Hereinspaziert! {GiveAway}

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Hier wird heute ordentlich gefeiert. Der Sekt ist eingeschenkt, das Glitzer-Konfetti flattert schon durch die Luft, das Geschenk liegt bereit und jetzt fehlst nur noch Du,  mein Gast!

Mein Blog ist umgezogen und ich würde mich freuen wenn Du mich in meinem neuen Blog-Zuhause besuchst. Du findest mich ab jetzt auf www.emmabee.de. 

Ein wichtiger Hinweis noch an alle Abonnenten bzw. alle diejenigen, die auch künftig per Email über neue Beiträge auf dem Laufenden gehalten werden wollen: Damit nichts und niemand verlorengeht würde ich mich freuen wenn Du Dich nochmal auf http://www.emmabee.de in die Abonnenten-Liste einträgst. Vielen Dank!

Und nun tritt ein, ich warte schon auf Dich: www.emmabee.de

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Tritt also ein und schau Dich ruhig ein wenig um, denn es ist viel passiert hier bei EmmaBee. Mein Blog hat sich ein neues Kleidchen übergeworfen und erstrahlt in neuem Glanz. Und nicht nur optisch sieht jetzt alles ein klein wenig anders aus, auch die Bedienung ist insgesamt viel einfacher und übersichtlicher geworden. In den letzten Wochen habe ich auf dem Blog umdekoriert, sortiert und aufgeräumt. Neue Kategorien erleichtern die Suche nach Rezepten und Beiträgen, und für etwas mehr Alltagstauglichkeit lassen sich die Rezepte jetzt auch mit einem click gleich ausdrucken. Das war ein ordentliches Stück Arbeit, die sich aber gelohnt hat, wie ich finde.

Aber nicht nur mein Blog-Outfit ist neu, nein – hier passieren gerade so einige kleine und große lebensverändernde Dinge. Ich habe mich entschieden den Sprung ins kalte Wasser zu wagen und mich selbständig zu machen. Lange, lange habe ich von diesem Weg geträumt und hin und her überlegt ob ich den Mut dafür aufbringe. Irgendwann stand dann fest: „Ich mach das jetzt einfach!“ Und hier bin ich nun. Ein bisschen nervös,  sehr, sehr gespannt, irre neugierig und auch voller Glück über meinen Mut und Vorfreude auf alles was da noch so kommen mag. Der erste Schritt ist getan also her mit dem schönen Leben…

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Aber nicht alles ist neu hier, denn so sehr ich die Veränderung liebe, schätze ich auf der anderen Seite auch das nötige Quäntchen Beständigkeit, und so wird das auch weiterhin hier auf meinem Blog geliebt und gelebt: das Outfit ist neu, die inneren Werte sind aber noch ganz die Alten. Hier wird also weiterhin etwa zwei mal wöchentlich über alles gebloggt was mich glücklich und zufrieden macht: leckere Rezepte, einfache DIY’s, Gedanken aus dem Leben, Eindrücke von Unterwegs und jede Menge Inspiration für Deinen Alltag.

Und wie könnte man dies besser feiern als mit einem einzigartigen Geschenk für meine Gäste…

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Über diese volle Ladung Inspiration darf sich eine meiner Leserinnen schon ganz bald freuen, denn ich habe meine liebsten Buch-Neuerscheinungen gesammelt und zu einem wunderbaren GiveAway-Päckchen zusammengeschnürt. Und so warten 10 großartige Bücher darauf eine von Euch so richtig glücklich zu machen, zu inspirieren und darauf der Gewinnerin ein strahlendes Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Hier die Bücher nochmals im Detail, warum Du jedes einzelne davon unbedingt haben musst und welches meine Lieblingsrezepte bzw. -tipps sind (beginnend von links oben):

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„Handlettering – die Kunst der schönen Buchstaben“ von Frau Annika (TOPP): Handlettering klingt neu, ist aber ein ganz altes Handwerk: das des Schildermalers nämlich. Und weil handgeschriebene Karten, Geschenkanhänger, Tafeln und Co. ihren ganz eigenen Charme habe, empfehle ich jedem mit der Liebe zu Buchstaben, dieses wunderbare Grundlagenbuch. Auf wunderbare Weise erfährt man hier nämlich, dass das was oft so unglaublich schön und kompliziert aussieht, meist viel einfacher gelingt als gedacht. Ich habe mich total in die traumhaft schöne Glückwunschkarte auf Seite 21 verliebt.

„Feste feiern vegetarisch – Köstliche Rezepte für besondere Anlässe“ von Katharina Saheicha und Sophia Maureen Saheicha (Thorbecke): OK, zugegeben, über die Fotos in diesem vegetarischen Kochbuch muss man manchmal ein klein wenig hinwegsehen, doch dafür präsentieren die beiden Autorinnen in diesem Kochbuch einige wunderbare vegetarische Rezepte, die sich auf jedem großen oder kleinen Fest sehen lassen können, und nicht nur als schnödes Beilagenessen daherkommen. Wer braucht schon Fleisch wenn er das alles haben kann. Meine Favoriten: Rucola Butter (S.69) und die marinierten, im Ofen gerösteten Radieschen (S. 70). 

„Take a bite oft the Good Life – Vegetarische Rezepte, die glücklich machen“ von Guido Gravelius (Edition Fackelträger): Dieses Buch ist eine meiner allerliebsten Neuentdeckungen am Kochbuchhimmel. Es steht für gutes Essen und damit ganz viel gutes Leben. Das Kochbuch ist für alle, die geerdet, bodenständig und trotzdem kreativ kochen und essen möchten. Ich hätte jetzt so überhaupt nichts gegen den Wintersalat mit gebackenen Haselnuss-Camembert-Ecken von Seite 192 einzuwenden.

„Gesund kochen ist Liebe – Über 80 ausgewogene und natürliche Rezepte“ von Veronika Pachala (ZS Verlag): Gesunde Ernährung führt nicht selten dazu sich mit verschiedenen Alternativen für Zucker, Weißmehl, Kuhmilch & Co. auseinanderzusetzen. Das Kochbuch der Carrots-for-Claire-Bloggerin Veronika Pachala zeigt auf sehr charmante und leckere Weise wie unkompliziert und köstlich gesunder Genuss ohne Verzicht geht. Eine tolle Inspiration! Ihr Food-Blog-Award-prämiertes Rezept für die Best-of-Lasagne (Seite 96) klingt einfach unverschämt lecker.

„Pikkolo und Panettone – Famiglia Maiotti tischt auf“ von Astrida Wallat (Atlantik): Zwar kein Kochbuch, dafür aber eine herrliche deutsch-italienische Familienkomödie in der gutes Essen einige nicht ganz unwesentliche Rolle spielt. Liebenswürdige Charaktere, zahlreiche vorweihnachtliche Verwicklungen und eine Liebesgeschichte – im Mittelpunkt steht aber immer und ganz eindeutig: la famiglia. 5 wunderbaren Familienrezepte am Buchende gibt’s inklusive.

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„Hemsley, Hemsley – Natürlich gut essen“ von Melissa und Jasmine Hemsley (Edel): Die beiden Schwestern stehen für kreative Rezepte aus naturbelassenen Zutaten ohne Gluten und Industriezucker. Mit ihrem Hemsley & Hemsley-Food-Konzept revolutionieren sie gerade die Food- und Wellness-Szene. Überraschende Rezepte und praktische Tipps für einen gesünderen Alltag gibt’s in diesem einzigartigen Kochbuch. Der Superfood-Salat mit Miso-Tahini-Dressing von Seite 76 hat mein Herz schon im Sturm erobert.

„Süßer Sonntag – Das Backbuch für den schönsten Tag der Woche“ von Ilse König, Clara Monti und Inge Prader (Brandstätter): In diesem Buch geht es weder um langweilige Kaffeekränzchen-Sonntage, noch um Buttercrememonster. Die Autorin Ilse König möchte uns den Sonntag als „Du-musst-nicht“-Tag ans Herz legen – ganz ohne Korsett und dafür mit unendlichen Möglichkeiten ihn zu genießen. Die meist unaufwendigen Rezepte lassen vom Langschläfer-Frühstück bis zum Blechkuchen für den Sonntagsausflug nichts aus. Die Schoko-Espresso-Tarte von Seite 83 gehört zu einem meiner Highlights.

„In 24 Plätzchen um die Welt“ von Silke Martin (Hölker): Ein grandioses kleines Buch, denn es ermöglicht den Blick über den Plätzchentellerrand. 24 wunderbare Rezepte aus der ganzen Welt, alles andere als langweilig, dafür überraschend und sehr interessant. Soeben beschlossen: bei uns gibt es demnächst Lebkuchen-Brownies (Seite 8).

„Genuss aus der Heimat – Die besten regionalen & saisonalen Rezepte“ von Dagmar von Cramm (GU): In ihrem neuen Buch setzt sich Dagmar von Cramm für die „Grüne Küchenwende“ ein: 250 verführerische Rezepte laden ein, öfter mal regional, nachhaltig und saisonal zu kochen und damit die persönliche Öko-Bilanz zu verbessern. Und weil schon die kleinen Dinge einen großen Unterschied machen können, hat mich dieser Kochbuch-Klassiker überzeugt. Das Bratapfelgratin von Seite 266 kommt mir dabei gerade wie gerufen.

„Dein Bett liebt Dich! – Das Wohlfühlbuch für Einkuschelkünstler“ von Meredith Gaston (Gerstenberg): Dieses Buch verdient schon allein für die wunderschönen Illustrationen einen Ehrenplatz auf Deinem Nachttisch. Dass das Bett nicht nur Erholungsort sondern auch ein großartiger Platz für Kreativität und Inspiration ist, daran hat die Autorin Meredith Gaston keinerlei Zweifel, und davon möchte sie mit diesem wunderschönen Buch auch viele andere passionierte Schlafmützen überzeugen. Herrlich. Mein Lieblingskapitel: Die Bedeutung unserer Träume ab Seite 72.

Bevor ich Dir noch die Teilnahmebedingungen für das GiveAway verrate, entführe ich Dich kurz für einen Blick hinter die Kulissen des Blog-Neudesigns, denn nur mit der Unterstützung von einigen fabelhaften Menschen, ist mein Blog heute auch außen genauso schön wir er vor meinem inneren Auge schon immer war:

So einem Blog ein neues Outfit samt Logo zu verpassen ist ein ganz schöner Kraftakt, den ich der wunderbaren Susanne Bauder verdanke. Bereits bei unserem allerersten Email-Kontakt vor einem Jahr, verstand Susanne es auf wunderbare Weise, mich genau dort abzuholen wo ich stand. Mit ihrem brillanten KnowHow und jeder Menge Feingefühl hat sie immer dafür gesorgt dass jede Frage und jeder Wunsch gehört wurden. Susanne versteht nicht nur irre viel von dem was sie tut, sondern ist selber auch passionierte Bloggerin – soviel Herzblut verbindet und lässt einen von Anfang an die gleiche Sprache sprechen. Vielen Dank!

