Schubladendenken…

…ist ja normalerweise nicht so prickelnd. Und trotzdem tun wir es irgendwie alle. Wir vereinfachen uns die manchmal ach so komplizierte Welt indem wir in unserem Köpfen viele, viele Schublädchen anlegen. Große, kleine, schwere und ganz, ganz leichte. Und die füllen wir dann nach und nach und genießen hin und wieder die scheinbare Übersichtlichkeit des Lebens.

Schubladendenken ist aber trotzdem irgendwie doof. Weil sie Grenzen setzen, wo oft keine sind. Und weil sich nichts und niemand in nur eine Schublade stopfen lässt.

Aber warum Denken in Schubladen auch manchmal ganz, ganz wunderbar ist, möchte ich Dir heute mal zeigen. Schau mal…

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Neben meinen vielen Schubladen am Kleiderschrank (die dort tatsächlich für unglaublich viel Übersicht und Ordnung sorgen!) ist dieses kleine ausrangierte weiße Schublädchen ein neues und lieb gewonnenes Accessoires, gefüllt mit Inspirationen und Ideen. Unkonkretes wird konkret, ein Gefühl wird greifbar.

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Abgeschaut habe ich mir diese Idee bei einer wahren Meisterin im Inspirationen und Gefühle bündeln. Der Expertin für Design und Inneneinrichtung gelingt es mit einer wunderbaren Leichtigkeit und einem besonderen Stilgefühl den Nerv der Zeit zu treffen. Als Bloggerin und Buchautorin begeistert sie täglich viele, viele Menschen. Und ich schätze sie ganz besonderes, weil ein halbes Stündchen mit einem ihrer Bücher auf mich immer wie ein Inspirations-Tornado wirkt.

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Die Rede ist von keiner Geringeren als von Holly Becker. Kennst du, klar! Nach „Lust auf Wohnen“ gibt es nun endlich auch wieder Buch-Nachschub von ihr. Entstanden ist ein wunderschöner Ratgeber, Inspirationsführer und Arbeitsbuch: „Wunderbare Wohnideen – 8 Schritte zu einem kreativen Zuhause“ (Callwey).

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Zur Zeit vergeht kein Nachmittag indem das Buch nicht durchgeblättert wird. Meine Ideen für neue Projekte sammele ich dann zum Beispiel in meinem Schublädchen. Und wenn du auch schon viele Ideen für Neu- und Umgestaltungen deiner Wohnung, deines Hauses oder auch einfach nur eines einzelnen Zimmers im Kopf hast, nicht weißt wie und wo du anfangen sollst, dann gibts jetzt ein paar Tips von Holly aus ihrem neuen Buch. Erster Schritt: noch vor dem Ikea-Katalog wälzen, Skizzen machen, Budgetlisten schreiben… werde dir erstmal darüber klar WAS du willst. Denn wenn du das weißt, schaffst du mehr als nur einen Look sondern die eigenen 4 Wände werden so gestaltet, dass sie deine Persönlichkeit wiederspiegeln, du dich wohl fühlst und das Glück hier wohnen kann.

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Hier ein paar zusammengefasste Tips für ein erstes Mood-Board. Alles was du dafür brauchst ist ein Stapel Zeitschriften, Schere, Kleber und evtl. schöne Stoffreste, Bänder, Kleinigkeiten bei denen dein Herz anfängt zu hüpfen… ein schöner Knopf, eine kleine Vase, eine Feder vom letzten Spaziergang am See, …. und eine alte Schublade.

1. Was liebst du? Mach dich auf die Suche nach Dingen die du wirklich liebst: ein Foto von einem besonderen Ort, das Meer, die Sonne, schöne Blumen oder was auch immer…

2. Welchen Duft liebst du ganz besonders? Ist es frisches Gras? Eine bestimmte Blume? Der Duft von firschgewaschener Wäsche? Ein Parfum? Der Duft deines Babies…?

3. Erinnere dich an deine Kindheit? Was hast du besonders geliebt? Wo hast du dich gerne aufgehalten? Wovon hast du geträumt?

4. Wie sieht es in deinem Lieblingrestaurant aus? Welche Athmosphäre herrscht dort? Ist es nur das Essen oder auch ein Gefühl, dass dich immer wieder dorthin zieht?

5. Welches ist dein Lieblingsfilm? Welche Gefühle spricht der Film an? Wie sieht das Film-Setting aus?

6. Was liest du gern? Ein besonderes Buch, eine Zeitschrift, blätterst du gern durch einen bestimmten Katalog?

7. Wo kaufst du gerne ein? In einem ruhigen und übersichtlichen Geschäft? Oder auf dem belebten und farbenfrohen Wochenmarkt?

Mit diesem Gedanken im Kopf habe ich gesammelt, geschnipselt und geklebt. Herausgekommen ist eine kleine Momentaufnahme meiner Ideen. Natürlich kannst Du alle Deine gesammelten Bilder usw. auch auf ein Plakat kleben oder an einer Pinnwand befestigen, eine Schublade hat allerdings den Vorteil, dass sich hier auch Dinge „abstellen“ lassen.

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So, und während ich fleißig weitersammele, klebe und neue Projekte schmiede frage ich mich welcher Raum bei Dir als nächstes daran glauben muss. Und wie du deine Ideen sammelst?

Hab ein wunderschönes und inspirationsreiches Wochenende,

*bee

Langsam finde ich nun doch Gefallen daran…

…an der Osterzeit. Auch wenn sie lange nicht so aufregend ist wie die Vorweihnachtszeit, aber ein paar schöne Dinge beschert sie uns ja jetzt doch… Und sei es nur, dass sie uns die Wartezeit auf den Frühling etwas verkürzt und die Wohnung in wunderschöne Pastelltöne taucht…

Kulinarisch wirds jetzt auch langsam Ostern bei uns. Und ein klein bisschen Frühling zieht in unsere vier Wände ein: mit viel Frische, Farbe und kleinen aber feinen Leckereien. Sieh selbst…

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In dem Eierkarton haben 6 Mini-Zitronen-Rübli-Muffins Platz gefunden. Und die Kükenschar die es sich darauf gemütlich gemacht hat, zaubert garantiert jedem ein Lächeln ins Gesicht der das kleine piepende Geheimnis lüften darf, und zwar ganz egal ob groß oder klein.

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Hier kommt das Rezept für viele, viele kleine Mini-Zitronen-Rübli-Muffins:

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Mini-Muffinform mit kleinen Muffinförmchen auslegen.

