DAS perfekte Rezepte für all die Momente, in denen man mit seinem Latein am Ende ist…

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Also ich bin öfter mal mit meinem Latein am Ende. Um genau zu sein täglich. Und zwar meistens zwischen 11 und 13 Uhr, denn da stelle ich mal wieder fest, dass ich ÜBERHAUPT keine Ahnung habe, was ich denn heute für ein großes, ein kleines Kind und mich zu Mittag kochen könnte. Die Tatsache, dass das große Kind sich vom Kleinkind-Alles-Esser in die wohl mäkeligste 8-jährige auf dem ganzen Planeten verwandelt hat, bringt mich also jeden Tag aufs Neue an den Rand der Verzweiflung. Dabei könnte es doch so einfach sein, zumindest in einer Welt in der alle alles essen. Ist aber leider nicht so, zumindest noch nicht, denn ich gebe die Hoffnung auf Einsicht der kleinen Bewohner dieses Hauses nicht auf. Bis dahin wälze ich Kochbücher, Magazine & Foodblogs nach Crowd-Pleasern, die klein und groß so richtig satt und glücklich machen…

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Heute auf unserem Mittagstisch: Arme Ritter in der Fingerfood Variante. Dieser kulinarische Kinderliebling geht wohl immer, und über die Pommes-ähnliche Zubereitungs-Variante bin ich kürzlich auf einem meiner Pinterest-Streifzüge gestoßen. Und heute war genau der richtige Augenblick für Arme Ritter mit Vanille-Joghurt und Himbeer-Soße. Also schnell noch ein Alibi-Süppchen gekocht um sich dann an den Nachtisch zu machen…

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Und was soll ich sagen: dieses Gericht ist mein heutiges kleines bisschen Sorglosigkeit aus der gar nicht so seltenen Mittagstisch-Hölle. Dieses Gericht katapultiert uns dann auch sogleich auf Wolke 7, denn es schmeckt nach glücklicher Kindheit und ist im Nu in den kleinen und großen hungrigen Bäuchen verschwunden…

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Rezept für Arme-Ritter-Pommes (nach diesem, leicht abgewandelten Rezept):

4 dicke Scheiben von einem weißen Kastenbrot (meines war vom Bäcker) abschneiden und kurz auf kleinster Stufe toasten. Abkühlen lassen. 

Aus 2 Eiern, 50 ml Milch, einer Prise Vanillezucker und einer halben, weichen Banane mit einer Küchenmaschine oder einem Pürierstab eine homogene Mischung herstellen und in einem tiefen Teller schütten. 

Weißbrot in pommesähniche Streifen schneiden. Auf einem flachen Teller ca. 30 g Zucker und 1/2 TL Zimt vermischen und beiseite stellen.

 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen. Etwa die Hälfte der Armen Ritter – Streifen nach und nach kurz in die Ei-Milchmischung tunken bis die Streifen bedeckt sind, und sofort in der heißen Butter von allen Seiten knusprig anbraten. Sofort in die Zimt-Zucker-Mischung geben, kurz darin wälzen und auf eine Servierplatte geben.

Mit der zweiten Hälfte der Brot-Streifen ebenso verfahren. 

Arme Ritter unbedingt warm genießen. Dazu schmeckt Vanille-Joghurt, Apfelmus oder Himbeer-Soße (TK-Himbeeren mit etwas Himbeermarmelade aufgekocht).

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Ich genieße jetzt noch ein wenig dieses wunderbare Mittags-Glück und überlege mir wie sich eine 8-jährige davon überzeugen lässt dass Zucchini, Pilze & Co. sie weder vergiften noch um den Verstand bringen.

Und auf welchen Crowd-Pleaser schwörst du wenn Du mit Deinem Latein am Ende bist? Erzähl’s mir!

Allerliebst,

*bee

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Mal eben schnell die Show gestohlen…

Eigentlich hätte das Pfannen-Brot das Highlight sein sollen, denn wie toll ist das denn, bitteschön: ein Brot das nicht im Backofen sondern in wenigen Minuten einer ollen Bratpfanne gebacken wird. Cool, oder? Das ist es auch.  Und schmecken tut das Pfannen-Fladenbrot auch ganz wunderbar! Hätte ich auch nicht anders erwartet. Aber kurz nachdem das Brot gebacken war, stahl das, was eigentlich nur als ‚Sidekick‘ zum Brot gedacht war, dem Fladenbrot einfach mir nichts dir nichts die Show…

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Dieser magentafarbene Hummus zieht garantiert alle Blicke auf sich, ganz egal wie klein das Schälchen auch sein mag, in dem er serviert wird. Ein wenig rote Beete verleiht dem Kichererbsenpürree seine leuchtende Farbe und eine feine, süße Note und meine 3 Töchter waren im Nu Feuer und Flamme für den „Mädchen-Hummus“ (O-Ton). Wie könnte es auch anders sein. Und so löffelte (!) selbst das einjährige MiniMädchen munter eine beachtliche Menge Hummus vor sich hin…

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Wir sind ein extrem hummus-liebender Haushalt. Es gibt niemanden dem der Kichererbsen-Aufstrich nicht schmeckt, folglich wird hier häufiger der Pürierstab geschwungen um für Nachschub zu sorgen. Bislang gab es eigentlich immer nur die klassische Variante aus Kichererbsen, Sesampaste, Knoblauch, Zitronensaft, Olivenöl und Gewürzen. Seit heute teilen wir den Hummus-Vorrat aber gerne in zwei und verleihen der zweiten Hälfte etwas Farbe und einen süßlich, unverwechselbaren Geschmack…

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Zum Hummus passt das wunderbare Brot aus der Pfanne perfekt dazu. Das Fladenbrot ist einfach und sehr schnell zubereitet und wird außen schön knusprig und innen herrlich fluffig. Am allerbesten schmeckt es, wenn es warm serviert wird.

Die beiden Rezepte stammen aus dem Kochbuch „Türkei vegetarisch“ von Orkide & Orhan Tancgil (Brandstätter), ein Buch dass ich nicht nur Vegetariern sondern jedem empfehlen kann, der seinen Alltag gerne mit abwechslungsreicher, gesunder und farbenfroher Küche bereichern möchte. Weil Rezepte in der türkischen Küche meist nur an die Töchter mündlich weitergegeben werden, verlassen viele herrliche Rezepte niemals die Familien und gehen deshalb nicht selten mit der Zeit verloren. Die beiden Autoren wollen mit diesem Buch diesem Vergessen entgegenwirken und haben fleißig 150 traditionelle, vegetarische Rezepte in einem wunderbar vielseitigen Buch gesammelt. Damit ist das Buch eine wunderbare Ergänzung zu den 3 Vorgängern „Österreich vegetarisch“, „Deutschland vegetarisch“ und „Italien vegetarisch“.

