3 Dinge die mich gerade richtig glücklich machen…

Wer kennt sie nicht, die Tage an denen scheinbar so überhaupt gar nichts Freude machen will. Das Spiegelbild zieht schon frühmorgens ne Schnute, der Kleiderschrank ist voll & absolut leer zugleich, die Uhrzeit hat beschlossen einem einfach davonzurasen und es gibt scheinbar nichts und niemanden der diesen Tag noch irgendwie retten könnte. Kennst du auch, oder? Ein bis zwei solcher Miesepeter-Tage im Monat kann ich ertragen, mehr aber auch nicht. Für die Momente in denen es mal nicht so rund läuft hat jeder sein eigenes Rettungsprogramm. Heute zeige ich Dir wie ich das Glück wieder hinter dem Ofen vorlocke, egal wie tief die Mundwinkel auch gerade hängen…

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Dem Leben die schönsten Seiten abringen, davon handelt dieser Blog – das ist mein erklärtes Spezialgebiet sozusagen, auch bzw. gerade dann wenn das Leben einem scheinbar nur Saures zu bieten hat. Ganz egal wie mies die Karten gerade sind, ein bisschen Glück findet sich immer und überall. Ist so, das kannst Du mir ruhig glauben.

Heute zeige ich Dir 3 meiner aktuellen Lieblings-Glückrezepte. Sie sind allesamt simpel, mehrfach wenn nicht sogar jahrelang erprobt und wirken garantiert schnell – eine Portion Instant-Glück sozusagen.

Den Anfang macht ein bisschen süßes Glück zum Löffeln…

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Seit 4 Jahren blogge ich hier wöchentlich über große und kleine Küchenschweinereien und viele andere schöne Dinge, aber es gibt kein Rezept, dass ich häufiger geteilt habe als dieses hier. Egal ob Geburtstagsfeier, Grillparty oder Kindergartenfest – die Mini-Cheesecakes machen glücklich und danach schreit jeder nach dem Rezept. Immer. Die kleinen Cheesecakes lassen sich schnell und megaeasy zubereiten, und können sowohl in der kleinen Muffin-Variante wie auch als großes Prachtstück gebacken werden.

Hier kommt das Rezept für meine liebsten und absolut glücksbringenden Mini-Cheesecakes (für etwa 18 Mini-Cheesecakes):

Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) bzw. 160 Grad (Umluft) vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und jeweils einen Haferkeks (ich schwöre auf die Hobbit Kekse; wer’s weniger kernig mag verwendet Eierplätzchen) in die Förmchen legen.

3 Packungen Frischkäse (á 200 g), 200 g Saure Sahne, 225 g Zucker, 3 Eier, 1 TL Vanillezucker, 1 TL Zitronen- oder Limettenarbrieb sowie 2 gestrichene (!) EL Mehl in einer Schüssel zu einer cremigen Masse rühren. Diese anschließend in die Muffinförmchen füllen (bis ca. 0,5 – 1 cm zum Rand) und im Backofen ca. 20 – 25 Minuten backen, bis sie leicht braun werden. Komplett abkühlen lassen. Anschließend jeweils einen Klecks Rote Grütze auf jeden Mini-Cheesecake geben und mit Beeren dekorieren. Fertig ist ein Stück vom Glück zum Löffeln!

Den Tag in sekundenschnelle retten, das kann auch mein nächster Glücklichmacher…

EmmaBee.Glück4Größtes Frustrationspotential hat bei mir definitiv mein Kleiderschrank. Schon wenige Minuten nach dem Aufstehen kann die Auseinandersetzung mit selbigem mich in die schlimmste Katastrophenstimmung stürzen. Tatsache: ich habe 3 Kinder – mein Körper hat erfreulicherweise nach jeder Schwangerschaft wieder den Weg zurück zum Wohlfühlgewicht gefunden, und ist trotzdem nicht mehr derselbe. Die Lieblingsjeans zwickt, das Oberteil saß auch schon mal besser und die Rocklänge könnte auch etwas großzügiger sein. Das alles  könnte ein Grund für schlechte Laune sein, ist es aber an den meisten Tagen nicht mehr. Vor einigen Wochen kam ich in den Genuss eines Triumph-Fittings. Eine wunderbare Sache, und bedenkt man, dass jede 2. Frau die falsche BH-Größe trägt, kann eine persönliche Beratung in angenehmer und diskreter Atmosphäre zu einem richtigen AHA-Erlebnis werden. Die Marke Triumph überzeugt seit stolzen 129 Jahren mit unübertroffener Herstellungskunst für Unterwäsche, und diese Erfahrung spiegelt sich in einer breiten Produktvielfalt für jede Figur und jede Lebenssituation wieder. Gerade nach einer Schwangerschaft verändert sich der Körper noch Monate später, und trotzdem sollte sich auch dann jede Frau schön und wohl in ihrer Haut fühlen. Schließlich hat der Körper großartiges geleistet und verdient jede Menge Anerkennung. Weil sich das Gefühl von unbeschreiblichem Wohlbefinden und Schönheit aber nicht immer so leicht heraufbeschwören lässt, ist Nachhelfen erlaubt. Ich schwöre gerade nach Baby Nr. 3 auf die Sculpting Sensation Serie von Triumph – eine wunderschöne Shapewear die die Figur ins beste Licht rückt und dabei kein bisschen einengt. Wichtig: die Shapewear sollte frühestens drei Monate nach der Entbindung getragen werden, da das noch empfindliche Gewebe ansonsten zu sehr beansprucht wird. Für ein herrlich unbeschwertes Körpergefühl (auch im Sommer!) kann ich diesen Sculpting Sensation Body und dieses zweiteilige Unterwäscheset sehr empfehlen (hier und hier). Anders als bei vielen anderen Shapewear-Produkten sind diese Modelle schön und funktional zugleich. Dass sie zudem aus einem hauchdünnen Stoff gefertigt sind, macht sie auch bei sommerlichen Temperaturen zu einem idealen Begleiter. Mein Fitting-Aha-Erlebnis sorgt nun regelmäßig dafür dass die Katastrophenstimmung am Morgen keine Chance mehr, stattdessen gibt es große Glücksgefühle und das gute Gefühl sich in seiner Haut wieder rundum wohl zu fühlen.

Mein nächster Glücks-Tipp ist der Einfachste von allen. Alles was du dafür benötigt ist Stift und Papier…

EmmaBee.Glück2Kürzlich bin ich beim Ausmisten auf meine alten Tagebücher gestoßen. Im Alter von 15 bis 25 Jahren habe ich regelmäßig Gedanken und Erlebnisse in Kladden und Notizbüchern festgehalten. Den Großteil davon kann ich heute nicht mehr lesen, denn 70 Prozent des Tagebuch-Inhaltes drehte sich um Liebeskummer, Enttäuschungen und andere pubertäre Dramen. Unerträglich und man könnte die Tagebücher auch ‚Unglücklich-Bücher‘ schimpfen. Heute schreibe ich schon lange kein Tagebuch mehr, stattdessen habe ich mir ein liebgewonnenes Ritual angewöhnt, dass das Glück sichtbar macht, wann immer ich es genauer betrachten möchte: an vielen Abenden hole ich vor dem Schlafengehen mein kleines hübsches Notizbüchlein aus der Schublade und schreibe 3 Dinge auf, die mich an diesem Tag besonders glücklich, fröhlich, dankbar gemacht haben. Hin und wieder klebe ich auch kleine Erinnerungen auf: Postkarten, allerliebste Kinderzeichnungen, Fotos, etc. Auf englisch nennt man so ein Tagebuch: Gratitude-Journal, übersetzt müsste das ‚Dankbarkeits-Tagebuch‘ heißen, was sich aber irgendwie bescheuert anhört. Für mich ist dieses Buch einfach nur ein ‚Glücks-Buch, gefüllt mit schönen Augenblicken,  kleinen und großen Glücksgefühlen. Keine langen Texte, kein Blabla, das Glück kommt manchmal auch nur mit wenigen Buchstaben aus. Wunderbarer Nebeneffekt: nicht nur das Schreiben und das sich vor Augen halten macht glücklich, sondern auch die wenigen grauen Tage werden ein wieder bunter, wenn man für ein paar Minuten in dem Glücksbüchlein blättert…

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Das waren sie also, meine zurzeit liebsten Glücks-Bringer. Einfach, praktisch und unglaublich wirksam. Vielleicht ist ja auch für Dich etwas dabei. Es wäre mir eine Freude dir ein kleines Stück vom Glück vom Himmel zu holen.