280 g Mehl mit 3 TL Backpulver und einer Prise Salz vermischen. 2 Eier leicht verquirlen, 250 ml Milch, 90 g flüssige Butter und die fein abgeriebene Schale von 2 Zitronen hinzufügen und verrühren. In die Mitte der trockenen Zutaten eine Vertiefung drücken und die flüssigen Zutaten hineingießen. Kurz vermischen. Anschließend 1 Möhre (fein gerieben) hinzugeben und vorsichtig unterheben, nicht zu intensiv rühren.

Den Teig in die  Muffinförmchen füllen. Etwa 20 Minuten im Backofen backen, bis die Muffins aufgegangen und goldbraun sind, und auf Fingerdruck leicht nachgeben.

Muffins in der Form 5 Minuten auskühlen lassen, anschließend auf einem Kuchengitter komplett erkalten lassen.

Im Anschluss 250 g Puderzucker mit einem leicht verquirlten Eiweiß verrühren, soviel Zitronensaft hinzugeben, dass eine zahnpastaartige Konsistenz entsteht. Muffins mit der Zuckerglasur überziehen und fest werden lassen.

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Das bezaubernde Easter-Treat-Kit stammt von Blueboxtree und lässt sich hier finden.

So, ich bekomme jetzt richtig Lust auf die Planung eines leckeren und eeeeeeeeeeewig andauernden Oster-Brunch! Wie gehts Dir so? Und was dürfte bei einem Brunch bei oder mit Dir auf jeden Fall nicht fehlen? Erzähl’s mir ;-)!

Hab eine wunderbare und zuckersüße Woche,

*bee

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Das jährliche Versöhnungsangebot…

…ist wieder fällig. Jedes Jahr um diese Zeit erwischts mich immer ganz kalt und total aus dem Nichts heraus: Ostern steht vor der Tür! Waaaaas? Schon wieder? Ufff…  Die Schokohasen die sich in den Supermärkten schon seit Jahresanfang türmen, scheine ich dabei genauso gekonnt zu ignorieren, wie die Tatsache, dass meine kleine Tochter seit Wochen nur noch ein Lied kennt: „Stups der kleine Osterhase, fällt andauernd auf die Nase…lalalala“. Im Kindergarten bin ich garantiert die letzte Mama die endlich die heißersehnten ausgeblasenen Eier zum Verbasteln abgibt.

Der einzige Grund für eine Versöhnung mit Meister Lampe: meine Kinder! Und weil Ostereiersuchen & Co für meine beiden kleinen Damen nicht wegzudenken ist, erbarme ich mich probiers jedes Jahr aufs Neue. Dekotechnisch zwar meist so unbeholfen wie sonst nie, aber wir kriegen es meist doch noch irgendwie hin…

Dieses Jahr ist mir jemand mit einer ganz wunderbaren Idee zu Hilfe gekommen. Schaut mal selbst…

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Ein wunderbares DIY hat meine jährliche Oster-Blockade etwas besänftigt und so habe auch ich es geschafft dieses Jahr wieder einen Osterstrauch zu Stande zu bekommen. Und zwar ganz ohne Eier! Yeah!

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Ein ganz großes Dankeschön für diese wunderbare Idee kleiner Stoff-Anhänger geht an Sarah von Oh-handmade. In ihrem bezaubernden Online-Shop finden sich einzigartige Do-It-Yourself-Sets, wie  zum Beispiel das hübsche Set für diese Anhänger die jetzt meinen Osterstrauch schmücken. Und so ein Set  zu bestellen (oder zu verschenken) ist eine wahre Freude. Es kommt in einer schönen Geschenkbox daher, eingewickelt in Seidenpapier und komplett ausgestattet zum sofortigen Loslegen. Alles ist drin: Stoff, Füllwatte, Nadel & Faden bis zur ausführlichen und genau bebilderten Anleitung. EasyPeasy und wirklich zauberhaft!

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Zum Nähen der Anhänger braucht man weder eine Nähmaschine noch besondere Nähkenntnisse. Sie lassen sich ganz einfach und schnell mit der Hand zusammennähen. Ich habe mir mit diesem kleinen Projekt einen schönen Serien-Abend gemacht und vor dem Schlafengehen gleich noch die Anhänger stolz auf dem Osterstrauch verteilt.

Das kleine  Häschen wird immer wieder von meinen Kindern entführt, kehrt am Abend aber glücklicherweise und wohlbehalten jedes Mal an seinen Bestimmungsort zurück.

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Und nun überlege ich mit welchem der aktuellen drei Do-It-Yourself-Sets ich weitermachen könnte… Es lohnt sich nämlich immer wieder in Sarahs Online-Schop vorbeizuschauen, weil das Sortiment ständig ergänzt und verändert wird.

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So, und während ich nun ganz beruhigt dem Osterfest entgegenblicke, die Mindestanforderungen sind schließlich erfüllt ;-), frage ich mich wie es mit Deinen Ostervorbereitungen gerade so steht? Bist Du schon in Oster-Deko-Stimmung? Und wie sieht die aus? Eher klassisch oder ganz modern und unkonventionell. Verrat es mir und wenn Du Lust hast, dann poste doch gleich einen Link von Deiner Lieblings-Osterdeko (egal ob selbstgemacht oder fremdgeschaut). Vielleicht erwischts mich ja dann doch noch, die OsterLIEBE!

Hab eine wunderschöne Zeit,

*bee

PS: Die Losfee hat die Lostrommel fleißig umhergewirbelt und den Gewinner für dieses Gewinnspiel gezogen. Den Gewinner findest Du unter dem dazugehörigen Blogpost (hier). Herzlichen Glückwunsch!

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Ein Baum voller Träume…

…wächst in meinem Kopf.  Und zwar schon seit ich denken kann. Daran hängen viele kleine, ein paar große und ein paar richtig große Träume. Dort gedeihen sie prächtig und reifen mal schnell und mal langsam heran… Und wenn es dann soweit ist, wird geerntet… Träume ernten (man könnte auch „erfüllen sagen 😉 ) ist eine wunderbare Sache, wie ich finde.

Ein kleiner Traum der mir in den letzten Wochen immer und immer wieder im Kopf herumspukt: ich möchte unbedingt mal Zitronen vom Baum pflücken. Und zwar am besten einen ganzen Eimer voll. Und bitte, wenns geht nicht im Gewächshaus, sondern irgendwo, wo das Bäumchen auch wirklich in der Erde wächst. Dort wo es richtig schön ist, der Himmel blau, die Sonne stark und das Leben im slow-motion-Modus läuft. Und wenn ich so darüber nachdenke, dann kann ich die Zitronen schon riechen, in meinen Händen fühlen und sie dumpf in den Eimer plumpsen hören… Herrlich!

