Vom Alltag wachgeküsst…

…wurde ich heute aus meinem Dornröschenschlaf. Hab’s mir gut gehen lassen, den Kalender in die Schreibtischschublade verbannt und meist nur das getan auf was ich gerade so Lust hatte. Und nebenbei noch meine Kinder in Schach gehalten. So, und jetzt bin ich wieder da.

Und weil es sooooo unglaublich schön war in meinem Dornröschenschlaf und ich Dir einen ganz besonderen Ort nicht vorenthalten will, zeige ich Dir jetzt ein paar Bilder von meinem Kickstart ins neue Jahr 2013: mein „Dornröschen-Schlösschen“:

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Und, was sagst Du? Schööööön, nicht? Hach, ich fand’s traumhaft und dieser Kurzbesuch war gleichzeitig mein Kickstart ins neue Jahr!

Wo ich war, willst Du wissen? Verrat ich Dir gerne, und vielleicht verschlägts Dich ja auch mal hierhin….

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Voilá! Mein Luftschlösschen für einen Tag, das VitraHaus in Weil am Rhein. Gefühlte 23456 fahre ich jedes Jahr daran vorbei, noch nie habe ich es mir von innen angesehen. Mal war das Wetter zu schön, dann die Kinder zu quengelig oder andere Pläne vermeintlich interessanter. Big mistake! Das VitraHaus, eine Art Showroom der Vitra AG, steckt voller Inspiration und ist Design zum Anfassen.

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Alle Varianten des Eames- oder auch Panton-Chairs lassen sich im VitraHaus bewundern, anfassen und laden zum Probesitzen ein. Außen grau, innen schneeweiß gefüllt mit vielen bunten Ideen die in meinem Kopf einen kleinen Wirbelsturm ausgelöst haben…

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Und wenn man die 12 gestapelten Giebelhäuser einemal von unten bis oben durchlaufen ist, dann empfehle ich Dir einen Abstecher im VitraHaus-Shop… Dort findest Du viele reizende Kleinigkeiten zum verschenken oder selber beschenken. Bei mir durften es ein paar neue Washi-Tapes, Muji-Notizbücher und Design-Karten sein.

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So, und bevor Du jetzt weiterziehst auf dem Campus, das VitraDesignMuseum besuchst oder was ganz was anderes machst gibt es noch eine Pflichtaufgabe im VitraHaus: ein Besuch in dem hauseigenen Cafe. Dort suchst Du Dir ein schönes Plätzchen und geniesst einen der wunderbaren Kuchen.

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So, das war mein Traumstart ins neue Jahr. Und wie war Deiner? Steckst Du voller Ideen oder hängst Du noch dazwischen, zwischen dem Alten und dem Neuen?

Wie auch immer wünsche ich Dir einen wunder-, wunder-, wunderbaren Start in das neue Jahr! Es wartet mit sooooo unendlich viel Gutem und Schönem auf uns! Los gehts!

*bee

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Auf einen letzten Happen…

…lade ich Dich jetzt ein. Mein letzter weihnachtlicher Happen wird es in diesem Jahr sein. Und deiner vielleicht auch, wenn Du magst. Was haben wir es uns gut gehen lassen in den letzten Tagen. Diese bestanden größtenteils aus lecker essen & trinken, Süßem in allen Variationen und Konsistenzen naschen, „Weihnachten in Bullerbü“ rauf und runter schauen, zwischendrin mal in die bezaubernden Märchenfilme von ARD und ZDF zappen, dann wieder ein wenig frische Luft schnappen um dann müde und zufrieden in die Kissen zu plumpsen… Himmlisch.

Doch langsam möchte ich weiterziehen, die Weihnachtszeit mit all der zimtigen Gemütlichkeit hinter mir lassen und mit viel Anlauf und Hals über Kopf in das neue Jahr springen, eintauchen in das Alles-Neu-Gefühl, den spannenden Hosen und längst offenen Hosenknöpfen ein wenig die Leviten lesen und neue Pläne für großes und kleines Glück schmieden… Geht es Dir auch ein wenig so?

Wenn ja, dann habe ich jetzt das perfekte Weihnachts-Ade-Rezept für Dich:

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Vor kurzem gebacken und sehr, sehr, sehr genossen… Es ist alles drin was ein guter Bratapfel so braucht. Nur zum Essen hast Du etwas länger Zeit, denn sie schmecken sowohl warm mit einem Klecks Vanilleeis als auch kalt am nächsten Tag.

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Und so gehts:

100 ml Apfelsaft erhitzen und 30 – 50 g getrocknete Cranberries (oder Rosinen) darin etwa 30 Minuten lang einweichen. In der Zwischenzeit 3 Äpfel waschen und in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit 75 g gehackten Mandeln in 1 EL heißer Butter goldbraun braten.

In einer zweiten Schüssel 150 g weiche Butter, 10o g Zucker, 1 TL Zimt und einem Päckchen Vanillezucker mit einem Handrührgerät schaumig schlagen. Nach und nach 2 Eier (zimmerwarm) unterrühren. 200 g Mehl mit 1 TL Backpulver vermischen und darübersieben. Anschließend 150 ml Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eingeweichte Cranberries abtropfen lassen und mit den gebratenen Äpfeln und Mandeln mischen. Die Hälfte davon unter den Muffinteig heben. Teig in 12 Papierförmchen verteilen. Restliche Bratapfel-Mischung auf dem Teig verteilen. Muffins im heißen Ofen ca. 30 Minuten goldbraun backen. Anschließend herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. nach Belieben mit etwas Puderzucker bestäuben und warm oder kalt genießen.

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Zum hübschen Verpacken, Verschenken oder Selberessen habe ich diese Papierförmchen und diese Papier-Tüten von Blueboxtree verwendet. Die kleinen Fähnchen habe ich mit Zahnstochern und diesem Masking-Tape gebastelt.

