Girls tooled up! – EasyPeasy Weihnachts-DIY

Und weiter gehts mit der Girls tooled Up!-Serie. In regelmäßigen Abständen zeige ich Euch hier schöne und einfach nachzubauende DIYs und gewähre Euch einen kleinen Einblick in meinen Werkzeugschrank. Nach dem ersten DIY wird heute fleißig weitergebaut…

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Und? Wie sieht Deine Wohnung aus? Ist sie eingetaucht in ein Meer aus hübschen, kitschigen, klassischen, schlichten oder auch protzigen Weihnachts-Deko-Accessoires? Oder hälst Du Dich noch eher zurück? Dann gehts Dir so wie mir. Wir haben fast schon Mitte Dezember, aber die weihnachtliche Deko zieht bei uns nur sehr langsam ein. Das ist weniger bewusst so gewählt, vielmehr dauerte die Suche nach DER einen Umzugskiste in der sich alles befand, etwas länger. Doch Tag für Tag entdecken wir die kleinen Habseligkeiten wieder und so wird  jeden Tag ein bisschen mehr geschmückt. Für die Kinder seit den letzten Jahren nicht mehr wegzudenken: das Lebkuchenhaus. Gestern gebaut und in ein Zuckerguss-Marshmallow-Gummibärchen-Schloss verwandelt. Der Mann hält schon Ausschau nach einer Möglichkeit den Christbaum selber zu schlagen und ich tauche die Wohnung in ganz viel Licht, dass gehört für mich nämlich noch viel mehr zur Vorweihnachtszeit als Glaskugeln und Tannenduft. Und bis die hoffentlich stattliche Tanne in unser Häuschen einzieht, darf uns ein selbstgebauter Platzhalter die Vorfreude darauf noch mehr versüßen…

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Das heutige Tannenbaum-DIY sieht garantiert viel komplizierter aus als es eigentlich ist – das verspreche ich Dir. Der größte Aufwand dabei: der Einkauf im Baumarkt. Und wenn Du, wie ich, mit einer kleinen Laubsäge arbeitest, dann vielleicht noch das Sägen. Wenn Du gut vorbereitet bist, lässt Du einfach imBaumarkt sägen, und der Rest der Arbeit erledigt sich dann im Nu. Ehrenwort!

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Zaum Bauen des Holz-Christbaumes benötigst Du ein paar einfache Holzlatten aus dem Baumarkt (ich habe 8 Latten á 2 m gekauft, weniger tuns sicher auch), etwa 2 – 3 Meter Rolladengurt, Nägel, weiße Farbe, etwas Dekomaterial und eine Lichterkette mit Sternflockenmotiv. Meine stammt aus der Deko-Abteilung des Dorgeriemarktes um die Ecke, aber zur Zeit lassen sich an jeder Ecke hübsche Lichterketten kaufen.

Neben einem Pinsel oder noch besser einem Pinselroller benötigst Du zum Bauen Säge, Hammer, Tacker und zum abschließenden Dekorieren dieses Gerät hier:

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Wenn ich einen Deko-Nobelpreis verleihen dürfte, dann würde dieser ganz sicher an dieses Heißklebegerät gehen. Egal ob Türkranz, Feen-Flügel für die Kinderfaschingskostüme oder selbstgebaute Etagèren, es gibt wenige Dinge in unserem Haushalt die nicht schon mit Heißkleber bearbeitet wurden.

Früher arbeitete ich mit einer klassischen Heißklebepistole und ärgerte mich regelmäßig über das lästige Kabel, dass eigentlich immer im Weg war. Und über Brandblasen an den Fingern, wenn das präzise Arbeiten mit dem heißen Klebstoff mal wieder so gut wie unmöglich war – den Kleber mit einer Pistole zu dosieren ist eine Herausforderung für sich. Umsomehr freue ich mich über den GluePen von Bosch. Er ist klein, handlich und vor allem kabelfrei. In wenigen Sekunden ist er einsatzbereit und dank der kleinen Klebedüse ertränkt man sein Bastelwerk (und alles drumherum) nun nicht mehr in einem dicken Kleberbatzen, sondern kann den Heißkleber viel genauer dosieren.