Die neuen Portrait-Fotos von mir stammen von der umwerfenden Stefanie Winkler. Für jemanden der zwar gerne fotografiert, sich aber überhaupt nicht gerne fotografieren lässt, hätte so ein Fotoshooting theoretisch großen Stress bedeuten können. War es aber nicht. Ganz im Gegenteil – Steffi hat unser Haus im Nu in ein riesiges Foto-Studio verwandelt und mich auf die entspannteste, lustigste und schönste Weise überhaupt in meiner Lieblingsumgebung fotografiert. Das Ergebnis sind wunderschöne Bilder die mir aus der Seele sprechen. Danke schön!

Und nun die Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:

Like EmmaBee auf Facebook und hinterlasse bis zum 10.12.2015 23:59 Uhr einen Kommentar unter diesem Blogpost oder auf Facebook, indem Du mir verrätst auf welches der 10 Bücher Du Dich am allermeisten freust. Teilnehmen können ausschließlich volljährige Leser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Rechtsweg ausgeschlossen, eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.

Der Gewinner wird per Zufallsgenerator ermittelt und auf dem Blog bekanntgegeben. Viel Glück!

Schön, dass Du da warst und komm bald wieder! Und wenn Du magst, dann lass mich doch noch wissen wie es Dir gefällt, auf meinem neuen Blog. Von was möchtest Du mehr lesen? Und von was weniger? Ich freue mich von Dir zu hören.

Allerliebst,

*bee

Diese allerletzte Sekunde…

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…wenn ich die nicht hätte, dann würde hier wohl manchmal eine kleine Hungersnot ausbrechen, das Haus würde im Chaos versinken und meine Familie würde ihr Dasein in Langeweile und Ungemütlichkeit fristen. Aber glücklicherweise gibt es sie, diese eine allerletzte Sekunde. Und so rettet sie mich gar nicht so selten aus so manch kleiner Not. Wie heute zum Beispiel. Noch vor einer Stunde hättest du in unserem Haus garantiert nichts, überhaupt GAR nichts gefunden, was daran erinnert hätte, dass schon in zwei Tagen der erste Advent ist. Und das wo ich die Vorweihnachtszeit fast noch mehr liebe als das eigentliche Weihnachtsfest. Meine Kinder fordern schon seit Tagen Erklärungen warum alle, wirklich ALLE schon festlich geschmückt haben, nur wir nicht. Ts, ts, ts!

Und wie so oft, in der Not lässt sich aus einem Haufen Nichts plötzlich ganz, ganz viel zaubern. Mit dem was gerade im Haus war habe ich nicht einen, nein – gleich 2 Adventskränze gebastelt. Das war nicht geplant, aber weil ich mir nicht sicher war ob Variante 1 mir wirklich gefällt, habe ich gleich noch eine zweite, klassische Variante gemacht…

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Unser Adventskranz dieses Jahr ist schlicht und einfach, und trotzdem lässt er mein Herz wild auf und ab hüpfen, denn er erinnert mich auf wunderbarerweise an die schwedischen St. Lucia-Lichterkränze – und nach unserem diesjährigen Kurzurlaub in Schweden (hier und hier) ist alles einfach nur schön, toll und zauberhaft, was die Erinnerung an Skandinavien wieder aufleben lässt.

Für den Adventskranz habe ich einfach ein paar buschige Buchszweige aus dem Garten mit etwas grünem Draht zu einer zusammengebunden und anschließend zu einem Kranz verbunden. Mit der Heißklebepistole schnell noch ein paar Holzperlen aufgeklebt, 4 große weiße Kerzen befestigt (auch mit der Heißklebepistole – es musste ja schnell gehen) und fertig ist der einfache und dennoch schöne Lichterkranz.

Die zweite Adventskranz-Variante, bei der ich mir noch nicht sicher bin ob ich ihn wirklich mag oder nicht, sieht übrigens so aus…

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Gebastelt habe ich ihn aus kleinen Holzsternen, die ich beim letzten Wocheneinkauf aus der Mini-Weihnachtsdeko-Abteilung im Supermarkt mitgenommen hatte. Die Sterne habe ich ebenso mit etwas Heißkleber zusammengeklebt und dabei darauf geachtet, dass sie beim Zusammenkleben kreisförmig angeordnet sind. Zum Schluss noch 4 weiße Christbaumkerzen daran befestigen (Heißkleber), rote Schleifchen drum und fertig ist die rustikale Kranz-Variante.

Heute Nachmittag wird noch der Adventskalender vom letzten Jahr in der Küche auf den Bilderleisten aufgebaut und im Laufe des Wochenendes gefüllt…

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Während ich in den letzten Jahren immer versucht habe den Kalender neben Süßem auch mit ein paar Kleinigkeiten zum Spielen oder Basteln zu befüllen, habe ich nun beschlossen, dass es  dieses Jahr nur Süßigkeiten in den kleinen Döschen geben wird. 3 Kinder mit süßen und nützlichen Kleinigkeiten zu überraschen ist nicht nur unglaublich aufwendig sondern kann auch sehr schnell ziemlich kosten aufwendig werden. Und weil es sowieso schon viel zu tun gibt, und es im Dezember auch noch genug andere Geschenke hagelt, dürfen meine 3 kleinen Damen sich in diesem Jahr über den heiß begehrten Süßkram freuen. Den Dosen-Adventskalender hatte ich letztes Jahr aus leeren Marmeladen-Dosen gebastelt. Er ist ratzfatz fertig und lässt sich jedes Jahr aufs Neue wieder befüllen. Die Anleitung findest Du übrigens hier.

Schön langsam kommen wir auch hier in Fahrt, und wenn die Zeit am Wochenende reicht, dann backen wir auch schon einmal eine erste Runde Lieblingsplätzchen…

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Die Fensterkekse schmecken lecker und sind dabei auch noch richtig schön anzusehen.  In der Mitte der Butterplätzchen sorgen kleine, Frucht- oder Kramellbonbon-Stücke für ein hübsches, teilweise durchsichtiges Fenster dass herrlich knackt wenn man darauf beisst. Das Rezept für die Fensterkekse findest Du hier.

So, das war’s fürs Erste. Das erste Adventswochenende kann nun kommen, ich bin bereit.

Und wie ist’s bei Dir? Freust Du Dich schon auf die Adventszeit?

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

Allerliebst,

*bee

 

„Your personal book dose“ – die letzte Runde!

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Draußen herbstelt es gewaltig und heute Nacht sollen sogar schon die ersten Schneeflocken fallen… Obwohl der Herbst nicht unbedingt zu meiner liebsten Zeit im Jahr zählt – zu sehr vermisse ich die Sonne und leide unter der unguten Mischung aus grau, kalt, nass und windig – freunde ich mich seit Jahren dann doch noch irgendwann mit dem Herbst an. Beispielsweise kenne ich keine Zeit im Jahr in der ich mehr lese als jetzt. Nachdem man den Sommer überwiegend draußen verbracht hat, macht es nun plötzlich auch drinnen wieder mehr Spaß. So könnte ich ohne Weiteres den ganzen Tag unter einer kuscheligen Decke auf der Couch verbringen. Alles was ich dafür bräuchte sind lediglich ein gutes Buch, eine Tagesration Kekse und eine Kanne Lieblingstee… Nach dem Bücher-Sommer folgt also nun der Bücher-Herbst und heute gibt es die letzte Runde ‚Your personal book dose‘ – vielleicht ist ja auch für Dich etwas dabei!

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Ihr erinnert Euch ja vielleicht noch an die Aktion: Zum dritten Mal stellen meine Buchfreundin Vera und ich Euch die Ergebnisse unserer ‚book dose‘ vor. Ihr erinnert Euch ja vielleicht an die Aktion: hier hatte ich meine Thalia-Buchfreundin gesucht und hier  und hier gibt es die Ergebnisse und Meinungen zu unseren ersten beiden Buchpaketen.

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„5 Tage die uns bleiben“ von Julie Lawson Timmer (Lübbe)

———-Was hat Dir an dem Buch gefallen?———-

*bee: Vorsicht: Taschentuch-Alarm! Das ist irgendwie schön und unendlich traurig zugleich. Julie Lawson Timmer erzählt die Geschichte der unheilbar kranken Mara und dies gelingt ihr erstaunlich ehrlich, berührend und selten kitschig. Nach einer niederschmetternden Diagnose verliert die Protagonistin langsam und bei vollem Bewusstsein die Kontrolle über ihren Körper. Sie beschließt ihr Leben und Leiden bewusst zu verkürzen. Doch wie nimmt man Abschied von seinen Liebsten, wenn man weiß, dass einem nur noch wenige gemeinsame Tage  bleiben? Ein schönes Buch über das Abschiednehmen die überwältigende Kraft der Liebe.

Vera: Eine Mutter,schwer krank, die sich noch fünf Tage mit Ihrer Tochter gibt und ein Mann, dem noch fünf Tage mit seinem „Pflegesohn“ bleiben. Dieses Buch ist so unwahrscheinlich emotional und feinfühlig geschrieben. Ich habe geweint, gefühlt und gehofft.

———-Was hat Dich überrascht oder Dir nicht gefallen?———-

Vera: Dieses Buch hat mich nicht überrascht, aber sehr gut gefallen.

*bee: Das Buch ist sehr berührend, ab einem gewissen Zeitpunkt wird die Geschichte allerdings etwas vorhersehbar. Und auch die Parallelhandlung über Scott’s Abschied von seinem Pflegesohn wirkt  zuweilen aber etwas überflüssig.

———-Dieses Buch ist ideal für…———-

*bee: …Tage die nicht zu grau und düster sind und perfekt um seinen Tränen mal wieder freien Lauf zu lassen ;-).

Vera: …regnerische Herbsttage mit einem Vorrat Taschentücher.

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„28 Tage lang“ von David Safier (Rohwolt)

———-Was hat Dir an dem Buch gefallen?———-

*bee: Auch dieses Buch, dass die Geschichte der jungen Mira erzählt, hat mich sehr, sehr berührt. Beim Lesen fühlte ich mich immer wieder an eines meiner Lieblingsbücher, „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak, erinnert. In „28 Tage lang“ kämpft die 15-jährige Jüdin Mira gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester um das tagtägliche Überleben im Alltag des Warschauer Gettos. Die Geschichte ist schonungslos erzählt und dennoch absolut mitreißend.