Und so ein Eimer voll Zitronen will ja auch verwertet werden, also ran an die Arbeit…

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Auch wenn mein Leben gerade nicht so viele Zitronen für mich übrig hat, sondern eher einer gut gefüllten Bobonniere gleicht, liebe ich alles was nach Zitrone duftet und nach Zitrone schmeckt… Und ganz vorne mit dabei ist der gute, alte zwar unspektakuläre aber dennoch unglaublich-leckere Zitronenkuchen mit lecker Glasur. Schmeckt nach Kindheit, nach Sommer und macht glücklich.

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Und auch wenn dieser eher klassische Kuchen so simpel erscheint, Zitronenkuchen ist nicht gleich Zitronenkuchen. Der perfekte Lemoncake schmeckt herrlich süß und zitronig sauer zugleich. Beim Hineinbeißen macht die Zuckerglasur kleine Knack-Geräusche, und innen ist er ganz saftig und unverschämt lecker. Und wenn das erste Stück verputzt ist, dann kann man gar nicht anders als gleich zum Zweiten zu greifen… Genauso muss er schmecken!

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Nach jahrelanger und ausgiebiger Zitronenkuchen-Testphase bin ich endlich angekommen bei meinem Lieblingsrezept: Und das beste: wenns einfach nur gut und lecker sein soll gibts den Kuchen mit Zuckerglasur, wenns etwas mehr sein darf dann darf eine samtige Mascarpone-Frischkäsecreme den Zuckerguss ersetzen. Hmmm….

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Und hier kommt das Rezept:

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft: 160 Grad). Eine Springform mit Butter einfetten und mit etwas Mehl einstäuben. 2 Bio-Zitronen heiß waschen, abtrocknen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. 250 g weiche Butter mit 200 g Zucker und einer Prise Salz mit dem Mixer hell-cemig rühren. Anschließend 6 Eier und den Zitronenabrieb + -saft nach und nach untermischen.

450 g Mehl mit einem Päckchen Backpulver mischen und zügig mit dem Kochlöffel unter die Buttermasse rühren. Den Teig in die gefettete Springform geben, glatt streichen und im Backofen ca. 35 Minuten backen.

Kuchen auskühlen lassen und anschließend mit der Zuckerglasur oder der Mascarpone-Creme bestreichen.

Die perfekte Zitronenglasur:

1 Eiweiß leicht verquirlen, 250 g Puderzucker und etwas Zitronensaft hinzugeben und mit dem Handrührgerät oder Schneebesen so lange rühren bis der Guss etwa die Konsistenz von Zahnpasta hat. Wenn er zu fest ist, dann noch etwas Zitronensaft hinzugeben. Auf den Kuchen streichen.

Mascarpone-Frischkäse-Creme:

250 g Frischkäse mit 250 g Mascarpone glattrühren. 200 g Sahne steif schlagen, 1 Päckchen Vanillezucker rund 1 – 2 EL Zucker unterrühren und unter die Frischkäsecreme heben. 2 Bio-Zitronen heiß waschen, abtrocknen und die Schale von einer Zitrone fein abreiben und den Saft auspressen. Die Schale der zweiten Zitrone mit einem Zestenreißer in langen Zesten abziehen und die Zitrone ebenfalls auspressen. Die abgeriebene Schale und die Hälfte des Zitronensafts unter die Frischkäsecreme rühren. Den restlichen Saft mit 6 EL flüssigem Honig mischen.

Den Kuchen mit etwas Zitronenhonig beträufeln und mit Mascarpone-Creme bestreichen. Anschließend den restlichen Zitronenhonig über die Creme träufeln und mit einem Stäbchen Schlieren ziehen. Mit den Zitronenzesten dekorieren.

Das Rezept für diesen feinen Kuchen habe ich in dem Buch „Komm zum Kaffeeklatsch – einladen, dekorieren, geniessen“ von Dagmar Reichel (Kosmos Verlag) entdeckt. Und weil ich ein großer, großer Kaffee-Klatsch-Fan bin  und das Buch gespickt ist mit vielen hübschen und leckeren Ideen für gesellige Nachmittagsrunden, habe ich etwas für Dich:

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Alles was Du dafür tun musst ist mir hier per Kommentar zu verraten wie ein perfekter Kaffeeklatsch für Dich aussieht? Mit wem? Was gibts und wie sieht die Kaffeetafel am liebsten aus?
Teilnehmen kann jeder (mit oder ohne Blog) der bis Sonntag, 17. März 2013 (23:59 Uhr) unter diesem Post einen Kommentar hinterlässt.

Ich freue mich von euch zu hören!

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So, und zum Abschluss gibts hier noch einen kleinen Blick hinter die Kulissen. So sieht es aus wenn Mama den leckeren Kuchen fotografiert. Meine kleine 2-jährige Assistentin ist sofort mit ihrer Kamera zur Stelle und voll dabei… 😉

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Habt eine wunderbare Woche!

*bee

PS: Die Gewinnerin der eine-der-guten.de-Verlosung wird am Freitag bekanntgegeben!

Und hier ist sie: Liebe Juliane (Kommentar Nr. 8) das Buch Kaffeeklatsch gehört Dir! Herzlichen Glückwunsch. Bitte melde Dich per Email bei mir (emmabee@web.de).

Im Frühling wachsen nicht nur die Blumen…

Es wird Frühling. Langsam aber ziemlich sicher. Auch wenn der Winter sich nächste Woche mit Minus-Temperaturen nochmal so richtig aufbäumt, es wird wohl sein vorläufiger Abschied werden. Und während sich die ersten Knospen und Blüten draußen zeigen, die Sonne immer mehr die Oberhand gewinnt, die dicken Mäntel weggepackt und die Ballerinas schon mal in Start-Position gebracht werden, kommen sie zum Vorschein: die runden Bäuche. Im Freundes- und Bekanntenkreis, in der Nachbarschaft oder auch einfach nur beim Spazieren im Park. Er trägt noch ein paar Weihnachtsplätzchen auf den Hüften, sie eine große Portion Liebe unter dem Herzen: Baby-Bäuche wohin man sieht… So merke ich jedes Jahr aufs Neue: ES WIRD FRÜHLING!

Und wenn einem ganz besonderen Menschen dieses Glück wiederfährt, dann müssen auch ganz schnell ein paar ganz Besondere erste Baby-Willkommens-Geschenke her. Auch wenn sich das kleine Kerlchen erst im Sommer so richtig zeigen wird. Umso besser, bleibt mehr Zeit für kleine und große Dinge zum Liebhaben.