Auch eine nette und besonders transportsichere Verpackungsidee: Plastik-Becker (meine stammen aus dem Supermarkt und waren mit Cocktail-Tomaten gefüllt), Schleife drumherum und fertig!

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Und wonach ist Dir gerade so? Freust Du Dich auf das Neue oder hängst Du noch zu sehr an dem Alten?

Ich wünsche Dir ein paar wunderbare und schöne letzte Tage im Jahr 2012. Wir sehen uns am 1.1.2013 wieder,

*bee

PS: Ach ja, und wenn Dir lieber nach richtigen Bratäpfeln ist dann ist das hier mein absolutes All-time-Favourite-Lieblings-Bratapfelrezept!

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Was dieses schnelle DIY mit dem Geheimnis der Weihnacht zu tun hat…

…nämlich irgendwie alles. Es ist so einfach, dass es kaum einfacher sein könnte. Und so schön und schlicht zugleich, dass es für mich die perfekte Festtafel-Deko ist.

In den letzten Tagen bin ich häufiger über dieses unbekannte Zitat gestolpert:

„Das Geheimnis der Weihnacht besteht darin, dass wir auf der Suche nach dem Großen und Außerordentlichen auf das Unscheinbare und Kleine hingewiesen werden.“

Ach, und nichts könnte Weihnachten momentan für mich besser und weiser beschreiben wie diese paar Zeilen.

Also vergiss das 8-Gänge-Menü, die mäkelige Verwandschaft und den Deko-Overkill und betritt das stille Fenster zwischen Weihnachten und Silvester, indem die Welt sich ein paar Tage lang langsamer dreht als sonst, und dann freu Dich über die strahlenden Augen Deiner Liebsten, über ganz viel Kerzenschein und all die Zeit die Du und die anderen haben, denn schon bald wird diese Stille mit den ersten lauten Silvesterraketen beendet sein.

Ich wünsche uns allen ganz viele große und kleine, unscheinbare und außergewöhnliche, stille und ausgelassene Momente.

Und wenn Du für Deine Festtafel noch eine hübsche und einfache Tischdekoration suchst, dann ist ja diese Less-Is-More-Idee vielleicht etwas für Dich:

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Meine Anleitung dafür findest Du im heutigen Adventskalender-Türchen von SoLebIch (hier). Und alles was Du dafür brauchst, steckt wahrscheinlich auch schon in irgendeinem Deiner Schublädchen.

Ich wünsche Dir viel Freude beim Basteln, Schenken, Beschenkt werden, Genießen, sich Verzaubern lassen, Lachen und Entspannen. Ich bin am 28.12.2012 wieder da!

Allerliebste Grüße,

*bee

Dem Christkind über die Schulter geschaut…

…abends wenn es dunkel wird, und ruhig in unserer Wohnung, wenn meine Kinder in ihren Träumen schon ihre sehnlichsten Weihnachtswünsche aus raschelndem Geschenkpapier schälen, bin ich unterwegs in geheimer Mission. Im Auftrag des Christkind wird gebacken, geklebt, genäht, geshoppt und verpackt. Und die Vorfreude über die glänzenden kleinen und großen Augen der Beschenkten bringt mich fast zum Platzen und hält mich wach und bei Laune, egal wie anstrengend der Tag auch war. Und bei allem was ich tue, befinde ich mich immer in reizender Gesellschaft. Mal laut und mal leise… Wie hier…

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Und während ich Wunschzettel studiere, um ein paar „sinnvolle“ Gaben erweitere und die Weihnachtslogistik mit allen Beteiligten koordiniere bleibt immer noch etwas Zeit für ein paar kleine Herzensdinge. Manche sind herzig und zum liebhaben, andere zuckersüß und furchtbar lecker. Und bringt man beides zusammen, dann kommt das hier heraus…

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Meine Töchter liebe Bücher. Und ich liebe die Tatsache dass das so ist wirklich sehr, denn ich liebe Bücher mindestens ebenso. Und von all den Kinderbüchern die wir in den letzten 5 Jahren angesammelt haben, und das sind nicht wenige, liebe sie zwei davon ganz außerordentlich. Sie stammen beide aus den 50er/60er Jahren und die Illustrationen wie auch die Reime gehen einem sofort zu Herzen. Und weil Bücher immer, immer, immer ein passendes Geschenk sind, hat das Christkind zwei Bücher zu den Gaben gepackt. Weil wir häufig, und an den Feiertagen ganz besonders viel unterwegs sind und so mache Stunde im Auto verbringen, habe ich meinen beiden kleinen Mäusen ein Köfferchen zum Liebhaben und Zuhausefühlen gepackt. Ganz egal wohin die Reise geht…

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Die hübschen Köfferchen habe ich hier gefunden. Sie haben die perfekte Größe und bieten genug Platz für ein paar Lieblingsdinge. Für längere Auofahrten oder so manche Nacht weit weg vom eigenen kuscheligen Bettchen, gibts für jede meiner beiden Mädels noch ein kleines Kuschelkissen. Die hübschen Kissen, eigentlich für Babies gedacht, eignen sich auch für größere Kinder und finden in jeder noch so kleinen Tasche Platz.

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Und für alle die alte Kinderbücher lieben, gibts jetzt einen Tip zum Sofort-Verlieben. Kennst Du die wunderbaren Bücher von dem Illustrator Fritz Baumgarten? Nein, das musst Du nachholen… Herzerwärmender Kitsch dem nicht nur Kinder von dem ersten Augenblick an verfallen. Also verschwinden „Die Teddyschule“ (für mein Vorschulkind) und „Die Heinzelmännchen“ (für mein Bald-Kindergartenkind) schwupps in den beiden Köfferchen.

