Frisch verliebt und taumelnd vor Glück…

…bin ich so einige Male im Jahr. So eine junge Liebe lässt einen die verrücktesten Sachen machen. Wenn ich frisch verliebt bin, werde ich ganz schön mutig und traue mich heraus aus meiner Comfort Zone. Ich probiere Dinge aus an die ich mich vorher wohl niemals heran gewagt hätte. Schön ist das. Und wichtig um nicht einzurosten, die Gewohnheit ist wohl mein unbeliebtester Mitbewohner und wird sofort rausgeschmissen wenn sie es sich wieder richtig gemütlich gemacht hat.

Meine Liebe verschenke ich sehr, sehr gern an all meine Lieblingsmenschen. Davon gibt es neben meiner Familie noch so einige… Und trotzdem verliebe ich mich immer wieder neu. Und meist geschieht dies in der Küche. Oder am Esstisch.

Die große Liebe dieses Sommers: Couscous. Davon hatte ich vor kurzem hier schon einmal berichtet. Wie konnte ich nur so viele Jahre ohne die vielseitigen und köstlichen Körnchen leben? Ich habe scheinbar viel verpasst und hole jetzt all das nach… Egal an welchem Tag in der Woche du in meinen Kühlschrank schauen würdest, und ganz egal wie leergefegt dieser auch ist, ein Couscous-Gericht ist ziemlich sicher immer drin.

Der Grund fürs Neuverliebtsein sah letzte Woche so aus…

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Meine neue Couscous-Liebe fordert mich heraus, und das liebe ich an ihr ganz besonders. Süß und herzhaft zugleich war bislang nicht wirklich mein Geschmack, aber als mich dieser Salat kürzlich aus einem neuen Kochbuch anlachte, war es um mich geschehen. Erst waren es nur die Farben die so unglaublich verzückend aussahen, körniges weiß mit viel frischem Grün und fruchtigem Rot. Herrlich! Über Tage hinweg blätterte ich immer und immer wieder in dem Buch und landete jedes Mal bei diesem einen Salat. Trotzdem wurden erstmal 3 ganz andere Salate nachgekocht. Irgendwann als ich mal wieder zum hundertsten Mal das Bild betrachtete, schloss ich für einen kurzen Moment die Augen und stellte mir vor wie ein kleiner Haps des frischen Salats wohl schmecken würde…

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Mhhh…… meine Geschmacksknospen schlugen schon allein bei der Vorstellung an dieses kulinarische Erlebnis Saltos und so dauerte es keine Stunde und er Salat stand frisch und fertig zubereitet auf unserem Esstisch…

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Was soll ich sagen: ein wunderbarer Sommersalat! Und falls Du Dich auch ein klein wenig frisch verliebt und taumelnd vor Glück fühlen möchtest, dann probier ihn mal ;-).

Erdbeer-Taboulè

175 g Couscous mit ca. 250 ml kochend heißer Gemüsebrühe übergießen, zudecken und 5 Minuten quellen lassen. Anschließend den Couscous mit einer Gabel auflockern und etwas Butter hinzugeben. Abkühlen lassen.

3 kleine Schalotten (oder 1 rote Zwiebel), 50 g Pistazien, jeweils 1/2 Bund Petersilie und Minze hacken und alle Zutaten zu dem Couscous geben. 3 EL Olivenöl und 4 EL Zitronensaft über den Bulgur schütten und vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Kurz vor dem Servieren 300 g geviertelte Erdbeeren und eine handvoll gewürfelten Ziegenkäse unterheben.

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Das Rezept stammt aus dem Buch „Salatglück – 10 frische Rezepte für alle Jahreszeiten“ von der schwedischen Kochbuch-Autorin Caroline Hofberg (Christian Verlag) und steckt zu meiner außerordentlichen Freude voller köstlicher Bulgur- und Couscous-Rezepte. Ich schätze den Christian Verlag sehr für seine wunderbaren Kochbücher und so überzeugt auch dieses Buch durch seine atmosphärischen Bilder die Appetit und Lust aufs Kochen machen. Alle 4 Rezepte die ich bislang ausprobiert habe waren kinderleicht zuzubereiten und schmeckten absolut herzerfrischend. Ein durch und durch gelungenes Kochbuch und hin und wieder ertappe ich mich dabei den Herbst herbeizusehnen, zu gern möchte ich endlich mal den Bulgur-Salat mit Pfifferlingen und Preiselbeeren ausprobieren ;-).

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Hast Du auch eine neue kulinarische Liebe? Oder hast Du Dich in der Küche mal so richtig was getraut und nicht bereut? Erzähls mir, ich freue mich davon zu hören und es Dir vielleicht auch gleichzutun…

Habt’s schön und lecker ihr Lieben,

*bee

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„Ich bin einfach nur ein verfressener Mensch, der gerne kocht und dann darüber schreibt“

…dieser Satz stammt nicht von mir. Leider. Aber er passt zu mir wie die berühmte Faust aufs Auge. Ich würde ihn am liebsten in großen Lettern an meine Küchenwand schreiben um mich täglich daran zu freuen und wild nickend dieser Aussage zuzustimmen.