Vera: Dieses Buch erzählt die letzten Tage der jüdischen Bevölkerung im Warschauer Ghetto. Es geht um Mira, die versucht Ihre Schwester und Mutter „durchzubringen“ und um die Liebe und den revolutionären Aufstand. David Safier schreibt normalerweise ja eher leichte Romane und er führt durch diesen Roman, ohne den Leser emotional zu überfordern aber wohl zum Nachdenken anzuregen.

———-Was hat Dich überrascht oder Dir nicht gefallen?———-

Vera: Als ich die Book-dose erhalten habe, griff ich zuerst zu diesem Buch, „um es hinter mich zu bringen“. Ich war überrascht, wie gut dieses Buch geschrieben war. David Safier schafft es den nötigen Abstand zu halten, jedoch die ungeschönte Realität zu erzählen.

*bee: Es gibt eigentlich nichts was mir an diesem Buch nicht gefallen hat. Beim Lesen sollte man sich allerdings auf eine gnadenlose Erzählweise und eine manchmal kaum auszuhaltende Intensität gefasst machen.

———-Dieses Buch ist ideal für…———-

*bee: …alle die keine Angst haben sich mit einem der traurigsten Kapitel unserer Geschichte auseinanderzusetzen.

Vera: …Menschen, die sich nicht zu schade für Wahrheiten sind und auch gerne mal bereit sind, sich zum Nachdenken bringen zu lassen.

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„Eis, Sorbet, Frozen Joghurt“ von Dr. Oetker (Dr. Oetker Verlag)

———-Was hat Dir an dem Buch gefallen?———-

*bee: Die Jahreszeit in der Eis als Abkühlung dient ist zwar schon vorbei, nun bricht aber die wunderbare Zeit an in der eine Kugel Eis so manches heiße Dessert wie Bratapfel oder ofenwarme Brownies einfach noch ein klein wenig leckerer macht. Und genau dafür ist dieses Buch eine wunderbarer Begleiter. Darin finden sich allerlei Rezepte die sich total unkompliziert und gelingsicher zubereiten lassen – und zwar ganz ohne Eismaschine!

Vera: Okay, inzwischen ist es nicht mehr ganz so heiß, aber ein Eis geht immer.  Schön aufgezogenes Buch, die Rezepte lassen sich einfach lesen und ich kann mir vorstellen, hier und da vielleicht mal ein Rezept auszuprobieren, obwohl ich Eis und Co. eher nur einmal im Schaltjahr selber mache.

———-Was hat Dich überrascht oder Dir nicht gefallen?———-

Vera: Das einzige was ich hier vielleicht zu bemängeln habe, ist der Zeitpunkt und dass es nicht ganz mein Interesse trifft, bin eben eher die „Bäckerin“ 😉 Aber dafür kann das Buch ja nix.

*bee: Okay, Kürbis-Orangen-Muffin-Eis wäre jetzt nicht unbedingt meine erste Wahl, aber die Geschmäcker sind ja verschieden. Ich halte mich dann lieber an weißes Schokoladeneis mit Cantuccini oder Creme Fraiche Eis ;-).

———-Dieses Buch ist ideal für…———-

*bee: …alle Schleckermäuler und Eis-Liebhaber!

Vera: …für alle die Eis lieben und das auch gerne selber machen.

Ihr Lieben, das war leider die letzte Runde „Your personal book dose“. Drei Mal hatten Vera und ich das große Vergnügen uns über unsere sorgsam ausgewählten und liebevoll verpackten Bücher-Überraschungskisten von Thalia zu freuen. Was ich darüber hinaus mitnehme ist ein toller Austausch mit einer äußerst sympathischen Leseratte, und die Erfahrung sich ruhig auch mal an Bücher heranzuwagen, die man auf den ersten Blick nicht unbedingt auswählen würde. Es lohnt sich!
Und welches Buch hat Dich zuletzt so richtig begeistert? Oder welchen Titel muss man diesen Herbst unbedingt gelesen haben?
Ich freue mich von Dir zu hören.
Allerliebste Grüße,
*bee

Einmal Nervennahrung bitteschön…!

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Ruhe und Gelassenheit gibts jetzt auch zum Löffeln. Jaaaaa! – das ist die gute Nachricht. Und nun die weniger gute Botschaft: bei mir sind Gelassenheit und Entspannung zur Zeit allerhöchstens im Kochtopf zu finden, denn ansonsten fehlt von ihnen leider jede Spur. Irgendwann vor einigen Tagen haben sie sich wohl klang heimlich aus dem Staub gemacht, einfach so. Seitdem versinke ich im Chaos, bekomme garantiert nichts, überhaupt GAR NICHTS im ersten Anlauf hin und verliere darüber mindestens 3875465 Mal am Tag die Nerven. Und also ob das nicht schon schlimm genug wäre, werde ich von einer quengeligen Einjährigen gestalkt, streite mit meinem Schulkind regelmäßig über Sinn und Zweck von Hausaufgaben und versuche ein bockiges Kindergartenkind zur Räson zu bringen. Und zwischendurch suche ich verzweifelt nach den 3 verloren gegangenen Tugenden. Bislang fehlt von ihnen leider immer noch jede Spur, bis zu Ihrem heiß ersehnten Auftauchen tröste ich mich deswegen einfach mit allerbestem Soulfood…

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Dieses Rezept entstand gestern aus einem starken Heißhunger nach leckerem Soulfood und der großen Sehnsucht nach ganz viel Ruhe & Zufriedenheit. Und wenn sie schon nicht so einfach herbeigewünscht werden können, dann löffel ich eben meine große Portion Gelassenheit getarnt als Lavendel-Milchreis mit Zwetschgenröster und Spekulatiusbröseln

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Wenn gar nichts mehr geht, Milchreis geht immer. So handhaben wir das zumindest hier bei uns. Milchreis ist ein wunderbares und trostspendendes Essen, geht schnell und schmeckt IMMER. Und weil es dieses Mal etwas ganz besonderes werden sollte, sind noch ein paar eher ungewöhnliche Zutaten mit in den Topf gewandert…

Die im Milchreis mitgekochte Orangenschale aromatisiert leicht und dem in der Schale steckenden Orangenöl wird eine muskelentspannende und stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt. Und weil das zwar gut klingt, aber noch nicht genug ist, darfs noch ein klein wenig Lavendelsirup sein, denn die Lavendelnote passt nicht nur gut zu den Zwetschgen, sondern hat auch noch eine äußerst beruhigende Wirkung. Getoppt wird das ganze mit Spekulatius-Bröseln, die wiederum ganz wunderbar mit dem zimtig-fruchtigen Zwetschgenröster harmonieren. Und so einfach wird aus schnödem Milchreis ein Mega-Turbo-Glücklichmacher…

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Rezept für Lavendel-Milchreis mit Zwetschgenröster und Spekulatius-Bröseln:

1 Liter Milch mit einer Prise Salz, etwas Bio-Orangenschale und 250 g Milchreis unter ständigem Rühren aufkochen  und anschließend bei kleinster Flamme garen bis der Reis weich ist.

In der Zwischenzeit 700 g Zwetschgen waschen, entsteinen und halbieren. Mit 100 – 150 g Zucker (je nach gewünschter Süße), einer Zimtstange und dem Saft einer halben Zitrone langsam köcheln lassen bis die Zwetschgen langsam zerfallen. Vom Herd nehmen und in ein sauberes Glas füllen.

4 Stück Spekulatius in eine Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zu feinen Bröseln „mahlen“.

Wenn der Milchreis fertig ist, vorm Herd nehmen und etwa 10 Minuten fertig ziehen lassen. Anschließend einige Tropfen Lavendelsirup (gekauft oder einfach selbst gemacht) unterrühren. Lavendel-Milchreis warm mit Zwetschgenröster und Spekulatius-Bröseln servieren. Wer möchte kann noch ein paar frische oder getrocknete Lavendelblüten über das Gericht streuen.

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Also ich falle jetzt vor lauter Gelassenheit (oder war es doch Müdigkeit?!?) beinahe von meinem Stühlchen und mache mich jetzt auf den Weg ins Bett. Und wenn morgige Tag auch nicht so will wie ich, gibt es eben wieder eine Runde Lavendel-Milchreis. Und zwar für ALLE.

Ich wünsche Dir (und mir) das gelassenste Wochenende aller Wochenenden!

Allerliebst,

*bee

PS: Der restliche Zwetschgenröster hält sich im Kühlschrank ein Weilchen und passt auch ganz wunderbar zu anderen Soulfood-Klassikern wie Kaiserschmarrn oder Grießbrei.

Ein kleines bisschen still und leise…

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…wird es hier in den nächsten 14 Tagen, denn ich gönne mir und dem Blog eine kleine, kreative Pause.

Seit bald 5 Jahren teile ich hier auf EmmaBee Gedanken, Rezepte, DIYs, Leidenschaften und viele, viele Herzensangelegenheiten. Was damals als Zeitvertreib in der Elternzeit begann, ist heute ein Teil meines Lebens, den ich mir nicht mehr wegdenken kann und möchte. Mein Blog ist mein Spielplatz. Er fordert mich heraus, inspiriert mich, lässt mich wachsen, schwemmt mir immer wieder viele neue Abenteuer, Erfahrungen und Menschen in mein Leben…

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In wenigen Wochen endet meine Elternzeit, Töchterlein Nr. 3 wird ein Jahr alt und  irgendwie erwischt mich diese Tatsache ganz kalt, denn das ist viel zu schnell gegangen, ist sie doch gerade erst geschlüpft. Nun muss und darf ich mich langsam damit auseinandersetzen was danach kommt. Zurück in den Job oder doch lieber etwas ganz neues wagen? Ideen habe ich viele, bislang fehlte mir aber immer der kleine, letzte Funken Mut dazu. Mein Gefühl sagt mir, dass jetzt die Zeit dafür gekommen ist, also nehme ich mir in den nächsten Wochen etwas Zeit um Antworten auf ein paar Fragen zu finden, um neue Ideen zu spinnen, Möglichkeiten auszutesten, den Kopf einmal durchzupusten und ein wenig Energie zu tanken.