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Hummus mit Roter Beete:

250 g Kichererbsen, 2 geschälte Knoblauchzehen, Saft einer Zitrone, 2 EL Tahin (Sesampaste), 2-3 kleine Rote Beete (gegart) und Gewürze (1 TL Salz, 1/2 TL Kreuzkümmel, 1/2 TL edelsüßes Papirkapulver, Chilliflocken) in einer Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab pürieren. Dabei 2 EL Olivenöl zugießen, es sollte eine geschmeidige und lockere Masse entstehen. Nach Bedarf mit Salz und Zitronensaft abschmecken. Hummus im Kühlschrank 1 – 2 Stunden ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren mit gehackten Pistazien bestreuen.

Brot aus der Pfanne:

Aus 1 Pck. Trockenhefe, 240 ml Wasser und 125 g Mehl einen Vorteig herstellen und diesen ca. 15 – 20 Minuten ruhen lassen. Wenn sich kleine Bläschen bilden, 2 EL Olivenöl, 1,5 TL Salz und 250 g Mehl dazugeben und gut verkneten bis man einen geschmeidigen und weichen Teig erhält (am einfachsten gelingt dies mit einer Küchenmaschine). Teig zu einer Kugel formen, mit etwas Olivenöl bestreichen und in einer Schüssel, mit einem Küchentuch bedeckt, ca. 2 Stunden gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Teig auf einer bemehlten Fläche leicht ausrollen. In 8 kleine Stücke schneiden, zu kleinen, glatten Kugeln formen. Mit einem Küchentuch bedecken und weitere 30 Minuten ruhen lassen.

Teigkugeln nacheinander auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche sanft mit den Fingern flach drücken und mit einem Nudelholz 1 cm dick ausrollen. Evtl. mit etwas Schwarzkümmel bestreuen und 5 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit eine Pfanne auf mittlere Hitze erwärmen, mit etwas Olivenöl ausstreichen. Teigfladen von beiden Seiten je ca. 3-4 Minuten backen. Die letzten 2 Minuten öfter schwenken, um Anbrennen zu verhindern. Fertige Brote bis zum Verzehr mit einem Geschirrtuch abdecken, damit sie weich bleiben.

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Bei diesem farbenfrohen Mahl muss ich unweigerlich an Frederick die kleine Maus denken, die nicht wie die anderen für den Winter Körner und Nüsse, sondern Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt…

Der Winter wird lang Ihr Lieben, also fangt schon mal an viele, viele schöne Farben zu sammeln…

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal,

*bee

Schneller Mandelkuchen mit Weintrauben…

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Also eigentlich hatte ich mich schon von meinem Dienstags-Post für diese Woche verabschiedet. Hier ist grad so viel zu tun, das MiniMädchen macht gerade regelmäßig die Nacht zum Tage und als ob das nicht schon genug wäre, hat sich heute auch noch die Kaffeemaschine verabschiedet. Die meisten Beiträge entstehen zur Zeit on-the-go und werden spontan aus dem Ärmel geschüttelt. So wie heute. Die Idee zu dem heutigen Rezept entstand mitten beim Wocheneinkauf. Also schnell noch ein paar Zutaten mehr in den Wagen geworfen, heimgedüst und in wenigen Minuten diesen leckeren Mandelkuchen mit Weintrauben zusammengerührt. Anschließend noch ein isst schnelle Fotos geknipst und 2 Stückchen gleich schon mal ofenwarm verschlungen…

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Und weil der Kuchen nicht nur einfach und schnell sondern auch richtig, richtig lecker ist, wird er brav mit Dir geteilt. Der Mandelkuchen kommt ganz ohne Mehl aus, ist schön locker, dabei gleichzeitig saftig und ein bisschen erinnert er mich an die feine mallorquinische Version des Gebäcks. 

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Und während wir hier die Regenpause für ein Stündchen Kinder-Auslauf im Garten (mit holy-moly Tankstellen-Kaffee) nutzen, tippe ich mal eben schnell das Rezept für Dich zusammen…

Rezept für Mandelkuchen mit Weintrauben:

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 3 Eier trennen. Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen. In einer zweiten Schüssel die 3 Eigelbe, ein weiteres ganzes Ei, 75 g Zucker und 1 EL Vanillezucker schaumig rühren. Anschließend 50 ml Milch hinzugeben und mit 100 g gemahlenen Mandeln unterrühren. Nun den Eischnee unter die Mandelmischung heben bis sie sich gut miteinander vermischt hat. 

Mandelkuchen-Teig nun in eine mit Butter gefettete ofenfeste Form oder Schüssel geben (ich habe eine Emaille-Schüssel mit 22 cm Durchmesser verwendet). 100 g kernlose Weintrauben (gewaschen und halbiert) mit der Schnittfläche nach unten auf den Teig geben und im heißen Backofen ca. 25 Minuten goldbraun backen.

10 Minuten in der Form auskühlen lassen & mit etwas Puderzucker bestreut servieren. 
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So, wir gehen jetzt wieder hinein, wärmen uns mit einer Runde Apfeltee auf und fallen über die letzten Krümel Mandelkuchen her. 

Ich wünsche Dir einen wunderbaren Start in die Woche!

Allerliebst,

*bee

Auch ein Talent: Schweinereien wie diese zaubern…

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…muss man sich erstmal trauen, denn entweder lande ich dafür direkt in der Hölle (die Kalorien sind astronomisch!) oder werde im Nu auf Wolke Sieben katapultiert (der Geschmack ist dagegen absolut himmlisch!). Also kurz gesagt, in der Küche leckere Schweinereien zaubern, EASY! Eine meiner Super-Powers sozusagen, und gelingt beinahe mit geschlossenen Augen. Und weil man seine Talente schätzen und immer gebührend pflegen sollte, gibt es alle paar Wochen man so eine richtige Schweinerei zum satt und glücklich-essen…

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Aktueller Schweinereien-Spitzenreiter: das selbstgemachte Dulce de Leche-Eis mit Kekslöffel und Karamell-Nuss-Schoko-Topping. Für Clean-Eating-Jünger klingt das jetzt vermutlich wie der Vorhof zur Hölle, für mich ist dieser kleine Eisbecher eher die Vorstufe zum Paradies… Das Eis ist an Cremigkeit kaum zu übertreffen und die feine Karamellnote hat absoluten Suchtfaktor. Der Kekslöffel aus Mürbteig ist kein Muss, aber ein kleines, feines Extra. Das Topping verleiht dem Eisgenuss etwas mehr Biss, man kann es aber auch genauso weglassen oder durch Butterkeks-Brösel, Schokoflakes oder was auch immer ersetzen…

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Und so wird es gemacht: 

Eine Dose Dulce de Leche (entweder selbstgemacht oder fertig zubereitet gekauft) mit 50 ml Milch glattrühren. 2 Becher Sahne (400 ml) steif schlagen. Dulce de Leche unter die Sahne rühren. Mischung ein ein gefriertaugliches Gefäß geben (z.B. Kastenbackform) und für mindestens 4 Stunden im Eisschrank gut durchfrieren lassen.