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Na ja, und weil Liebe für mich auch immer ein klein wenig durch den Magen geht, darf auch dieses kleine Stückchen sichtbar gemachte Liebe nicht fehlen… Eine kleine Mausefalle für die beiden süßesten Mäuschen in meinem Universum.

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Die kleinen Mürbteig-Plätzchen in Mäuschenform machen mein Mini-Survival-Köfferchen für die Kleinsten richtig perfekt. Sie sind schnell und einfach gebacken und schmecken kleinen wie auch großen Mäuschen-Liebhabern.

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Und hier ist das Rezept:

430 g Mehl mit 1/2 TL Salz vermischen. In einer zweiten Schüssel 225 g Butter mit dem Mixer cremig rühren. 100 g Zucker und ein Fläschchen Bittermandel-Extrakt (alternativ Vanielleextrakt) hinzugeben und etwa 3 Minuten weitermixen. 2 kleine Eier nach und nach dazugeben und solange weiterrühren, bis eine homogene Mischung entstanden ist. Langsam das Mehl hinzugeben und kurz weiterrühren bis alle Zutaten miteinander vermischt sind. Die Hälfte des Teiges zu einer Kugel formen, platt drücken und in Frischhaltefolie gewickelt mindestens 2 Stunden kühlen. Den restlichen Teig mit 1 EL Back-Kakao verrühren und zu einem glatten, gleichmäßig braun-gefärbten Teig verkneten und ebenfalls in Folie gewickelt kühlen.

Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Jeweils etwa 1 EL Teig in der Hand zu einer ovalen Form rollen und ein Ende zu einem Mäusegesicht zusammendrücken. Jeweils 2 Mandelblättchen (gehobelt) als Ohren hineinstecken und ca. 20 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen in die Hinterseite der noch heißen Mäuschen pieksen und sofort ein Stückchen Lakritz- oder Cola-Schnur als Schwanz heineinstecken. Wenn die Mäuse-Kekse abgekühlt sind mit etwas brauner Zuckerschrift Augen und Mund aufmalen. Die Mäuschen lassen sich in einer Keksdose in mehreren Lagen mit etwas Backapier dazwischen verstauen – auf die Mandelöhrchen achtgeben, die sind abbruchgefährdet ;-).

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Mein Mäuschen habe ich einer Holzbox verpackt. Aus einem neuen (!) Schwammtuch (ja, die zum Abspülen ;-)) habe ich kleine Fake-Käsescheiben gebastelt. Schwammtuch in kleine Dreiecke schneiden und mit einem Locher kleine „Käselöcher“ hineinlochen.

Köfferchen, Schmusekissen und Bücher habe ich im Online-Shop von Tausendkind gefunden.

Die kleinen Papier-Geschenkboxen findest du hier bei Blueboxtree.

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So, und nachdem Du „meinem“ Christkind ein bisschen über die Schulter schauen durftest, verrate mir in welchem Deiner Weihnachtsgeschenke für einen oder mehrere liebe Menschen gaaaaaaaanz viel Herzblut drinsteckt?

Ich wünsche Dir eine wunderbare und sorglose Woche,

*bee

Der Countdown läuft…

…und mir ist gerade so zumute:

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Ach, ich könnte versinken in dieser wunderbaren Schneelandschaft. Das Bild strahlt so unglaublich viel Ruhe aus und mittendrin steht dieser große und kraftvolle Baum. Unverrückbar und wunderschön. Und so fühle ich mich gerade. Ich stecke mittendrin im vorweihnachtlichen Trubel. Das Haus ist schon lange dekoriert, die ersten Christkindels-Geschenke flattern langsam und unbemerkt ins Haus, um mich herum geschäftiges Treiben. Und wenn die Kinder nicht gerade um mich herum wuseln, liegen sie krank im Bett. Und das ganz schön häufig in der letzten Zeit. Und ich wieder mittendrin. Aber es gilt: Ruhe bewahren. Der Countdown läuft, die letzten Tage in diesem Jahr sind gezählt und die schönsten dieser Tage stehen uns noch bevor… Das macht alles wieder gut.

Das Bild hab übrigens nicht ich gemacht, das stammt aus einem Buch, aber dazu später. Aber dafür habe ich das hier gemacht… Und träum gleich noch ein wenig weiter von meiner weißen Weihnacht…

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Es gab Schoko-Zimt-Kuchen. Lecker ist der und ganz schnell aufgefuttert. Und noch viel schneller gebacken.

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Und weil der Kuchen optisch einfach nur viel leckeres & saftiges schokobraun hergibt, verdient er ein kleines weihnachtliches MakeOver. Eigentlich wollte ich eine kleine Girlande mit Mini-Christbaumkugeln basteln, das hätte bestimmt ganz prima ausgesehen, aber nach gefühlten 658 Stunden Mini-Kugeln-Vermisstensuche habe ich aufgegeben und kurzerhand anders dekoriert.

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Die Papiersterne stammen aus der Papeterie. Es waren genügend in der Packung um immer 2 gleiche Stern zusammenzukleben. Etwas Küchengarn reiht sie aneinander und mit Hilfe von 2 Holzstäbchen lässt sich die Girlande auf den Kuchen stecken.

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Das Rezept wie auch das traumhafte Baum-Bild stammen aus dieser wunderschönen Inspirationsquelle, die ich Euch heute nicht nur zeigen sondern auch gleich noch an eine Glückliche unter Euch verlosen möchte:

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Das „Belle Blanc Merry Christmas“ Buch (Busse Seewald) ist das zweite gelungene Werk der beiden Freundinnen und Autorinnen Mirjana Schnepf und Bianca Aurich. Was als Ausgleich zu Ihren kaufmännischen Berufen begann, dekorieren, gestalten und fotografieren, wuchs bald zu einem schönen Erstlingswerk: „Belle Blanc – Aus Liebe zu Weiß“. Und die gleiche Leidenschaft zur Fotografie, Inneneinrichtung und zu Weihnachten hat die beiden zu diesem „weißen“ Weihnachtsbuch inspiriert.