Wer ihn dann gesagt hat, willste wissen? Da kommst Du nie drauf… Oder vielleicht doch? Hier ein bisschen was über dieses Fräulein Wunder…

Die erste Titelseite ihres Lebens verschaffte ihr ihr berühmter Großvater, da was sie 3 Jahre alt. Ihre Großmutter ist Oscar-Preisträgerin und ihre schöne Mutter verfiel nach einem Roman-Bestseller in eine tiefe Depression. Berühmt wurde das Fräulein aber aus ganz anderen Gründen… …und zwar als Plus-Size-Model. Irgendwann wurde sie älter. Und dünner. Die Modeljobs wurden weniger, dafür fing sie an zu schreiben. Erst zwei Romane, dann ein Kochbuch. Und irgendwann nochmal eins. Und die Kritiker die sie zunächst noch als „Fräulein Selbstangebautes-saisonales-Gemüse-ich-schlender-jeden-Tag-durch-meinen-Garten“ beschrieben, verstummten langsam um kurze Zeit später in heller Begeisterung auszubrechen.

Ich habe kürzlich das neueste Kochbuch des Fräuleins in die Hände bekommen und dies hier gekocht:

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Ich stecke gerade so richtig tief fest. Und zwar im Winter-Comeback. Wenn ich aus dem Fenster blicke schneit es dicke Flocken vom Himmel, die Temperaturen haben es sich im Keller ganz schön gemütlich gemacht und Besserung ist irgendwie nicht in Sicht. Dabei ist’s mir doch eigentlich vielmehr nach den ersten warmen Sonnenstrahlen, zarten Frühblühern und ein paar frühlingshaften Gerichten. Nada!

Weil jammern die Geschichte nur noch schlimmer macht und sich am Wetter gar nix ändern lässt kam mir dieses Kompromiss-Süppchen vom mysteriösen Fräulein gerade recht…

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Langsam findet man wieder Tomaten die nach Tomaten schmecken, also nix wie ran an den Herd bzw. Backofen. Die Suppe ist im Nu zubereitet und schmeckt so wunderbar lecker. Sie kommt eigentlich ganz ohne Brühe aus und ist eine wahre Freude für jeden einzelnen Geschmacksnerv. Und dabei schmeckt sie zugleich herzhaft & vollmundig wie auch leicht & frisch! Ich bin versöhnt, lieber Winter!

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Und während das Gemüse für das Süppchen im Backofen so vor sich hinschmort blättere ich noch etwas in dem schönen Kochbuch. Die Autorin versteht es mich auf ganz wunderbare Weise zu unterhalten denn zwischen Rezepten für Herzschmerz-Carbonara, Ceviche mit Garnelen und Avocado oder dem feinen Rosenblättereis finden sich viele persönlichen Geschichten aus ihrem Leben. Zum Beispiel über das Hängebauchschwein Frances Bacon, erste Küsse am Lagerfeuer oder über die heimliche Königin der britischen Hausfrauen. Das Buch ist viel mehr als nur eine Ansammlung von Rezepten. Nein, es liest sich fast wie eine Biografie. Wunderbar.

Und falls Du jetzt nicht nur neugierig geworden bist auf das Suppen-Rezept sondern auch auf die Person dahinter, dann kommt hier des Geheimnis Lösung:

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Voilà… ich präsentiere das wunderbare Fräulein Sophie Dahl. Kennst Du, gell?

Das Rezept für die Suppe aus ofengerösteten Tomaten mit Mascarpone und Basilikumöl stammt aus ihrem letzten Kochbuch „Von Saison zu Saison – Kochen nach den Jahreszeiten“ (edel Verlag).

Und hier kommt das Rezept:

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Backofen auf 190 Grad (Umluft 170 Grad) vorheizen. 1 kg Tomaten halbieren und gemeinsam mit einer großen Zwiebel (mit Schale & geviertelt!), einer großen roten Paprika (entkernt und geviertelt) sowie 4 Knoblauchzehen (ebenfalls mit Schale!) in eine Auflaufform geben. Mit Salz und Pfeffer würzen, etwas Olivenöl darüberträufeln, 1 TL braunen Zucker über das Gemüse streuen und alles gut miteinander vermischen. 45 Minuten im Ofen rösten.

Das Gemüse aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Zwiebel schälen, Knoblauch aus der Schale drücken und das Gemüse (mit Saft!) in einen Topf geben. Anschließend mit einem Pürrierstab pürrieren. Die Suppe bei schwacher Hitze erwärmen. Je einen EL Olivenöl und Mascarpone einrühren. Wem die Suppe zu dickflüssig ist, der gibt noch etwas Brühe hinzu.

Etwas Olivenöl mit einer handvoll frischem Basilikum vermischen und pürrieren. Suppe auf Teller verteilen und mit dem Basilikum-Öl beträufeln. Dazu schmeckt frisches Baguette!