Das erste Baby-Geschenk wurde also kürzlich gebastelt und letzte Woche verschenkt:

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Die Liste der Dinge einer Baby-Grundausstattung reduzierte sich bei mir von Kind zu Kind. Als junge Mama könnte man sich ja totkaufen an schönen, praktischen und „überlebenswichtigen“ Dingen. Das Gefühl der Sicherheit dass all diese Dinge erstmal ausstrahlen, nämlich auf jede Situation vorbereitet zu sein, fühlt sich gut an, ist aber leider FALSCH. Also am besten alles ganz entspannt angehen und nur für ein paar Basics sorgen. Das schont den Geldbeutel und letztendlich auch die Nerven. Ein Must-have ist für mich ist aber ein schönes Mobile. Dies vermag es nämlich dem Baby etwas Ablenkung auf dem Wickeltisch, oder Dir ein paar erste freie Minuten zum Duschen, Lesen, Kaffee trinken, … zu schenken.

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Und es gibt so viele wunderschöne Mobiles! Wers richtig persönlich mag, der bastelt einfach eines selber. Das Material ist einfach aufzutreiben, den Aufwand bzw. Schwierigkeitsgrad bestimmst Du selbst und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Eine wunderbare Inspirationsquelle ist Pinterest. Dort findest Du unglaublich viele wunderbare Ideen, viele davon mit DIY-Anleitungen.

Ein paar Anregungen findest Du in meinem Pinterest-Baby-Board. Schau mal hier

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Und so habe ich’s gemacht:

Motiv auswählen. Entweder selber frei zeichnen oder eine Vorlage dafür im Internet oder in Kindermalbüchern suchen, auf die gewünschte Größe vergrößern- oder verkleinern. Ausschneiden und auf Filz übertragen. Für mein Eulen-Motiv habe ich Körper, Augen, Schnabel und Flügel in verschiedenen Farben ausgeschnitten, mit etwas Kleber fixiert und anschließend mit ein paar (dekorativen) Stichen zusammengenäht. In der Mitte des Mobiles baumelt ein kleiner Apfelbaum, die Baumkrone habe ich mit etwas Märchenwolle gefüllt und zusammengenäht. Blätter und Äpfel wurden einfach draufgeklebt.

Sind alle Motive fertig, etwas Nylon-Schnur mit einer Nadel daran festnähen und diese an die Mobilestäbe binden. Fertig ist das erste Baby-Geschenk!

Das komplette Material findest Du im Online-Shop von idee:

– der Mobilestern

Perlonfaden zum Befestigen der Motive

– ich habe dieses Filzbastelset verwendet, es enthält 674 Teile (Filzstoff, Filzplatten, Märchenwolle, Garn, Filznadel, Perlen, etc.) und damit lässt sich so ziemlich jede Mobile-Idee umsetzen.

Viel Freude beim Basteln und Beschenken!

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Und was kann so eine junge Mama noch gebrauchen? Hm,… Weißt Du was ich mir gewünscht hätte? Ein Mittel gegen die Vergesslichkeit. Stilldemenz und Co tragen im ersten Jahr ganz wunderbar dazu bei, dass so viele Dinge in Vergessenheit geraten. Wann hat mein Baby zum ersten Mal gelächelt? Welches Wort hat es zuerst gesagt und wann genau fing sie an zu laufen? Viel davon ist einfach weg… Und auch wenn mein emotionales Gedächtnis das Glücksgefühl, dass ich über diesen oder jenen Entwicklungsschritt meiner Kinder verspürt habe, noch ziemlich genau hervorkramen kann, hätte ich trotzdem gerne ein paar Erinnerungen, Fakten und Anekdoten mehr in der Hand.

Und weißt du was, das geht scheinbar nicht nur mir so, sondern vielen anderen auch, denn Sabrina von eine-der-guten.de hatte die wunderbare Idee zu diesem schönen Baby-Journal:

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Auf 60 Seiten kann jede Mami gegen das Vergessen kämpfen und alles festhalten was so unglaublich schön und großartig ist im ersten Jahr mit Baby. Hier findet sich ganz viel Platz für den ersten Fußabdruck, Fotos, die Beschreibung der Geburt, einen eigenen Stammbaum oder ein Schreikalender. Wunderbar. Problem gelöst. Und deswegen wird das Baby-Diary natürlich auch gleich mit dem Mobile mitverschenkt.

Und für Dich habe ich jetzt auch etwas:

Gutschein

In Zusammenarbeit mit eine-der-guten.de wird hier in Gutschein im Wert von 15 Euro verlost. Im Online-Shop findest Du neben dem zauberhaften Baby-Diary noch viele andere wunderbare Notizbücher mit Sinn, Kalender, Illustrationen und Drucke, Sticker, Etiketten, Stempel und viel, viel mehr… Schau mal vorbei!

Und was musst Du tun um den Gutschein zu gewinnen? Schenk mir ein „LIKE“ auf Facebook. Und wenn du das schon getan hast, dann hüpfst Du in den Lostopf wenn Du den Post auf Facebook teilst. Mitmachen kann jeder, mit oder ohne Blog. Das Gewinnspiel endet am Sonntag, 10. März 2013 (23:59 Uhr). Ich drücke Euch die Daumen.

Und wenn in Deinem Umfeld auch gerade die Babies sprießen, dann findest Du hier und hier noch weitere Ideen für Baby-Welcome-Geschenke.

Hab eine wunderbare Woche,

*bee

PS: Mit ganz furchtbar viel Verspätung werden nun auch endlich die Gewinner für dieses Gewinnspiel am Ende des Posts (hier) bekanntgegeben!

Nachtrag vom 15. März 2013

Über den 15-€-Gutschein vom Online-Shop eine-der-guten.de darfst DU dich freuen, liebe Rebecca Lina. Herzlichen Glückwunsch. Bitte per Mail bei mir melden (emmabee(at)web.de) dann erfährst Du alles weitere! Viel Freude damit!

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Weißt Du eigentlich noch, wie es war…

…als wir uns mit dem Herzen eines Kindes gefreut, gelacht und geweint haben? Ist schon ein Weilchen her, oder… 😉 Wenn ich versuche mir eines zu bewahren, dann ist es dieses Gefühl oder zumindest  eine klitzekleine Ahnung davon. Klappt erstaunlich gut… Neben all dem anstrengenden Erwachsensein, kann ich immer noch ganz wunderbar albern, ausgelassen und kindisch sein… Mich über Kleinigkeiten freuen, Zeit und Raum vergessen und nur ins Hier&Jetzt versinken, Dinge tun, die „man eigentlich nicht tut“, hüpfen, singen, toben,… Das ist herrlich. Und hält jung. Zumindest im Geiste ;-).

Und wenn dieses Gefühl droht mal unter Stress, Sorgen, Schwermut oder allzuviel Ernsthaftigkeit verschüttet zu werden, dann gibt’s 2 Dinge die ich tue, und die mein Herz sofort um gefühlte 30 Jahre jünger machen: meine Kinder beim Unbeschwertsein beobachten oder ein schönes Kinderbuch lesen. Und deswegen haben wir davon auch so viele. Die sind nämlich nicht nur  für meine Kinder, sondern auch für mich.