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Und hier ist das Rezept für den EasyPeasy-Schoko-Zimt-Kuchen:

250 g Margarine, 250 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 3 Eier, 4 TL Nuss-Nougat-Creme, 4 TL Zimt, 3 Esslöffel Rum, 3 zerdrückte Bananen, 2 TL Natron, 2 TL Backpulver, 75 g gemahlene Nüsse oder Mandeln und 300 g Mehl in einer Schüssel vermischen und die Masse ca. 5 Minuten mit dem  Handrührgerät zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Die Reihenfolge der Zutaten ist übrigens egal, ich habe alle gleichzeitig in eine Schüssel gegeben und anschließend gerührt. Hat prima funktioniert! Anschließend den Teig in eine gefettete und gemehlte Springform geben und ca. 1 Stunde bei 180 Grad (Umluft: 165 Grad) backen. Den Kuchen nach dem Auskühlen entweder mit Puderzucker oder mit Schokoglasur bestreichen.

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Um das Buch schon bald Dein Eigen zu nennen hinterlasse bitte unter diesem Post einen Kommentar und verrat mir doch welche kulinarische Köstlichkeit an Weihnachten Dich und Deine Lieben glücklich machen wird? Und sag mal, kochst Du oder lässt Du Dich bekochen?

Und damit diese schöne Inspirationsquelle es noch pünktlich vor Weihnachten zu Dir schafft, ist der „Einsendeschluss“ für Eure Kommentare der 3. Advent (16.12.2012, 0:00 Uhr). Am Montag wir der liebe Herr Zufallsgenerator eine Gewinnerin ermitteln, die ich nach dem Wochenende hier unter diesem Post bekanntgeben werde. Und falls Du noch nicht Facebook-EmmaBee-Freund bist, dann klick jetzt ganz schnell auf „Like“ und Du wirst die Gewinnbenachrichtigung garantiert nicht verpassen. Ich drück Euch allen furchtbar dolle die Daumen…

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…und mach mich jetzt aus dem Staub und versinke noch ein bisschen in dem Schneelandschafts-Baum-Bild, bevor ich es zu Dir auf die Reise schicke…

Habt alle ein wunderbares 3. Adventswochenende,

*bee

PS: Ach ja, die Tortenplatte habe ich in wenigen Minuten selber gebastelt. Die Anleitung findest Du hier. Und wer das ganze lieber als Muffin backen möchte, füllt den Teig in hübsche Muffinförmchen und verringert die Backzeit etwas – mein Backofen ist mit der Hälfte der Backzeit für Muffins gut ausgekommen.

Nachtrag am Montag, 17.12.2012

Der Zufallsgenerator hat mal wieder das getan was er am besten kann und die Gewinnerin des Belle Blanc Weihnachtsbuches ermittelt. Liebe Frau Süd, Du darfst Dich über dieses Buch freuen. Und wie ich gelesen habe kommt es genau zur richtigen Zeit, und ein kleines verfrühtes Hochzeitsgeschenk ist es auch noch ;-). Bitte melde Dich per Email bei emmabee(at)web.de damit das Buch sich ganz schnell auf den Weg zu Dir machen kann.

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Sterne vom Himmel holen…

…das ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, denn  nur wer nach den Sternen greift schafft auch hin und wieder das was anderen für „unmöglich“ halten.

Und weil ich finde dass nur wenige Dinge wirklich „unmöglich“ sind, stand am Wochenende Nach-den-Sternen-greifen auf dem Programm.

Und das beste daran: diese wunderbaren kleinen Sterne sind alle essbar und katapultieren Dich im Nu für ein paar wenige aber äußerst himmlische Momente genau dorthin zurück. Und so sehen  meine Himmels-Sterne aus:

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Weil von meinen Vorbereitungen für die letzte Post-aus-meiner-Küche-Aktion noch leckere Karamellcreme übrig war und ich gefüllte Plätzchen gerne und Karamell in allen Varianten und Konsistenzen uuuuuuuuunglaublich gerne mag, sind im Nu ein paar neue Plätzchen aus dieser Idee entstanden. Und köstlich sind sie… Und für ein paar wenige Tage, denn länger werden die hübschen Sternchen in unserem Haushalt nicht überlegen, ist Nach-den-Sternen-greifen so unglaublich einfach… Keksdose auf… Keksdose zu.

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Und weil ich mein Glück ja meistens gerne teile werde auch ein paar dieser himmlischen Karamell-Sterne verschenkt. Hübsche Plätzchenverpackungen zu finden ist ja manchmal gar nicht so einfach, umso erstaunter war ich als ich in einem wunderbaren Bastelbuch auf eine EasyPeasy-Bastelanleitung für die hübschen Boxen gestoßen bin.

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Zum Basteln dieser kleinen Plätzchenbox benötigt ihr lediglich ein hübsches Bastelpapier, Bleistift, Schere und Papier. Kein Kleber, kein SchnickSchnack, nix. Super, oder? Ich habe sie gleich in 2 veschiedenen Größen gebastelt. Und darin lassen sich nicht nur Plätzchen sondern auch allerlei andere Dinge wunderbar verpacken.

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Die Bastelanleitung für die Plätzchen-Box habe ich in dem Buch „Mit Lieblingssachen durch das Jahr – Basteln für und mit Kindern“ (Haupt Verlag) von Laura Holdack und Elfrun Otterbach. Dies ist schon das zweite Buch der beiden Bastel-Ladies und genauso wie das erste Buch auch („Lieblingssachen für Kinder – 50 Ideen zum Selbermachen“)  ist es voller wunderbarer DIY-Ideen für Bastelprojekte für kleine, große und ganz große Kinder. Die beiden Bücher sind ganz nach meinem Geschmack weil aus einfachen Alltagsdingen (die meisten lassen sich in jedem Haushalt finden) wunderbare und individuelle Dinge basteln, nähen, kleben, malen lassen.