Vielleicht kannst Du ja auch ein klein wenig Inspiration und Zuspruch für ein neues Projekt, ein Abenteuer oder eine Herausforderung gebrauchen… Das wunderbare Zitat von Samuel T. Coleridge (Hier als Freebie für Dich: InspirationFREEBIE) bringt es für mich ganz wunderbar auf den Punkt…

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In diesem Sinne tauche ich jetzt ein klein wenig unter in meinem Leben und all den vielen Ideen und Hirngespinsten. Am 14. Juli geht es hier aber wieder wie gewohnt weiter. Und dann möchte ich Dich noch einmal nach Schweden entführen, dir mein Rezept für die allerbesten schwedischen Zimtschnecken verraten und Dir erzählen wie es war durch Bullerbü, Katthult & Astrid Lindgrens Geburtsort zu spazieren.

Wer mag kann mir bis dahin gerne auf Facebook folgen, dort gibt es auch in den nächsten beiden Wochen wie gewohnt ab und zu ein kleines Lebenszeichen von mir…

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Ich wünsche Dir eine wunderbare Zeit mit allerbester Sommerlaune!

Allerliebste Grüße und bis ganz bald,

Deine *bee

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3 Dinge die mich gerade richtig glücklich machen…

Wer kennt sie nicht, die Tage an denen scheinbar so überhaupt gar nichts Freude machen will. Das Spiegelbild zieht schon frühmorgens ne Schnute, der Kleiderschrank ist voll & absolut leer zugleich, die Uhrzeit hat beschlossen einem einfach davonzurasen und es gibt scheinbar nichts und niemanden der diesen Tag noch irgendwie retten könnte. Kennst du auch, oder? Ein bis zwei solcher Miesepeter-Tage im Monat kann ich ertragen, mehr aber auch nicht. Für die Momente in denen es mal nicht so rund läuft hat jeder sein eigenes Rettungsprogramm. Heute zeige ich Dir wie ich das Glück wieder hinter dem Ofen vorlocke, egal wie tief die Mundwinkel auch gerade hängen…

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Dem Leben die schönsten Seiten abringen, davon handelt dieser Blog – das ist mein erklärtes Spezialgebiet sozusagen, auch bzw. gerade dann wenn das Leben einem scheinbar nur Saures zu bieten hat. Ganz egal wie mies die Karten gerade sind, ein bisschen Glück findet sich immer und überall. Ist so, das kannst Du mir ruhig glauben.

Heute zeige ich Dir 3 meiner aktuellen Lieblings-Glückrezepte. Sie sind allesamt simpel, mehrfach wenn nicht sogar jahrelang erprobt und wirken garantiert schnell – eine Portion Instant-Glück sozusagen.

Den Anfang macht ein bisschen süßes Glück zum Löffeln…

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Seit 4 Jahren blogge ich hier wöchentlich über große und kleine Küchenschweinereien und viele andere schöne Dinge, aber es gibt kein Rezept, dass ich häufiger geteilt habe als dieses hier. Egal ob Geburtstagsfeier, Grillparty oder Kindergartenfest – die Mini-Cheesecakes machen glücklich und danach schreit jeder nach dem Rezept. Immer. Die kleinen Cheesecakes lassen sich schnell und megaeasy zubereiten, und können sowohl in der kleinen Muffin-Variante wie auch als großes Prachtstück gebacken werden.

Hier kommt das Rezept für meine liebsten und absolut glücksbringenden Mini-Cheesecakes (für etwa 18 Mini-Cheesecakes):

Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) bzw. 160 Grad (Umluft) vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und jeweils einen Haferkeks (ich schwöre auf die Hobbit Kekse; wer’s weniger kernig mag verwendet Eierplätzchen) in die Förmchen legen.

3 Packungen Frischkäse (á 200 g), 200 g Saure Sahne, 225 g Zucker, 3 Eier, 1 TL Vanillezucker, 1 TL Zitronen- oder Limettenarbrieb sowie 2 gestrichene (!) EL Mehl in einer Schüssel zu einer cremigen Masse rühren. Diese anschließend in die Muffinförmchen füllen (bis ca. 0,5 – 1 cm zum Rand) und im Backofen ca. 20 – 25 Minuten backen, bis sie leicht braun werden. Komplett abkühlen lassen. Anschließend jeweils einen Klecks Rote Grütze auf jeden Mini-Cheesecake geben und mit Beeren dekorieren. Fertig ist ein Stück vom Glück zum Löffeln!

Den Tag in sekundenschnelle retten, das kann auch mein nächster Glücklichmacher…

EmmaBee.Glück4Größtes Frustrationspotential hat bei mir definitiv mein Kleiderschrank. Schon wenige Minuten nach dem Aufstehen kann die Auseinandersetzung mit selbigem mich in die schlimmste Katastrophenstimmung stürzen. Tatsache: ich habe 3 Kinder – mein Körper hat erfreulicherweise nach jeder Schwangerschaft wieder den Weg zurück zum Wohlfühlgewicht gefunden, und ist trotzdem nicht mehr derselbe. Die Lieblingsjeans zwickt, das Oberteil saß auch schon mal besser und die Rocklänge könnte auch etwas großzügiger sein. Das alles  könnte ein Grund für schlechte Laune sein, ist es aber an den meisten Tagen nicht mehr. Vor einigen Wochen kam ich in den Genuss eines Triumph-Fittings. Eine wunderbare Sache, und bedenkt man, dass jede 2. Frau die falsche BH-Größe trägt, kann eine persönliche Beratung in angenehmer und diskreter Atmosphäre zu einem richtigen AHA-Erlebnis werden. Die Marke Triumph überzeugt seit stolzen 129 Jahren mit unübertroffener Herstellungskunst für Unterwäsche, und diese Erfahrung spiegelt sich in einer breiten Produktvielfalt für jede Figur und jede Lebenssituation wieder. Gerade nach einer Schwangerschaft verändert sich der Körper noch Monate später, und trotzdem sollte sich auch dann jede Frau schön und wohl in ihrer Haut fühlen. Schließlich hat der Körper großartiges geleistet und verdient jede Menge Anerkennung. Weil sich das Gefühl von unbeschreiblichem Wohlbefinden und Schönheit aber nicht immer so leicht heraufbeschwören lässt, ist Nachhelfen erlaubt. Ich schwöre gerade nach Baby Nr. 3 auf die Sculpting Sensation Serie von Triumph – eine wunderschöne Shapewear die die Figur ins beste Licht rückt und dabei kein bisschen einengt. Wichtig: die Shapewear sollte frühestens drei Monate nach der Entbindung getragen werden, da das noch empfindliche Gewebe ansonsten zu sehr beansprucht wird. Für ein herrlich unbeschwertes Körpergefühl (auch im Sommer!) kann ich diesen Sculpting Sensation Body und dieses zweiteilige Unterwäscheset sehr empfehlen (hier und hier). Anders als bei vielen anderen Shapewear-Produkten sind diese Modelle schön und funktional zugleich. Dass sie zudem aus einem hauchdünnen Stoff gefertigt sind, macht sie auch bei sommerlichen Temperaturen zu einem idealen Begleiter. Mein Fitting-Aha-Erlebnis sorgt nun regelmäßig dafür dass die Katastrophenstimmung am Morgen keine Chance mehr, stattdessen gibt es große Glücksgefühle und das gute Gefühl sich in seiner Haut wieder rundum wohl zu fühlen.

Mein nächster Glücks-Tipp ist der Einfachste von allen. Alles was du dafür benötigt ist Stift und Papier…

EmmaBee.Glück2Kürzlich bin ich beim Ausmisten auf meine alten Tagebücher gestoßen. Im Alter von 15 bis 25 Jahren habe ich regelmäßig Gedanken und Erlebnisse in Kladden und Notizbüchern festgehalten. Den Großteil davon kann ich heute nicht mehr lesen, denn 70 Prozent des Tagebuch-Inhaltes drehte sich um Liebeskummer, Enttäuschungen und andere pubertäre Dramen. Unerträglich und man könnte die Tagebücher auch ‚Unglücklich-Bücher‘ schimpfen. Heute schreibe ich schon lange kein Tagebuch mehr, stattdessen habe ich mir ein liebgewonnenes Ritual angewöhnt, dass das Glück sichtbar macht, wann immer ich es genauer betrachten möchte: an vielen Abenden hole ich vor dem Schlafengehen mein kleines hübsches Notizbüchlein aus der Schublade und schreibe 3 Dinge auf, die mich an diesem Tag besonders glücklich, fröhlich, dankbar gemacht haben. Hin und wieder klebe ich auch kleine Erinnerungen auf: Postkarten, allerliebste Kinderzeichnungen, Fotos, etc. Auf englisch nennt man so ein Tagebuch: Gratitude-Journal, übersetzt müsste das ‚Dankbarkeits-Tagebuch‘ heißen, was sich aber irgendwie bescheuert anhört. Für mich ist dieses Buch einfach nur ein ‚Glücks-Buch, gefüllt mit schönen Augenblicken,  kleinen und großen Glücksgefühlen. Keine langen Texte, kein Blabla, das Glück kommt manchmal auch nur mit wenigen Buchstaben aus. Wunderbarer Nebeneffekt: nicht nur das Schreiben und das sich vor Augen halten macht glücklich, sondern auch die wenigen grauen Tage werden ein wieder bunter, wenn man für ein paar Minuten in dem Glücksbüchlein blättert…

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Das waren sie also, meine zurzeit liebsten Glücks-Bringer. Einfach, praktisch und unglaublich wirksam. Vielleicht ist ja auch für Dich etwas dabei. Es wäre mir eine Freude dir ein kleines Stück vom Glück vom Himmel zu holen.

Und was macht Dich gerade unglaublich glücklich?

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

Allerliebst,

*bee

Dieser Post ist für mich…

EmmaBee.Kakao3…und gleichzeitig auch ein bisschen für Euch alle! Hier bei mir wird nämlich seit einigen Wochen ordentlich Staub aufgewirbelt, und das ist richtig gut so – auch wenn ich im Moment noch gar nicht so weiß wohin das ganz genau führen wird. Der Staub der gerade aufgewirbelt wird, befindet sich ausschließlich in meinen Gedanken. Dort fegt ein ordentlichens Lüftchen seit einigen Tagen herum und pustet alles was staubig und alt ist weg, und schafft ganz viel Platz für Neues.