Und so wird das Holzbäumchen gebaut:

Holzlatten übereinander legen und pyramidenartig anordenen so dass eine Tannenbaum-Form entsteht. Zurechtsägen. Anschließend die Holzstücke mit einem Abstand von etwa 1 cm übereinanderlegen, den Rolladengurt in 2 gleichlange Stücke schneiden, dreieckförmig auflegen und mit einem Tacker an den Holzleisten befestigen, dies sorgt für mehr Stabilität. Nun den Holz-Baum umdrehen und mit weißer Farbe anstreichen. Trocknen lassen, umdrehen und eine lange Holzlatte in der Mitte des Baumes als Baumstamm mit Nägeln befestigen. Damit der Baumstamm etwas breiter wird habe ich im unteren Bereich des Christbaumes rechts und links von der langen Holzlatte noch jeweils ein kürzeres Holzstück angebracht. Den Stamm an der sichtbaren Stelle ebenfalls weiß anstreichen. Der Baum ist nun kann die Lichterkette befestigt werden. Dafür den Baum erneut umdrehen und die Lichterkette in die Spalte zwischen den Holzleisten stecken und auf der Rückseite mit etwas Malerkrepp oder weißem Isolier-Klebeband festkleben, so dass sie nicht verrutschen. Wer möchte kann den Baum nun noch weiterdekorieren. Ich habe mich für eine schlichte Variante entschieden und lediglich eine weiße Bommelborte und einen großen Glitzerstern an der Spitze mit etwas Heißkleber an dem Baum befestigt. Du kannst Deiner Fantasie aber freien Lauflassen und Christbaumschmuck, Fotos, Weihnachtskarten, Lebkuchensterne oder was auch immer daran befestigen. Damit das Bäumchen auch kleinen, neugierigen Kinderhändchen statthält, habe ich die Schneeflockenmotive der Lichterkette (nicht die Lichterkette!) noch mit etwas Heißkleber an dem Baum befestigt, so verrutscht garantiert nichts, auch wenn der Baum mal umfällt ;-).

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Unser Bäumchen steht nun an genau der Stelle an der in wenigen Tagen der richtige Christbaum stehen wird und lässt die Vorfreude nur noch größer werden. Ich habe den Baum einfach an die Wand gelehnt, das klappt prima. Du kannst ihn aber auch an der Wand befestigen oder mit einer entsprechenden Vorrichtung auch aufhängen. Mit einer Außenlichterkette lässt er sich auch gut im Garten oder an der Häuserwand im Freien aufstellen.

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So, das wars von mir heute. Ich hoffe mein Bäumchen gefällt Dir. Ich wünsche Dir viel Freude beim Nachbauen oder beim eigene Ideen entwickeln.

Habt’s schön und bis ganz bald wieder,

*bee

In diesem Jahr ist alles anders…

…viel ist passiert dieses Jahr. Wir haben viel gelacht und manchmal auch geweint, Dinge beendet und neues angefangen und so ein aufregendes Jahr verdient auch einen ganz besonderen Ausklang. Dieses Jahr ist alles anders, sogar das WIE es zu Ende geht. Ein ganz besonderes Weihnachtsfest wartet auf mich und meine 3 Lieblingsmenschen – wir feiern zum ersten Mal allein. Nur wir vier, keine Omas, Opas, Onkel, Tanten, Freunde, Bekannte, nada. It’s just the four of us. Irgendwie aufregend, denn lange konnte ich mir Weihnachten nicht ohne Großfamilie vorstellen, flog von einem Kontinent zu anderen nur um am 24.12 auch ganz sicher im Elternhaus unter dem Baum zu sitzen. Jetzt habe ich selbst eine Familie und von Jahr zu Jahr stellte ich mir die Frage wie MEIN persönliches Weihnachten denn aussehen würde. Welche Traditionen und Rituale würde ich leben, welche ablegen? Nun bin ich nicht ganz alleine sondern ein großer und 2 kleine Menschlein möchten auch gefragt werden…