Heute gibts ein DIY für Dich, passend zu einem meiner liebsten Kinderbücher…

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„Alice im Wunderland“ ist ein wunderbares Buch um seine eigene kleine Welt einmal wieder Kopf stehen zu lassen, wenn auch nur in Gedanken. Die Geschichte der 7-jährigen Alice strotzt nur so vor Phantasie und Absurditäten, und das Spiel mit der Logik begeistert nicht nur Kinder sondern auch immer noch viele Erwachsene. Figuren wie das weiße Kaninchen, die Grinsekatze, der verrückte Hutmacher oder der Schildkrötensupperich wirken wie eine Verjüngungskur für Herz und Seele.

Grund genug mir mit etwas Geschirr aus dem Puppenhaus meiner Kinder diese kleine bleibende Erinnerung an die Teeparty des verrückten Hutmachers zu basteln.

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Das Puppengeschirr ist winzig und deswegen ganz wunderbar als Kettenanhänger geeignet. Die Kanne ist beispielsweise nur etwa 2 cm groß.

Schönes Puppengeschirr findest Du entweder im heimischen Sammelsurium Deiner Kinder, bei ebay oder im Spielwarenfachmarkt. Ansonsten benötigst Du Lediglich noch etwas Sekunden- oder Porzellankleber, eine Kette und ein paar Kettenglieder (kleine Metallringe beispielsweise von alten Kettenanhängern, Ohrringen, etc.) zum Befestigen des Puppengeschirrs an der Kette.

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Ich habe für meine Kette die Untertassen mit den Mini-Teetassen, sowie Deckel und Teekanne mit etwas Sekundenkleber zusammengeklebt. Einen kleinen Metallring drumherum, auf die Kette fädeln und fertig ist das extravagante Stück.

Als mir vor kurzem dieses Buch in die Hände fiel war ich als Alice-im-Wunderland-Fan total außer mir vor Freude. Die beiden Autorinnen Hannah Read-Baldrey und Christine Leech, beide für namhafte Magazine und Verlage tätig und schwer verliebt in die phantastische Geschichte der kleinen Alice, haben ihre kreativen Köpfe zusammengeseckt und ein wunderbar anderes und einzigartiges DIY-Buch geschaffen. Voller wunderbarer Ideen bei denen man mehrmals laut aufschreiben möchte vor lauter Entzücken und Staunen. Das Buch „Alice im Wunderland – Zauberhafte Ideen zum Selbermachen“ ist erschienen im Callwey Verlag. Pflicht für jeden DIY- und Alice-Liebhaber!

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So, und wie machst Du manchmal vom Erwachsensein einfach mal ne kleine Pause? Verrat es mir, ich bin gespannt!

Und hier hab ich noch ein paar schöne Worte zum Wochenende… Nicht von mir, und auch nicht von dem Alice im Wunderland Autor Lewis Carroll, aber trotzdem wunder-, wunderschön…

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Hab ein schönes Wochenende,

Deine *bee

Sweets for my Sweet…

…eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen sind die selbstgemachten Bonbons und Lutscher meine Mama. Dort wo ich aufgewachsen bin gab es kaum Süßigkeiten, und die Dinge die es gab schmeckten meist scheußlich. Ab und an zauberte meine Mutter dann aus etwas geschmolzenem Zucker Bonbons und Lutscher, die so süß und karamellig schmeckten wie wir es uns damals kaum erträumen ließen. Mit nur einer Zutat: ZUCKER! Den Geschmack habe ich heute noch auf der Zunge, ich muss nur daran zurückdenken… Manche Erinnerungen „riechen“  und „schmecken“ auch nach vielen, vielen Jahren noch genauso wie an dem Tag als ein kostbarer Moment zur wohlgehüteten Erinnerungen wurde. Geht es Dir auch so?

Während sich die halbe Welt in dieser Woche scheinbar nur auf Valentins-Tag vorbereitete, ging ich dieser Hysterie ganz aus dem Weg. Ich kann mit diesem Tag nichts anfangen… Für die LIEBE brauche ich keinen Tag. Nur ein ganzes Leben! 😉
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Und auch wenn der 14. Februar für mich ein Tag wie jeder andere ist, habe ich überhaupt nichts gegen spontane Liebeserklärungen, kleine und große Überraschungen oder ein paar Dinge die so süß sind wie das Leben und die Liebe selbst. Und zwar, wenn möglich, an 365 Tagen im Jahr.

Und deswegen habe ich heute ein klein wenig sichtbar gemachte Liebe für Dich… Das sah nämlich diese Woche bei uns so aus:

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Wie meine Mama vor vielen Jahren, wollte auch ich schon lange einmal ein paar süße Köstlichkeiten für meine Liebsten selber machen. Karamell und Fudge klappt schon ganz gut, an mehr habe ich mich bislang noch nicht herangetraut. Bis vor ein paar Tagen… Im Handumdrehen waren die Süßigkeiten-Gläser gefüllt und meine Kinder schwebten schon allein beim Betrachten der selbigen auf Wolke Sieben.

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Köstlichkeit Nr. 1: karibische Kugeln. Und weißt Du was? Die sind der Hammer!!! Sie schmecken viel besser als das Original und ich gestehe: sie machen ein klein wenig süchtig. Willste eine, willste ALLE!

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Köstlichkeit Nr. 2: bunte Schneebergchen – das Baisergebäck ist ein klein wenig unspektakulärer, aber sehr vielfältig in der Verwendung und ebenfalls lecker. Meine Kinder hapsen sie gerne mal zwischendurch, ich brösel mir ein paar in Naturjoghurt.

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Und hier kommt das Rezept für die karibischen Kugeln:

2 EL Butter in einem Topf zerlassen, 1 Dose Milchmädchen (gezuckerte Kondensmilch) hinzugeben und die Flüssigkeit erst vom Herd nehmen, wenn sie einmal richtig gekocht hat.

Nun 100 g Kokosraspel abwiegen und einrühren, von der Herdplatte ziehen. So lange abkühlen lassen, bis die Masse angenehm warm ist und sich zu kleinen, walnussgroßen Kugeln formen lässt. In diesem Kugeln nun je eine Mandel hineinstecken und die Kugeln anschließend in weiteren 100 g Kokosraspel wälzen.

Dieser Teil der Zubereitung ist eine klebrige Angelegenheit, aber es lohnt sich!

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Rezept für die bunten Schneebergchen:

Backofen auf 120 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

4 Eiweiß in einer sauberen und fettfreien Rührschüssel steif schlagen. 200 g feinen Zucker einrieseln lassen und die Masse kurz weiter rühren, bis sich der Zucker mit dem Eiweiß verbunden hat. Nun die Masse in 3 Teile teilen.