Und was macht Dich gerade unglaublich glücklich?

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

Allerliebst,

*bee

Für ein richtig gutes Gefühl im Bauch…

…brauche ich mindestens einmal täglich eine warme Mahlzeit. Es gibt genügend Tagen an denen ich es nicht einmal schaffe warm zu essen, an diesen Tagen solltest Du mir aber lieber nicht über den Weg laufen. Ein, zwei Tage gehen noch ganz gut, spätestens am dritten Tag ohne warmes Mittag- oder Abendessen werde ich ungenießbar, unzufrieden und extrem unausgeglichen. Nicht umsonst wird sowohl in der ayurvedischen Lehre wie auch in der TCM viel Wert auf häufige warme Mahlzeiten gelegt. Versteh ich, auch ohne die Theorien dahinter.

Zurück zu den Tatsachen: Tatsache ist, dass mein Alltag mit 3 Kindern oft unvorhersehbar, chaotisch, turbulent, vielbeschäftigt ist, und eigentlich immer ein Mangel an Zeit herrscht. IMMER. An solchen Tagen sind gesunde warme Mahlzeiten so wahrscheinlich wie Tango-tanzende Ameisen auf dem Fensterbrett. Weil das eine ziemlich blöde unzufriedenstellende Situation ist, haben wir uns im Laufe der Zeit etwas einfallen lassen…

EmmaBee.Panini2Ich präsentiere: das allerliebste warme Notfallgericht im Hause EmmaBee – Panini mit Basilikumpesto, Rucola, Paprika und Ziegenkäse. So, oder so ähnlich sieht es auf unseren Tellern aus, wenn mal wieder keine Zeit zum Kochen war. Unsere Panini-Liebe begann irgendwann in meinem Studenten-Lotterleben. Damals nannten wir die heißen Stullen aber noch nicht Panini, sondern Sandwiches. Gebacken wurden sie zu der Zeit in einem dieser Sandwichmaker – die Geräte kennt ihr sicherlich, oder habt vielleicht sogar selber eines zuhause herumstehen. Also unser Sandwichmaker war lange, lange im Dauerbetrieb. Wann immer Not in der Küche war, der Sandwichmaker war immer zur Stelle und besänftigte unsere hungrigen Bäuche mit den abgefahrensten Sandwich-Kombinationen. Weil das Gerät aber langsam in die Jahre kam und die Möglichkeiten dann doch teilweise zu begrenzt waren, wurde es Zeit für ein kleines Sandwich-Upgrade. Ein neues Küchengerät musste her und so wurde aus Sandwich Panini…

EmmaBee.Kitchentools0Heute gibt es nach diesem und diesem Post einen weiteren Kitchentools-Beitrag, in dem ich euch all die Küchengeräte zeige, die in unserem Haushalt nicht mehr fehlen dürfen.

Vor einiger Zeit hat unser Sandwichmaker also das zeitliche gesegnet, und stattdessen durfte dieses feine Gerät bei uns einziehen…

EmmaBee.Panini1Zugegeben, so ein Kontaktgrill ist meist doppelt so groß wie ein Sandwichmaker, aber dafür kann er aber auch einige mehr, zum Beispiel unverschämt leckere Paninis…

EmmaBee.Panini5Wir grillen seit geraumer Zeit mit dem Optigrill von Tefal. Der Kontaktgrill ist ein richtig schlaues Kerlchen: je nach Dicke und Art des Grillguts, passt er ganz von alleine, die Temperatur an. Per Lichtsignal wird dann auch noch der Garzustand angezeigt, es kann also rein gar nichts schief gehen. Wenn es also mal wieder schnell gehen muss, und zwischen dem Ausbruch der großen Hungersnot und der Nahrungsaufnahme nicht viel Zeit vergehen darf, packen wir den Grill aus, holen alles aus dem Kühlschrank was sich auch nur annähernd als Belag eignet, und legen los. Dabei sind schon die tollsten Kombinationen entstanden. Ich liebe gegrilltes Gemüse und Käse, meine Kinder freuen sich über Paninis mit Salami und Käse und mein Mann liebt die Alpen-Version: Raclettekäse und Schinken.

EmmaBee.Panini4Für die Paninis mit Rucola, Paprika und Ziegenkäse benötigst Du 2 Scheiben Brot (Weiß- oder Vollkornbrot, feingemahlen!), 1 großzügiger TL Pesto deiner Wahl, ein paar Blätter Rucola (gesäubert und trocken getupft), 1  geröstete Paprika aus dem Glas (ebenfalls trockengetupft!) sowie 2 Scheiben Ziegenkäse.

Eine Brothälfte dünn mit dem Pesto bestreichen, Rucolablätter auf dem Brot verteilen. Paprika daraufgeben und anschließend mit dem Käse abschließen. Darauf achten, dass alle Zutaten gut auf dem Brot verteilt sind und nicht überstehen. Zweite Brothälfte darauf geben und das Panini im Kontaktgrill backen bis es eine goldgelbe Farbe angenommen hat und die Zutaten sich gut miteinander verbunden bzw. verschmolzen haben.

EmmaBee.Panini3Ein weiterer Vorteil des Kontaktgrills: es lassen sich weit aus mehr Dinge damit zubereiten als mit einem ollen Sandwichmaker. Der Optigrill verfügt beispielsweise über 6 voreingestellte Grillprogramme für die Zubereitung von Burger, Geflügel, Sandwiches, Würstchen, Steaks und Fisch. Neben unzähligen Paninis haben wir schon einige Male Burger, Würstchen, Steaks und Gemüse damit zubereitet und waren wirklich sehr positiv überrascht über das wunderbare Grillergebnis. Perfekte Garpunkte, leckerer Geschmack und mega-schnelle Zubereitung. Die leichte Neigung des Grills und eine Auffangschale sorgen dafür, dass überschüssiges Fett oder Säfte aufgefangen werden. Und noch eine ganz großen Vorteil hat das Gerät: die Grillplatten sind abnehmbar und lassen sich in der Spülmaschine reinigen! Ich möchte nur so ganz nebenbei erwähnen, dass dies ein großer Beitrag für anhaltenden Frieden und Harmonie im Hause EmmaBee ist ;-).

Auf meinem Panini-Pinterest-Board habe ich einige weitere Dinge zusammengestellt, die sich mit so einem feinen Gerät machen lassen. Wer ganz mutig ist probiert ja vielleicht mal die selbstgemachten Eiswaffeln, die Apple-Pie-Paninis oder das Nutella-Waffel-Sandwich aus dem Kontaktgrill.

Und nun würde ich sehr, sehr gerne wissen welches absolute Notfall-Gericht du in petto hast für Situationen in denen es schnell gehen muss. Mit welchen Leckereien hältst Du Dich und Deine Lieben dann über Wasser???

Ich wünsche Dir ein wunderschönes Feiertags-Wochenende.

Bis zum nächsten Mal!
Allerliebst,

*bee

Was mir im Moment richtig gut…

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Ich liebe keine Jahreszeit mehr als den Frühling. Der Moment in dem die Sonne endlich über all das Grau und die Dunkelheit siegt, wenn die Wiesen und Bäume endlich wieder sattes Grün tragen und überall bunte Farbtupfen auftauchen ist jedes Jahr aufs Neue gleich umwerfend und für mich absolut gänsehaut-tauglich.

Nach viele, vielen Wochen verbringen wir nun wieder mehrere Stunde am Stück draußen, der Garten wird aufgehübscht, in den Gesichtern meiner Kinder sprießen schon die ersten Sommersprossen und die Tage fühlen sich plötzlich federleicht und unbeschwert an.

Diese wunderbaren Frühlingsgefühle sind kürzlich auch in mein Badezimmer eingezogen. Die reichhaltige Winterpflege hat sich verabschiedet und wurde durch leichtere und erfrischende Pflegeprodukte ersetzt.

Seit ich meine Beauty-Produkte vor über einem Jahr beinahe komplett auf Naturkosmetik umgestellt habe (hier und hier hatte ich darüber berichtet), gehören gravierende Hautirritationen überwiegend der Vergangenheit an. Früher standen die auf der Tagesordnung, meine Haut ist leider sehr sensibel und zudem auch noch fürchterlich nachtragend. Den Pflegeprodukten von Dr. Hauschka schenke ich mein größtes Vertrauen, die Naturkosmetik aus Bad Boll tut mir gut.