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Und noch etwas ganz wunderbares muss ich Euch zeigen. Habt ihr sie schon entdeckt? Die Servietten mit dem Vogelmotiv? Sind sie nicht wunderschön???? Ich liebe Sie. Und weil diese wunderschönen Servietten die Welt nicht nur ein klein wenig schöner sonder auch ein klein wenig besser machen, muss ich sie Euch unbedingt zeigen.

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Die ach so bezaubernden Servietten stammen von ware freude. Dies ist eine Marke die die Regionalität, Manufaktur und soziales Engagement mit Design verbindet. Jedes der Produkte wird in München (oder Erding) von Hand hergestellt und ist ein Unikat. Ein Teil des Umsatzes geht bei jedem erworbenen Artikel an eine lokale und gemeinnützige Einrichtung. Schaut Euch in dem Online-Shop mal um, dort findet Ihr neben Servietten auch noch viele andere bezaubernde Dinge wie Kleidung, Wohnaccessoires und zahlreiche andere Geschenkideen.

So, nun wünsche ich Dir noch ein wunderschönes Wochenende… Es soll ja so richtig kalt werden… Und deswegen schreibe ich mir jetzt noch eine lange Einkaufsliste für das Wochenende… Denn meine Wohnung wärme ich in den nächsten Tagen mit einem Backofen der rund um die Uhr im Einsatz sein wird…

Und wie machst Du es Dir schön warm und gemütlich?

Liebe Grüßen,

*bee

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Einmal in die Kissen plumpsen, bitte!

Mein Countdown läuft! Noch 3, dann 2, dann 1… Und wenn ich diese Woche überstanden habe, dann ist die Welt auch wieder vollkommen in Ordnung. Dann dreht sie sich wieder etwas langsamer, dann verschwinden all die hektisch tickenden Uhren wieder dahin wo sie hin gehören: in den Hintergrund. Oder noch besser gleich ganz weg von der Bildfläche!

In Wochen wie diesen, wenn ich das Gefühl habe, dass Arbeit, Stress und Zeitnot mich auffressen, dann brauche ich etwas dass mich mit beiden Beinen auf dem Boden hält… Tja, und dreimal dürft ihr raten, was das so sein könnte…

Hier ist mein aktueller Lieblings-auf-dem-Boden-halter und gleichzeitig die beste Anti-Stress-Medizin:

Ein herbstlicher Kürbis-Hackfleisch-Eintopf… In wenigen Minuten gekocht, superlecker, hier entdeckt und leicht abgewandelt nachgekocht:

Und weißt Du wie dieser Eintopf schmeckt? Stell Dir vor du stehst vor einem Riesen-Sofa, mit ganz vielen, weichen, flauschigen Kissen drauf. Du schließt die Augen und lässt Dich einfach hineinplumpsen in all die weichen, warmen Kissen. Und dann bleibst Du eine Weile liegen und genießt dieses wunderbare Gefühl. Und irgendwie willst Du gar nicht  mehr aufstehen, so gut fühlt sich dieses Plätzchen an… GENAUSO schmeckt dieser Eintopf? Glaubst Du nicht? Ist aber so. Probier’s aus! 😉

Die Kürbispfanne wärmt wenn’s draußen oder drinnen kalt, nass und grau ist… Sie macht lange satt und hinterlässt im Bauch ein angenehm schweres und zufriedenes Gefühl… Dieses Gericht hat mich in den letzten 4 Tagen gerettet, beruhigt, ausgebremst und nicht zuletzt immer wieder glücklich und zufrieden gemacht.

Und hier ist das Rezept für den Kürbis-Eintopf:

Einen Hokkaidokürbis putzen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Fruchtfleisch (mit Schale!) in mundgerechte Stücke schneiden. 500 g gemischtes Hackfleisch in einer großen Pfanne in 4 EL Olivenöl scharf anbraten. 2 gehackte Zwiebeln dazugeben und ein paar Minuten lang mitbraten. Mit Salz, Pfeffer, 1 TL gemahlenem Kreuzkümmel, einer Prise Zimt, einem Lorbeerblatt und einem TL Zucker würzen. 2 Dosen Pizzatomaten sowie 250 ml Rinderbrühe dazugeben, zudecken und bei mittlerer Hitze solange schmoren lassen bis der Kürbis weich bzw. bissfest gekocht ist (ca. 20 – 30 Minuten). Mit gehackter Petersilie bestreuen und mit frischem Baguette servieren!

Kennst Du solche Wochen auch? Und wenn ja, wie rettest Du Dich hinüber in bessere Zeiten? Und vielleicht hast Du ja auch ein Gericht, dass ein in-die-Kissen-plumpsen-Gefühl hinterlässt? Ja? Dann verrat es mir bitte…

Ich freue mich von Dir zu hören.

So, und jetzt atme ich nochmal tief durch und mache mich bereit für den Endspurt

Und ihr habt bitteschön ein wunderschönes und stressfreies Wochenende!

*bee

Die Frau mit den 103 Kochbüchern…und DIESES ist für Dich!