In der Zwischenzeit die Kekslöffel vorbereiten. Dazu einen gekauften oder selbstgemachten Mürbeteig (Rezept z.B. hier oder hier) auf einer bemehlten Fläche ausrollen und zum Beispiel mit diesem Keksausstecher kleine Löffelchen ausstechen. Nach Anweisung backen und gut auskühlen lassen. Meine Kekslöffel habe ich aus einem gekaufen Teig aus dem Supermarkt gebacken – geht schnell und schmeckt gut.

Sobald das Eis gefroren ist einfach ein bis zwei Kugeln in ein Schälchen geben, mit gehackten Nüssen, Karamellbombons und der Lieblingsschokolade bestreuen und mit einem Kekslöffel genießen.

Kleiner Tipp: die Kekslöffelchen lassen sich übrigens auch prima einfrieren.

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Zugegeben, wirklich viel kann man von diesem kleinen Bömbchen nicht essen, aber das ist ja auch ganz egal, denn auch klitzekleine Schweinereien können einen so richtig glücklich machen…

Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende.

Allerliebst,

*bee

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Jemand den Du kennst, kann das hier jetzt gut gebrauchen…

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…das weiß ich, auch wenn ich Dich nicht eigentlich überhaupt nicht kenne. Aber irgendein Mensch in Deinem Umfeld, und das weiß ich gewiss, hätte es jetzt gern ein klein wenig wärmer ums Herz. Die Bürokollegin mit dem fürchterlichen Liebeskummer, die beste Freundin mit chronischer Herbst-Schmuddelwetter-Allergie, der nette Nachbar mit der 80-Stunden-Woche oder vielleicht auch einfach nur DU selbst!?! Es gibt immer und zu jeder Zeit einen Menschen, dem man etwas Gutes tun kann.

Ich liebe Carepakete. Egal ob das Abschiedspaket für die allerliebste Arbeitskollegin auf Erden, die Träum-süß-Box für albtraumgeplagte Kinder oder die Gute-Besserung-Kiste für die malade Freundin – Carepakete sind eine wunderbare Sache! Mit ein paar persönlich ausgewählten Kleinigkeiten kann man jemandem entweder zeigen wie gern man ihn hat, ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern oder einfach nur ein wenig aufmuntern.

Ich habe eine Herbst/Winter-Box gepackt, in die ich ein paar wunderhübsche Kleinigkeiten gelegt habe, die besonders jetzt, wenn es draußen oft kalt, nass und grau ist, wie kleine Stimmungsaufheller wirken…

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In so eine Überraschungsbox kann man eigentlich alles packen was dem Beschenkten Freude bereitet. Ich zeige Dir heute welche Dinge ich in meine Herbst/Winter-Box gepackt habe.

Für das Carepaket habe ich einen Schuhkarton mit Geschenkpapier beklebt. Mit 2, ebenfalls mit Geschenkpapier beklebten Pappstreifen, habe ich die Box in Fächer unterteilt. Dazu einen der fertig beklebten Pappstreifen mittig bis auf 1 cm einschneiden und dies (ebenfalls mittig) über den zweiten Streifen schieben. Den Deckel der Box habe ich außen noch mit Punkten aus Goldfolie beklebt. Der Schriftzug „Warm ums Herz“ ist aus einfachen schwarzen Buchstaben-Stickern (aus dem Schreibwarenladen) entstanden.

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Das wunderbare an diesem Carepaket: erst macht es einem ganz warm ums Herz und später legt sich diese Wärme auch noch wie eine flauschige Decke um den ganzen Körper, denn alles was ich in die Box gepackt habe, ist herrlich wärme- und wohlgefühlspendend.

Hier 7 kleine Dinge für viel Freude, Wärme und Behaglichkeit:

  1. Eine Duftkerze spendet in den Abendstunden ein angenehm behagliches Licht und duftet herrlich.
  2. Das kleine Notizbuch bietet genug Platz für schöne Gedanken, tolle Ideen, süße Träume oder was auch immer festgehalten werden will (Notizbuch: IKEA, Aufkleber: HEMA).
  3. Kuschelige Wollsocken sorgen für warme Füße.
  4. Das Moor-Lavendel Pflegeöl von Dr. Hauschka riecht nicht nur herrlich beruhigend und entspannend, es macht einem sogar ein klein wenig warm auf der Haut. Wie eine schützende Hülle legt es sich um den Körper und ist ideal für schnell frierende Menschen.
  5. Im Winter geht nichts über eine Tasse warmen Tee – weil’s gut schmeckt und wunderbar von Innen wärmt. Schöne Tassen lassen sich leicht finden, was guten Tee angeht, liebe ich die Teesorten von pukka herbs…
  6. Im Winter schmeckt mir ganz besonders der Wildapfel-Zimt-Tee. Die wärmende Wirkung von Zimt tut gut und ich liebe den weihnachtlichen Apfel-Geschmack. Besonders lecker schmeckt der Tee übrigens wenn man ihn mit einem Schuss Apfelsaft leicht süßt.
  7. Und weil ein Carepaket kein richtiges Carepaket wäre wenn nicht auch etwas Süßes darin enthalten wäre, dürfen in meinem „Warm-ums-Herz“-Päckchen die selbst gebrannten Mandeln nicht fehlen. Sie verbreiten Weihnachtsmarkt-Atmosphäre und schmecken wie vom Lieblingsstand auf dem Adventsmarkt…

Rezept für selbst gebrannte Mandeln:

200 g Mandeln (ungeschält) in einer Pfanne leicht anrösten. Herausnehmen und beiseite stellen. Nun 80 g Zucker, 1/2 TL Zimt und 65 ml Wasser in die Pfanne geben, gut verrühren und die Masse anschließend ohne Rühren aufkochen. Die Mandeln hinzugeben und unter ständigem Rühren auf hoher Stufe weiterkochen, bis das Wasser verdunstet ist und sicher der Zucker als helle, bröselige Schicht um die Mandeln gelegt hat. Nun die Temperatur reduzieren, 5 Tütchen Vanillezucker hinzufügen und kräftig weiterrühren bis der Zucker schmilzt, karamellisiert und die Mandeln goldbraun überzieht. Die Pfanne nun schnell vom Herd nehmen und die heißen, klebrigen Mandeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech schütten und zugig mit einem Holzlöffel ‚trennen‘, damit sie nicht anneinander kleben.

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Und obwohl ich Carepakete dieser Art am allerliebsten verschenke, darf dieses hier ausnahmsweise hier bei mir bleiben, denn nach einer Woche kranke-Kinder-rund-um-die-Uhr-Betreuung habe ich mir ein ein wenig wohlige Gemütlichkeit aus der Schachtel mehr als nur verdient.