Seit geraumer Zeit gehört der Online-Shop für Naturkosmetik greenbeauty.de zu meinen Lieblings-Shops  wenn es um Beauty-Produkte geht. Produktauswahl, Preis, Beratung – hier stimmt meiner Meinung nach einfach alles. Und weil ich mich hier so gut aufgehoben fühle, habe ich ich mich auch getraut ein paar neue Produkte zu testen. Allzu risikofreudig bin ich aber noch nicht, wie gesagt meine Haut rächt sich schnell man wenn ihr etwas nicht so gut bekommt. Aus diesem Grund habe ich mir einen Hersteller für natürliche Schönheitspflege empfehlen lassen, der als sehr gut verträglich gilt.

Nachdem ich im Januar einige meiner kleinen Winter-Schönheitsgeheimnisse gelüftet habe, zeige ich Dir heute mit welchen Produkten ich in der neuen Jahreszeit meiner Haut ganz viel Gutes tue…

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Wenn der Frühling irgendwann beginnt ganz langsam den Winter abzulösen, machen sich bei mir immer 2 Dinge bemerkbar:

1. ein großer Drang die Wohnung bis ins allerletzte Eckchen auszumisten

2. die Lust mich entweder neu zu erfinden, neu einzukleiden oder irgendetwas anderes ganz neu anzufangen.

Zweiteres fühlt sich immer ein bisschen „reptilienmäßig“ an, weißt Du was ich meine? Dieses Gefühl eine alte Haut abstreifen zu wollen, um sich dann wieder ganz neu, frisch und energiegeladen ins Leben zu stürzen? Ein herrliches Gefühl.

Passend zu diesem Gefühl habe ich ein Beauty-Produkt gefunden, dass mir Hilft meine etwas müden Winterhaut hinter mir zu lassen: die Vinoperfect Enzympeelingmaske von Claudalie. Ein Peeling das ganz alleine auf der Haut arbeitet – alles was Du tun musst ist auftragen, 10 Minuten einwirken lassen und anschließend mit lauwarmem Wasser abwaschen. Die Enzympeelingmaske ist ideal für Mischhaut. Die Enzyme arbeiten auf der Haut, reinigen diese und lösen abgestorbene Hautzellen. Das Ergebnis ist eine zarte, sehr sanft gepeelte, strahlende Haut. Ich wende die Maske derzeit 2 mal wöchentlich an, bislang ohne Irritationen, Rötungen, etc. Im Anschluss an das Enzympeeling empfehle ich etwas Feuchtigkeitspflege.

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Aber nicht nur das Gesicht genießt bei mir zur Zeit ein regelmäßiges Peeling, sondern auch der restliche Körper freut sich über eine kleine Abreibungskur. Bevor ich mein erstes Produkt von Claudalie selbst testen durfte, hörte ich oft von dem betörenden Duft dieser Naturkosmetik-Linie. Hm, Naturkosmetik und betörender Duft…? Passt nicht, meinst Du? Zugegeben, viele natürliche Pflegeprodukte riechen meist mehr nach Wiese als nach Spa, mich stört das in aller Regel nicht. Und dennoch bin ich dem betörenden Duft des Divine Scrub von Claudalie schon nach der ersten Anwendung total erlegen. Die Mischung aus kleinen, braunen Zucker-Kristallen und 2 verschiedenen pflanzlichen Ölen (Trauben-, Argan, Hibiskus und Sesamöl) fühlt sich auf feuchter Haut herrlich an. Ich kann das Himmlische Peeling von ganzem Herzen empfehlen: einfach eine kleine Menge unter der Dusche auf der feuchten Haut verteilen, Augen schließen und sanft peelen. Wetten, dass Du innerhalb weniger Sekunden vergisst dass Du unter der heimischen Dusche stehst und Dich nicht in der aller schönsten Wellness-Oase befindest?!? Wunderbar ist auch, dass Dir der zarte Duft für einige Stunden erhalten bleibt. Auch einige Stunden nach der Anwendung habe ich das entspannende Parfüm noch in der Nase, meine Haut fühlt sich seidig und so gepflegt an, dass ich an diesen Tagen sogar auf das Eincremen verzichten kann.

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An den restlichen Tagen, an denen ich das Himmlische Peeling nicht verwenden, gönne ich meiner Haut nach dem Duschen die Nährende Körperpflege von Claudalie. Die weiche Körpermilch duftet angenehm nach Zitrone, Lavandin (Lavendelart aus der Provence) und Sandelholz. Die Lotion zieht schnell ein, fettet nicht und spendet meiner Haut sofort Feuchtigkeit. Gereizte oder sehr trockene Winter-Haut beruhigt sie, gleichzeitig wirkt sie straffend und kurbelt die Zirkulation an. Die Nährende Körperpflege kommt in einem sehr praktischen Pump-Flakon daher, was ich sehr mag.

Nachdem der Frühling nun auch auf meiner Haut angekommen ist und ich letztes Wochenende tatsächlich schon bei 25 Grad in Ballerinas unterwegs war, ist es Zeit auch die Beine langsam frischluft-tauglich zu machen…

EmmaBee.Beauty3Der schlimmste Frühlingsmoment jedes Jahr aufs Neue: der Tag an dem die Beine zum ersten Mal ohne entsprechendes Beinkleid nach draußen dürfen. Egal wie schick das Kleid, Röckchen oder die Shorts sind, der Anblick ist gleich traurig: weiß, blass und müde sehen auch die schönsten und längsten Beine meist aus. In den letzten Jahren habe ich von Sonnenbank bis zum Selbstbräuner schon einiges versucht, um diesen Moment weniger unangenehm zu gestalten. Der Selbstbräuner bescherte mir eine orange, fleckige künstliche Bräune und dank Solarium hatte ich Bleichgesicht meist schon im März meinen ersten Sonnenbrand. Dieses Jahr wird alles anders, denn von Claudalie gibt es ein getöntes Fluid speziell für die Beine, dass im Nu eine natürliche, seidig glänzende Bräune zaubert. Hierbei handelt es sich nicht um einen Selbstbräuner, sondern lediglich um eine getönte Pflege. Klingt abenteuerlich, ist es aber nicht. Die leichte Textur lässt sich ohne Handschuhe auftragen, zieht schnell ein, und lässt sich unter der Dusche mit Wasser einfach abspülen. Und auch wenn es unwahrscheinlich klingt, die Kleidung wird dabei nicht in Mitleidenschaft gezogen. Folgende Tips gilt es zu beachten: kurz vor der Anwendung am besten nicht eincremen. Idealerweise sollte man sich am Vorabend eincremen und am nächsten morgen „bräunen“. Rauher Winterhaut empfehle ich vorab ein Peeling. Die Bräune sieht sehr natürlich und zart aus. Ich bin ein heller Typ und mir reicht ein einmaliges Eincremen für das gewünschte Ergebnis. Wer den Bräunungseffekt allerdings verstärken will, trägt einfach mehrere Lagen auf.

Und weil man schon beim ersten Frühlingserwachen über den passenden Sonnenschutz nachdenken sollte, habe ich zu guter letzt noch ein tolles und familientaugliches Produkt…

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Beim Thema Sonnenschutz bin ich, zugegebenermaßen, noch sehr verunsichert. Welche Stoffe sind OK, welche nicht? Chemischer oder Mineralischer Schutz? Und welche Sonnencreme ist für zarte Kinderhaut am besten? Ach ja, und von welchem Sonnenschutz bekomme ich keine Pickelchen?

Die Baby Sonnencreme LSF 45 von Eco Cosmetics ist ein hoher Lichtschutz für Baby- und Kinderhaut. Für mich wunderbar, denn ich kann sowohl das MiniMädchen wie auch meine beiden großen Töchter mit dem Sonnenschutz auf mineralischer Basis eincremen. Dank Sanddorn und verbesserter Rezeptur, hat diese Sonnencreme im Vergleich zu anderen mineralischen Sonnencremes mit ähnlich hohem LSF kaum „Weißeleffekt“. Dieser Effekt ist meist der Grund warum viele oft noch einen großen Bogen um mineralischen Sonnenschutz machen: sie lässt sich oft nur sehr schwer auftragen und danach sieht man aus wie weiß angepinselt. Dies hält sich bei der Baby Sonnencreme von Eco in Grenzen. Der zarte weiße Ton verschwindet nach kurzer Zeit, sobald die Creme restlos eingezogen ist. Der Sonnenschutz für meine Kinder ist somit gefunden, nun muss nur noch ich eine Creme finden, mit der meine Haut klar kommt. Wer einen Tip hat, bitte melden!