C’est moi! Oui, oui, oui… Ich liebe, liebe, liebe Kochbücher. Und deswegen habe ich auch so viele davon. Ich kann beim besten Willen nicht behaupten aus jedem schon einmal etwas gekocht zu haben, aber jedes Einzelne von Ihnen hat mir schon viele schöne Stunden und ganz viel Inspiration beschert. Und das ist für mich Grund genug meinen Kochbuchschatz ständig zu erweitern.

Begonnen hat diese Liebe an einem ziemlich kalten Winterabend in Philadelphia, USA. Das war vor ziemlich genau 10 Jahren, und es muss Schicksal gewesen sein, denn aus heiterem Himmel überkam es mich in einem großen Bookstore: 14 Kochbücher kaufte ich an diesem Abend! VIERZEHN! Meine ersten selbst gekauften Rezeptsammlungen, denn bis zu diesem Zeitpunkt habe ich zwar unglaublich gern gegessen, aber überhaupt nicht gern gekocht. Den Weg nach Hause konnte ich nur in einem Taxi antreten, zu schwer war meine neue Beute. Aber dieser Winterabend war definitiv ein bedeutender Augenblick in meinem Leben, denn ich entdeckte den Foodie in mir…

Und weil ich diese Leidenschaft mit Dir teilen will, habe ich heute etwas für Dich…

Ich bin mit Buchteln aufgewachsen. Meine Oma hat sie regelmäßig gebacken, meine Mama tut es heute noch. Wenn der Duft von warmem Hefegebäck durchs Haus zieht, möchte ich am liebsten vor dem Backofen Platz nehmen um nichts zu verpassen. Denn Buchteln müssen unbedingt warm gegessen werden. Unbedingt! Ein paar Minuten Abkühlungszeit gönne ich Ihnen und mir und dann kann es los gehen… Eine, zwei, drei, vier… Alle anderen Mahlzeiten fallen an solchen Tagen aus und werden ohne Probleme durch dieses wunderbare Hefegebäck ersetzt. Ach ja, und mich trifft man an solchen Tagen ausschließlich glücksselig lächelnd, singend oder zumindest fröhlich pfeifend an….

Buchteln, oder auch Rohr- oder Ofennudeln genannt, stammen ursprünglich aus der böhmischen Küche. Ob mit Marmelade oder Pflaumen gefüllt oder pur mit Puderzucker oder Vanillesoße ist Geschmackssache. Lecker sind sie in jeder  dieser Varianten. Und wer mag der findet noch viele weitere… Wie wärs denn zum Beispiel mit einer Schoko- oder Nussfüllung?

Ich probiere in der Küche alle möglichen und unmöglichen Dinge aus, habe viel Freude und Spaß beim Zubereiten von leckeren Gerichten, wunderbaren Desserts und köstlichem Gebäck. Allerdings gibt es da so eine Sache, nennen wir es mal das „Don’t-touch-the-holiness“-Phänomen… Bedeutet, ich habe einen unglaublichen Respekt vor den großen Backheiligtümern aus meiner Kindheit. Für einen guten Apfelstrudel oder ein ofenwarmes Sauerteigbrot würde ich einmal um die ganze Welt reisen, nur dies zu backen traue ich mich nicht. Vielleicht ist es die Angst vor dem Scheitern, denn schließlich hat sich dieser ganz besondere Geschmack jahrelang in Körper und Gedanken eingebrannt… Und wie schrecklich wäre es in ein kleines Back-Desaster zu beißen… Ich will es mir gar nicht ausmalen…

Aber die Lösung naht:  jetzt könnte doch tatsächlich alles anders werden, denn vor kurzem habe ich dieses wunderbare Buch entdeckt:

Dieses Backbuch (erschienen bei Gräfe&Unzer) ist gespickt mit all diesen Backschätzen die ein jeder aus seiner Kindheit kennt. Modetörtchen wie Cupcakes lassen sie hier nicht finden, dafür aber zeitlose Klassiker die jeder kennt und liebt. Vom Apfel-, Nuss- oder Zitronenkuchen über die Himmels- und Sachertorte bis zu den Waffeln, Weihnachtsplätzchen und dem Lauchkuchen alles dabei. Leicht verständliche und zauberhaft bebilderte Rezepte machen das Backen leicht und so kam es, dass auch ich mich traute meinen persönlichen Backschatz, diese leckeren Buchteln, nachzubacken. Und wisst ihr was, sie schmecken ziemlich genau wie die von Oma & Mama! Hooray! Nur eines ist neu: die Zitrusnote. Aber die schmeckt nach einer kleinen Bereicherung, Buchteln 2.0 sozusagen ;-).