Wie das eigentlich begonnen hat weiß ich gar nicht so recht… Irgendwann fing das Gedankenkarrussel an sich zu drehen, und ich habe begonnen alles in mir aufzusaugen, was sich um das Thema „Bewusster Leben“ und „Bewusster Essen“ gedreht hat. Warum? Und wieso gerade jetzt? Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung. Irgendwie war das Thema einfach da und wollte weitergedacht werden. Seit dem beschäftige ich mich intensiv, und auf eine für mich ganz neue Art, mit dem Thema Ernährung. Ich bin ein Stier-Kind, ein Genussmensch von den Haar- bis in die Zehenspitzen. Gutes Essen und Genuss in jeglicher Hinsicht stehen bei mir in der Top-Lebenswert-Liste definitv auf einem der obersten Plätze. Furchtbar gutes Essen macht mich unsagbar glücklich und zufrieden. Wie viele Frauen habe auch ich von 15 bis 25 mal die eine, mal die andere Diät ausprobiert, mit Mitte 20 aber dann ein für alle mal entschieden, dass Diäten, Schlankheitswahn und Fitnessstudio so überhaupt nichts für mich sind. Seitdem fühle ich mich richtig wohl in meiner Haut.

Und dennoch: in wenigen Tagen feiere ich Geburtstag, und das erinnert mich wieder an die Tatsache, dass nächstes Jahr im Mai ein runder Geburtstag bevorsteht – ich werde 40. Uff, nochmal: v-i-e-r-z-i-g! Wie unglaublich ich das finde, kann ich gar nicht in Worte fassen – in meinem Herzen bin ich nämlich keinen Tag älter als, sagen wir mal 26, oder so ;-). However, in einem Jahr werde ich also 40 Jahre alt, und das bedeutet wiederum, dass wenn alles gut für mich läuft, habe ich damit so ungefähr die Mitte meines Lebens erreicht. Und das ist doch alle mal ein Grund sich Gedanken zu machen über das Leben, über sich selbst, über seinen Körper, seine Gesundheit und alles was sonst noch zu einem schönen, guten und langen Leben dazugehört…
EmmaBee.Kakao4Eines steht fest, das Leben hat noch jede Menge zu bieten und dafür möchte ich die besten Bedingungen schaffen die nur irgendwie möglich sind. In einigen Jahren tanze ich nämlich auf den Hochzeiten meiner Töchter, halte eine kleine Schar Enkelkinder auf dem Arm, habe so manchen großen und kleinen Lebenstraum erfüllt, einige noch vor mir,  und so nebenbei pflege meine Lach- und Lebensfältchen mit gebührender Sorgfalt und Liebe und genieße das schöne Leben mit meiner Familie. Das ist der Plan…

EmmaBee.Kakao1Seit ich also denken kann, beschäftige ich mich mit Essen, aber noch nie habe ich das so intensiv und hinterfragend getan wie in den letzten Wochen. Während die Gedanken sich sonst meist nur um die nächsten Mahlzeit, den ärgsten Heißhunger oder das aktuelle Lieblingsdessert drehten, denke ich heute viel über die Frage nach was mir und meinem Körper denn wirklich so richtig gut tut, was mich gesund und fit hält, wieviel wovon denn am besten ist und was ich vielleicht lieber vom Speiseplan verbannen oder zumindest einschränken sollte, weil es definitiv nicht gut tut. Zur Zeit probiere ich viele neue Dinge aus, habe Bücher über Ernährung nach TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), Ayurveda oder über die wunderbare kretische Küche gelesen. Und auch wenn keine dieser Ernährungslehren mir zu 100 Prozent entspricht, stelle ich fest, dass es sich dennoch ganz wunderbar anfühlt, sich immer wieder aus diesem großen Wissensschatz zu bedienen, und zwar so wie es zu mir und meinem Alltag passt. Ohne Druck, ohne Dogmen und ganz ohne betonierte freudlosen Prinzipien. Und hey, ein paar kleine Ausnahmen und ein Rest Unvernunft  können das wunderbarste Salz in der Suppe sein, dass es gibt…

Ein  ganz besonderes Buch ist mir in den letzten Wochen ein wunderbarer Begleiter geworden…

EmmaBee.Kakao2„Für Mich – Rezepte und Verwöhnideen für Körper, Geist und Seele“ von Amber Rose, Sadie Frost und Holly Davidson (Callwey) steht schon ein Weilchen in meinem Bücherregal, aber in den letzten 14 Tagen ist kein Nachmittag oder Abend vergangen, indem ich es nicht in Händen hielt, Marker einklebte oder Einkaufslisten schrieb. „In diesem Buch geht es um Gesundheit und Nahrung für Körper, Geist und Seele“ steht da auf der allerersten Seite, wenn man das Buch aufschlägt. Drei Freundinnen möchten Ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Tipps und Ratschläge weitergeben. Sie erzählen in 3 sehr persönlichen Kapiteln von den Höhen und Tiefen ihres Lebens, von Glück und Erfolg, aber auch von Depressionen, von Krankheiten, Trennungsschmerz und Erschöpfungszuständen.  Jede der 3 Autorinnen teilt in einem der 3 Hauptkapitel ihre Geschichte, Tipps, Rezepte oder Workout-Ratschläge. Auf über 250 Seiten finden sich tolle (vegetarische) Rezepte, Infos zu Atmung, Yoga und Alltagsmanagement oder ein paar Worte über die richtige Einstellung zu körperlicher oder geistiger Fitness. Das Buch kommt sympathisch und kein bisschen belehrend daher, es finden sich viele tolle, neue Anregungen, Tipps und Rezepte, auch wenn hin und wieder Zutaten gefragt sind, die nicht immer im nächste Supermarkt um die Ecke erhältlich sind.

Kein Rezept wollte ich lieber ausprobieren als die „phänomenale heiße Schokolade“ – versprochen wird ein Gute-Laune-Getränk, dass voller natürlicher Antioxidantien, gesunder Fette und Energie steckt und auch noch vegan ist – Oha! Schokolade gehört zu einem meiner großen Laster, also habe ich das Rezept einfach mal ausprobiert, und was soll ich sagen, ich bin begeistert…

EmmaBee.Kakao5Hier kommt das Rezept für die superleckere heiße Schokolade (für etwa 2 Tassen):

1 kleine Handvoll Cashewkerne einige Stunden oder über Nacht in Wasser einweichen. Nach der Einweichzeit die Kerne abtropfen lassen und gut abspülen. Zusammen mit 400 ml vollfetter Kokosmilch, 1 1/2 Esslöffel Roh-Kakaopulver und 1 EL Honig in einen Standmixer geben und glatt pürrieren. Die Mischung anschließend erwärmen und in 2 Tassen gießen.
Wer möchte kann die heiße Schokolade noch mit Zimt, abgeriebener Bio-Orangenschale, Vanille oder Chilli verfeinern.

Die heiße Schokolade schmeckt traumhaft – sie ist schön sämig, schmeckt dank bestem Kakaopulver wunderbar schokoladig und am liebsten löffele ich sie ganz warm. Wunderbar ist so ein Tässchen pures Glück bei akutem Heißhunger auf Schokolade – eine kleine Tasse davon genießen und der Heißhunger ist wieder mucksmäuschenstill.

Auch toll ist das Sommerbeeren-Wasser mit Zitrone und Rosenblättern oder das sensationelle Gemüsechilli. Wunderbar!

So, ich geh dann mal wieder ein bisschen Staub aufwirbeln, es gibt noch jede Menge zu tun!

Dir wünsche ich ein wunderbares Wochenende!

Allerliebst,

*bee

Wenn kleine Prinzessinnen auf Reisen gehen…

Wenn man Kinder bekommt, wird das Gefühl, dass das herrlich freie Reise-Lotterleben erstmal vorbei ist, meist gleich mitgeliefert. Die einzigen Grenzen die es davor zu überwinden gab, waren oft nur Job oder Geldbeutel, an beidem kann man arbeiten. Ist das erste Kind erstmal da, schrumpft die Welt von heute auf morgen in einen Mikrokosmos. Bei uns hieß das damals Bauernhof oder Gardasee – beide Reiseziele waren Kinder-kompatibel und mit dem Auto in wenigen Stunden erreichbar. Das sollte erstmal reichen.

Weil in unserer Brust aber 2 Globetrotter-Herzen schlagen, haben wir uns irgendwann dann aber doch wieder hinausgewagt in die weite Welt: Karibik mit Kleinkind und Baby: kleiner Kraftakt mit Happy End. Mobile Home am Gardasee: schön, aber einmal reicht ;-). Skiurlaub mit 3 Kindern: wunderbar! Ferienhaus auf einem toskanischen Weingut: nichts leichter und kaum etwas schöner!

Resort-Urlaub, Kinderhotel, Bauernhof  und Camping-Urlaub mit Kindern: easy! Aber was tun wenn die Großen mal wieder Weltstadt-Luft schnuppern wollen? So mit Kultur, Bummeln und jede Menge Restaurantbesuche. Städte-Urlaub mit 3 kleinen Kindern, geht das überhaupt ohne mindestens 5 Mal täglich am Rande eines Nervenzusammenbruches zu sein?

Wir haben es probiert, unsere 3 kleinen Prinzessinnen eingepackt, und sind für 4 Tage nach Wien gefahren. Wie es uns dabei ergangen ist, was wir gesehen und erlebt haben, und ob wir es wieder tun würden, davon erzähle ich heute ein wenig…

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Wien wurde in der internationalen Mercer-Studie 2015 zum siebenten Mal als die Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität gewählt. Mein letzter Wien-Aufenthalt war schon ein Weilchen her, also machten wir uns kurzerhand auf den Weg um uns persönlich von diesem scheinbar so wunderbaren way of life zu überzeugen…

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Wenn man mit (kleinen) Kindern auf Reisen ist, gibt es für mich erstmal nichts Wichtigeres als eine schöne und familientaugliche Unterkunft. Hotelzimmer oder Ferienwohnung werden für einige ein zweites Zuhause sein, mit kleinen Globetrottern verbringt man dort meist mehr Zeit als wenn man kinderlos unterwegs ist. Mit unserem Wiener Gastgeber, dem Hotel Das Capri, hätten wir keine bessere Wahl treffen können. Das familiengeführte Stadthotel liegt in bester Lage im 2. Bezirk zwischen Stephansdom und Prater, und versteht sich als Hommage an die lebenswerteste Stadt der Welt. In jedem Zimmer werden typische Wiener Geschichten erzählt und im Treppenhaus erfährt man auf wunderbaren Fotografien mehr über die persönlichen Lieblingsorte der Mitarbeiter. Das Capri verfügt über 73 Zimmer, 7 Familienzimmer und 6 großzügige Familiensuiten. Der freundliche und sehr persönliche Stil mit dem Georg Pastuszyn und seine Mitarbeiter dem Hotel Leben und Individualität einhauchen, ist einfach wunderbar und macht das Ankommen einfach und schön. (Hier kann man einmal durchs ganze Haus spazieren.) Für 4 wunderbare Tage war die Familiensuite „Wiener Prater“ unser Wiener Zuhause…

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EmmaBee.Wien5Die Familiensuite bietet alles was man für einen entspannten Städteurlaub als Familie so braucht. 2 Schlafzimmer gewähren genügend Rückzugsorte für Groß und Klein. Den Trubel der Stadt kann man in diesen 4 Wänden ganz hinter sich lassen, die Suiten sind zur ruhigen Hofseite gerichtet was bei uns für entspannte Stunden und Nächte gesorgt hat. Für das Mini-Mädchen stand ein Babybettchen bereit, das „eigene Hotelzimmer“ mit gemütlichen Einzelbetten und Fernseher (!) sorgte bei den beiden großen Mädchen für helle Aufregung und einen spontanen Wachstumsschub.