Das waren also meine aktuellen Frühlings-Beauty-Lieblinge, die mir zur Zeit richtig gut tun und auch ein klein bisschen zu einem neuen, frischen ICH verhelfen.

Ein kleiner Tip noch: greenbeauty-Blog ist absolut lesenswert! In regelmäßigen Abständen schreibt Christine Gitter, die Frau hinter greenbeauty, wunderbar leichtfüßig, informativ und hochinteressant über Themen rund um die natürliche Körper- und Gesichtspflege. Absolut empfehlenswert!

Ich wünsche Dir eine wunderbare Frühlingswoche! Lass es Dir richtig gut gehen und genieß ganz viel Sonnenschein!

Bis zum nächsten Mal!
Allerliebst,

*bee

Tausendschön trifft fleißiges Bienchen…

EmmaBee.Smoothie3Ich strotze gerade nur so vor Frühlingsgefühlen! Du auch?

Schon morgens scheint bei uns jeden Tag die Sonne mit aller Kraft in die Küche hinein, der Apfelbaum vor dem Fenster beginnt schön langsam Grün zu werden und die Wiese ist voller Gänseblümchen. Nach einem langen, kalten Winter mit viel herzhaftem Soulfood, ist mir jetzt nach frischer Küche – nach knackigem Salat, saftigem Gemüse und fruchtigem Obst.

Und auch der Standmixer hat wieder jede Menge zu tun. Beinahe täglich verwandelt er Obst und ein paar andere Zutaten in köstliche Smoothies. Ich liebe diesen Fruchtgenuss im Glas. Egal ob als schnelles Frühstück, aufmunternder Nachmittagssnack oder cremigen Schlummertrunk: ein Smoothie geht immer!

Hier mein Frühlings-Smoothie der Woche…

EmmaBee.Smoothie4Blaubeeren liefern Vitamin C, Folsäure und Eisen – eine Mischung aus Quark und Milch verpassen dem Smoothie eine ordentliche Portion Calcium – etwas Honig verleiht dem Getränk eine feine Süße und ein Esslöffel Blütenpollen ergänzen das feine Getränk um Vitamine, Mineralien, Proteine, Aminosäuren und Enzyme…EmmaBee.Smoothie2

Mittlerweile besitze ich schon einige Smoothie-Bücher, seit kurzem ist ein ganz besonderes Rezeptbuch hinzugekommen, aus dem das Rezept für den Smoothie „Fleißiges Bienchen“ stammt…EmmaBee.Smoothie1

„Super Smoothies: super lecker – super Tag“ (Ulmer) von Susanne Schanz ist ein wunderbar verspieltes Rezeptbuch mit vielen köstlichen Smoothie-Rezepten für jeden Anlass. Für Langschläfer und FröhlichausdemBettHüpfer gibt es Smoothies mit extra viel Vitaminpower, süße und herzhafte Energiebomben sättigen wenn der Magen knurrt, und Kaffeetanten wie ich, freuen sich schon auf den ersten Eiskaffee-Smoothie im Garten. Dieses Buch ist definitiv mein momentanes Lieblings-Buch, weil es tolle Smoothie-Kreationen zeigt und gleichzeitig dazu inspiriert eigene Kombinationen auszuprobieren. Wer Susanne von ihrem Blog la-petite-cuisine kennt, freut sich auch hier wieder über sehr schöne und ansprechende Fotos.

Hier noch das Rezept für den Smoothie „Fleißiges Bienchen“ (2 große Gläser, 600 ml):

100 g Blaubeeren, 250 g Quark und 250 ml Milch im Mixer glatt pürieren. Zum Schluss 1 – 2 EL Blütenpollen hinzufügen und gut umrühren. Nach Belieben mit etwas Ahornsirup oder Honig süßen.

Wer, wie ich, auf die Schnelle keine Blütenpollen bekommt, kann etwas improvisieren: vor dem Mixen habe ich einfach einen EL frisch gepflückte (möglichst halb geschlossene) Gänseblümchen hinzugefügt und mitpüriert. Die Gänseblümchen, auch Tausendschön genannt, verleihen dem Smoothie einen leicht nussigen Geschmack. Zudem punkten die kleinen Frühlingsboten mit Nährstoffen wie Vitamin C, Kalium, Calcium und Magnesium.

Auch eine gute Alternative: Löwenzahnpulver – schmeckt etwas grasig, daher nicht zu viel davon verwenden.

EmmaBee.Smoothie5Ich freue mich auf viele, viele weitere schöne Sonnentage und jede Menge Frühlingsglück im Glas.

Hab eine wunderschöne Woche!

Allerliebst,

*bee

Ich fühl mich als hätt ich den Frühling geküsst…

…oder er mich. In einem unerwarteten Moment hat er mich gepackt, mir einen dicken, feuchten Schmatzer auf die Lippen gedrückt und mir damit jede Menge frischen Wind eingehaucht. Die letzten staubigen trüben Wintergedanken hat er verjagt und durch ganz viel Sonne im Herzen ersetzt. 1 Woche ist sie nun alt, die Jahreszeit, die uns endlich die Sonne und all die bunten Farben zurückbringt – Anlass genug ein Willkommensfest zu feiern!

Nun wird es Zeit für all die neuen Frühlingslieblinge, das sind all die Dinge, die jetzt unglaublich viel Freude machen – von der ersten Eiskugel bis zum langersehnten Ballerina-Schaulaufen…

Heute zeige ich dir meine aktuellen 5 liebsten Frühjahrs-Begleiter. Sie alle versüßen mir zur Zeit auf ganz unterschiedliche Weise meine Tage, und sorgen gleichzeitig dafür, dass dieses Frühlings-Verliebtheits-Gefühl noch ganz lange anhält…

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Als ich meine Frühlingslieblinge zusammentrug, fiel mir auf, dass alle fünf ausnahmslos aus unserer Gegend stammen: einiges kommt aus der unmittelbaren Nachbarschaft, anderes von etwas weiter weg, und aus diesem Grund ist dies für mich auch ein kleines Go-Local-Projekt.

Frühlingsliebling Nummer 1 stammt aus der unmittelbaren Nachbarschaft: aus der Gärtnerei mit dem wunderbaren Namen „Hübsch“…

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Kein Frühlingsanfang ohne Blumen… In unserer Wohnung finden sich zur Zeit vom Osterstrauch aus Kirschzweigen bis zum Frühlingssträußchen auf dem Esstisch viele, viele Blumen. Selten macht es mehr Spaß die Wohnung in Farbe zu tauchen als jetzt. Und weil ich von der blühenden Pracht zur Zeit gar nicht genug bekommen kann, spaziere ich in diesen Tagen mehrmals wöchentlich in die Dorf-Gärtnerei. Hin und wieder kaufe ich ein paar neue Blümchen, und wenn nicht, dann sehe ich mich ein bisschen satt an all den wunderschönen Farben. Meine Lieblings-Frühlingsblumen sind derzeit Ranunkeln, Traubenhyazinthen, Vergissmeinnicht, Anemonen und Gänseblümchen in Pastellfarben. Große Sträuße brauche ich nicht, stattdessen lieber ein paar dieser kleinen Blümchen in einem Milchkännchen arrangiert, und fertig ist ganz viel Freude in der Vase…

Wir bleiben in meinem kleinen Dörfchen am See: nur wenige Schritte von der Gärtnerei entfernt, bin ich auf meinen nächsten Frühjahrsliebling aufmerksam geworden…

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Das Accessoire-Label CODELLO kennt man für seine trendigen Tücher und Schals. Seit 2013 liebt CODELLO nun auch Taschen und bringt eine eigene Taschenlinie heraus. Früher besaß ich gefühlte 345654 Taschen – für jeden Anlass und jedes Outfit eine. Keine dieser Taschen ist mir jemals ans Herz gewachsen, was sicherlich größtenteils an ihrer meist minderwertigen Qualität lag. Als wir vor 1 ½ Jahren aufs Land zogen, entdeckte ich das besondere Label CODELLO. Im letzten Jahr wurde die Firmenzentrale (mit Store und Café!) wunderbarerweise  in unser kleines, beschauliches Dorf verlegt. Und so kann es eigentlich nur Schicksal gewesen sein, dass meine neue Tasche und ich zueinander gefunden haben… weiches Rindsleder und ein schönes Kontrast-Innenfutter fühlen sich gut an. Die Tasche bietet viel Platz und jede Menge Extrafächer für alles was so mitgeschleppt werden möchte. Egal ob Shopping-Bummel, Familienausflug oder Job-Date – die Tasche mit Herz passt überall. Wenn ich die Hände frei brauche, trage ich sie über der Schulter, ansonsten an den Tragehenkeln. Diesen Frühling werde ich endlich mal wieder viel unterwegs sein, meine neue Handtasche wird mich dabei ganz sicher begleiten – wir sind wie füreinander gemacht, und ich stehe ihr auch ganz gut, meine ich. Bei CODELLO gibt es zur Zeit einen wunderbaren Happy Sale, es lohnt sich auf jeden Fall auch online vorbeizuschauen.