Hier mein Lieblingsprojekte:

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Meine Töchter freuen sich jetzt schon auf die gebackene Schatztruhe voller essbarer „Juwelen“ ;-). Und wie bezaubernd ist das denn bitteschön: ein von Kinderhand gemaltes Kuschelpüppchens bzw. -pferd. So, und jetzt neu auf meiner Liste der guten Vorsätze fürs neue Jahr: noch mehr basteln und bauen und vor allem ein paar wunderbaren Kindheitsmomenten ewiges Leben zu verleihen.

Und nun zum Rezept für die himmlischen Karamell-Sterne:

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250 g Mehl, 125 g Butter, 60 g Zucker, 1 Ei und 1 Prise Salz verkneten und etwa 30 Minuten kalt stellen. Ausrollen, Sterne ich verschiedenen Größe ausstechen und bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) ungefähr 8  Minuten lang backen. Auskühlen lassen und anschließend mit dieser Karamellcreme einstreichen. Alternativ lässt sich auch Marmelade, Lemon-Curd oder Schokolade verwenden.

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Also in diesem Sinne, habt ganz viel Freude beim Nach-den-Sternen-greifen und zwar so oft wie du nur kannst… Und ich mache mich jetzt weiter auf die Suche nach genauso wunderbaren Plätzchenverpackungen wie diesen hier. Und wenn du einen tollen Tipp hast wie Du Deine Plätzchen hübsch und heil unter die Leute bringst, dann verrat es mir bitte.

Hab eine schöne Woche  und denk daran: REACH FOR THE STARS!

*bee

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Honig unter dem Weihnachtsbaum…

Das war jahrelang mein gut durchdachter Plan fürs Christkind. Jedes Jahr aufs Neue lagen immer pünktlich nach der Kirche all diese wunderbaren Geschenke unter dem großen Baum. Scheinbar einfach so hingezaubert.

Und als meine Neugier irgendwann so groß wurde, dass es mit all der zusätzlichen Vorfreude gar nicht mehr auszuhalten war, heckte ich diesen, wie ich finde, genialen Plan aus. Nur ein klitze-klitze-kleiner Blick auf das engelsgleiche Wesen sollte es werden. Und das möglichst ohne es zu verärgern, denn es wäre ja auch allzu schade gewesen, wenn dies das Ende meiner persönlichen Weihnachtsbescherung bedeutet hätte. Und genau an dieser Stelle kam der Honig ins Spiel! Davon gab es bei uns, dank eines Imkerei-begeisterten Opas, immer unerschöpfliche Vorräte. Etwas Honig unter den Baum und in den Fensterrahmen gestrichen, sollte die zuckersüße Falle für das Christkind sein. Dort würde es nämlich genausolange festkleben, bis ich wieder zu Hause wäre und es auf frischer Tat ertappen könnte. Soviel zu dem grandiosen Plan einer 6-jährigen…

Ich hab’s nicht getan. Der Ärger den ich mit meinen Eltern wegen honigverschmierter Teppiche und Fenster bekommen hätte, war es nicht wert gewesen. Das musste ich einsehen, und so blieb das Christkind mein großes Weihnachtsgeheimnis.

Und heute, einige Jährchen später, das Christkind ist mittlerweile enttarnt, das Weihnachtsgeheimnis aber ist geblieben. Die Geschenke sind schon lange nicht mehr wichtig. Das Drumherum hat es mir viel mehr angetan. Der Zimt- und Plätzchenduft der wochenlang in der Luft liegt, die Gemütlichkeit drinnen wenn’s draußen stürmt und schneit, das Schlendern über den Weihnachtsmarkt, die Vorfreude und Aufregung in den Augen meiner Kinder, die ersten eigenen Weihnachtsrituale, jedes Jahr ein neues Lebkuchenhaus backen und gaaaaaanz viele Kerzen. Überall!

Und das habe ich gestern gebastelt:

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Tadaaaaa… ein neuer Advents-Kronleuchter bzw. alternativer Adventskranz, gebastelt aus einem alten Lampenschirm, Christbaumkerzen und etwas übriggebliebener Weihnachtsdeko. Die Lampe stammt vom Sperrmüll, und trotz grässlichem Brokat-Stoff inklusive Fransen sowie goldenem Lampenfuss war es Liebe auf den ersten Blick und ich musste sie unbedingt mitnehmen. Seit dem wanderte sie von einem Ort zum anderen, bis letzte Woche da wurde ihre Bestimmung ganz plötzlich klar.

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Also schnell den Schirm abgeschraubt, den Stoff entfernt und drauf los dekoriert. Verwendet habe ich 4 Christbaumkerzen samt Klammern und kleine weihnachtliche Anhänger. Die Lampe hängt an einer große Spitzenborte von der Decke. Wunderhübsch!

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Und so freue ich mich gerade in diesem Augenblick über Dinge wie diese Lampe, weil sie mein persönliches Weihnachtsgeheimnis so wunderbar darstellen. Weihnachten bedeutet für mich den Sieg des Lichts über die Dunkelheit. Es geht um Glaube, Liebe und gaaaaaaanz viel Hoffnung und wie könnte man dies schöner feiern als mit viel Kerzenlicht im warmen Stübchen… Tee, Plätzchen und ein paar liebenswerte Menschen dazu – so sieht ein perfekter Abend im Advent bei mir aus.