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Während der Liebste es vor allem gemütlich und lecker haben will, freuen sich die kleinen Damen auf Lichterglanz, das Lebkuchenhaus und ein großzügiges Christkind. Ich wünsche mir ein festliches, romantisches und unkompliziertes Weihnachtsfest mit echten Kerzen am Baum (kritischer Diskussionspunkt! 😉 ), Krippenspiel und viel Zimt in der Luft.

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Die Vorweihnachtszeit kann kommen, ich bin bereit. Träume, Wünsche, Ideen, Rezepte, Geschenke usw. sammele ich schon fleißig in meinem kleinen roten Büchlein. Der erste Weihnachtsmarkt ist besucht, der Türkranz gebunden, die restliche Deko gesichtet, die Christbaumschmuck-Manufaktor startet demnächst (wir fangen ja bei Null an) und der Lebkuchenhaus-Bausatz steht ebenso in den Startlöchern.

Und noch etwas steht fest: mein Outfit. Kein unwesentliche Frage, und nicht nur ich, sondern auch meine kleinen Damen haben da schon ganz klare Vorstellungen. Und weil alles mit einer Schleife drumherum einfach nur noch schöner aussieht, trage ich am 24.12 auch ein wunderhübsches Kleidchen mit roter Schleife, passend zum Baum, zur Weihnachtsstimmung und zum festlichen Anlass.

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Dieses schlichte aber wunderschöne Etui-Kleid habe ich im Online-Shop von Nicole Mohrmann gefunden. Die Wahlmünchnerin besitzt in der bayrischen Landeshauptstadt 3 Boutiquen und führt einen sehr persönlichen Web-Shop. Dort findet man neben ihren eigenen Kollektionen auch schöne und handverlesene Kleidungsstücke anderer Designer und Marken. Ich habe mich vom Fleck weg in das hübsche Kleidchen verliebt, es fällt wunderbar, zaubert eine tolle Figur und der weinrote Gürtel ist ein schöner Eyecatcher. UND weißt Du was: es ist DAS perfekte Weihnachts-Abend-Kleid, weil auch ein volles Festmahlbäuchlein oder eine kleine Plätzchen-Plautze darin wunderbar Platz finden und man immer noch eine gute Figur macht. Und das kann nicht jedes Kleid, oder?

Und weil auch das hübscheste Kleid gerne noch von ein bisschen BlingBling begleitet werden will, habe ich mir auch noch die passende Kette dazu ausgesucht…

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Ich weiß nicht wie lange ich nach so einer Kette gesucht habe. Zart und fein sollte sie sein, mit einem winzigen Anhänger der so klein ist, dass er fast übersehen wird, würde er nicht so einzigartig funkeln. Die Kette „Stern“ ist aus Silber und wurde mit 18 Karat Rosègold vergoldet. Der Stern-Anhänger ist mit Halbedelsteinen besetzt und stammt ebenfalls aus dem Online-Shop von Nicole Mohrmann und weil dieses hübsche Schmuckstück kein Loch in den Geldbeutel reisst, ist es auch eine wunderbare Geschenkidee für einen besonderen Menschen.

Ich trage also nun einen Stern um den Hals und liebe es dass der Davidstern bzw. das Hexagramm als Schutzsymbol gilt und einen vor allem Negativen beschützt. Bitte lieber Stern, das kommende Jahr wünsche ich mir genausowunderschön-und-noch-ein-klein-bisschen-schöner aber bitte, bitte es darf ein klein wenig unaufgeregter sein. DANKE.

