, da ist mir doch glatt ein p durchgeflutscht… Wie krieg ich das nur noch da unter… Mist.
      Gott sei dank ist das dem Curd egal, also einfach ein Auge zudrücken ;-). Danke trotzdem für den Tipp, eine Bildungslücke weniger…
      Aufmerksame Grüße,
      *bee

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