Jeden Teil der Masse mit Speisefarbe einfärben und mit Hilfe eines Spritzbeutels (alternativ: Gefrierbeutel mit kleinem Einschnitt an der Ecke) kleine Bergchen auf ein Backblech setzen (Backpapier!). Nun in den Ofen damit und ca. 70 – 100 Minuten (je nach Größe der Schneebergchen; sie sollten eine feste Oberfläche besitzen!) trocknen lassen.

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Und wenn Du nun auch ein klein wenig davon träumst ein paar dieser oder vielleicht ganz anderer süßer Leckereien selber zu mache, dann habe ich jetzt das perfekte GiveAway für Dich:

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Meine kleinen Süßgikeitenbibel: „Sweets for my Sweet“ (Thorbecke Verlag) von Conny Marx. Ein wunderbares Buch mit vielen Anleitungen für leckeren Süßkram. Von Omas Karamellen, Himbeer-, Husten- oder Knallbonbons bis zu Eiskonfekt und Schokoriegeln ist alles mit dabei. Und das Beste: du weißt was drin ist und nichts davon stammt aus dem Chemiebaukasten ;-).

Um das Buch zu gewinnen bitte ich Dich hier bis Dienstag, 19. Februar 2013 (23:59) Uhr einen Kommentar zu hinterlassen und mir zu verraten, welches Deine liebste süße Kindheitserinnerung ist… Und ich verrate Dir ob das Rezept dafür in diesem hübschen Buch steht ;-).

Und weil’s so schön ist und so wunderbar passt habe ich noch etwas für Dich:

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Eine hübsche Idee für jede Party, egal ob für Klein oder Gross, Hochzeit oder vielleicht auch einfach nur für Dich: die süßen Leckereien lassen sich mit diesem Candy Bar Kit von Blueboxtree ganz wunderbar ins Szene setzen. Zu dem Set gehören: ein Schild mit der Aufschrift „Candy Buffet“, 25 grau gestreifte Papiertüten, 3 Anhänger und 3 praktische Portionierer. Mit einem Kommentar  unter diesem Post hüpfst Du automatisch in beide Lostöpfe!

Ich hoffe Du hattest einen schönen 14. Februar, egal ob mit oder ohne Valentin…

Ich drücke Euch allen die Daumen,

*bee

Nachtrag vom 6. März 2013:

Die verpennte Losfee hat endlich die Gewinner ermittelt: über das Buch „Sweets for my Sweet“ darfst Du Dich freuen, liebe Sabrina. Die Candy-Box von Blue-Box-Tree geht an Dich liebe Fränzi. Ihr beiden, bitte meldet Euch per Email bei emmabee@web.de, damit sich Eure Gewinne auf den Weg zu Euch machen können.

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Her mit dem schönen Leben…

…und mein Beweis dafür hängt gerade von der Decke. Wunderschön, unglaublich einfach und trotzdem nicht zu übersehen. Und ich habe noch niemanden gesehen, dem bei dessen Anblick kein Lächeln über das Gesicht gehuscht ist… Mal ganz zaghaft und mal so richtig freudestrahlend.

Kannst Du Dich noch an diesen weihnachtlichen Kronleuchter erinnern? Ich hatte ihn aus einem alten Lampenschirm, ein paar Christbaumanhängern und Kerzen gebastelt und seitdem hängt er von unserer Wohnzimmerdecke. Nach Weihnachten wurde der Kronleuchter zwar etwas kahl, die Christbaum-Deko ist irgendwann in den Keller gewandert, aber weil sich an dem Lampenschirm so alles Mögliche befestigen lässt, gab es diese Woche ein frühlingshaftes Upcycling für das gute, alte Stück. EasyPeasy zum Nachbasteln und garantiert glücks-infizierend…

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Bezaubernd, oder? Alles was du dafür brauchst ist ein alter Lampenschirm, etwas Basteldraht, kleine Flaschen und Gläser und ein paar Deiner Lieblingsblumen.

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Für meine Mini-Vasen habe ich winzige Marmeladen- bzw- Gewürz-Gläser und ein paar kleine Schnapsfläschchen verwendet ;-). Einfach den Blumendraht fest drumherum binden, verknoten und die Gläser dann in der gewünschten Höhe und Position an dem Lampenschirm anbringen. Dabei darauf achten, dass die Lampe möglichst im Gleichgewicht bleibt.

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Nun nur noch etwa Wasser in die Gläser füllen und diese dann mit den Blumen bestücken. Um jede einzelne der Mini-Vasen habe ich noch etwas zart-rosafarbenes Bakers-Twine (hier Rose Twine von der Schönhaberei) gewickelt und zur Schleife gebunden. Das Garn verleiht den Vasen eine verspielte Note, wer stärkere Akzente setzen will verwendet einfach etwas Masking Tape, Stoffbänder oder Spitzenborten.

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Den Kerzenleuchter habe ich mit einem starken weißen Seil (aus dem Baumarkt) an einem Lampenhaken an der Decke befestigt. Zwei Knoten sorgen dafür dass der Kerzenleuchter in zwei verschiedenen Höhen an der Decke hängen kann. Wenn die Kerzen aus sind, dann hängt die Lampe hoch oben, zum Anzünden der Kerzen, lasse ich sie etwas herab. So lassen sich eventuelle Rauchflecken an der Decke verhindern.

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An meiner Lampe befinden sich nach wie vor nur 4 Kerzen, ich hätte aber sooooo gerne noch viel mehr davon. Nur gibt es da leider ein klitzekleines Problem: nachdem ich mich nach Weihnachten mit Hunderten von weißen Christbaumkerzen eingedeckt hatte, ist etwas ganz anderes in den Untiefen meiner Deko-Bestände verschollen: die Christbaum-Kerzen-Halter. Mehrmals habe ich die ganze Wohnung auf den Kopf gestellt, ich FINDE SIE NICHT! Deswegen bleibt es wohl vorerst bei 4 Kerzen. Mit mehreren Kerzen ist diese Lampe aber sicherlich noch schöner und über einem Esstisch platziert auch eine bezaubernde Lichtquelle.

Ganz egal ob 4 Kerzen oder 40: die Lampe macht mich gerade richtig schön glücklich. Weil sie schön ist, schlicht, bunt und ganz viel Hoffnung und Vorfreude weckt. Auf die vielen Sonnentage die uns bald bevorstehen, auf blauen Himmel und bunte Blumenwiesen, auf ganz viele laue Balkon-Sommernächte (auf dem die Lampe sicherlich auch ganz wunderhübsch aussehen wird) und auf jede Menge weiterer kleiner und großer Glücksmomente.