Und was dürfte in Deinem Carepaket auf gar keinen Fall fehlen?

Allerliebst,

*bee

Der Salat der sooooo gut tut UND glücklich macht…

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…sieht zum Beispiel so aus! Auf Salat habe ich im Herbst ja meistens wenig Lust, aber für diesen wunderbaren Bratkartoffel-Salat mache ich liebend gerne eine Ausnahme, denn er findet die wunderbare Balance zwischen ‚knackfrisch‘ und ‚angenehm sättigend‘.

Kennst du das auch? Du siehst ein Bild eines Rezeptes, Zutatenliste und schön langsam beginnst Du in Deinem Mund die unterschiedlichen Geschmäcker zu kosten… Also mir geht das meistens so, deswegen fühle ich mich auch nach ausgiebigem Kochbuchschmökern hin und wieder pappsatt.

Also ich diesen Salat kürzlich in einem Kochbuch entdeckte spielte sich also das besagte kulinarische Kopfkino in meinen Gedanken ab. Heute Mittag wurde der Bratkartoffelsalat dann endlich zubereitet und WOW – das Kopfkino kann manchmal ein ganz schöner Looser sein, denn dieser Salat schmeckte so ganz anders als angenommen.

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Das ein Salat aus Bratkartoffeln und knackigem Gemüse lecker sein würde, stand außer Frage. Aber SO unverschämt lecker, war dann doch irgendwie überraschend. Ist es das Aroma der gebratenen Kartoffeln, die Mischung der verschiedenen Gemüsesorten oder das Dressing mit Senfnote? Ich weiß es nicht, bin aber immer noch total begeistert von meinem köstlichen Mittagessen…

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Wenn zwei wunderbare Hochzeitsfotografen beginnen auch ihre Liebe zu gutem Essen zu teilen, dann kommt ein wunderbarer Blog und bald danach ein nicht minder wunderbares Kochbuch dabei heraus: Krautkopf (Hölker Verlag).

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Es gibt unsagbar viele tolle Food-Blogs mit wunderschönen Fotos und lecker anmutenden Rezepten, aber mich haben schon lange keine Fotos und Rezepte so staunend zurückgelassen wie die Arbeiten von Susann Probst und Yannic Schon. Das Paar teilt seit 2013 vegetarische Rezept-Inspirationen und wunder-, wunderschöne und authentische Fotos auf ihrem Blog und seit diesem Jahr auch in dem gleichnamigen Kochbuch. Das Schöne: die Rezepte sind allesamt außergewöhnlich und kommen trotzdem ganz ohne schwer zu findende Zutaten aus. Bedient wird sich überwiegend aus der saisonalen und überwiegend regionalen Speisekammer, gekocht wird vegetarisch, vollwertig und gesund. Und so kommt es dann auch, dass sich hinter einem eher gewöhnlich klingenden Rezept wie dem „Bratkartoffelsalat“ ein absolut phänomenales und unerwartetes Geschmackserlebnis wie dieses hier verbirgt…

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Rezept für Bratkartoffelsalat (für 2 – 3 Personen):

750 g neue Kartoffeln gut waschen oder schälen und im Ganzen in Wasser etwa 10 – 20 Minuten gar kochen. Kartoffeln abkühlen lassen, vierteln und in etwas Olivenöl in einer Pfanne knusprig anbraten, dabei zwischendurch wenden. Kartoffeln mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit 100 g Zuckerschoten in sprudelnd kochendem Wasser blanchieren und in eiskaltem Wasser abschrecken, damit sie schön grün und knackig bleiben. Zuckerschoten abtropfen lassen und evtl. halbieren. 4 Frühlingszwiebeln und ein Bund Radieschen waschen, putzen und in Schreiben schneiden und zusammen mit den Zuckerschoten und einer Handvoll Rucola unter die Kartoffeln heben.

Aus 4 EL Gemüsebrühe, 2 EL Dijonsenf, 2 EL Apfelessig, 1 EL Zitronensaft, 2 EL Reissirup (habe ich weggelassen), einem EL Olivenöl (bei mir 3 EL Olivenöl) Salz und Pfeffer ein Dressing mixen und unter den Kartoffelsalat mischen. Den Salat mit etwas Dill und/oder Schnittlauch bestreuen und sofort servieren.

Ganz besonders viel Aufmerksamkeit bekommen neben all den anderen Krautkopf-Köstlichkeiten die süßen Rezepte von mir. Dieser Holunderblüten-Cheesecake war einer meiner Sommerlieblinge und dieser Cherry-Pie wird am Wochenende gebacken – schon allein wegen der sensationellen Fotos muss das sein!

Ich wünsche Dir eine wunderbare Woche!

Allerliebst,

*bee

Mein neues Herzensthema: Bienchen, Blümchen und ein feines DIY…

Ihr Lieben, nach 4 Wochen Urlaub und Blogpause freue ich mich heute ungemein wieder hier zu sein. Schön, dass auch Du wieder da bist!

Während wir uns langsam an den Gedanken gewöhnen müssen den Sommer bald zu verabschieden, beginnt für ein anderes Völkchen gerade ein neues Jahr. Und damit wäre ich schon bei einem aktuellen Herzensthema, dass mich vor kurzem kalt erwischt und seitdem in lichterlohe Begeisterung versetzt hat…

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Ich bin der festen Überzeugung, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert. Alles. Und als ich kürzlich diesen Post von Clara aka tastesheriff über ihre Hobby-Imker-Ausbildung gelesen habe, trafen mich gefühlte 38476 Blitze. Tagelang habe ich die Gedanken hin und her gedacht, über Honigbienen und die Imkerei nachgelesen, ein Buch bestellt und viele neue Träume geträumt. Das merkwürdige: die possierlichen Tierchen mit Stachel haben mich bislang eigentlich recht wenig interessiert. Eigentlich. Genau genommen begleitet mich die Biene aber schon ein Leben lang. Mein Opa war jahrelang leidenschaftlicher Hobby-Imker, heute noch hat er diesen wunderbaren Glanz in den Augen wenn er über seine vielen Bienenvölker spricht. Mit 18 Jahren habe ich mir „aus dem Nichts heraus“ im Urlaub eine kleine Biene auf den Körper tätowieren lassen – auch das hatte wenig mit dem Tier und viel mehr mit einem Song zu tun, aber das Bienchen existiert heute noch. Wenige Jahre später verlieh eine kanadische Freundin mir den Spitznamen *bee und wieder ein paar Jahre später entstand daraus der Name für meinen Blog EmmaBee. Claras Geschichte fasziniert mich und gleichzeitig fühlt es sich an, als ob sich ein Kreis schließen würde und viele, viele Kleinigkeiten plötzlich einen neuen und größeren Sinn ergeben.