Der Weg zur nächsten kleinen Frühlings-Neuheit führt uns ein klein wenig weiter weg, in die schwäbischen Alb nämlich…

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Vor über einem Jahr habe ich meine Beauty-Gewohnheiten  von herkömmlichen Pflegeprodukten auf Naturkosmetik umgestellt. Während dies meiner hypersensiblen Haut nur gut tut, trauerte ich immer wieder mal meiner guten, altem BB-Cream hinterher. Wer auch beim Make-Up zu natürlichen Produkten greift, weiß dass die Deckkraft von naturkosmetischen Abdeckcremes meist nicht an die herkömmlicher Make-Ups herankommt. Und wer wie ich, immer wieder mal mit Hautirritationen kämpfen muss, sehnt sich hin und wieder nach einer guten und unbedenklichen Schmink-Alternative. Seit diesem Jahr löst die neue Foundation von Dr. Hauschka das Translucent Make-Up ab. Die Deckkraft hat sich mit der Foundation meiner Meinung nach verbessert. Unebenheiten und Rötungen können nun besser abgedeckt werden. Für ein frühlingsfrisches Aussehen mische ich 2 Farbnuancen (bei mir 01 macadamia und 02 almond) miteinander. Vor dem Auftragen gebe ich erst etwas Puder auf mein Gesicht, das verstärkt Haltbarkeit und Abdeckkraft. Mit vorher gut eingecremten Hände trage ich dann die Foundation auf, Pickelchen etc. lassen sich am Besten mit Hilfe eines kleinen Pinsels gezielt abdecken. Nun das ganze nur noch mit etwas Puder fixieren, und fertig ist der frische Frühlingsteint! Weitere tolle Make-Up-Tips vom Experten gibt es übrigens hier.

Eine Lieblings-Liste ohne etwas Essbares ist nicht wert, meiner Meinung nach… Also her mit dem Genuss in trinkbarer Version…

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Ich liebe Milchkaffee und mittlerweile auch Tee. Aber in ganz besonderen Momenten gönne ich mir eine große Tasse heiße Schokolade. Während ich früher zu Schulzeiten morgens verschlafen einen warmen Kaba schlürfte, darf es heute ruhig etwas feiner und auserwählter zugehen. Wie gut dass es in München eine Schokoladenmanufaktur gibt, die feinsten Edel-Kakao in köstlich schokoladige Spezialitäten verwandelt: Becks Cocoa. Von den 15 erhältlichen Sorten sind mir diese beiden die liebsten: Especial No. 2 und The Fudge. Der eine schmeckt in seiner Vollmilchversion unglaublich schokoladig, der andere betört zusätzlich mit einer Sahnekaramell-Note. Wunderbar! Und hier noch ein paar Tipps vom Gründer Michael Beck für die perfekte heiße Schokolade: 250 ml frische Vollmilch (!) erhitzen, aber nicht zum Kochen bringen. Die Milch anschließend zu Milchschaum aufschlagen. Eine Tasse zur Hälfte mit der warmen Milch füllen, Kakao dazugeben und gut umrühren. Die restliche Milch dazugeben, umrühren, fertig! Und wer sich ein extracremiges Kakao-Erlebnis gönnen will, gibt eine Messerspitze Stärke in die heiße Milch!

Zum Abschluss darf für das perfekte Frühlings-Gefühl eine Sache auf gar keinen Fall fehlen: beflügelnder Lesestoff…

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Der Frühling erweckt in mir immer eine große Sehnsucht nach Aufbruch und Neuanfang. Weil einige lang gehegte und vergessene Träume plötzlich wieder aus dem Nichts auftauchen, ist dieses Buch meine perfekte Frühlings-Lektüre: in „Fliegst du schon oder überlegst du noch“ (Elisabeth Sandmann Verlag) finden sich inspirierende Frauenportraits in angenehmer Kurzfassung. Kein bisschen langatmig und trotzdem immer auf den Punkt gebracht – die Geschichten von 50 mutigen Frauen (darunter z.B. Estee Lauser, Frida Kahlo und Elsa Brandström), die aller Widrigkeiten zum Trotz an der Erfüllung ihrer kühnsten Träume und Sehnsüchte arbeiteten, inspiriert und ermutigt zum Selberträumen und Wahrmachen. Meine Lieblingsgeschichte: die Kurzbiografie von Walentina Tereschkowa, der ersten Frau im Weltraum. Schon als Kind träumte sie von einer Reise zu den Sternen. „Zur Not wäre ich auch auf einem Besen hingeflogen“ sagt sie später. Den großen Traum ständig vor Augen, bildet sich die junge Textilarbeiterin an der Abendschule weiter, macht das Technikerdiplom und bewirbt sich mehrere Male an der russischen Kosmonautenschule. 1962 schafft sie die Aufnahmeprüfung und fliegt nach einer intensiven Ausbildung 1963 tatsächlich ins Weltall. Die „Möwe im Weltall“ umrundet in 3 Tagen 49-mal die Erde und ist am Ziel ihrer Träume. Dies ist nur eine von 50 wunderbaren Geschichten, die mich sehr berührt hat.

Wenn du also davon träumst einen oder mehrere große Träume wahrzumachen, dann bietet dieses Buch des Münchner Verlagshauses jede Menge Vorbilder für den unerschütterlichen Glauben an sich selbst!

Das waren sie, meine fünf Frühlingslieblinge. In der Auflistung fehlen natürlich noch viele, viele weitere schöne Dinge, die Lust auf so viel mehr machen. Auf mehr Sonne, mehr draußen sein, mehr Grün, mehr gute Laune, und, und, und machen…

Ist er bei Dir auch schon angekommen, der Frühling? Und wie feierst Du die neue Jahreszeit gerade am liebsten?

Ich wünsche Dir viele schöne, warme Sonnenstrahlen.

Allerliebst,

*bee

 

 

 

Wie die Luft zum Atmen…

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Als ich mit Mitte 20 für knapp 2 Jahre in die USA gegangen bin, habe ich nur 2 „Dinge“ wirklich vermisst: meine Familie & Freunde und gutes Brot. Während die Lieblingsmenschen unersetzlich sind, habe ich irgendwann damit begonnen, mein eigenes Brot zu backen, in der Hoffnung so hin und wieder ein klein wenig Heimat zu kosten… Seit dieser Zeit habe ich mich schon an diversen Brotsorten versucht. Es gab viele gute aber auch mindestens genauso viele, nun ja, sagen wir mal „gewöhnungsbedürftige“ Brote, die ich aus meinem Backofen gezogen habe. Dabei wurde mir bewusst, das wir hierzulande brottechnisch ganz schön verwöhnt sind – mein Brot hole ich abwechselnd vom Dorf-Biobäcker oder vom Bauernhof nebenan: beides schmeckt himmlisch!

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Und obwohl gutes Brot für mich hier nur wenige Minuten entfernt ist, backe ich trotzdem hin und wieder gerne mein eigenes Brot. Kuchen backen ist schön, Brot backen ist phänomenal. Ich liebe den Duft nach frischer Hefe und dieses Gefühl, in die erste, noch warme Scheibe zu beißen ist unbezahlbar – wie die Luft zum Atmen… Mein Brot backe ich am liebsten am Wochenende, dann habe ich meist mehr Zeit und zumindest ein wenig mehr Ruhen als unter der Woche. Den Teig lasse ich über Nacht im Kühlschrank gehen und reifen. In der Früh nur noch schnell die Brote formen, Ofen an und nach wenigen Minuten ist es fertig: ein leckeres Brot fürs Wochenendfrühstück!

