Frühstücken im Dezember war noch nie schöner…

…mal ganz ehrlich, so schön die Adventszeit auch ist, sich von Plätzchen allein zu ernähren ist auch nicht das Wahre. In der Weihnachtszeit kalkuliere ich immer eine kleine Plätzchen-Plauze mit ein, zuviel des Guten stresst aber selbst mich irgendwann. Weil der Zimt-Duft aber schon im November in der Luft liegt, es im Dezember Bratäpfel und Kokosbällchen regnet, mache ich es mir zur Zeit morgens mit diesem leckeren Weihnachtsmüsli gemütlich…

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Das Müsli schmeckt nach Zimt, gebrannten Mandeln und Bratapfel und wenn man dabei die Augen schließt, kann man schon mal den Frühstückstisch gegen einen Spaziergang auf dem Weihnachtsmarkt eintauschen… Es duftet weihnachtlich, knuspert im Mund und macht glücklich und pappsatt.
Meine Kinder lieben es am Nachmittag ein kleines Schüsselchen Müsli mit Naturjoghurt und einer kleinen Prise Zimt&Zucker zu verputzen. Und ich freue mich, die Lebensdauer unserer bislang noch mageren Plätzchenvorräte auf diese Weise ein klein wenig zu verlängern.

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Ausgedacht hat sich dieses leckere Weihnachtsmüsli die wunderbare Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe. Und wer ihren Blog (und ihr erstes Buch) kennt, der weiß, dass die leidenschaftliche Zuckerbäckerin und Kuchenesserin nicht nur viele, viele unverschämt leckere Rezepte präsentiert, sondern mit jedem Gebäck auch immer wieder auch ein kleines Stückchen heile Welt mit auf den Tisch zaubert. Und auch in diesem kleinen Weihnachtsbuch „Zucker, Zimt und Sterne – Jeannys Weihnachtsrezepte‘ (Hölker Verlag) ist ihr all dies wieder ganz fabulös gelungen. 25 weihnachtliche Rezepte, liebevoll fotografiert, so dass man sich sogleich den Schneebesen schnappen möchte um auf der Stelle loszubacken. Das Buch ist unterteilt in 3 Kategorien: „Aus der Plätzchendose“, „Feines Weihnachtsgebäck“ und „Süße Adventsgeschenke“. Und so ist vom Spekulatius-Cheesecake bis zur Weihnachtsschokolade mit Pfefferminze alles dabei. Hach, und da ist er wieder: der Beweis, dass Backen so viel mehr ist als nur das Zusammenwerfen einiger Zutaten. Wunderbar, liebe Jeanny!

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Und hier kommt das Rezept für Jeannys Weihnachtsmüsli (ergibt etwa 1,2 kg Müsli):

Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

500 g Haferflocken, 100 g gehobelte Mandeln, 80 g getrockenete Cranberries, 3 EL gehackte, getrocknete Äpfel, 2 EL Kokosflocken, 2 TL Zimt, 180 g Zucker, 1 Prise Ingwer (gemahlen) und 1 Prise Kardamom (gemahlen) in eine Schüssel geben und miteinander vermischen. (Ich habe die 3 letzten Zutaten weggelassen – schmeckt nicht so süß und genauso lecker! Und ich würde definitiv dem Ahornsirup den Vorrang vor dem Honig geben – er sorgt für einen herrlich karamelligen Geschmack).

175 g Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, dann 170 g Honig oder Ahornsirup hinzugeben. Buttermixtur zu den trockenen Zutaten geben und alles gut durchmischen.

Müsli flach auf dem Backblech verteilen und ca. 40 Minuten im Ofen backen. Wenn das Müsli abgekühlt ist, wird es knusprig und fest. In einem luftdichten Behälter lässt es sich wunderbar aufbewahren.

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Mit so einem zimtigen Start in den Tag kann nichts mehr schief gehen und der Plätzchenhunger wird ebenso gut im Zaum gehalten. Das nächste Mal werde ich die gehobelten Mandeln einfach durch die gleiche Menge gebrannter Mandeln (fein gehackt) vom Weihnachtsmarkt ersetzen – das klingt doch lecker, oder?

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Hab eine wunderbare erste Adventswochen und lass es Dir gut gehen.

Allerliebst,

*bee