Und wenn Du ein klein wenig Kindheit neu aufleben lassen willst, dann hab ich jetzt was für Dich. Hinterlasse bis Sonntag, 14. Oktober 2012 (Mitternacht) hier einen Kommentar und verrate mir Deine liebste kulinarische Kindheitserinnerung und gewinne das Buch „Backschätze – Rezepte für die Seele“. Mitmachen kann jeder, mit oder ohne Blog. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

So, und nun gibt’s noch das Rezept für meine heißgeliebten Buchteln:

500 g Mehl in eine große Schüssel geben. In der Mitte eine Mulde formen und einen Würfel Hefe hineinbröckeln. 200 ml Milch lauwarm erhitzen. 5 EL lauwarme Milch mit einem Teelöffel Zucker verrühren und in die Mehl-Mulde geben. Mit etwas Mehl vom Rand verrühren. Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 15 Minuten gehen lassen.

Die übrige lauwarme Milch mit 75 g Zucker, einem Päckchen Vanillezucker, 75 g weicher Butter, einem Ei, 2 Eigelben, einer Prise Salz und einem TL Zitronenabrieb verrühren und zu dem Vorteig geben. Alles zunächst mit dem Knethaken, dann mit den Händen verkneten. Sollte der Teig noch sehr klebrig sein, etwas Mehl dazugeben. Den Teig erneut abdecken und weitere 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Nun den Teig  auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten, zu einer Rolle formen und diese in 15 Scheiben schneiden. Nun die Scheiben zu einer Kugel formen und in eine großzügig gebutterte Auflaufform setzen. Weitere 20 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Den Backofen auf 180 (Umluft 160 Grad) vorheizen, 50 g Butter zerlassen und über die Teigkugeln träufeln. Die Buchteln im Ofen (unten) 20 – 30 Minuten fertigbacken. Sobald sie goldgelb sind, herausnehmen, kurz abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Unbedingt noch warm genießen.

Buchteln müssen für mich übrigens unbedingt gefüllt sein. Dafür jede Buchtel vor dem Formen zu einer Kugel jeweils mit einen TL Marmelade oder einer entsteinte Pflaume/Marille mit einem Stück Würfelzucker füllen, d.h. Marmelade oder Pflaume/Marille in die Mitte der Scheibe setzen und anschließend den Teig kugelartig zusammendrücken. Dabei unbedingt darauf achten, dass die Buchteln „dicht“ ist, damit nichts von der Füllung austritt. Am liebsten mag ich  meine Buchteln mit Aprikosen- oder Pflaumenmarmelade. Ein Traum!

So, und nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Durchforsten Eurer Kindheitserinnerungen und ich drücke Euch die Daumen für die Verlosung.

Habt eine wunderbare Woche,

*bee

Bekanntgabe der Gewinnerin, 15.10.2012

…ich habe den Zufallsgenerator bemüht: der Kommentar Nr. 25 wurde ausgewählt und JULI darf sich über das wunderbare Kochbuch freuen. Herzlichen Glückwunsch! Liebe Juli bitte schick mir eine Email mit Deiner Adresse an emmabee(at)web.de damit das Kochbuch dich so schnell wie möglich erreicht. Viel Freude damit.

Und an alle anderen, die dieses Mal kein Glück hatten: dies war erst der Anfang… bald gehts weiter mit noch mehr wunderbaren Kochbüchern. Ihr dürft gespannt sein! 😉

Hier kommt ein kleines Versöhnungsangebot…

Noch vor ein paar Tagen konnte ich mir nicht vorstellen wie ich die nächsten Tage, Wochen und Monate durchstehen soll. Wie soll das nur gehen wenn man ganz plötzlich, aus heiterem Himmel sozusagen, wieder mehr Stunden drinnen als draußen verbringen muss? Wie verklickere ich meinem licht- und sonnenhungrigen Gemüt, dass die Sonne sich schon bald immer mehr zurückziehen wird? Und wie halte ich all die bevorstehenden langen und kalten Nachmittage in den vier Wänden aus, wenn die Kinder kurz davor sind erst sich und dann mich (oder anders herum) massakrieren? Das geht doch nicht? Wie kannst Du mich so im Stich lassen, lieber Sommer?

Und weil das jedes Jahr aufs neue so ist (zumindest seit ich Kinder habe und der Aufenthalt in diversen Shopping-Arcaden, Cafés, Bars und Restaurants nicht mehr die erste Wahl bei aufkommender Langeweile ist) haut mich der langsame Einzug des Herbstwetters auch dieses mal nicht um. Und so kommt es, dass die Lösung des Problems plötzlich einfach da ist. Und ganz schnell habe ich überhaupt keine Angst mehr vor der tristen Jahreszeit. Ganz im Gegenteil, ich freue mich auch schon ein wenig.

Und wie mir dieser Stimmungswechsel gelungen ist?  Na ja, indem ich mir all die Vorteile mal so richtig zu Herzen bzw. zu Bauche geführt habe… Und das sah dann so aus:

Tadaaaaaa: Ich präsentiere mein erstes diesjähriges Herbstrezept. Das Herbst-Winter-Gemüse als warmer Salat mit einer ausreichenden Dosis Sommer um noch leicht und frisch zu schmecken. Köstlich! Und wieder öfter warm als kalt zu essen macht Lust und Laune auf mehr… Oder?