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Und welche kleine oder große Nebensächlichkeit macht Dich gerade am glücklichsten?

Hab eine wunderbare Woche,

*bee

PS: Die Glücksfee hat einen kleinen Schönheitsschlaf gehalten und fast die Bekanntgabe der beide Gewinnerinnen für diese und diese Verlosung verpennt ;-).

Über den Blogplanner darf Sandra (von Büchernische) sich freuen. Das NYC-Reiseset gehört nun Dir, liebe Kitty Wu! Herzlichen Glückwunsch!

Bitte meldet Euch per Mail bei mir (emmabee(at)web.de) damit Eure Gewinne sich schnell auf den Weg zu Euch machen!

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20 lange Jahre…

…hat es gedauert, bis es auch mich richtig erwischt hat. Beim ersten Mal war’s noch nix, und das obwohl fast mein ganzes gleichaltriges Umfeld gnadenlos verfallen schien… Wir schreiben das Jahr 1991: Ich war 15 und um mich herum schien der absolute Farbenhunger ausgebrochen zu sein. Und es konnte gar nicht bunt genug sein, nein es musste leuchten! Leggins, Schnürsenkel, Shirt-Aufdrücke und Stretch-Badeanzüge gaben alles. Und ich meine ALLES, zumindest alles was die Neon-Farbpalette so hergab. Und ich  machte um all dies einen gaaaaaanz großen Bogen…. Das war eben nix für mich.

Tja, das was vor gut 20 Jahren… Es muss irgendwann letztes Jahr gewesen sein, als die grell-leuchtenden Farben wieder in meinem Blickfeld auftauchten als sie sich munter unter das hippe Jungvolk mischten. Mein anfängliches „Och-nö“-Gefühl wurde immer durchlässiger und erlaubte hier und da mal eine kleine Ausnahme… Mal war es eine kleine aber feine Neon-Naht am neuen Jeanshemd, dann eine weiße Tasse mit Neon-Aufschrift… Schwupps, war auch ich ein klein wenig verliebt in den Trend. Lang genug hat es gedauert mit uns…

Dieses DIY ist aus meiner frisch-in-NEON-verliebten Laune entstanden und macht mir täglich Freude…

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In wenigen Minuten sind aus zwei alten Bilderrahmen, ein paar Holzresten und Overhead-Folien zwei neue Lieblingsstücke für meinen Schreibtisch entstanden.

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Besonders angetan hat es mir die Farbenkombi aus neon-pink und weiß, schwarz oder Holz. Ich möchte jedes Mal laut „KA-CHING“schreien wenn ich ein gelungenes Objekt in diesen Farben entdecke…

Für die neuen Bilder einfach einen Spruch oder Zeichnung/Grafik deiner Wahl auf eine Overhead-Folie kopieren und auf die Größe des Bilderrahmens zurechtschneiden. Die Rahmen-Rückenwand wird durch ein Stück Holz Deiner Wahl (ebenfalls zurechtgesägt) ersetzt. Ich habe ein Stück dünnes Modellbauholz verwendet, das lässt sich notfalls auch mit dem Küchenmesser oder teilweise mit der Küchenschere zurechtschneiden. Die weißen Holzreste sind Überbleibsel von diesem Schreibtisch und wurden ebenfalls zurechtgesägt. Für die Neon-Akzente habe ich aus neonfarbigem Tonpapier und etwas Masking Buchstaben, ein Herz und eine kleine Wimpelkette gebastelt und auf dem Bilderrahmen befestigt.

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Auf diese Art lassen sich viele wunderbare Bilder gestalten. Bilder und Sprüche einfach in Farbe oder schwarz-weiß auf Folien kopieren; Holz, Geschenkpapier, Tapeten, Stoff oder Fliesen eigenen sich perfekt als Hintergrund. Und wer talentiert ist erspart sich die Kopiererei und zeichnet oder schreibt einfach auf das Holz bzw. den Hintergrund. Einrahmen und fertig!

Mehr Bild-Ideen mit Overheadfolien findest Du übrigens noch hier.

Meine DIY-Bilder stehen nun stolz auf meinem Schreibtisch, und die kleinen Neon-Eyecatcher garantieren mir nun mehrmals täglich einen Blick darauf. Das ist gut so, schließlich sind meine Bilder Motto und Liebeserklärung zugleich, und an diesen Dingen kann man sich gar nicht sattsehen, oder?

Über meine Liebe zu New York habe ich hier schon öfters geschrieben (zum Beispiel hier). Ich liebe diese Stadt für das was sie mit einem macht wenn man sich auf sie einlässt. Sie wirkt wie eine Turbo-Dünger für Ideen & Träume aller Art. Dort habe ich mich in den Mann an meiner Seite verliebt, Jahre später kehrten wir zurück um zu heiraten. Die kleine Liebeserklärung auf meinem Schreibtisch sorgt für schönstes Kopfkino…

Vielleicht kennst Du das? Möglicherweise hat dich ja auch so ein ganz besonderer Ort in seinen Bann gezogen…? Ein Ort der beflügelt und wohin Du immer wieder gern zurückkehrst? Vielleicht ist es ja auch eine der großen Metropolen? Vielleicht sogar New York? Dann hätte ich noch etwas für Dich…

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Kennst Du die „100 % there“ Reiseführer (mo media)? Solltest Du kennen, zumindest wenn Du gerne reist. Die Reiseführer sind gemacht für junge (und jung gebliebene) Leute die gerne die großen Metropolen dieser Welt erkunden. Die Reiseführer sind in 3 oder 6 Spaziergänge unterteilt und laden zum sofort-loslaufen ein. Bislang sind 22 Reiseziele erhältlich, 6 davon gibt es in der wunderbaren Geschenkbox (Berlin, Barcelona, Paris, Venedig, London und New York). Darin enthalten ist der Cityguide, 3 Postkarten des jeweiligen Reiseziels, eine offline-App mit zahlreichen Zusatzfunktionen und für Erinnerungs-Schnipsel-Sammlerinnen wie mich: ein hübsches Reisejournal! Perfekt und so unglaublich praktisch. Egal ob zum selber nutzen oder verschenken.

All diejenigen unter Euch die den Trip nach New York sowieso schon geplant haben, oder für die dieser Reiseführer ein wunderbarer Grund ist es einfach mal zu tun… Oder für die, die jemanden kennen der ganz bald nach NYC reist und sich ganz tierisch über diese wunderbare Reiseführer-Box freuen würde:  hinterlasst bis Freitag, 8. Februar 2013 (0:00 Uhr) hier einen Kommentar und verrate mir welches Fleckchen Erde dir unglaublich wichtig ist. Und warum es das ist… Ich bin ja so gespannt!