EmmaBee.Wien7Die Zimmer sind außergewöhnlich schön und sehr hochwertig und komfortabel ausgestattet. Im Kühlschrank konnten wir Babygläschen und Getränke verstauen, und die kleine Tee-/Kaffeestation im Zimmer versüßte dem Rest der Familie die kleinen Verschnaufpausen im Hotel. Wenn die Kinder abends schliefen, machten wir es uns mit Edelschokolade und dem Wiener Tatort in der Sofaecke gemütlich…

EmmaBee.Wien6Bevor wir am Morgen zum ersten der vielen Wiener Highlights ausströmten, kamen wir in den Genuss des besonderen Hotel-Frühstücks mit köstlichen regionalen Spezialitäten: frisches Brot und Gebäck vom Wiener Bäcker, Käse aus Österreichs Alpen, Fruchtsäfte vom Bauernhof am Stadtrand, hausgemachte Marmeladen, herrliche Mehlspeisen und Kaffespezialitäten aus der Wiener Traditionsrösterei Meinl. Besser kann ein Tag für mich gar nicht beginnen!

Noch ein Tipp für Wien-Urlauber: mit der Vienna Card genießt man freie Fahrt mit U-Bahn, Bus und Tram und erhält darüber hinaus noch viele weitere Vergünstigungen bei Sehenswürdigkeiten, in Restaurants oder beim Einkaufen.

EmmaBee.Wien2Auf unserer Reise hat uns übrigens der Kinderreiseführer „Mit dem Reisekönig in Wien“ (Reisekönig Verlag) begleitet. Der Reiseführer ist für Kinder ab 4 Jahren gedacht, aber auch reiselustige Erwachsene haben viel Spaß an diesem liebevoll gestalteten und illustrierten Reisebuch. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten werden kindgerecht beschrieben und dargestellt. Im gleichen Verlag ist auch das hübsche Mitmachbuch zum Gestalten, Malen, Ausschneiden und Basteln erschienen – das war auch immer im Handgepäck dabei, Langeweile kam also weder beim Warten im Restaurant noch im Hotelzimmer auf. Demnächst ist auch der Kinderreiseführer „Mit dem Reisekönig in München“ erhältlich, und damit werden wir wohl auch bald die bayrische Landeshauptstadt mit Kinderaugen betrachten und erkunden.

EmmaBee.Wien4Für den ersten Familien-Städteurlaub hatten wir uns sehr wenig vorgenommen. Es gab weder einen Zeitplan noch festgelegte Besichtigungstouren. Jedes Familienmitglied hatte einen Lieblingsort den es gern gesehen haben wollte, aber darüber hinaus wollten wir uns einfach nach Lust, Laune, Wetter und Befindlichkeit aller Familienmitglieder ein wenig treiben lassen. Das hat größtenteils auch sehr gut geklappt. Einziger Punkt den ich beim nächsten Mal anders machen würde: Öffnungszeiten checken! Daran habe ich gar nicht gedacht, und so standen wir bei unserem ersten geplanten Museums-Highlight vor verschlossenen Türen. Im Naturhistorischen Museum hätten wir sehr gerne die abenteuerliche Welt der Natur mit vielen kleinen und großen Schaukästen, funkelnden Edelsteinen, funkelnden Edelsteinen, Muscheln, Schmetterlingen und Tierarten die es längst nicht mehr gibt, erkundet. In einem eigenen Saal lassen sich sogar beeindruckende Dinosaurier-Skelette sowie ein bewegliches und brüllendes Dino-Modell bestaunen…

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Die Enttäuschung über die verschlossenen Museumstüren dauerte nur kurz an, und so machten wir uns weiter auf den Weg ins benachbarte Museumsquartier. Vom Naturhistorischen Museum sind es nur wenige Schritte, und schon ist man im MQ, wie es hier genannt wird. Wer einen längeren Wien-Aufenthalt geplant hat, sollte sich das Kindermuseum ZOOM im Museumsquartier nicht entgehen lassen. Hier darf nach Lust und Laune gefragt, berührt, geforscht, gefühlt und gespielt werden. Babies ab 8 Monaten tummeln sich im Spielbereich „Ozean“, auf die Älteren warten Mitmach-Ausstellungen und ein Trickfilmstudio. Auch hier rate ich dazu, sich vorab über das Programm im Kindermuseum zu informieren & sich gegeben falls schon vorab anzumelden, das erspart unter Umständen lange Wartezeiten etc.

Wer keine Lust auf Museen hat, kann sich bei schönem Wetter ja ein Weilchen im Innenhof des MQ vergnügen. Sobald es warm genug ist, gibt es dort tolle Sofas aus Kunststoff zum Klettern, Herunterspringen oder Ausruhen.

EmmaBee.Wien9Nach der ersten feinen Dosis Kultur und einer kleinen Aufwärmpause im historischen Schmetterlingshaus, wurde es höchste Zeit für etwas ausgelasseneren Freizeitspaß…

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Unweit unseres Hotels befindet sich der Prater, auch „Wurstelprater“ genannt. Weltbekannt: das alte Riesenrad. In dem Kirmes-ähnlichen Areal lassen sich noch viele weitere alte und neue Attraktionen bestaunen und ausprobieren.

Mehr Ruhe und Entspannung findet man im „Grünen Prater“. Der sehr weitläufige, etwa 6 km² große Park ist ein sehr beliebtes Ausflugs- und Erholungsgebiet. Auf Kinder warten hier tolle Spiel- und Sportplätze, wir Erwachsenen machen es uns in der Zwischenzeit auf einem schattigen Bänkchen gemütlich und lassen uns für ein paar Minuten die warme Frühlings-Sonne ins Gesicht scheinen. Wer mag (und noch Kraft hat), kann sich eine Radrikscha ausleihen und ein wenig entlang der 4,5 km langen Allee herumkurven. 

EmmaBee.Wien17Am zweiten Tag unseres Wien-Aufenthalts haben wir uns dann endlich dem Prinzessinnen-Fieber ergeben. In und um die kaiserliche Hofburg herum, könnte man Tage verbringen, wir haben uns aber damit begnügt einen Teil des Geländes zu Fuss zu erkunden, und anschließend in den Kaiserappartements und dem Sisi-Museum ein wenig in das Leben der Habsburger einzutauchen. Mit Audio-Guides bewaffnet tippten unsere kleinen Damen wilde Zahlenkombinationen in die Geräte und staunten nicht schlecht über Sisis Taufkleidchen, ihre langen Haare, die opulenten Ballkleider oder auch über den ersten Milchzahn der traurigen Kaiserin. Glitzer, Kitsch und Tragik verdauten wir anschließend bei einer kleinen Pause im Kaffeehaus.

Wer pferdebegeisterte Kinder und noch etwas Zeit, der kann den Lipizzanern in der Spanischen Hofreitschule bei der Morgenarbeit zusehen.

Nach der Besichtigung der Hofburg freuten wir uns wieder auf etwas frische Luft. Mit Krönchen bewaffnet ging es zu einem meiner Lieblingsorte unseres Wien-Kurzurlaubs: dem Schloss Schönbrunn

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Wer hätte gedacht, dass dieses Schloss und die Umgebung drumherum ein wahres Kinderparadies sind?!?. Wer möchte kann das Schloss besichtigen, wer aber mit Kindern unterwegs ist, sollte sich das Kindermuseum im Westflügel des Schloss Schönbrunn auf gar keinen Fall entgehen lassen. Die kleinen Besucher können mit Holzklötzen die Schlossanlage nachbauen, Perücken frisieren, den kaiserlichen Tisch decken und ein Kinderzimmer aus Sisis Zeit bestaunen. Zum Schluss dürfen sie sich an dem reichen Kostümfundus bedienen, und sich als kleine Prinzessinnen, Hofdamen oder was auch immer verkleiden und lustige Fotos fürs Familienalbum machen. Ambitionierte Mütter findet man übrigens auch zur Genüge vor den Kostümschränken. Ich habe mir ein feines Plätzchen gesucht, das Mini-Mädchen gestillt und mir das wunderbare Spektakel vom Rande aus angesehen. Was für ein Spaß!

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Schönbrunn bietet aber noch viel mehr: , die Gloriette, ein Palmenhaus, das Taubenhaus oder die alten Kutschen in der Wagenburg. Im Irrgarten kann man stundenlang zwischen Hecken umherirren, dabei einen riesen Spaß haben, und zum Schluss furchtbar stolz die kleine Aussichtsplattform besteigen. Der benachbarte Spielplatz mit all seinen tollen Spielgeräten ist ebenfalls eine Attraktion für sich, uns zog es allerdings noch viel lieber in den angrenzenden Tierpark

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Ich muss gestehen, dass ich überhaupt kein Zoo-Fan bin. Wenn ich mich mal dazu bewegen kann einen Tiergarten zu besuchen, dann NUR der Kinder wegen. Vom Wiener Zoo habe ich bislang aber schon so viel gutes gehört, dass ich es mir einfach nicht nehmen lassen wollte, ihn einmal mit meinen eigenen Augen zu bestaunen. In den ältesten, noch bestehenden Zoo der Welt, wurde in den letzten Jahren viel Geld investiert, was ihn heute zu einem der modernsten Zoos Europas macht. Abschließend kann auch ich, bekennende Zoo-Verweigererin, sagen, dass der Wiener Tiergarten wirklich etwas ganz besonderes und allemal einen Besuch wert ist. Der Kaiserpavillon inmitten des Zoos ist wunderschön anzusehen. Drinnen befindet sich heute in Kaffee – dort aber lieber Kuchen statt warme Gerichte bestellen!