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Einen absolut unübertrefflichen Geschmack hat für mich Sauerteig-Brot. Während ein Brot, dass überwiegend mit Roggenmehl gebacken wird, unbedingt Sauerteig braucht um zu gehen, veredelt dieser auch ein Weizenmehlbrot und verleiht ihm einen wunderbaren Geschmack. Sauerteigbrot zeichnet sich aus durch seine wunderbare Kruste und das weiche Innere. Es ist länger haltbar und der Sauerteig im Brot macht es verträglicher.

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Für das Sauerteigbrot brauchst du entweder eine Küchenmaschine oder Superkräfte zum ausdauernden Kneten mit den Händen…

Hier kommt das Rezept für 2 Sauerteigbrote:

100 ml Sauerteig (entweder eine Sauerteig-Ansatz nach diesem Rezept vorbereiten oder im Supermarkt kaufen) und 10 g Hefe in eine Schüssel geben und rühren, bis die Hefe aufgelöst ist. 15 g Salz und nach und nach 450 g Weizenmehl sowie 150 g Weizenvollkornmehl hinzufügen. 500 ml Wasser hinzufügen und den Teig bei niedriger Geschwindigkeit rühren, bis sich alles vermischt hat. Geschwindigkeit erhöhen und bis zu 20 Minuten weiterkneten, bis der Teig eine elastische Konsistenz bekommt und nicht mehr an der Schüssel klebt. Der Teig ist am Anfang noch sehr matschig und extrem klebrig, wird aber durch das lange Kneten langsam fester und bekommt eine kaugummi-ähnliche Konsistenz. Falls die Konsistenz auch nach längerem Kneten noch zu klebrig ist, einfach etwas mehr Mehl hinzufügen. Eine große Schüssel mit 2 TL Olivenöl einpinseln und den Teig hineingeben. Mit einem feuchten Küchenhandtuch zudecken und über Nacht im Kühlschrank langsam gehen lassen.

Am nächsten Tag den Backofen mit dem Backblech auf der höchstmöglichen Stufe vorheizen. Teig mit einem Teigschaber bzw. einer Teigkarte auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben. Dabei vorsichtig vorgehen und den Teig möglichst wenig berühren, damit er nicht komplett zusammenfällt. Teig mit dem Teigschaber in 2 längliche Brote teilen und formen. Auf das heiße Backblech geben, Backtemperatur auf 220 Grad reduzieren und die Brote etwa 20 – 25 Minuten backen, bis sie eine schöne goldene Farbe haben und hohl klingen, wenn man darauf klopft. Zum Abkühlen auf einen Rost legen.

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Das klingt jetzt alles viel komplizierter als es ist, ich empfehle dir es einfach auszuprobieren. Der Geschmack des Sauerteigbrotes ist sensationell – so gut, dass ich dafür auch gerne auf ein Stück Kuchen am Nachmittag verzichte, und stattdessen lieber ein Stück Sauerteigbrot mit Butter und Honig zum Nachmittags-Cappuccino genieße. Dieses Brot ist der absolute Hammer!

Ich wünsche allen Brotbäckern gutes Gelingen und ganz viel Freude beim Genießen!

Bis zum nächsten Mal!

Allerliebst,

*bee

PS: Hier gibts noch mehr Brot-Rezepte: französisches Fougasse, bayrisches Bierbrot, italienisches Pane alle Olive, französisches Baguette.

 

Meine Superfood-Guten Morgen-Routine sieht zur Zeit so aus…


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Was das Essen angeht bin ich eine gute Mischung aus Gewohnheitstier und experimentierfreudige Küchenaktrobatin. Wenn es um den richtigen Start in den Tag geht, dann gibt es bei mir eigentlich bislang noch keine Frühstücks-Routine die sich fest etabliert hat. Bis auf eine große Tasse Milchkaffee (ohne die geht gar nichts!) beginnt mein Tag mal mit etwas Toast, mal mit nem Marmeladenbrot, einer Banane, Müsli, Obst oder auch mal so ganz ohne irgendetwas. Das ist eigentlich ok so, es gibt aber hin und wieder ein Problem bei der Sache: nicht selten  taumele ich leicht bis stark unterzuckert in die Mittagszeit und habe dann das Gefühl mindestens eine Schweinehälfte essen zu müssen, damit das zitterige Schwächegefühl endlich wieder verschwindet.

Seit einigen Wochen habe ich dieses Gefühl aber kaum noch, was ziemlich sicher an meiner neuen Superfood-Frühstücksroutine liegt. Und weil diese lecker, unglaublich lange sättigend, mega gesund und total stressfrei zuzubereiten ist, zeige ich Dir heute mein neues  Wochentags-Lieblingsfrühstück…

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Zugegeben die Overnight-Oats sind nichts neues, lediglich ein Haferflockenbrei mit Facelift – aber das zu probieren lohnt sich.

Heute zeige ich dir mein Rezept für Overnight-Oats. Ich bereite das Grundrezept immer gleich zu und variiere dann öfter mit ein paar zusätzlichen Zutaten ganz nach Geschmack.

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Am Vorabend mische ich 40 g Haferflocken mit 200 ml Milch, einem gehäuften TL Chia-Samen, 1 Prise Zimt und 1 TL Honig in einem hübschen Marmeladenglas. Umrühren und ein paar TK-Himbeeren, Erdbeeren oder Blaubeeren hinzugeben. Deckel drauf und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am Morgen mische ich noch etwas frisches Obst und hin und wieder einen TL gehobelte Mandeln oder Kokosflocken hinzu.

Du kannst die Beeren durch dein Lieblingsobst ersetzen. Und anstatt mit Honig kann man auch wunderbar mit Ahorn- oder Fruchtsirup süßen. Eine extravagante Mischung: ein TL gutes Kakaopulver unter die Haferflocken rühren und kurz vor dem Verzehr eine halbe Banane und gehobelte Mandeln unterrühren – das ist sozusagen die Festtags-Mischung ;-).   EmmaBee.OvernightOats2

Die Overnight-Oats stecken voller Superfoods, die Deinem Körper gut tun, viel Energie und Nährstoffe liefern und das Kalorienkonto nicht unnötig belasten.

Hier noch ein paar interessante Fakten:

Haferflocken verfügen über einen hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt. Die enthaltenen Mineralstoffe sowie die Vitamine B1 und E sorgen für einen geregelten Blutzuckerspiegel und eine gute Immunabwehr. Zudem sorgen die B-Vitamine in Kombination mit den Spurenelementen Zink, Kupfer und Mangan für ein schönes Hautbild, gesunde Haare und kräftige Fingernägel. Zu guter letzt kurbeln aufgeweichte Haferflocken die Verdauung an und halten den Cholesterinspiegel in Schach.

Chia-Samen waren bei den alten Mayas Grundnahrungsmittel und Heilmittel in einem, bei uns tauchen die kleinen, schwarzen Samen erst seit kurzer Zeit auf. Sie verdienen den Namen „Superfood“ wie kein anderes Lebensmittel schlechthin, sind sie doch mit ihrem Gehalt an Antioxidantien, Kalzium, Kalium, Eisen, Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren währe kleine Nährstoff-Wunder. Sie liefern langanhaltende Energie, regen die Verdauung an, wirken sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus und helfen dem Körper den Wasserhaushalt zu regeln, was insbesondere bei Anstrengungen sehr wichtig ist. Die Mayas und Azteken setzten die mild schmeckenden Samen zudem zur Wundheilung, bei Sodbrennen und Gelenkbeschwerden sowie zur Bindung und Ausleitung von Giftstoffen ein. Chia-Samen lassen sich wunderbar in Haferflocken-Brei, Smoothies, Joghurt etc. untermischen. Wer möchte, kann sie auch in Brot und anderem Gebäck verwenden. Zur Milch muss man ja eigentlich nicht mehr viel sagen, sie ist ja ein beliebter Calcium-Lieferant und beugt zudem Osteoporose, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Übergewicht vor.

Wer kurz vor dem Verzehr noch frische Früchte unter seine Oats rührt, wertet das gesunde Frühstück dann auch noch zusätzlich mit weiteren Vitaminenund Nährstoffe auf.

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Auf meinem Overnight-Oats Pinterest-Board findest du noch viele andere Rezeptideen für etwas mehr Abwechslung!