Wusstest Du, dass die Honigbiene ist ein hochsoziales Tier ist und wir ihr ungefähr 30 % unserer Nahrung verdanken? Bienen tragen zum Erhalt von Wild- und Kulturpflanzen bei, damit ist ihre ökologische Bedeutung beachtlich. Gleichzeitig gibt es in den letzten Jahren aber ein großes und besorgniserregendes Bienensterben. Die Doku „Bienen – Himmelsvolk in Gefahr“ erzählt diese traurige Geschichte sehr anschaulich.

Lange Rede, kurzer Sinn: mittlerweile stehe ich auf der Warteliste für eine Ausbildung zur Hobby-Imkerin und um die Wartezeit etwas zu überbrücken habe ich mit meinen Kindern ein Bienenhotel für den Garten gebaut…

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So ein Bienenhotel ist schnell, einfach und kostengünstig gebaut und dient als wunderbare Nisthilfe für Wildbienen. Diese finden aufgrund dichter Besiedelung unserer Landschaften nämlich immer weniger Raum für Nistplätze und ihre Nahrungssuche. Wildbienen sind im Gegensatz zu Honigbienen Einzelgänger. Sie kümmern sich ganz allein um Nahrungsvorrat und Nachkommenschaft und können durchaus ein klein wenig Unterstützung gebrauchen. Gleichzeitig leistet man so einen kleinen aber wertvollen Beitrag zum Umweltschutz.

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Und so haben wir’s gemacht:

Eine einfache Holzkiste (z.B. diese hier) aus dem Baumarkt dient als Vorrichtung für die Nistplätze. Um das Holz witterungsbeständiger zu machen, habe ich es mit einer lösungsmittelfreien und unbedenklichen Farbe gestrichen und einige Tage an einem luftigen Ort gut trocknen lassen. Diverse natürliche Materialien (Holz, Stein, Lehm, etc.) dienen nun als Nistplätze. Entsprechendes Material (Ziegelstein, Holzblöcke oder Bambusrohre) findet sich ebenfalls im Baumarkt.

Ziegelstein in die Holzbox legen bzw. stellen, in die Holzblöcke mit einem Bohrer verschieden große Nistlöcher (bis zu 10 mm Durchmesser und ca. 8 cm tief) bohren, Bambusrohre entsprechend zurechtsägen und alle Materialen in der Holzbox anordnen. Zum Schluss die unterschiedlich dicken Bambusrohre in die Box stecken. Dabei ist es sinnvoll alle Lücken größtenteils zu füllen, so dass die unterschiedlichen Elemente „festgeklemmt“ werden, dies macht das Bienenhotel stabiler. Wer das Bienenhotel noch besser vor dem Umkippen oder neugierigen Vögeln schützen möchte, kann die unterschiedlichen Elemente beispielsweise mit frostsicherem Fliesenkleber an der Rückwand befestigen.

Gegen Nässe und Feuchtigkeit hilft ein kleines Dach. Dafür ein einfaches Brett im Baumarkt in 2 gleich große Stücke sägen lassen. Eventuell anstreichen und anschließend mit 3 – 4 langen Nägeln in einem rechten Winkel zusammennageln. Das Dach auf die Holzkiste setzen und an jeder Seite mit 3  – 4 Nägeln befestigen.

Das Bienenhotel sollte an einem regen- und windgeschützten Platz aufgestellt werden. Idealerweise befinden sich einige Nahrungsquellen (Blumen, Bäume, etc.) in unmittelbarer Nähe.

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Ich möchte Dich noch auf eine tolle Sache zum Schutz der Bienen aufmerksam machen: bee careful, eine Initiative der Schwartauer Werke fördert gezielt Maßnahmen zum Schutz der Bienengesundheit mit dem Ziel dass schon bald wieder mehr Bienchen durch unsere Landschaft schwirren. Und weil das eine feine Sache ist sucht bee careful mit einer Foto-Aktion gerade jede Menge Bienenhelfer.

Falls Du also zwei linke Hände oder gerade keine Zeit hast selber ein Bienenhotel zu bauen, hast Du ja vielleicht Lust eines zu gewinnen… Alles was du dafür tun musst ist bis zum 30. September ein Foto rund um Bienen und ihre Welt mit dem Hashtag #bienenhelfer und der Mention @bee_careful auf Deinem Instagram-Account zu veröffentlichen. Zu gewinnen gibt es 20 Bienenhotels und als Hauptpreis winkt sogar die bienenfreundliche Umgestaltung Deines Garten bzw. Balkons.

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Ich freue mich nun nicht nur über ein neues Hobby, sondern auch darüber dich hier ganz bald wieder anzutreffen.

Allerliebste Grüße und bis zum nächsten Mal,

*bee

Mein Bücher-Sommer… 

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Es ist Urlaubszeit und damit für mich damit auch die beste  Lesezeit. Im Alltag komme ich zur Zeit eher selten dazu mehr als nur ein paar Seiten in einem Buch zu lesen, umso mehr freue ich mich auf die Ferien. Das wird mein Bücher-Sommer, auf meinem Nachttisch stapeln sich schon ein paar Romane, die alle ein Plätzchen im Urlaubsgepäck finden werden und mir hoffentlich so manch ein Stündchen voller Entspannung und Lesefreude schenken werden.

Heute stellen meine Buchfreundin Vera und ich Euch unsere zweite ‚Personal Book Dose‘ vor. Ihr erinnert Euch ja vielleicht an die Aktion: hier hatte ich meine Thalia-Buchfreundin gesucht und hier gibt es die Ergebnisse und Meinungen zu unserem ersten Buchpaket.

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Der Inhalt unseres zweiten literarischen Überraschungspakets war wieder wunderbar und passte glücklicherweise ganz herrlich in den etwas hektischen, sommerlichen Alltag: es gab ein Buch zum Pläne-schmieden & Wegträumen, ein besonderes Kochbuch und einen kurzweiligen Roman für all die entspannten Momente zwischendurch.

Und wenn du vielleicht gerade auf der Suche nach der passenden Sommerlektüre bist, dann erzählen Vera und ich Dir ein klein wenig über unser zweites ‚Personal Book Dose‘ Lesevergnügen.

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„Morgen kommt ein neuer Himmel“ von Lori Nelson Spielman (Fischer Krüger Verlag )

———-Was hat Dir an dem Buch gefallen?———-

*bee: Ich liebe, liebe, liebe Listen. To-Do-Listen, Packlisten, Bucket-Lists – das Gefühl etwas erledigt zu haben und von der Liste zu streichen ist einfach unbezahlbar. Der Zugang zu dem Roman „Morgen kommt ein neuer Himmel“ (im englischen übrigens „The Life List“), fiel mir also sehr leicht. In dem Buch muss sich die Protagonistin Brett, nach dem Tod ihrer Mutter, mit ihren vergessenen Träumen und Wünschen auseinandersetzen. Sich aus der Comfort-Zone herauszuwagen fällt ihr nicht leicht, aber dennoch begibt sie sich auf eine Reise, auf deren Weg so manche Überraschung und Erkenntnis wartet. Zugegeben, die Geschichte ist nicht so ganz neu, dennoch eignet sich dieser kurzweilige Roman perfekt als leichte Sommerlektüre für entspannte Augenblicke.