Dieser Salat ist so lecker dass ich schon gleich zur Wiederholungstäterin wurde: gestern Abend getestet und ihm sofort verfallen, musste der warme Salat heute gleich nochmals als schneller Lunch herhalten.

Rezept für warmen Radicchio-Salat mit Feta-Basilikum-Creme:

2 Köpfe Radicchio und/oder Chicoree mit Strunk in Spalten schneiden und etwa 10 Minuten in kräftig gesalzenes Wasser legen, um ihnen die Bitterstoffe zu entziehen. Anschließend gut abtropfen lassen und in eine feuerfeste Auflaufform geben. 2 Knoblauchzehen dazugeben und mit etwas Olivenöl beträufeln. 2 EL fein geriebenen Parmesan darüber streuen und nochmals mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Radicchio ca. 5 – 10 Minuten bei mäßiger Hitze im Backofen grillen.

Währenddessen 150 g Fetakäse mit 100 g Naturjoghurt, 1/2 TL Paprikapulver (rosenscharf), einer handvoll Basilikumblätter, dem Saft einer halben Zitrone und etwas Pfeffer pürrieren. Eventuell noch etwas nachwürzen und nochmals in den Kühlschrank geben.

Radicchio auf Teller verteilen, leicht mit Olivenöl beträufeln und nochmals mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Eine handvoll Basilikum-Blätter darüberstreuen und die Feta-Creme darüberträufeln oder in einem separaten Gefäß dazu servieren.

Und weil es so schön war, gab’s heute Abend die beste Minestrone der Welt. Die ist wunderbar gegen Sommer-Liebeskummer und schmeckt sensationell. Das Rezept gibts hier.

Und so einfach ist es. Jedes Jahr aufs Neue. Und jetzt bekomme ich schon richtig Lust auf Regen draußen und Keks-back-Kakau-schlürf-Nachmittage drinnen. Und davon wirds viele geben. Meine beiden kleinen Helferlein sind schon sowas von in den Startlöchern… Ich freu mich auf Dich, lieber Herbst. Nimmst du mein Versöhnungsangebot an?

Und wie machst Du Dir den Abschied vom Sommer so richtig schön?

*bee

Lass uns die Zeit ein bisschen anhalten…

…oder festhalten, denn es ist grad so schön. Die Sonne lacht mir täglich noch ins Gesicht, meine Ballerinas, Sandalen und Füße haben sich gerade gegenseitig so richtig ins Herz geschlossen und auch das ein oder andere luftige Sommerkleidchen ist noch auf dem Postweg zu mir.

Dass die ersten Bäume ihre Blätter verlieren, man schon am Spätnachmittag manchmal zum Jäckchen greifen muss und mich die Kürbisstände schon voll beladen am Straßenrand täglich mehrmals anlachen, will ich alles so gar nicht wahrhaben. Das geht doch nicht, der Sommer war viel zu kurz. Aber meine Verdrängungsmechanismen funktionieren prächtig und so tue ich jetzt einfach mal so als ob dieser Sommer niemals enden würde, und schlabber dieses leckere und luftig-leichte Dessert, während mir die Sonne auf dem Balkon die Nase kitzelt…

Das Dessert schmeckt nach Sommer und hält mir den Herbst- und Winterspeck noch eine Weile vom Leib. Ein wenig Saure Sahne macht den Magerquark herrlich cremig, Honig und etwas Vanillezucker verleihen ihm eine zarte Süße und frische Pfefferminze und Limette geben ihm genau so viel Geschmack um nach einer wunderbar leichten Erfrischung zu schmecken.

Minz-Limetten-Quark mit Sommerbeeren für 2 Personen:

150 g Magerquark mit 50 g Saurer Sahne, einem TL Honig sowie 1 TL Vanillezucker glattrühren. Anschließend den Abrieb von einer Bio-Limette sowie 1 – 2 EL fein gehackte Minzblättchen unterrühren. In zwei Förmchen oder Becher füllen und kalt stellen. 200 g frische gemischte Beeren (oder sonstige Früchte) waschen, abtrocknen und vom Grün säubern. Abwechselnd auf Holzspieße stecken, dabei zwischendurch immer auch noch ein Minzblatt einschieben. Die Spieße mit dem Minz-Quark anrichten und munter drauf los dippen.

Und was tust Du um den Sommer nochmals so richtig intensiv und laaaange zu genießen?

Ich wünsche Dir ein wunderbares Wochenende,

*bee

Kleiner, feiner Mädchenkram…

Heut sieht’s bei mir ein wenig nach Poesie-Album aus: rosa, kitschig, blumig… Und das alles wegen dieser kleinen Italienerin.

Klein und fein kommt sie daher. Und so hübsch sie sie aus, wie sie da so vor mir liegt… In zartes Pastell gehüllt, passt sie wunderbar zu meinem Rosensträußchen dass ich mir diese Woche gegönnt habe. Schlicht und edel zugleich konzentriert sie sich absolut auf das Wesentliche: den wunderbaren Geschmack und das herrliche Zufriedenheitsgefühl dass sie in Herz und Magen hinterlässt.