Ich bin total glücklich mit meiner neuen Superfood-Frühstpcksroutine! Und wenn du auch eine hast, oder vielleicht ein tolles Overnight-Oats-Rezept kennst, freue ich mich über einen Link, Tips oder was auch immer Dir dazu einfällt!

Hab eine schöne Woche!

Allerliebst,

*bee

 

 

Was ist eigentlich die Steigerung von italienischer Küche?

Meine Antwort auf diese Frage kommt garantiert wie aus der Pistole geschossen: die Steigerung italienischer Küche ist für mich VEGETARISCHE italienische Cucina. Sie steckt voller Leckereien aus dem sonnigen Paradiesgarten, ist pur und kommt wunderbar ohne jegliche Extravaganz aus.

Viele Jahre habe ich mich vegetarisch ernährt, heute tue ich das nicht mehr, allerdings esse ich höchstens einmal pro Woche Fleisch.

Der Start in diese Woche war schwer – draußen wartete  graues Regenwetter und frostige Temperaturen, also lieber drinnen bleiben und auf die nächsten Sonnenstrahlen warten. Die Zwischenzeit habe ich mit Brot backen überbrückt, übrigens meine Lieblingsbeschäftigung für kalte Tage oder schlechte Laune – das fein duftende, ofenwarme Brot holt dich garantiert aus jedem noch so tiefen Keller.

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Pane alle Olive vertreibt nicht nur schlechte Montagslaune, sondern damit kann man auch dem Fernweh ein klein wenig nachgeben und sich nach Bella Italia träumen. Und plötzlich erstrahlt auch so ein grauer Montag in hellem Glanz. Das Oliven-Brot schmeckt pur ganz wunderbar und mit ein bisschen Drumherum sogar noch ein klein wenig besser. Während das warme Brot also etwas abkühlen durfte, schmorten im Backofen ruckzuck ein paar konfierte Kirschtomaten (Pomodorini al forno)…

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Weil es bei uns häufiger fleischlos zugeht, halte ich immer gerne Ausschau nach guten vegetarischen Kochbüchern. Glücklicherweise hat sich hier in den letzten Jahren viel getan, die Auswahl wächst und wächst. Neben vielen wirklich guten und alltagstauglichen Büchern möchte ich eine Reihe ganz besonders hervorheben. Im Brandstätter Verlag sind in den letzten 3 Jahren 3 wunderbare und beeindruckend umfangreiche vegetarische Kochbücher erschienen. Den Anfang machte vor knapp 3 Jahren „Österreich vegetarisch“, ein Jahr später folgte „Deutschland vegetarisch“, und im letzten Jahr kam „Italien vegetarisch“ hinzu. Die österreichische Küche hat mein Herz schon lange erobert, an die deutsche vegetarische Küche habe ich mich leider noch nicht herangetraut, dafür bin ich seit Wochen schon total in „Italien vegetarisch“ verschossen. Der Autor, Claudio Del Principe, sagt selber von sich, er sei „süchtig nach Kochen“. Das Vegetarier-Dasein hat er selber für einige Zeit ausprobiert und sich immer wieder über die exotischen Zutaten, Gewürze und Ersatzprodukte der vegetarischen Küche gewundert: „Kinder, was macht ihr da? Esst doch lieber italienisch. Dann werdet ihr satt und glücklich.“ Und so kam es zu diesem Buch, und der schweren Aufgabe zu entscheiden, welche der mehreren hundert fleischlosen italienischen Gerichte ins Buch dürfen.

Entstanden ist ein wunderbares, in Jahreszeiten gegliedertes, Kochbuch mit 150 köstlichen Rezepten von Norditalien bis Sizilien. Und so stehe ich nun regelmäßig vor der großen Herausforderung mich für nur eines davon zu entscheiden. Keine leichte Aufgabe. Gestern fiel die Entscheidung für selbstgebackenes Brot und Sommergefühle in Tomatenform mehr als leicht, das ist aber bei der Vielzahl an Möglichkeiten nicht immer so…

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Rezept für Pane alle Olive:

20 g Frischhefe mit einer Prise Zucker in etwas lauwarmem Wasser auflösen, 2 EL Mehl einrühren und 30 Minuten zugedeckt gehen lassen.

In einer Schüssel 10 g feines Meersalz mit etwas Wasser auflösen, 1 EL gutes Olivenöl einrühren. 200 g entsteinte Oliven (schwarz oder grün), 500 italienisches Weizenmehl Type 00 (heißt manchmal auch „Pizza-Mehl“; ersatzweise Mehl Type 405) und Vorteig dazugeben. Etwa 300 ml lauwarmes Wasser schluckweise dazugeben und gut durchmischen.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem glatten, weichen Teig verkneten. Falls nötig mehr Wasser (oder Mehl) hinzugeben.

Teig in eine bemehlte Schüssel legen, mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 1 – 2 Stunden gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

2 langgezogene Brotstangen (oder einen Kranz – für die Form Marmeladenglas in die Mitte geben und erst nach dem Backen entfernen – habe ich vergessen wie man auf den Bildern sieht! ;-)) formen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, erneut mit einem Küchentuch abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen.

Ofen auf 200 grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Olivenbrote mit etwas Olivenöl einpinseln (alternativ mit Mehl bestäuben) und ca. 30 Minuten knusprig backen.

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Und hier kommt das Rezept für die konfierten Kirschtomaten:

Backofen auf 140 Grad Umluft vorheizen.

500 g kleine Tomaten waschen, abtropfen und halbieren. Mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Schnittflächen dünn mit Puderzucker bestreuen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

2 Knoblauchzehen schälen, in Scheiben schneiden und mit etwas Thymian (etwa 4 Zweige) über die Tomaten verteilen. Etwas Olivenöl darüber träufeln und 1 Stunde im Backofen konfieren, bis die Tomaten eine leicht karamellisierte Schnittfläche bekommen.

Die Tomaten schmecken warm oder kalt und lassen sich im Kühlschrank abgedeckt mindestens 1 – 2 Tage aufbewahren.

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Mein miesepetriger Montag wurde nun also doch noch bombig und unsagbar lecker. Heute gibts das leckere Brot und die restlichen Tomaten mit etwas Büffelmozzarella zum Abendbrot, und wenn alle Kinder im Bett sind, gebe ich mich satt und zufrieden ein bisschen der Urlaubsplanung hin. Im Sommer gehts wieder für 3 Wochen in die Toskana. Dort urlauben wir übrigens nicht nur zum dritten Mal (ein Traum!), nein, dort bestellen wir auch das ganze Jahr über all die leckeren italienischen Köstlichkeiten wie Käse, Pasta, Olivenöl und Wein.

Ich hoffe Du hättest einen guten Start in die Woche!

Bis zum nächsten Mal.

Allerliebst,

*bee

 

Über das Mamasein – …und darüber welches das einzige Buch ist, dass man als frischgebackene Mami wirklich braucht…

Ich werde häufiger mal gefragt wie es denn nun so ist, als mehr oder weniger frisch gebackene Mama von drei Kindern. Furchtbar stressig denken die einen, wundervoll quirlig meinen die anderen. Ein bisschen was von beidem ist’s wohl. Manches hat sich auch mit Töchterlein Nr. 3 kaum verändert, manch andere Dinge sind ganz neu. Heute plaudere ich ein bisschen über das Mamasein, über die schönen, die alltäglichen und auch ein wenig über die anstrengenden Momente…

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Wenn es einen Trugschluss gibt über das Mamasein, dann ist es die Annahme, dass man mit jedem weiteren Baby ein wenig mehr Vollblut-Profi in Sachen Kinder und Belastbarkeit sein müsse. Das Erfahrungskonto verzeichnet jede Menge Erlebnisse die doch bestimmt einen dicken Schutzmantel über das manchmal zart besaitete Nervenkostüm legen, oder?

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Manche Dinge sind tatsächlich einfacher geworden, andere muss man nach wie vor genauso akzeptieren wie sie sind: beispielsweise habe ich zwar 2 gesunde Arme, aber 3 Kinder, d.h, das sind mindestens ein paar Hände zuwenig. Um allen und allem gerecht zu werden, wurde mit dem Einzug des MiniMädchens die Mitbewohnerin ‚Perfektionismus‘ einfach so auf die Straße gesetzt. GUT GENUG ist jetzt mein neues PERFEKT, und diese neu gewonnene Einsicht, vereinfacht mein Leben ungemein. Ich würde sagen diese Erkenntnis ist fast die größte Errungenschaft, die mir mit Baby Nr. 3 geschenkt wurde. Das Haus blinkt und glänzt mal nicht? So what, es gab heute wohl wichtigere Dinge als aufräumen und Bäder schrubben. Das quengelige Baby lässt die Küche kalt bleiben? Wunderbar, der Italiener um die Ecke macht ganz köstliche Pizza, und die macht mindestens genauso satt und glücklich wie meine Cuisine. Zeit und Nerven reichen mal nicht für Playdates und nachmittägliches Bespannungsprogramm? Egal, denn draußen warten jede Menge Abenteuer, auch ohne meine Zutun, bzw. gerade deswegen.