Vera: Die Idee des Buches ist nicht neu, aber wie ich finde schön umgesetzt: eine alte Bucketlist erfüllen, den Mut haben mal das Leben zu überdenken….Als ich dieses Buch das erste Mal gelesen habe, habe ich mir am Ende Gedanken gemacht, mal eine eigene Bucketlist zu erstellen.

———-Was hat Dich überrascht oder Dir nicht gefallen?———-

Vera: Das Buch ist einfach zu lesen. Es lässt einen schmunzeln und brachte mich Zeitweise zum Nachdenken. Allerdings ist es auch ein wenig vorhersehbar, wer das also nicht mag, lässt lieber die Finger davon. Ihr wisst, ich hab damit ab und zu keine Probleme ;-).

*bee: Wie Vera schon erwähnte, gibt es in diesem Buch wenig Überraschungen. Manchmal wirkt es etwas konstruiert und vielleicht auch hin und wieder eine Spur zu sentimental.

———-Dieses Buch ist ideal für…———-

*bee: …unbeschwerte Stunden, als Urlaubslektüre oder für viele kleine Lesemomente zwischendurch, denn man findet immer wieder schnell Zugang zur Geschichte.

Vera: …die ideale Urlaubslektüre für einen perfekten Sommertag.

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„52 Traumhafte Wochenendtrips“ von Elena Luraghi und Cinzia Rando (White Star Verlag)

———-Was hat Dir an dem Buch gefallen?———-

*bee: Dieses Buch ist eigentlich eine Ansammlung von 52 Reiseführern, die jeweils kurz und knackig ein Reiseziel vorstellen. Darunter finden sich Städte, Küsten, Inseln oder einzelne Landstriche innerhalb und außerhalb Europas. Glaubt man den beiden Autorinnen lassen diese sich fluggs übers Wochenende entdecken. Hm, ich habe da so meine Zweifel, toll finde ich ich dieses Buch trotzdem – schließlich ist nichts unmöglich! Und deswegen liegt das Buch auch in Couchreichweite, so dass ich mich beim kleinsten Anflug von Fernweh in eines der 52 Abenteuer stürzen kann.

Vera: Titel und Fotos machen Lust, die Sachen zu packen und einfach loszudüsen. Für einen Kurztrip werden nicht nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten aufgeführt, sondern auch den ein oder anderen Tipp.

———-Was hat Dich überrascht oder Dir nicht gefallen?———-

Vera: Austesten konnte ich bisher noch keinen der Kurztrips, allerdings erscheint mir das ein oder andere Ziel eventuell etwas zu weit entfernt für ein Wochenende oder auch etwas teuer.

*bee: Ein Wochenende nach Jersusalem, Griechenland oder Ägypten? Ohne Privatjet, Million auf dem Konto und Super-Nanny wohl eher nicht…Um dem Großformat gerecht zu werden hätte das Buch einen hochwertigeren Druck verdient,die Fotos sind zwar oft sehr schön, wirken allerdings aufgrund der schwachen Papier- und Druckqualität eher mittelmäßig.

———-Dieses Buch ist ideal für…———-

*bee: …Fernweh-Geplagte und Träumer!

Vera: …nicht falsch verstehen, ich finde dieses Buch toll, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, mit meinem Budget oder nur an einem Wochenende diese Trips zu machen. Leider für mich nur ein Buch zum Träumen. Aber wer entweder mehr Geld oder Zeit zur Verfügung hat, für den ist das Buch zur Anregung super.

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„Wald- und Wiesenkochbuch – Köstliches mit Wildkräutern, Beeren und Pilzen“ von Diane Dittmer (GU Verlag)

———-Was hat Dir an dem Buch gefallen?———-

*bee: Dieses Buch ist ein entzückendes Buch über das Kochen mit leckeren Kräutern aus der „grünen Speisekammer“. Auf Feldern, Wiesen, im Wald und am Wegesrand wachsen nämlich viele Zutaten, mit denen sich köstliche Gerichte zaubern lassen. Mangels Kenntnis bin ich bislang noch nicht auf die Idee gekommen wilde Kräuter zu sammeln, werde dies aber ganz bald nachholen. Das Buch und seine viele, wunderschönen Fotos wecken die große Lust auf eine Kräuterwanderung.

Vera: Ein entzückendes aufgemachtes Buch. Die Mischung der Rezepte gefällt mir sehr gut. Auch, dass Pilze, Kräuter und Beeren vor den entsprechenden Kapiteln beschrieben und auch erklärt, wo man diese finden kann. Die Fotos sind schön farbenfroh, bunt und laden zum Nachmachen ein.

———-Was hat Dich überrascht oder Dir nicht gefallen?———-

Vera: Ich liebe zwar die Natur, aber leider bin ich nicht so sehr naturverbunden, dass ich Kräuter sammeln oder Pilze suchen würde. Dafür habe ich zuviel Angst vor Zecken.

*bee: Da fällt mir nichts ein, dieses Buch ist einfach nur wunderbar!

———-Dieses Buch ist ideal für…———-

*bee: …jeden der gerne kocht und viel Freude am Selbermachen hat!

Vera: …für Naturliebhaber, die gerne eigen Gesuchtes und Gesammeltes lecker oder frisches, saisonales vom Markt verarbeiten wollen.

Das war sie also, unsere zweite Personal Book Dose. Noch einmal bekommen Vera und ich die Gelegenheit uns von einem Thalia-Bücherpaket überraschen zu lassen! Ich freue mich schon!

Hab einen wunderbaren Lese-Sommer mit vielen, vielen guten Büchern!

Allerliebst,

*bee

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Thalia. Meine Meinung ist jedoch, wie immer, meine eigene.