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So, und ich freue mich jetzt noch ein klein wenig weiter auf all das was die letzten 4 Wochen des Jahres noch für mich bereithalten… Über jeden einzelnen Morgen an dem 4 kleine Patsche-Füße ganz schnell zum Adventskalender eilen, auf noch mehr Plätzchenduft, auf all die kleinen und großen Überraschungen die schon um die Ecke lugen, auf noch mehr Schnee, ein paar ruhige Tage mit viel gutem Essen, auf den Gänsehäut-Moment wenn in der Kirche die Lichter ausgehen, wir „Stille Nacht, heilige Nacht“ singen, und wie jedes Jahr ein paar Rührungs-Tränchen über mein Gesicht laufen… Hach, mir wird schon ganz warm ums Herz.

Ach ja, und nach Weihnachten kommt die Weihnachtsdeko herunter, ein paar Kerzen mehr drauf und geschmückt wird mit was auch immer gerade zu der Jahreszeit und Deiner Stimmung passt… Lass Dich inspirieren!

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Und was bedeutet Weihnachten für Dich? Und auf was freust Du Dich am Meisten? Ohhhh… das würde ich jetzt sehr, sehr gerne wissen…;-)

Ich freue mich über Eure Kommentare.

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Hab ein wunderbares zweites Adventswochenende mit viel, viel Kerzenschein.

*bee

PS: Die Gewinnerin für das Buch „Es weihnachtet sehr“ findest Du hier.

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Meine Didi wäre jetzt stolz…

…aber erst nachdem sie sich wieder von dem ersten Ärger beruhigt hätte. Da bin ich mir ganz sicher. Ein klein wenig Kopfschütteln über die „Ideen der heutigen Jugend“ würde trotzdem übrig bleiben, aber eben auch ein kleines, stolzes Lächeln in ihrem Gesicht.

Seit Jahren bekam ich, später auch meine Töchter, immer und immer wieder kleine Geschenke in einem dicken Briefumschlag von meiner Didi (Ur-Oma) gereicht. Der Inhalt war jedes Mal der Gleiche. Nein, es war kein Geld. Es war viel kostbarer: kleine Spitzendeckchen die sie über Tage und Wochen häkelte. Sie ist fast 100 Jahre alt geworden, und gehäkelt hat sie bis zum Schluss. Wie sie das mit ihren schlechten Augen geschafft hat ist mir ein Rätsel. Beim Stärken und Bügeln verbrannte sie die kleinen gehäkelten Kunstwerke jedes Mal, aber schön waren sie immer noch. Auch mit kleinen Brandflecken ;-). Ich habe all diese Deckchen gleißig gesammelt, viel anzufangen wusste ich damit nicht wirklich.

Irgendwann färbte ich ein paar Deckchen ein und machte das hier.

In den letzten Tagen haben wir nun all die Spitzendeckchen für die Ewigkeit haltbar gemacht. Und so sieht das zum Beispiel aus:

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Alles was man für diese zauberhaften weihnachtlichen Anhänger braucht ist lufttrocknende Modelliermasse, ein paar Plätzchenausstecher und etwas Spitze zum Aufhängen. Ach ja und natürlich ein paar selbst- oder fremdgehäkelte Spitze.

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Das Basteln geht supereinfach, schnell und das Ergebnis sieht wirklich sehr, sehr zauberhaft aus. Meine kleinen Töchter haben beide mitgemacht und sich riesig über diese schnellen und einfachen Ergebnisse gefreut.

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Und so gehts:

Etwas Modelliermasse mit einem Nudelholz etwa 1/2 cm dick ausrollen, Häkelspitze darüberlegen, nochmals mit dem Nudelholz darüberrollen und anschließend den Stoff wieder langsam abziehen. Nun sollte das Muster gut sichtbar sein. Mit verschiedenen Plätzchenausstechern die Förmchen ausstechen und auf einer Unterlage (am besten über Nacht) zum Trocknen auslegen. Um später in der Mitte einen Faden durchfädeln zu können, habe ich jedes ausgestochene Förmchen noch mit einem kleinen Loch versehen (mit einem Schaschlikstäbchen, Bleistiftspitze o.ä. geht das wunderbar). Wenn alles getrocknet ist einen Faden, Band oder eine Häkelborte durchfädeln und aufhängen.

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Ein Großteil unserer Sterne und „Kugeln“ hängt bei uns an den Fenstern und Türen. Damit lassen sich aber genauso ein paar hübsche Äste in einer Vase winterlich schmücken oder an ein Geschenk gebunden, freut sich der Beschenkte gleich zweimal.

Ach ja, und so finden sich die Sterne bei uns auch noch im Haushalt:

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Auch an unseren Keksgläsern sehen die Sterne mit der Spitzenborte richtig hübsch aus finde ich. Und so greift man noch ein bisschen lieber ganz tief hinein ins Glück ;-)…

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Und für alle die jetzt richtig Lust haben zu Basteln hier gibts das Material:

– eine richtig gute Modelliermasse findest Du hier,

– zum Aufhängen der kleinen Kunstwerke habe ich diese und diese Spitzenborte verwendet,

– und mit diesem Keksausstecher bekommst Du ganz einfach wunderschöne Sternanhänger hin.

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Und meine Didi würde vermutlich die Augen verdrehen vor lauter Schock und Freude  zugleich, wenn Sie sehen würde was ich mit ihren Häkeldeckchen als nächstes geplant habe. Das gleiche Prinzip lässt sich auch beim Plätzchenbacken anwenden, einfach die sauberen (!) Deckchen auf den ausgerollten Teig legen, mit dem Nudelholz drübergehen und Plätzchen ausstechen. Auf die erstaunten Gesichter meiner gesamten Familie bin ich gespannt, wenn sie in meine „Didi-Kekse“ beißen ;-).

Und, hast Du Deine Wohnung oder Dein Haus schon vorbereitet für das erste Adventswochenende? Und welche neue Deko macht Dein Zuhause dieses Jahr ein klein wenig schöner und Dich ein klein wenig glücklicher? Verrat es mir.