Unser Haus ist immer prall gefüllt mit Leben – es gibt nichts schöneres und je nach Tagesverfassung, manchmal auch nicht schlimmeres. Wenn wir abends zu fünft am Tisch sitzen, dann fühlt sich das alles ganz besonders gut und richtig an. Auch wenn der Tag bis dahin mehr anstrengend als idyllisch war, am Tisch genieße ich jeden Moment davon und selten fühlte sich das Bild so vollständig an.

Es gibt aber auch einige Dinge, die werden auch bei Baby Nr. 3 nicht wirklich besser: noch nie hatte ich so sehr das Gefühl, mein Herz außerhalb des Körpers mit mir herumzutragen, wie jetzt als dreifache Mama. Jedes Kind macht nicht nur glücklicher, sondern immer auch ein klein wenig verletzlicher. Meine Seele könnte jetzt erst recht etwas mehr schützende Hornhaut vertragen, gegen all die kleinen und große Sorgen, Ängste und manch Fragezeichen, die man hin und wieder mit sich herumschleppt, sobald man die Verantwortung für ein oder mehrere kleine Wesen übernimmt.

Ach ja, und auch das gehört wohl dazu, zum Mami-Alltag: einige Dauerbrenner verlieren wohl niemals an Aktualität, und einige Mütter bleiben wohl für immer beratungsresistent (c’est moi!). Ich hätte es selber nicht geglaubt, dass es irgendwann mal wieder soweit sein würde, aber ich konnt’s auch dieses mal nicht lassen. Und das obwohl ich mir schon nach dem ersten und erst recht nach dem zweiten Kind geschworen habe, dieses mal die Finger davon zu lassen. Aber kürzlich gab es wieder diesen bekannten und beinahe schon vertrauten Verzweiflungsmomet, indem ich all meine Hoffnung zusammenkratzte und in ein vielversprechendes Buch über das Reizthema ‚Schlafen‘ steckte. Bzw. eigentlich eher über das NICHT-schlafen und darüber wie man einen Säugling ein klein wenig von den ungemeinen Vorteilen eines oder mehreren ausgedehnten Schläfchen überzeugen kann. Spätestens nach der Hälfte des Buches langweilte mich das Thema aber so sehr, dass das Buch in den Untiefen des Billyregals verschwand, genauso wie es den anderen Schlummer-Ratgebern damals auch ergangen ist. Jetzt muss ich mich wohl ein für alle mal damit abfinden, dass ich des Rätsels Lösung wohl nie erfahren werde. Mist.

In den nun bald 8 Jahren als Mama komme ich zu dem vorläufigen Schluss: es gibt nur ein Buch, dass man als frisch gebackene Mami unbedingt auf dem Nachttisch haben sollte. Weil es da hilft wo andere Bücher kläglich versagen, weil es jegliche Hysterie, Nervosität und Sorge verpuffen lässt, und weil ein paar Minuten mit diesem dicken Schmöker wirken, wie ein Aufmunterungsgespräch mit der besten Freundin…

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Der kleine chinesische Junge im Bambus-Kinderwagen, Babies in Mooswindeln, Tragegurte aus Baumrinde, Bäder in Rauch statt Wasser, die Inuit-Mama die ihr Kind in der Kapuze ihres Fellmantels trägt – der sehr berührende Fotoband „Babys in den Kulturen der Welt“ (Gerstenberg Verlag) von Beatrice Fontanel und Claire d’Harcourt, lässt einen weit über den Tellerrand blicken. Zuzusehen wie in anderen Kulturen mit den Allerkleinsten umgegangen wird, wirkt manchmal vielleicht etwas befremdlich, gleichzeitig überdenkt man aber automatisch so manch westliche Vorstellung im Umgang mit unseren Babys, und da gibt es von Schlaftrainings bis Baby-Englisch ja so manches. Den Naturvölkern dabei zuzusehen wie sie das tun, was sie mit ihren Babys und Kindern schon seit Hunderten von Jahren tun, relativiert so manche Sorge darum ob man selbst wohl alles richtig macht. Was dann noch übrig bleibt, ist meist eine wohltuende Portion Intuition. Und die Ahnung, dass es ja sowieso schon in uns steckt: das Wissen um den für uns besten Weg.
Mir tut dieser weite Blick immer sehr gut, denn es bringt mich immer wieder zurück zu meinem Bauchgefühl, besonders dann, wenn ich es vielleicht gerade etwas aus den Augen verloren habe.

Und was braucht man denn mehr um eine gute Mama zu sein, als eine ordentliche Portion Bauchgefühl?

Und Du? Wie meisterst Du die vielen kleinen und großen Herausforderungen als Mama von einem, zwei, drei oder mehr Kindern? Ich freue mich über ein wenig geteiltes Mami-Wissen.

Allerliebst,
*bee

Ganz egal ob du den Valentinstag magst oder nicht – das hier wird dein Herz sofort gewinnen…

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…also ich muss gestehen Valentinstag ist mir ziemlich schnurzpiepegal. Der Tag hat für mich keinerlei Bedeutung, ich feiere ihn nicht, habe ich auch noch niemals getan. Und trotzdem gibts heute ein kleines Treat zum bevorstehenden Tag der Liebenden von mir. Weil ich es respektiere, dass anderen dieser Tag etwas bedeutet und weil ich jede Rechtfertigung Schokolade zu Essen mehr als Willkommen heiße…

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Bevor du jetzt ganz genervt wieder wegclickst, weil du nicht verstehen kannst, was an diesem sehr unspektakulär aussehenden Treat nun denn so besonders sein soll, schenk mir ein, zwei Minuten und lies einfach weiter, denn das hier sind nicht irgendwelche Schokocrossies. Neiiiiiiiin, und sie schmecken aufgrund einer wesentlichen Geheimzutat absolut phänomenal!

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Kannst du dich noch an die Zeit erinnern als wir uns in irgendeiner Schulküche herumdrückten und total fasziniert mit etwas Schokolade und Billig-Cornflakes Schokocrossie-Häufchen köchelten? Was nicht schon gegessen wurde, bevor sie überhaupt fest geworden sind, wurde dann mit vor Stolz geschwollener Brust den Eltern geschenkt. Und das war meist der Beginn einer großen krossen Liebe – also ich kenne niemanden der sie nicht mag und keine sentimentalen Gefühle für die kleine Schokosauerei hegt.

Das Rezept für meine Variante der knusprigen Pralinen stammt von Nigella Lawson und anstatt gewöhnlicher Schokolade verwendet sie ihren Lieblingsschokoriegel: Mars. Das ist absolut genial, denn so schmecken die Crossies wunderbarst nach dem Lieblingsschokoriegel: schokoladig, karamellig und herrlich knusprig. Unsere Crossies waren im Nu verputzt und wir experimentieren nun mit allerhand anderen Schokoriegeln.

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Hier kommt das Rezept (nach Nigella Lawson):

Einen Mars-Riegel (50 g) in kleine Stücke schneiden und gemeinsam mit 50 g Butter bei niedriger Temperatur schmelzen. Wenn die Schokolade geschmolzen ist etwa 70 g Cornflakes hinzugeben und unter die Schoko-Karamellmasse heben. Mit einem Löffel kleine Crossies-Häufchen in Mini-Muffinförmchen oder Pralinenförmchen formen und diese etwa 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

Ich kann dir gar nicht sagen wie köstlich die Crossies schmecken. Und wenn du nun vielleicht noch auf der Suche nach einem kleinen Valentinstag Treat bist, dann wären dieses Schokocrossies aus dem Lieblingsschokoriegel deines Herz-Buben vielleicht ja genau das richtige ;-). Und natürlich schmecken die kleinen Pralinés auch einfach nur so – Valentinstag hin oder her.

Habt alle eine schöne Woche!

Allerliebst,
*bee