Pizzette, so nennt man kleine Pizzen die in italienischen Bars oft als Snack gereicht werden. Gegessen werden sie warm oder kalt und der Belag variiert von A wie Aubergine bis Z wie Zucchini. Und weil ich mit meiner Variante dieser Mini-Pizza das Herz meines Mannes nicht unbedingt im Sturm gewinnen konnte (was aber egal ist, denn es gehört mir ja sowieso schon) ist es meine perfekte Version einer Mädchenpizza: leicht auf den Hüften und mit viel glücklich machendem Dolce-Vita…

Und so gelingen dir 4 Mädchen-Pizzettes:

Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Entweder diesen Teig zubereiten oder einen Fertig-Pizzateig verwenden, ausrollen und in 4 gleich große Stücke teilen. In eine ovale Form ziehen & drücken. 125 g Ziegenfrischkäse mit 4 EL Saurer Sahne, 1 EL abgezupften frischen Thymianblättchen sowie Salz & Pfeffer glatt rühren. (Wer die Pizzette noch federleichter zubereiten will, verwendet die Light-Variante, z.B. Chavroux Light.) 4 Rispen Kirsch-Strauchtomaten vorsichtig waschen und mit Küchenrolle trocken tupfen.

Teigfladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, gleichmäßig mit der Käsecreme beschreichen und mit den Tomatenrispen belegen. Nochmals salzen und pfeffern und mit einem weiteren TL frischer Thymianblättchen bestreuen. Auf der zweiten Schiene von unten ca. 18 Minuten oder bis die Pizzette goldig gebacken sind fertig backen.

Jede Pizzette eventuell mit einer handvoll Rucola bestreuen oder mit einem grünen Salat servieren. Und wer die Pizzette etwas herzhafter mag belegt sie vor dem Backen noch mit einer kleinen, in Streifen geschnittenen Schalotte.

Und was gibts bei Dir bei einem Ladies-Dinner? Was kochst Du nur für Dich? Und was für viele? Verrat mir welches Mädchengericht Dich so richtig glücklich macht…

Die Pizzette schmeckt übrigends auch am nächsten Tag. Kalt und in Streifen geschnitten zu einem knackfrischen Salat.

So Mädels, damit wünsche ich Euch einen wunderbaren und federleichten Start in die Woche,

*bee

Verrückt nach diesem Sommerliebling!

Warum auch immer, aber dieser kleine Sommerliebling hier verdreht mir gerade den Kopf oder besser gesagt (fast) alle meine Sinne. Warum? Ich hab‘ keine Ahnung. Lecker ist er, einfach zuzubereiten auch. Und er schmeckt am Grillabend genauso wie beim Picknick am See oder auch einfach nur daheim als leichtes Abendessen.

Für das Rezept dieses leckeren Couscous-Salates habe ich libanesisches Tabouleh mit türkischem Kisir verkuppelt. Eine perfekte Verbindung finde ich. Das Grundrezept stammt von Monsieur Mälzer aus der Zeitschrift „Für jeden Tag“.

250 g Couscous nach Packungsanleitung mit heißem Salzwasser oder Gemüsebrühe zubereiten und abkühlen lassen. 1 Salatgurke schälen, längs halbieren und entkernen. Eine Lauchzwiebel waschen, säubern und in feine Ringe schneiden. Gurke und 200 g gegrillte eingelegte Paprika (aus dem Glas, alternativ 3 Tomaten verwenden) in kleinen Würfel schneiden. Blätter von 1 Bund glatter Petersilie sowie einige Minzblätter fein hacken. Den Saft von 2 Zitronen auspressen und mit 6 – 8 EL Olivenöl sowie 2 EL Paprikapaste (erhältlich im türkischen Lebensmittelladen) und 4 EL Wasser mischen und unter den Couscous rühren. Klein geschnittenes Gemüse unterheben und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Im Kühlschrank mindestens eine Stunde ziehen lassen und dann eventuell nochmals nachwürzen.

Ach ja, und wer’s gerne etwas bissfester mag kann den Salat auch mit Bulgur statt Couscous zubereiten.

Der Salat schmeckt wunderbar als Beilage beim Picknick oder Grillabend. Ich esse ihn aber auch gerne als leichte Hauptmahlzeit am Abend mit ein paar Blättern Romana-Salat. Dabei 2 Löffel Couscous-Salat auf ein Salatblatt geben, einrollen und genießen. Mehr brauch ich in diesem Moment nicht zum Glücklichsein. Herrlich einfach.

Und welcher (leichte?) Sommerliebling versüßt Dir gerade die Sommertage?