Ich wünsche Dir das wunderbarste und schönste erste Adventswochenende, dass Du jemals hattest,

*bee

Wenn ich eines nicht ausstehen kann,…

…dann sind es Kochbücher deren Rezepte sicherlich niemals ausprobiert wurden. Bücher die alleine von Bildern leben, auf denen vermeintlich leckeres Essen abgebildet ist. Ziemlich sicher ist aber auch, dass dieses Essen keiner mehr verspeisen würde. Dafür sorgen meist ordentliche Prisen von Rasierschaum, Glycerin, Haarspray und Kleber. Sie halten  zusammen, was  auf natürliche Art und Weise nicht in Form gebracht werden konnte. Leckeres Vanilleeis entpuppt sich dann manchmal als schnöder Margarineklumpen.

Eine Testküche hat mein heutiger Kochversuch wahrscheinlich auch nicht gesehen. Wäre dies jemals geschehen, wäre mir heute so manches erspart geblieben. Während ich so dastand in meiner Küche und einige Zutaten in abstrusen Mengenangaben zusammenmischte kamen erste Zweifel auf. Diese habe ich  gekonnt ignoriert, oft genug wurden wir, meine Zweifel und ich, schon eines besseren belehrt. Dieses mal nicht. Es war bäh, und blieb bäh!

Und genau deswegen liebe und schätze ich Food-Blogs. Und richtig gute Kochbücher. Sie bestechen nicht nur mit wunderbaren und authentischen Fotos sondern auch mit meist mehrfach getesteten und verbesserten Rezepten.

Und meinen Ärger über das heutige Kochdesaster mache ich einfach damit wieder gut:

Unglaublich lecker, einfach und eine wunderbare für die Weihnachtszeit gepimpte Version dieses beliebten Klassikers. Herrlich!

Und weil mir kleine Entdeckungen wie diese unglaublich große Freude & Glück  bereiten, möchte ich dies sehr gerne mit Dir teilen. Bei  EmmaBee findest Du ab heute eine neue Rubrik: „Für Dich geblättert…“. Ein bis zweimal im Monat stelle ich hier Kochbücher vor, die ich für Dich etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Jedes Buch wird von mir mit mindestens einem, meist mehreren Rezepten, getestet. Darüber blogge ich dann hier. In vielen Fällen hast Du im Anschluss daran die Möglichkeit das vorgestellte Buch zu gewinnen. Wie findest Du das?

Also, los gehts… Das wunderbare Rezept für den Lebkuchen-Kaiserschmarrn habe ich hier entdeckt, sofort nachgekocht und mich gleich verliebt:

Darf ich vorstellen: „Es weihnachtet sehr…“ erschienen im Callwey-Verlag, ein atmosphärisches Buch für die Weihnachtszeit. Neben vielen, vielen einfachen Deko-Tips, findest Du jede Menge skandinavisch angehauchte Interieur-Fotos sowie Rezepte die die Weihnachtszeit noch schöner machen. Dass manche der Fotos etwas älter und ganz wenige nicht mehr ganz zeitgemäß wirken, trösten die vielen wunderbaren Rezeptideen hinweg. Hier meine Favoriten: Parmesan-Weißwein-Suppe, Zimtstern-Shake, Walnuss-Brownies, Apfelsorbet und Jasmintee-Creme-Brulée.

Und für alle die noch ein bisschen Nachhilfe brauchen beim restlos- in-Weihnachtsstimmung-verfallen, einfach mit diesem Buch und einer Tasse Tee (oder Glögg 😉 ) auf die Couch und schmöööööökern… Das hilft garantiert!

Ach ja, und für diejenigen unter Euch die schon mittendrin im Jingle-Bells-Feeling… dann erst recht hier blättern und sich noch schnell ein paar Ideen für das perfekte Weihnachtsfeeling holen…

Gesagt, getan… Meine perfekte Vorbereitung für die mit viel Zimt angehauchte Jahreszeit begann letzte Woche mit der ersten Plätzchenbäckerei-Runde, wurde dann fortgesetzt mit der vierten Runde Post-aus-meiner-Küche-Weihnachtsschickerei (jaaa, es wird gerade wieder durch ganz Deutschland verschickt – mehr dazu nächste Woche) und fand gipfelte jetzt in dem Genuss des Lebkuchen-Kaiserschmarrns. Ja, es könnte mir gerade schlechter gehen.

Zu dem Kaiserschmarrn gab es das leckerste Apfelmus der Welt, gekocht von meinem einzigartigen Opa.

Und hier gibt es das Rezept:

300 g Mehl mit 1 – 2 TL Lebkuchengewürz sowie 500 ml Milch glattrühren. 6 Eier trennen. Eigelbe zusammen mit 75 g gemahlenen Mandeln und 4 EL braunem Zucker zu der Mehlmischung geben. Eiweiße mit einer Prise Salz steifschlagen und vorsichtig unterheben. Nicht zuviel rühren, sonst verliert der Kaiserschmarrn beim Backen seine Lockerheit! Etwas Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, etwa. 2 Schöpfkellen Teig hineingeben und solange backen bis die Oberfläche beginnt zu stocken. Kaiserschmarrn mit Hilfe eines Deckels wenden, von der anderen Seite ebenfalls backen und mit einem Bratenwender in Stücke rupfen. Warm halten. Mit dem restlichen Teig genauso verfahren. Zum Schluss den Kaiserschmarrn mit Puderzucker bestäuben und mit Apfelmus oder Fruchtkompott servieren.

So, also ich bin jetzt bereit für das erste Adventswochenende. Und so ein leckerer Lebkuchen-Kaiserschmarrn würde ganz wunderbare dazu passen finde ich… Sogar Schnee soll es geben. Hach, traumhaft.