Nur wenige Meter von unserem Hotel entfernt befand sich das Hundertwasserhaus. Die Spuren von Friedensreich Hundertwasser lassen sich in ganz Wien entdecken, zum Beispiel auch im KunstHausWien. Im dortigen Museum erfährt man viel über den Künstler uns seine ungewöhnlichen Kunstwerke. Uns genügte ein Spaziergang zum Hundertwasserhaus. Das außergewöhnliche Wohnhaus lässt sich zwar nur von außen besichtigen, die fröhlich bunten Farben, der wellige Fußboden und die „Baummieter“ zaubern aber auch so Groß und Klein mindestens ein erstauntes Lächeln ins Gesicht.

EmmaBee.Wien16Eine wichtige Lektion mussten wir bei dieser Städte-Reise aber auch lernen: im Gegensatz zu dem Comfort eines Urlaubs mit Vollpension gestaltet sich die Nahrungsaufnahme mit einem Baby, einem Kindergarten- und einem Schulkind etwas schwieriger. Für große, ausgedehnte kulinarische Erlebnisse ist wenig Zeit und Platz. Bis das Essen im Restaurant serviert werden würde, hat mindestens eine der kleinen Damen die Lust verloren und probt den Aufstand. Statt Slow-Food stand also Fast-Food auf dem Programm. Dank Naschmarkt & Co. war das Motto „Hauptsache schnell“ glücklicherweise auch immer lecker und lustig!

EmmaBee.Wien18Rund um das Hotel Capri herum gibt es viele wunderbare kleine Restaurants für jeden Geschmack: von der Pasta-Open-Kitchen-Bude bis zum In-Restaurant ist alles dabei. Und wenn’s mal ganz schnell gehen muss: um die Ecke gibts wunderbares Sushi, dass sich zur Not auch genüsslich in der Familiensuite verspeisen lässt.

Ach, und noch einen Tipp habe ich: wer einmal wunderbaren Kaffee außerhalb eines klassischen Wiener Kaffee-Hauses genießen möchte, der  sollte dies unbedingt im Balthasar tun. Das Cafe zählt zu einer der besten Kaffeebars in Wien und bietet höchsten Kaffeegenuss. Und das gleich um die Ecke unserer Unterkunft in der Praterstraße. Wusst ich’s doch: Zufälle gibt es nicht!

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4 wunderbare Tage liegen hinter uns. Zurück bleibt die Erinnerung an eine schöne und aufregende Zeit in einer verzaubernden und äußerst lebenswerten Stadt, die für mich das Potential zur Herzensstadt hat. Was auch noch bleibt, ist das wunderbare Gefühl, dass die Welt auch trotzt kleiner Kinder, nicht hinter dem nächsten Zaun endet, und so würde ich diese Reise jederzeit wieder machen. Diese Erfahrung macht unendlich viel Lust auf mehr und so wundert es nicht, dass wir uns, kaum daheim angekommen, schon kopfüber die nächste Reiseplanung gestürzt haben.

Und Du? Wohin wolltest Du schon immer mal reisen und hast Dich bislang warum-auch-immer nicht getraut? Wohin geht Deine nächste Reise?

Ich wünsche Dir eine schöne Zeit!
Allerliebst,

*bee

Es wird fleißig weiter ge-pimpt…

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Heute gibt es wieder einen Beitrag aus der Rubrik „Pimp your Lunchbox“. Hier hatte ich ja schon einmal über mein Lunchbox-Dilemma geschrieben – gleichzeitig habe ich den Entschluss gefasst, dass alles besser werden muss mit der Brotzeitdosen-Packerei. Fortan findet man mich morgens also etwas besser gelaunt also früher beim lustigen Stullenschmieren. Einige meiner Ergebnisse, das best-of-Lunchbox sozusagen,  möchte ich hier ab und zu mit Euch teilen.

Hier zum Beispiel die Brotzeitdose für mein Grundschulkind…

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Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Nahrung meine 7jährige Tochter an einem Vormittag in der Schule verputzen kann. Normalerweise ist sie kein Kind mit einem Bären-Hunger, aber an Schultagen benötigt sie meist ordentlich Proviant um genügend Energie für die Herausforderungen einer 2. Klasse zu haben. Für mich bedeutet dies, dass ich auf gar keinen Fall zu wenig einpacken darf, denn sonst trabt sie mittags ausgehungert und schlecht gelaunt nach Hause und stirbt fast, wenn das Mittagessen sie nicht schon an der Tür begrüßt.

Damit keine Langeweile aufkommt, probieren wir immer wieder neue Lunchbox-taugliche Snacks aus. Eine tolle Inspirationsquelle ist für mich dabei der wöchentliche Einkauf im Drogeriemarkt. Die kleine Abteilung mit Bio-Snacks bzw. Reformhaus-Food bietet oft eine große Auswahl an Brotzeitdosen-tauglichem Essen. Ich bediene ich mich auch gerne in der Baby-Nahrungs-Abteilung: Fruchtriegel, Reiswaffeln, Vollkornkekse etc. eignen sich oft wunderbar als Snack für Kindergarten- und Grundschulkinder.

Und das habe ich meinem Schulkind eingepackt:

Unser Bäcker bietet Mini-Laugensemmeln mit verschiedenen Körnern an, die wunderbar in die Brotzeitdose passen, und mit Butter oder Frischkäse beschmiert köstlich schmecken. Dazu gibt es eine Ecke Brie-Käse und kleine Tomaten. Besonders beliebt sind bei meinen Kindern zur Zeit die Freche Freunde-Snacks von erdbär. Es gibt eine große Auswahl an leckeren und gesunden Obst- und Gemüsesnacks die ganz ohne Zuckerzusätze und Konservierungsstoffe auskommen. Zum Knabbern gibts beispielsweise die 100 % Mais- und Erbsenchips. Das gefriergetrocknete kleine Gemüse schmeckt knusprig, leicht süß und lecker. Auch sehr beliebt, uns zwar nicht nur in den Brotzeitdosen sondern auch im Müsli, Joghurt & Co., sind die Erdbeerchips. Und weil der Inhalt der Lunchbox für 2 Schulpausen reichen muss, gibt es zum Knabbern noch die kleinen Frucht-Wäffelchen mit Erdbeergeschmack und eine praktische Mini-Rosinchen-Aprikosen-Box. Dem Apfel habe ich ein paar Wackelaugen verpasst, was sicherlich für eine entzückende kleine Überraschung sorgen wird sobald er aus dem Schulranzen ausgepackt wird.

Und noch einen Tipp habe ich für alle Mamis von Kindergarten- und Grundschulkindern: falls Eure Kinder sich vielleicht auch so für Frucht-Quetschbeutel begeistern lassen wie meine Töchter, dann ist Squiz ja vielleicht etwas für Dich. Die Quetschbeutel sind wiederverwendbar und langlebig. Bei richtiger Lagerung und Pflege schafft ein Beutel bis zu 50 Befüllungen. Und so funktioniert Squiz: durch eine große Öffnung am Boden des Beutels lässt sich dieser mit Fruchtpüree, Smoothie, Joghurt oder auch Babynahrung befüllen. Ein auslaufsicherer Doppelverschluss macht den Quetschbeutel zu einer sauberen Angelegenheit. Nach Benutzung lässt sich der Beutel relativ einfach per Hand, in der Spülmaschine oder mit einer Flaschenbürste reinigen. Ich reinige die Beutel übrigens lieber mit der Hand, das geht schnell und recht unkompliziert und irgendwie hat mich das Ergebnis mit der Spülmaschine meist nicht so ganz überzeugt. Die Beutel sind übrigens BPA- und PVC-frei und damit nicht nur die gesündere Alternative für die Kinder, sondern auch noch wesentlich umweltfreundlicher als die herkömmlichen Quetschbeutel. Die Squiz-Beutel sind hier erhältlich.

Die Lunchbox meines Kindergarten-Kindes sieht ähnlich aus…

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Meiner 4jährigen mit Bärenhunger habe ich ebenfalls die Erdbeer– und Gemüsechips eingepackt. Auch sie liebt die Mini-Rosinchen und freut sich zudem noch über die Knusperschnitten Banane-Kürbis (klingt nach einer abenteuerlichen Kombi, schmeckt aber). Die Banane sieht mit den Wackelaugen auch gleich viel sympathischer aus, und in dem Squiz-Beutel befindet sich ein Fruchtpüree aus Banane-Orange-Pfirsich. Für meine kleine Pizza-Liebhaberin habe ich noch kleine Pizza-Blumen gebacken. Die sind schnell gemacht, wunderbar Fingerfood-tauglich und schmecken sowohl warm als auch kalt. Dazu gibt es noch kleine Gurkenscheiben und Mini-Tomaten.

Und hier ist das Rezept für schnelle Pizza-Blumen:

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Ein Fertig-Pizzateig aus dem Kühlregal ausrollen. Mit einem Keksausstecher Blumen ausstechen (das funktioniert übrigens auch mit einem Sternen-Ausstecher!). Hier kann man entweder Mini-Blumen oder etwas größere Blumen machen. Die Mini-Blumen werden anschließend in einer Mini-Muffinform gebacken, die größeren Blumen benötigen zum Backen eine gewöhnliches Muffinblech. Die Mulden des Muffinblechs leicht ölen. Jeweils eine Blüte in eine Muffinmulde setzen, leicht hineindrücken. Nun in jede Blüte einen Klecks Tomatensoße, evtl. ein paar Scheiben Mini-Salami, Schinkenwürfel, Gemüse etc. hineingeben und zum Schluss mit etwas Reibekäse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen je nach Packungsanleitung backen. Die Backzeit evtl. verkürzen – die Pizza-Blumen sind fertig wenn der Teig eine leicht goldige Farbe angenommen hat.

Dafür dass ich die Brotzeitdosen-Packerei bis vor kurzem noch ziemlich doof fand, habe ich mittlerweile oft sehr großen Spass dabei. Hach, und ich hätte ja noch so viele Ideen was ich den Kindern alles einpacken könnte, wenn nur der manchmal sonderbare kindliche Geschmack mir nicht immer dazwischenkommen würde… Der ist nämlich manchmal eine echte Gemeinheit!

Ich wünsche Dir ein wunderbares Wochenende und ganz viel Freude und Inspiration beim Lunchbox-pimpen!

Allerliebst,

Deine *bee

Was mir im Moment richtig gut…

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Ich liebe keine Jahreszeit mehr als den Frühling. Der Moment in dem die Sonne endlich über all das Grau und die Dunkelheit siegt, wenn die Wiesen und Bäume endlich wieder sattes Grün tragen und überall bunte Farbtupfen auftauchen ist jedes Jahr aufs Neue gleich umwerfend und für mich absolut gänsehaut-tauglich.