Hab ein schönes Wochenende,

*bee

Von unbequemen Tatsachen und kleinen Planänderungen…

Also, eigentlich wollte ich euch heute mein neues, kleines, selbstgebautes und -gebasteltes Refugium zeigen: mein neues Homeoffice oder besser gesagt meinen neuen Schreibtisch. Klein aber unglaublich fein ist er geworden. Unendlich viel Liebe habe ich da reingesteckt. Und das wollte ich heute hier ganz stolz präsentieren. Ja, eigentlich…

…aber es kommt ja immer anders als man denkt… Und so war das heute, bzw. gestern, bzw. vor ein paar Tagen… Um genau zu sein muss ich mich gerade mit ein paar unbequemen Tatsachen auseinandersetzen. Und diese Tatsachen zwicken und zwacken ganz schön ordentlich. Sie nerven, können so manch gute Laune verderben und sind einfach nur lästig. Fast scheint es als ob mein Kleiderschrank sich gegen mich verschworen hat, oder an chronischer Schrumpfung leidet… Die Hosen zwicken, die Oberteile scheinen über Nacht kürzer geworden zu sein und meine kleinen, hart erarbeiteten Genussröllchen drohen ihre Verniedlichung zu verlieren…

So kam es heute zu dieser Planänderung. Kein Schreibtisch also. Und weil ich für schlechte Laune und Zu-enge-Hosen-Spielverderber so überhaupt keine Zeit (geschweige denn Lust) habe, lautet mein Plan für den Sommer nun wie folgt:

YummyMommy-Food gibts seit ein paar Tagen bei uns so oft und so gut es nur irgendwie geht. Und damit ihr mich bloß nicht falsch versteht: mit dem fiesen, gemeinen Wort dass mit DI anfängt und mit ÄT aufhört, hat das überhaupt nichts zu tun. Ich hasse nämlich Entbehrungen. Immer und überall. Und vor allem beim Essen. Kommt mir nicht ins Haus, macht nämlich nur alles noch viel schlimmer. Die Laune, die Lebensfreude und das Körpergefühl. Statt dessen gibts jetzt mindestens einmal täglich ein richtig leckeres Essen, dass zwar auf zuviel Fett verzichtet, aber dafür umso beladener ist mit Geschmack, Lebensfreude und guter Laune: YummyMommy-Food. Denn so möchte ich essen und so möchte ich leben, als Yummy Mami 😉 ! Innen und Aussen!

Und weil ich so voller Eifer und Glück über diesen Plan bin, möchte ich meine besten YummyMommy-Gerichte hier mit Euch teilen. Und so findet ihr künftig in der Kategorie „YummyMommyFood“ Rezepte die unkompliziert, leicht und äußerst, äußerst lecker und kinder-, männer- bzw. gästetauglich sind. Und vielleicht kennst Du das Gefühl ja auch ab und zu… Entweder hat man sich es im Urlaub oder wo auch immer eine Weile kulinarisch zu lange zu gut gehen lassen (mir hätte man im Italien-Urlaub das frisch gepresste Olivenöl auch gerne im Weinglas servieren können)… Oder vielleicht hast Du es Dir vor lauter Stress, Zeitmangel, was auch immer überhaupt nicht gut gehen lassen und immer das falsche gegessen und dann auch noch viel zu viel davon… Such Dir ein YummyMommy-Rezept aus und los geht s! Guilt-free Garantie! Und fühl Dich bitte auch angesprochen, wenn Du zwar keine Mommy bist, aber dafür Fan von leichten und figurfreundlichen Rezepten!

Meine neue YummyMommy-Food-Rubrik feiert diese Woche mit diesem Rezept ihre Premiere:

Sommerlicher Orzo Salat mit viel Basilikum, Zitrone, gerösteten Pinienkernen und Feta. Köstlich sage ich Euch. Fand nicht nur ich, sondern auch Mann & Kinder. Und so lässt sich der Orzo-Salat in wenigen Minuten zubereiten:

Orzo (griechische Nudeln, findest Du in gut sortierten Supermärkten in der internationalen Feinkost-Ecke) nach Packungsanleitung zubereiten und gut abtropfen lassen. Saft einer Zitrone sowie 4 EL gutes Olivenöl darübergeben und vermischen. Pinienkerne in der Pfanne fettfrei rösten und dazugeben. Feta (die Light-Version schmeckt auch ganz ordentlich & spart noch ein paar extra Kalorien) in kleine Würfel schneiden und zusammen mit den gepflückten Basilikumblättern unterheben, sobald die Orzo-Nudeln abgekühlt sind. Salzen und Pfeffern und am besten noch eine Weile (oder eine Nacht!) im Kühlschrank ziehen lassen. Ach ja, und wer’s etwas geschmacksintensiver mag (wie ich!) gibt noch 1 – 2 gehackte Knoblauchzehen dazu. Lecker!

Als Nachspeise zu diesem leichten Abendessen gab’s bei mir dann 4 Wildpfirsiche. In Vanillequark gedippt. Danach war ich satt und so richtig glücklich. Gefehlt hat mir gar nichts.

Also ihr Lieben, und wie bringt ihr Euch wieder so genussvoll und so zwanglos wie möglich in shape wenn’s zwickt und zwackt? Ich bin gespannt…

Habt ein wunderbares und von Leichtigkeit getragenes Wochenende,

*bee

PS: Und bevor ich’s vergesse: den Schreibtisch gibts am Montag!