Und wenn Du Lust hast schon bald im Buch „Es weihnachtet sehr…“ zu blättern, nimm kurz Anlauf und hüpf hinein in den Lostopf. Hinterlasse bis zum ersten Advent, Sonntag 2.12.2012, 0:00 Uhr, hier einen Kommentar und verrate mir welches Kochbuch Dein Lieblingskochbuch ist. Und warum. Sind die Bilder ne Wucht? Die Rezepte ungewöhnlich. Oder klassisch. Oder beides. Ist vielleicht noch nie etwas schiefgegangen? Oder hast Du damit sogar schon so manchen Heiratsantrag kassiert? Das würde mich ganz brennend interessieren…

Hab eine wunderbare Woche,

*bee

PS: Die Gewinnerin des Buches „Zimtschnecken und Blaubeerkuchen“ gibt es hier.

Nachtrag am 7.12.2012

Die Gewinnerin für das Buch „Es weihnachtet sehr“ steht fest. Liebe Nell, Du darfst Dich darüber freuen. Herzlichen Glückwunsch! Bitte melde Dich schnell per Email bei emmabee(at)web.de damit sich das Buch schnell auf den Weg zu Dir machen kann.

Das hier ist Backofenkino von der feinsten Sorte… (+ Gewinnerin Fräulein Klein!)

…und weißt Du warum? Ich nenne Dir mal ein paar richtig gute Gründe… Erstmal: der Eintritt ist frei. Und während es da draußen noch keine ernsthaften Erfolge bei der Einführung des Duft-Kinos gibt, ist das Backofenkino schon viel, viel weiter… Hier darf nicht nur geschaut und gefühlt werden, nein… schnell schleicht sich auch ein wunderbarer Duft in Dein Näschen und zur Belohnung für Deine Geduld werden Deine Geschmacksnerven dann ganz nebenbei auch noch betört.

Ach ja, und wenn Dir zwischenzeitlich mal nach etwas Abwechslung ist, dann holst Du Dir einfach noch ein gutes Buch dazu. Und in die Hand gibts nen Milchkaffee…

In der letzten Vorstellung im heimischen Backofenkino waren das die Hauptdarsteller:

Darf ich vorstellen: der wohl einfachste Lebkuchen der Welt. Mit wenigen Zutaten in minimaler Zeit gebacken und unverschämt lecker. Und genauso macht Backofenkino am allermeisten Spaß. Sich ohne stundenlange Vorbereitungen mit einem großes Sitzkissen niederlassen vor der warmen Ofentüre. Und weil alles so entspannt war, habe ich mir gleich noch etwas Lektüre mitgenommen, zu anspruchsvoll darfs aber nicht sein, die Backzeit dieser Leckerei beträgt nur wenige Minuten.

Nachdem ich letztes Jahr in mühevoller Arbeit und mit wesentlich mehr Zeitaufwand diese äußerst leckeren aber dennoch von meinen Kindern verschmähten Lebkuchen gebacken hatte, war das diesjährige lebkuchige Weihnachtsgebäck ausschließlich dazu gedacht anderen eine Freude zu bereiten. Schönes Verpackungsmaterial für kulinarische Vorweihnachts-Mitbringsel aller Art habe ich hier gefunden.


Denkste! Während dem kleinen Kind der intensive Weihnachtsgewürzgeschmack nach wie vor zuviel ist, stürzte sich das große Kind auf das Gebäck und aß, und aß, und aß… Und wenn ich nicht irgendwann STOOOOOP! gesagt hätte, würde sie jetzt noch essen. In der Keksdose befindet sich noch sage und schreibe EIN Lebkuchen. Der wurde beschützt, versteckt und verteidigt und wird schon morgen früh in einem glücklichen Kinderbauch verschwunden sein, und das ganz sicher noch bevor die Sonne aufgeht. Da kannste Gift drauf nehmen. Mission completed! 😉

Ach ja, ein oder zwei habe ich auch abbekommen… Die wurden mir nach dem „Fotoshooting“ gnädigerweise überlassen… Ich habe sie genussvoll in meinen Milchkaffee gedippt und mich über das einfache und geniale Rezept gefreut.

Und hier ist es:

Knusprig dünne Lebkuchen-Blätter mit Mandeln

50 g Butter schmelzen und mit 100 g Puderzucker, 100 g Mehl, 1 EL Lebkuchengewürz sowie 2 flüssigen Eiweiß in einem Schüssel geben und mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren.

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig zuerst löffelweise auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben (Abstand!), dann mit dem Löffelrücken (oder Teigschaber) gleichmäßig zu dünnen, runden Blättern von etwa 6 cm Durchmesser flachstreichen. Je dünner, umso knuspriger werden die Lebkuchen. Wer sie lieber etwas weicher mag, streicht sie nicht ganz so dünn oder verwendet etwas mehr Teig. Jedes Teigblatt mit gehobelten Mandeln (insgesamt ca. 100 g) bestreuen und im Backofen ca. 6-8 Minuten knusprig backen. Auskühlen lassen!

Diese Lebkuchen werden garantiert noch ein paar mal gebacken in der Vorweihnachtszeit – sie erfüllen alle Kriterien für perfektes Weihnachtsgebäck: klassisch, EasyPeasy und LECKER! Und sie kitzeln Erinnerungen hervor… Und zwar nur die schönen… Die WUNDERschönen!

Geschenkaufkleber, Verpackungstütchen und alles was Du sonst noch für gelungene Überraschungen brauchst findest Du hier.

Und nun verrat mir noch eines: hast Du schon angefangen mit der Plätzchenbackerei? Und wenn ja, was findet sich in Deinen Keksdosen?

Ich wünsche Dir ein wunderbares Wochenende, und vielleicht liegt ja auch bei Dir schon ein wenig Zimtduft in der Luft ;-)…

Liebe Grüße,

*bee

PS: Die Gewinnerin für das Buch von Fräulein Klein steht fest! Du findest Sie hier unten!