Habt eine ganz wunderbare Woche und vielleicht ja auch ein bisschen Zeit zum Reisepläne schmieden,

*bee

Vom Wegwerfen und der ganz besonderen Freude es manchmal doch nicht zu tun…

blogstar-badgeIch bin eine ganz miserable Wegwerferin. Das war schon immer so. Es hat sich im Laufe der Zeit zwar deutlich gebessert, aber wenn ich könnte dann würde ich mir noch eine Wohnung anmieten, und die wär dann ganz allein für meinen Krempel bestimmt… für meine Bücher, meine Deko- & Bastelutensilien und für noch ein paar andere Habseligkeiten die wohl kein Mensch wirklich braucht, dafür aber umso mehr liebgewonnen sind . Und weil ich noch keine Zweit-Wohnung habe, musste bislang eine andere Lösung her, damit hier nicht alles aus den Nähten platzt.

Problemlösungsstrategie Nr. Eins: Alle paar Wochen packt mich die Wegwerf-Wut… Es beginnt meist damit an dass ich irgendwas nicht finden kann und mir der ganze Kram die Luft zum Atmen nimmt. Und los geht’s! Wie ein Tornado fege ich durch die Räume und mache kurzen Prozess um dann im Anschluss höchstzufrieden, und um einen tonnenschweren Ballast erleichtert, auf die Couch zu fallen. Ein herrliches Gefühl, kennst Du das auch?

Tja, und dann gibt es da noch ein ganz anderes Gefühl, meine Problemlösungsstrategie Nr. Zwei sozusagen: die Freude die darüber entsteht, manche alten und vermeintlich nutzlosen Dinge doch nicht wegzuwerfen und ihnen statt dessen einfach neues Leben einzuhauchen. Ein wunderbares Gefühl!

Als ich kürzlich ein wunderbares Buch von Laura Sinikka Wilhelm entdeckte, bekam ich fast schon ein klein wenig Herzrasen vor lauter Freude und dem Gefühl das Buch einer Seelenverwandten in den Händen zu halten. In „Es war einmal ein Hosenbein…“  (Haupt Verlag) erzählt die Textildesignerin von ihrer großen Leidenschaft aus alten Dingen Neues zu gestalten, inspiriert durch Ihre finnische Großmutter die aus Stoffresten wunderschöne Teppiche webte. Ein wunderbares Buch, dass in meinem Kopf ein Ideen-Blitzlichtgewitter auslöste.

Und gestern ist das hier dabei herausgekommen:

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Ich bin verliebt! Und zwar in meine neue Handytasche. Das liegt zum einen an der Tatsache, dass ich bislang DIE perfekte Handytasche noch nicht gefunden hatten, und zum anderen, dass diese hier aus einem treuen Wegbegleiter entstanden ist, meinem Lieblings-Angora-Pulli. Der hatte sich leider in einem Kochwäsche-Berg verirrt und kam um einige Kleidergrößten geschrumpft wieder aus der Waschmaschine heraus. Ihn wegzuwerfen wäre mir im Traum nicht eingefallen und dank der wunderbaren Easy-Peasy-Anleitung von Frau Wilhelm lebt der Pulli nun als Handytasche weiter! Puh, verzeihst Du mir jetzt, mein kuscheligstes Pullöverchen aller Zeiten?!?

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Die Handytasche ist in wenigen Minuten genäht, dafür brauchst Du weder besonderes Näh-Know-How noch eine Nähmaschine. Und ich wette das Material hast Du im Nu zusammen, und  zwar ganz ohne die Wohnung zu verlassen…

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Alles was Du für die DIY HandyTasche brauchst ist ein alter verfilzter Wollpullover, farblich passendes Nähgarn und eine Nadel, einen Knopf sowie ein (Gummi-)Band.

Und so gehts:

1. Pullover-Ärmel in passender Länge für das Handy abschneiden, 2 cm Nahtzugabe hinzurechnen.

2. Ärmelstück auf die linke Seite wenden und die offene Naht mit Nadel und Faden zunähen.

3. Ärmelstück wieder wenden und einen Knopf oben mittig annähen. Ich habe einen weißen Knopf mit Stoff bezogen, wie das geht siehst Du zum Beispiel hier.

4. (Gummi-)Band als Schlaufe zum Verschließen der Handytasche auf der Rückseite befestigen. Hierfür das Band entweder festnähen oder, wie ich, einfach durch die Wolle durchziehen und innen verknoten. FERTIG!

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Ach, wie ich mich über dieses einfache DIY freue. Jedes Mal wenn ich mein neues Handytäschchen und damit immer auch ein bisschen den alten Lieblingspulli sehe… Die Freude und der Stolz über etwas Selbstgemachtes, nach dazu wenn es so einfach ist wie dieses hier, gehören definitiv in meine Gefühls-TOP-10! Schwer zu beschreiben, aber es fühl sich einfach wunderbar an.

Und wenn du das Gefühl genau kennst oder endlich kennenlernen willst und nur noch ein paar gute Ideen zum sofort-loslegen brauchst, dann habe ich jetzt etwas für Dich:

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Willst Du sehen wie Du ein altes Hemd in einen neuen Rock, ein Kleid oder einen Lampenschirm verwandelst,  ein Hosenbein in eine Handtasche, Strumpfhosen in hübsche Stulpen und ein Geschirrtuch in eine Küchenschürze, dann hinterlasse hier bis Freitag 18. Januar 2013 einen Kommentar und das Buch macht sich vielleicht schon bald auf den Weg zu Dir! Mitmachen kann jeder, mit oder ohne Blog und natürlich auch mit oder ohne Nähkenntnisse, denn mit den klaren Arbeitsanleitungen und Motivvorlagen gelingen die Projekte auch absoluten Näh-Newbies.

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So, und nun kram den Kleidersack hervor und rette alles was zu retten ist. Du wirst Dich wundern was sich noch alles Hübsches daraus zaubern lässt. Und die wunderbare Freude darüber musst Du genießen und Dich von ihr ein paar Tage tragen lassen…

Hab ein schönes Wochenende mit vielen wunderbaren Ideen,

*bee

PS: Mit diesem Beitrag nehme ich beim CouchBlogStar-Contest teil.  Ich freu mich wenn Du mir die Daumen drückst!

Nachtrag vom 22.01.2013:

Der Zufallsgenerator hat wieder fleißig die Zahlen durchgewirbelt und sich für Dich entschieden, liebe Nina P. . Herzlichen Glückwunsch! Bitte schick mir eine Email mit Deiner Anschrift an emmabee(at)web.de, dann macht sich das Buch bald schon auf den Weg zu Dir. Viel Freude damit!

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