Nur noch ein klein wenig Zeit überbrücken…

…und dann ist es auch bei uns endlich soweit: der langersehnte Urlaub kann beginnen. Obwohl wir dieses Jahr schon viel herumgereist sind, waren wir nie wirklich lange unterwegs. Letztes Jahr um diese Zeit habe ich ein Baby bekommen, das ist zwar wunderschön, aber alles andere als Urlaub. Umso mehr sehnen wir uns nun alle nach mehreren Wochen Woanderssein, Nichtstun, Ausschlafen, Sonne und Wasser genießen, Ausschlafen, köstlichem Essen, einander genießen, in eine andere Sprache eintauchen, und, und, und…

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Die Zeit bis zum Urlaubsbeginn überbrücke ich eigentlich immer auf die gleiche Art und Weise: ich packe meinen Koffer. Erstmal in Gedanken, dann auf dem Papier und erst kurz vor Reisebeginn, werden die echten Koffer gepackt. Diese Vorgehensweise klingt zwar sehr strukturiert, beginnt aber meist ganz unbewusst mit vielen Tag- und Nachträumen vom Urlaubsziel, davon was wir dort vorfinden und erleben werden. Erst nach und nach sammele gedanklich all den großen und kleinen Kram zusammen, der mit muss. Später schreibe ich die ersten Listen (ich liebe Listen!) und erst ein oder zwei Tage vor der Reise wird dann auch wirklich gepackt. Weil ich das in Gedanken und auf meinen Listen schon einige Male getan habe, ist dieser Teil der Reisevorbereitungen meist der am wenigsten stressigste.

Zur Zeit ist die Vorfreude auf unseren Sommerurlaub absolut unermesslich. Umso mehr genieße ich dieses Jahr die Reisevorbereitungen auf einen ganz besonderen Urlaub. Heute zeige ich Dir ein paar Dinge die dieses Jahr unbedingt mit in den Urlaub müssen…

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1. Der Rückbank-Organizer

Diesen wunderbaren Mini-Schreibtisch für längere Autofahrten habe ich kürzlich hier gekauft, um vor allem meine Kinder auf der lange Reise bei Laune zu halten. Er lässt sich ganz praktisch an der Kopfstütze des Vordersitzes befestigen. Zugeklappt sieht der kleine Schreibtisch aus wie ein Köfferchen und bietet ordentlich Stauraum für Malbücher, Stifte, Bastelutensilien, Bücher etc. Wenn man den Organizer ausklappt bietet er eine halbwegs stabile Fläche auf der gemalt oder gespielt werden kann. Ein absolut praktischer Reisebegleiter!

2. Mein neuer Bikini

Noch nie hatte ich mehr Lust im Urlaub einen Bikini zu tragen als jetzt. Bislang schrie das Körpergefühl meist eher „Badeanzug“ als „Bikini“, doch jetzt, 3 Kinder später, wird der Blick in den Spiegel endlich wohlwollender und entspannter. Mein neuer Bikini von Triumph ist die perfekte Hülle für dieses wunderbare, neue Glücks-Gefühl. Mein neues Bademoden-Lieblingsstück stammt aus der Beauty-Full St. Tropez Bademode von Triumph. Einmal angezogen fühlt er sich an wie eine zweite Haut und sieht dabei auch noch sensationell aus: nichts kneift, alles sitzt genau das wo es hingehört und dazu formt der Bikini eine tolle Figur. Und weil bei Triumph gerade Sale ist habe ich mir gleich noch den passenden Badeanzug und ein weiteres Bikini-Modell bestellt, das ist nur leider schon ausverkauft. Also, wer auch Lust auf dieses Spiegelblick-Huiiii-Gefühl hat, dem empfehle ich gleich heute noch beim Sale zuzuschlagen.

3. Die Urlaubslektüre

Wie mache ich das jetzt, Euch über ein Buch zu erzählen, dass ich selber noch nicht gelesen habe… Ich probiere es mal: „Liebe mit zwei Unbekannten“ von Antoine Laurain (Atlantik) ist eine meiner Urlaubslektüren, die schon darauf warten in den Koffer gepackt zu werden. In der Geschichte findet der Buchhändler Laurent im Mülleimer eine Damenhandtasche. Neben Fotos und anderen Dingen findet sich ein rotes Notizbuch, in dem die unbekannte Besitzerin der Tasche ihre Gedanken festgehalten hat. Laurent taucht in das Leben der Frau ohne Namen ein, und verliebt sich Tag für Tag ein bisschen mehr in die unbekannte Frau. Er beschließt sich auf die Suche zu machen, und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. „Schön und klug“ soll der Roman sein, und zwar ganz ohne Kitsch und andere Rührseligkeiten. Und weil Geschichte und ihre Versprechen nach einem wunderbaren Urlaubs-Roman klingen, freue ich mich schon sehr darauf das Buch bald zu lesen.

4. Das Mitmach-Ferienbuch

Ich bin ein großer Fan des Flow-Magazins. Mich begeistern die Themen, das Layout und auch die tollen Gimmicks. Schon zum zweiten Mal hat Flow nun ein Sommer-Ferienbuch heraus gebracht, und wenn Lesen im Urlaub mal weniger angesagt ist, dann werde ich mich einfach mit diesem Büchlein im Kleinformat vergnügen. Weil ich mir die Vorfreude auf das Mitmach-Buch aber nicht verderben will, bleibt es noch zu. Das Cover verspricht aber schon jede menge Spaß: im Ferienbuch finden sich Aufkleber, DIY-Ideen, eine Wimpelkette, ein Schreibheft, Poster, Extra-Papier, Rezepte und, und, und.

5. Mein Urlaubs-Kochbuch

Wenn ich verreise, ist die typische Länderküche immer eines der Urlaubs-Highlights. Entweder kaufe ich mir vor Ort ein landestypisches Kochbuch, oder aber ich nehme einen besonderen Kochbuchfund von Zuhause mit. Für unseren Sommerurlaub liegt „Toskana – Das Kochbuch“ (Phaidon By Edel) schon bereit. Obwohl ich noch nicht daraus gekocht habe, wirkt das Buch sehr authentisch und gut gelungen. Neben vielen, für die Region typischen, Rezepten erfährt man auch Wissenswertes über toskanische Spezialitäten und die kulinarischen Traditionen. Ich mag die schlichten, rustikalen Fotos freue mich schon sehr darauf direkt vor Ort einige der Köstlichkeiten nachzukochen.

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Das war sozusagen mein erstes Best-off der Urlaubspackliste. Und wenn du in Gedanken (oder auch in der Wirklichkeit) auch mitten in den Reisevorbereitungen steckst, dann hilft dir sicher diese tolle Packliste für den Familienurlaub von Clara alias Tastesherriff dabei!

Ich gönne mir jetzt noch ein Schlückchen meiner zweit liebsten Fernweh-Medizin: selbstgemachte Erdbeer-Holunderblüten-Limo…

EmmaBee.Urlaub4Wer’s nachmachen will, hier das Rezept:

250 g gewaschene und geputzte Erdbeeren mit 100 ml Holunderblütensirup pürieren, in Eiswürfelbehälter füllen und gefrieren.

Einige Eiswürfel in ein Glas geben und mit kaltem Mineralwasser aufgießen. Wer mag gibt noch ein paar Limettenscheiben oder etwas frische Minze dazu – fertig ist ein lecker, leichter Cocktail!

