Einmal Nervennahrung bitteschön…!

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Ruhe und Gelassenheit gibts jetzt auch zum Löffeln. Jaaaaa! – das ist die gute Nachricht. Und nun die weniger gute Botschaft: bei mir sind Gelassenheit und Entspannung zur Zeit allerhöchstens im Kochtopf zu finden, denn ansonsten fehlt von ihnen leider jede Spur. Irgendwann vor einigen Tagen haben sie sich wohl klang heimlich aus dem Staub gemacht, einfach so. Seitdem versinke ich im Chaos, bekomme garantiert nichts, überhaupt GAR NICHTS im ersten Anlauf hin und verliere darüber mindestens 3875465 Mal am Tag die Nerven. Und also ob das nicht schon schlimm genug wäre, werde ich von einer quengeligen Einjährigen gestalkt, streite mit meinem Schulkind regelmäßig über Sinn und Zweck von Hausaufgaben und versuche ein bockiges Kindergartenkind zur Räson zu bringen. Und zwischendurch suche ich verzweifelt nach den 3 verloren gegangenen Tugenden. Bislang fehlt von ihnen leider immer noch jede Spur, bis zu Ihrem heiß ersehnten Auftauchen tröste ich mich deswegen einfach mit allerbestem Soulfood…

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Dieses Rezept entstand gestern aus einem starken Heißhunger nach leckerem Soulfood und der großen Sehnsucht nach ganz viel Ruhe & Zufriedenheit. Und wenn sie schon nicht so einfach herbeigewünscht werden können, dann löffel ich eben meine große Portion Gelassenheit getarnt als Lavendel-Milchreis mit Zwetschgenröster und Spekulatiusbröseln

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Wenn gar nichts mehr geht, Milchreis geht immer. So handhaben wir das zumindest hier bei uns. Milchreis ist ein wunderbares und trostspendendes Essen, geht schnell und schmeckt IMMER. Und weil es dieses Mal etwas ganz besonderes werden sollte, sind noch ein paar eher ungewöhnliche Zutaten mit in den Topf gewandert…

Die im Milchreis mitgekochte Orangenschale aromatisiert leicht und dem in der Schale steckenden Orangenöl wird eine muskelentspannende und stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt. Und weil das zwar gut klingt, aber noch nicht genug ist, darfs noch ein klein wenig Lavendelsirup sein, denn die Lavendelnote passt nicht nur gut zu den Zwetschgen, sondern hat auch noch eine äußerst beruhigende Wirkung. Getoppt wird das ganze mit Spekulatius-Bröseln, die wiederum ganz wunderbar mit dem zimtig-fruchtigen Zwetschgenröster harmonieren. Und so einfach wird aus schnödem Milchreis ein Mega-Turbo-Glücklichmacher…

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Rezept für Lavendel-Milchreis mit Zwetschgenröster und Spekulatius-Bröseln:

1 Liter Milch mit einer Prise Salz, etwas Bio-Orangenschale und 250 g Milchreis unter ständigem Rühren aufkochen  und anschließend bei kleinster Flamme garen bis der Reis weich ist.

In der Zwischenzeit 700 g Zwetschgen waschen, entsteinen und halbieren. Mit 100 – 150 g Zucker (je nach gewünschter Süße), einer Zimtstange und dem Saft einer halben Zitrone langsam köcheln lassen bis die Zwetschgen langsam zerfallen. Vom Herd nehmen und in ein sauberes Glas füllen.

4 Stück Spekulatius in eine Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zu feinen Bröseln „mahlen“.

Wenn der Milchreis fertig ist, vorm Herd nehmen und etwa 10 Minuten fertig ziehen lassen. Anschließend einige Tropfen Lavendelsirup (gekauft oder einfach selbst gemacht) unterrühren. Lavendel-Milchreis warm mit Zwetschgenröster und Spekulatius-Bröseln servieren. Wer möchte kann noch ein paar frische oder getrocknete Lavendelblüten über das Gericht streuen.

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Also ich falle jetzt vor lauter Gelassenheit (oder war es doch Müdigkeit?!?) beinahe von meinem Stühlchen und mache mich jetzt auf den Weg ins Bett. Und wenn morgige Tag auch nicht so will wie ich, gibt es eben wieder eine Runde Lavendel-Milchreis. Und zwar für ALLE.

Ich wünsche Dir (und mir) das gelassenste Wochenende aller Wochenenden!

Allerliebst,

*bee

PS: Der restliche Zwetschgenröster hält sich im Kühlschrank ein Weilchen und passt auch ganz wunderbar zu anderen Soulfood-Klassikern wie Kaiserschmarrn oder Grießbrei.

Vitamine im Festtagskleidchen…

…an diesen Tagen fällt es mir irgendwie ganz schön schwer genug Obst und Gemüse zu essen.
Körper und Seele verlangen nach warmen, reichhaltigen Speisen und zwischen Plätzchen, Raclette und Punsch passen Karotte, Apfel und Salat irgendwie nicht hinein. Das ist alles andere als gut, das Wohlbefinden leidet und die Figur auch. Und weil dieser Zustand insgesamt total inakzeptabel ist, habe ich mir etwas einfallen lassen…

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Ein Smoothie ins Festtagskleid gepackt, und schon schmecken die Vitamine wieder. Morgens mixe ich mir je nach Lust, Laune und Kühlschrankinhalt eine leckere Vitaminbombe zusammen und schon fängt der Tag ein klein wenig leichter, gesünder und unbeschwerter an.

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Diese Weihnachts-Smoothie-Kreation wollte ich Euch auf gar keinen Fall vorenthalten, denn das Mixgetränk schmeckt nicht nur herrlich lecker, sondern hält aufgrund einer kleinen Geheimzutat auch den Plätzchenhunger im Zaum.

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Neben Blaubeeren (frisch oder tiefgekühlt), Joghurt und Milch verleiht ein Zimtstern dem Muntermacher eine feine Weihnachtsnote.

Für einen Smoothie einfach eine Handvoll Blaubeeren, 100 g Joghurt, 100 ml Milch und einen Zimtstern (in kleine Stücke gebrochen) fein pürieren und fertig ist der Weihnachts-Smoothie. Einfach, oder?

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Bei uns werden jetzt täglich neue Weihnachts-Smoothie Kreationen erfunden. Wie wärs denn mit Himbeer-Spekulatius- oder Orange-Lebkuchen-Geschmack. Lecker! Und gerade in der Weihnachtszeit sind frische Smoothies ein wunderbares und schnelles Frühstück, und so ist auch garantiert noch genug Platz für den Festtagsbraten ;-).

Wir mixen also fleißig weiter und vielleicht traue ich mich ja dann auch an die Green Smoothies heran. Na ja, irgendwann mal und garantiert nicht in der Weihnachtszeit ;-).
Im Januar gibts dann garantiert einen Best-of-Smoothies-Post auf emmabee.de.

So, das wars von mir für heute! Am Freitag bin ich wieder da und dann dürft ihr einen kleinen Blick durchs Schlüsselloch auf ein paar ganz besondere Geschenke unter unserem Weihnachtsbaum werfen. Alle zauberhaft und auch noch in letzter Sekunde zu bekommen…

Ich wünsche Dir eine schöne Woche!

Allerliebst,
*bee