Nach viele, vielen Wochen verbringen wir nun wieder mehrere Stunde am Stück draußen, der Garten wird aufgehübscht, in den Gesichtern meiner Kinder sprießen schon die ersten Sommersprossen und die Tage fühlen sich plötzlich federleicht und unbeschwert an.

Diese wunderbaren Frühlingsgefühle sind kürzlich auch in mein Badezimmer eingezogen. Die reichhaltige Winterpflege hat sich verabschiedet und wurde durch leichtere und erfrischende Pflegeprodukte ersetzt.

Seit ich meine Beauty-Produkte vor über einem Jahr beinahe komplett auf Naturkosmetik umgestellt habe (hier und hier hatte ich darüber berichtet), gehören gravierende Hautirritationen überwiegend der Vergangenheit an. Früher standen die auf der Tagesordnung, meine Haut ist leider sehr sensibel und zudem auch noch fürchterlich nachtragend. Den Pflegeprodukten von Dr. Hauschka schenke ich mein größtes Vertrauen, die Naturkosmetik aus Bad Boll tut mir gut.

Seit geraumer Zeit gehört der Online-Shop für Naturkosmetik greenbeauty.de zu meinen Lieblings-Shops  wenn es um Beauty-Produkte geht. Produktauswahl, Preis, Beratung – hier stimmt meiner Meinung nach einfach alles. Und weil ich mich hier so gut aufgehoben fühle, habe ich ich mich auch getraut ein paar neue Produkte zu testen. Allzu risikofreudig bin ich aber noch nicht, wie gesagt meine Haut rächt sich schnell man wenn ihr etwas nicht so gut bekommt. Aus diesem Grund habe ich mir einen Hersteller für natürliche Schönheitspflege empfehlen lassen, der als sehr gut verträglich gilt.

Nachdem ich im Januar einige meiner kleinen Winter-Schönheitsgeheimnisse gelüftet habe, zeige ich Dir heute mit welchen Produkten ich in der neuen Jahreszeit meiner Haut ganz viel Gutes tue…

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Wenn der Frühling irgendwann beginnt ganz langsam den Winter abzulösen, machen sich bei mir immer 2 Dinge bemerkbar:

1. ein großer Drang die Wohnung bis ins allerletzte Eckchen auszumisten

2. die Lust mich entweder neu zu erfinden, neu einzukleiden oder irgendetwas anderes ganz neu anzufangen.

Zweiteres fühlt sich immer ein bisschen „reptilienmäßig“ an, weißt Du was ich meine? Dieses Gefühl eine alte Haut abstreifen zu wollen, um sich dann wieder ganz neu, frisch und energiegeladen ins Leben zu stürzen? Ein herrliches Gefühl.

Passend zu diesem Gefühl habe ich ein Beauty-Produkt gefunden, dass mir Hilft meine etwas müden Winterhaut hinter mir zu lassen: die Vinoperfect Enzympeelingmaske von Claudalie. Ein Peeling das ganz alleine auf der Haut arbeitet – alles was Du tun musst ist auftragen, 10 Minuten einwirken lassen und anschließend mit lauwarmem Wasser abwaschen. Die Enzympeelingmaske ist ideal für Mischhaut. Die Enzyme arbeiten auf der Haut, reinigen diese und lösen abgestorbene Hautzellen. Das Ergebnis ist eine zarte, sehr sanft gepeelte, strahlende Haut. Ich wende die Maske derzeit 2 mal wöchentlich an, bislang ohne Irritationen, Rötungen, etc. Im Anschluss an das Enzympeeling empfehle ich etwas Feuchtigkeitspflege.

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Aber nicht nur das Gesicht genießt bei mir zur Zeit ein regelmäßiges Peeling, sondern auch der restliche Körper freut sich über eine kleine Abreibungskur. Bevor ich mein erstes Produkt von Claudalie selbst testen durfte, hörte ich oft von dem betörenden Duft dieser Naturkosmetik-Linie. Hm, Naturkosmetik und betörender Duft…? Passt nicht, meinst Du? Zugegeben, viele natürliche Pflegeprodukte riechen meist mehr nach Wiese als nach Spa, mich stört das in aller Regel nicht. Und dennoch bin ich dem betörenden Duft des Divine Scrub von Claudalie schon nach der ersten Anwendung total erlegen. Die Mischung aus kleinen, braunen Zucker-Kristallen und 2 verschiedenen pflanzlichen Ölen (Trauben-, Argan, Hibiskus und Sesamöl) fühlt sich auf feuchter Haut herrlich an. Ich kann das Himmlische Peeling von ganzem Herzen empfehlen: einfach eine kleine Menge unter der Dusche auf der feuchten Haut verteilen, Augen schließen und sanft peelen. Wetten, dass Du innerhalb weniger Sekunden vergisst dass Du unter der heimischen Dusche stehst und Dich nicht in der aller schönsten Wellness-Oase befindest?!? Wunderbar ist auch, dass Dir der zarte Duft für einige Stunden erhalten bleibt. Auch einige Stunden nach der Anwendung habe ich das entspannende Parfüm noch in der Nase, meine Haut fühlt sich seidig und so gepflegt an, dass ich an diesen Tagen sogar auf das Eincremen verzichten kann.

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An den restlichen Tagen, an denen ich das Himmlische Peeling nicht verwenden, gönne ich meiner Haut nach dem Duschen die Nährende Körperpflege von Claudalie. Die weiche Körpermilch duftet angenehm nach Zitrone, Lavandin (Lavendelart aus der Provence) und Sandelholz. Die Lotion zieht schnell ein, fettet nicht und spendet meiner Haut sofort Feuchtigkeit. Gereizte oder sehr trockene Winter-Haut beruhigt sie, gleichzeitig wirkt sie straffend und kurbelt die Zirkulation an. Die Nährende Körperpflege kommt in einem sehr praktischen Pump-Flakon daher, was ich sehr mag.

Nachdem der Frühling nun auch auf meiner Haut angekommen ist und ich letztes Wochenende tatsächlich schon bei 25 Grad in Ballerinas unterwegs war, ist es Zeit auch die Beine langsam frischluft-tauglich zu machen…

EmmaBee.Beauty3Der schlimmste Frühlingsmoment jedes Jahr aufs Neue: der Tag an dem die Beine zum ersten Mal ohne entsprechendes Beinkleid nach draußen dürfen. Egal wie schick das Kleid, Röckchen oder die Shorts sind, der Anblick ist gleich traurig: weiß, blass und müde sehen auch die schönsten und längsten Beine meist aus. In den letzten Jahren habe ich von Sonnenbank bis zum Selbstbräuner schon einiges versucht, um diesen Moment weniger unangenehm zu gestalten. Der Selbstbräuner bescherte mir eine orange, fleckige künstliche Bräune und dank Solarium hatte ich Bleichgesicht meist schon im März meinen ersten Sonnenbrand. Dieses Jahr wird alles anders, denn von Claudalie gibt es ein getöntes Fluid speziell für die Beine, dass im Nu eine natürliche, seidig glänzende Bräune zaubert. Hierbei handelt es sich nicht um einen Selbstbräuner, sondern lediglich um eine getönte Pflege. Klingt abenteuerlich, ist es aber nicht. Die leichte Textur lässt sich ohne Handschuhe auftragen, zieht schnell ein, und lässt sich unter der Dusche mit Wasser einfach abspülen. Und auch wenn es unwahrscheinlich klingt, die Kleidung wird dabei nicht in Mitleidenschaft gezogen. Folgende Tips gilt es zu beachten: kurz vor der Anwendung am besten nicht eincremen. Idealerweise sollte man sich am Vorabend eincremen und am nächsten morgen „bräunen“. Rauher Winterhaut empfehle ich vorab ein Peeling. Die Bräune sieht sehr natürlich und zart aus. Ich bin ein heller Typ und mir reicht ein einmaliges Eincremen für das gewünschte Ergebnis. Wer den Bräunungseffekt allerdings verstärken will, trägt einfach mehrere Lagen auf.

Und weil man schon beim ersten Frühlingserwachen über den passenden Sonnenschutz nachdenken sollte, habe ich zu guter letzt noch ein tolles und familientaugliches Produkt…

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Beim Thema Sonnenschutz bin ich, zugegebenermaßen, noch sehr verunsichert. Welche Stoffe sind OK, welche nicht? Chemischer oder Mineralischer Schutz? Und welche Sonnencreme ist für zarte Kinderhaut am besten? Ach ja, und von welchem Sonnenschutz bekomme ich keine Pickelchen?

Die Baby Sonnencreme LSF 45 von Eco Cosmetics ist ein hoher Lichtschutz für Baby- und Kinderhaut. Für mich wunderbar, denn ich kann sowohl das MiniMädchen wie auch meine beiden großen Töchter mit dem Sonnenschutz auf mineralischer Basis eincremen. Dank Sanddorn und verbesserter Rezeptur, hat diese Sonnencreme im Vergleich zu anderen mineralischen Sonnencremes mit ähnlich hohem LSF kaum „Weißeleffekt“. Dieser Effekt ist meist der Grund warum viele oft noch einen großen Bogen um mineralischen Sonnenschutz machen: sie lässt sich oft nur sehr schwer auftragen und danach sieht man aus wie weiß angepinselt. Dies hält sich bei der Baby Sonnencreme von Eco in Grenzen. Der zarte weiße Ton verschwindet nach kurzer Zeit, sobald die Creme restlos eingezogen ist. Der Sonnenschutz für meine Kinder ist somit gefunden, nun muss nur noch ich eine Creme finden, mit der meine Haut klar kommt. Wer einen Tip hat, bitte melden!

Das waren also meine aktuellen Frühlings-Beauty-Lieblinge, die mir zur Zeit richtig gut tun und auch ein klein bisschen zu einem neuen, frischen ICH verhelfen.

Ein kleiner Tip noch: greenbeauty-Blog ist absolut lesenswert! In regelmäßigen Abständen schreibt Christine Gitter, die Frau hinter greenbeauty, wunderbar leichtfüßig, informativ und hochinteressant über Themen rund um die natürliche Körper- und Gesichtspflege. Absolut empfehlenswert!

Ich wünsche Dir eine wunderbare Frühlingswoche! Lass es Dir richtig gut gehen und genieß ganz viel Sonnenschein!

Bis zum nächsten Mal!
Allerliebst,

*bee