Und wohin geht Deine nächste Reise? Und wie bereitest Du Dich darauf vor bzw. was darf auf jeden Fall in Deinem Koffer nicht fehlen?

Ich wünsche Dir eine gute Woche.

Allerliebst,

*bee

Kuchen backen ist wunderbar, aber etwas ganz anderes ist noch viel, viel wunderbarer…

Ich backe für mein Leben gern. Und das tue ich vor allem weil ich es liebe in ein leckeres Stückchen Kuchen zu beißen – und wer Kuchen essen will, der muss schließlich auch Kuchen backen können. Neben der Zubereitung von Keksen, Kuchen, Muffins & Co. gibt es aber eine ganz besondere Sache, die für mich die Krönung aller Tätigkeiten ist, die einen Backofen involvieren…

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Kein Kuchen kann so gut schmecken wie der Duft und der Geschmack von frisch gebackenem Brot. Und deswegen gehört Brot für mich auch zu einem der wenigen Lebensmittel, um die man mich niemals berauben dürfte. Die Konsequenzen wären absolut dramatisch, das kannst du mir glauben. Bis vor 2 Jahren habe ich, bis auf ein paar deprimierende Erlebnisse mit einem Brotbackautomaten, noch wenig Erfahrungen mit der Herstellung von selbst gebackenem Brot gemacht. Seitdem ist viel Zeit vergangen, und mittlerweile haben viele Brote, Baguettes und Fougasses meinen Backofen herrlich duftend verlassen. Vermutlich noch mehr dieser herzhaften Backwaren sind im Mülleimer gelandet, weil sie absolut ungenießbar waren. Ich habe hohe Ansprüche. Ans Leben und an unser täglich Brot, und mit den Jahren habe ich feststellen müssen, dass das Brotbacken eine hohe Kunst ist. Eine sehr hohe Kunst…

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Ich habe mich durch zahlreiche Brotrezepte gebacken. Die Rezepte stammten meist von anderen Blogs oder aus Koch- und Backbüchern. Am Anfang ist einiges schiefgegangen (tut es manchmal heute noch), aber mittlerweile habe ich ein paar Rezepte für selbst gebackenes Brot angesammelt, die ziemlich gelingsicher sind und wunderbar schmecken. Für all diejenigen unter Euch, die auch öfter mal ein herrlich duftendes Brot aus dem heimischen Backofen ziehen möchten, habe ich heute meine liebsten Brotbackbücher und ein wunderbares Rezept für einfaches Baguette dabei…

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Wer es kurz, knackig, gelingsicher und unkompliziert mag, dem kann ich das Buch „Brot & Aufstrich – Köstliche Dream-Teams aus der Küche“ von meiner Bloggerkollegin Susanne Schanz (Edition Michael Fischer) sehr empfehlen. Auf etwas mehr als 60 Seiten findet man alle wichtigen Brotrezepte die man in einem Brotbackbuch vorfinden möchte: Brötchen, Baguette, Brioche, Sesamringe, Knäckebrot, Pumpernickel, Vollkornbrot oder Bagels. Dazu gibt es jeweils das Rezept für einen passenden leckeren Aufstrich. Die Rezepte sind einfach und verständlich erklärt und absolut gelingsicher, und wie man das von Susanne kennt machen die wunderbaren Fotos viel Appetit und wecken die Vorfreude aufs Nachbacken.

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Hier Susanne Rezept für Französisches Baguette:

400 g Mehl und 1 EL Salz in einer Schüssel mischen. 10 g frische Hefe in ein Schüsselchen bröseln und mit 20 ml lauwarmem Wasser verrühren. Einige Minuten stehen lassen. Nun die Hefemischung und 300 ml lauwarmes Wasser mit einer Gabel unter das Mehl mischen, bis alles gut verbunden ist. Dabei nicht kneten und auch keine Küchenmaschine verwenden!

Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und etwa 12 – 16 Stunden gehen lassen, bis eine blubberige, klebrige Teigmasse entstanden ist.

Den Teig nun auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einer Teigkarte in 2 gleich große Teile teilen, dabei nicht mehr kneten. Aus den Teilen mit der Teigkarte vorsichtig Baguettes rollen und je nach Wunsch drehen und/oder spitz zulaufen lassen. Wer hat, legt die Baguettes anschließend in eine bemehlte Baguetteform, aber es geht auch ohne.

Die Baguettes nochmal zugedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad goldbraun backen. Für eine schöne Kruste ein feuerfestes Schälchen mit Wasser unter das Blech stellen.

Wer etwas tiefer in die hohe Kunst des Brotbackens eintauchen möchte, dem lege ich diese beiden und absolut umfassenden Brotbackbücher sehr ans Herz…

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Lutz Geißler ist Deutschlands bekanntester Brot-Blogger und im „Brotbackbuch Nr. 1 – Grundlagen und Rezepte für ursprüngliches Brot“ (Ulmer Verlag) verrät er uns schon seit 2013 die Geheimnisse traditioneller Brotbackkunst mit langer Teigführung und sehr wenig Hefe. Dieses Brotbackbuch, sowie sein kürzlich erschienener Nachfolger „Brotbackbuch Nr. 2 – Alltagsrezepte & Tipps für naturbelassenes Brot“ (Ulmer), beeindrucken mich durch ein unglaubliches Maß an Fachwissen und KnowHow über die Kunst gutes Brot zu backen. Wer also so richtig einsteigen will, ins große Brotback-Business, der ist mit diesem beiden Brotback-Bibeln bestens beraten, ich kenne jedenfalls kein umfassenderes Werk und wahrscheinlich auch kein Koch- oder Backbuch dass aufwendiger gestaltet wurde. Neben zahlreichen Rezepten für die köstlichsten Brotsorten, finden sich in beiden Büchern unzählige Bilder (teilweise Schritt-für-Schritt Anleitungen), Illustrationen, Grundlagen- und Hintergrundwissen sowie viele praktische Tipps für gutes Gelingen. Die beiden Bücher ergänzen sich prima: in Buch 1 erfährt man neben den Rezepten viele interessante Details über Zutaten, Vorteige oder zu den Knet- und Formtechniken, während die Stärke von Buch 2 die bildreiche Darstellung der unterschiedlichen Zubereitungsarten der Brote (Sauerteig-, no-knead-, Übernacht-Rezept) ist, so dass man die Möglichkeit hat jedes Rezept an Zeit und Vorlieben anzupassen.

Wenn mein Brot also mal nicht vom gutem Bio-Dorf-Bäcker oder vom Bauernhof um die Ecke kommt, dann ist es gewiss in Stückchen herrlich duftendes Glück aus meinem Backofen.

Und Du? Hast Du auch schon ein wenig Erfahrung mit selbstgebackenem Brot gemacht? Und wenn ja, auf welches Rezept schwörst Du?

Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende.

Allerliebste Grüße,

*bee