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Und während ich mir jetzt mein Weihnachtsfest weiter in den schönsten Farben, Düften und Gänsehautmomenten ausmale, frage ich mich wie Du feierst? Klassisch? Oder ganz modern? Schick oder lieber gemütlich? Im großen Kreis oder nur mit einem oder ein paar wenigen Lieblingsmenschen? Und auf was würdest Du an Weihnachten niemals verzichten?

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Ich wünsche Dir jetzt schon eine wunderschöne und sehr entspannte Vorweihnachtszeit mit ganz viel Freude und möglichst wenig Stress und Hektik.

Allerliebste Grüße,

*bee

Girls tooled up!

Dieser Post geistert schon soooo lange in meinem Kopf herum, und ich freue mich ihn jetzt endlich zu schreiben! Und das beste daran: es die Fortsetzung ist schon geplant, weil dieser Post ist nur der Anfang.

Ich bin eine Self-made Woman, liebe es anzupacken und bin unsagbar stolz wenn ich mich etwas getraut habe, dass eigentlich eine Nummer zu groß schien. Seit ich denken kann tue ich die Dinge am liebsten bei denen ich  mit meinen Händen etwas erschaffen kann, etwas dass man nach getaner Arbeit in der Hand halten oder zumindest bewundern kann. Als Kind verbrachte ich so manche Stunde in der Kürschner-Werkstatt meiner Großeltern, schaute zu, bastelte Dinge aus Fellresten und probierte alles aus was mir gerade in den Sinn kam. So muss es seinen Anfang genommen habe…

Egal ob Puppenhaus, Kinder-Sekretär oder Mini-Homeoffice, ich habe gelernt gutes Werkzeug zu schätzen. Werkzeug ist aber nicht gleich Werkzeug: manches ist unsinnig, manches nicht mehr wegzudenken und um meine Erfahrungen und Tips mit anderen DIY-begeisterten Mädels zu teilen, startet heute meine neue Serie „Girls tooled up“. In dieser Rubrik stelle ich Euch frauenfreundliche Werkzeug-Basics mit den entsprechenden DIYs vor. Lust? Dann folgt mir Mädels…

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Meine Werkzeug-Ausrüstung bestand lange aus 3 Schraubenziehern und der Bohrmaschine meines Mannes, die er einst von seinem Opa (oder war es der Ur-Opa? 😉 )  geerbt hatte. Gefühlte 120-kg schwer und 1000 Jahre alt. Beim Bohren riskierte man jedesmal einen Monster-Muskelkater oder den völligen Gehörverlust. Oder beides. Mit der Zeit füllte sich der eigens angeschaffte Werkzeugkoffer aber schön langsam und mittlerweile denke ich sogar schön  über einen einen Werkzeug-Schrank für mein umfangreiches und ständig wachsendes Tool-Set nach.

„Girls tooled up“ startet heute mit einem echten EasyPeasy-Projekt: einer Pinnwand im Stile der Bulletin-Boards wie es sie in den USA meist gibt. Korkpinnwände sind (bis auf wenige Ausnahmen wie diese hier ;-)) Schnee von gestern, die Zettelchensammlung für die Wand darf jetzt auch richtig hübsch daherkommen…

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Die Pinnwand ist schnell und ohne viel Materialaufwand gebaut. Und egal ob Arbeits-, Kinderzimmer oder Küche sie lässt sich für jeden Bereich und in jeder Größe anpassen und gestalten. Du brauchst für die Rückwand eine Pressspanplatte in der gewünschten Größe, Schaumstoff oder Volumenvlies zum Polstern, einen hübschen Stoff zum Beziehen der Pinnwand (an jeder Seite etwa 5 cm breiter als die Spanplatte + einen Rest zum Beziehen der Knöpfe), Schleifenband, Knöpfe und etwas doppelseitiges Klebeband.

Zum Bauen ist kaum Werkzeug notwendig, bis auf diesen kleinen Hauptdarsteller hier:

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Ein Tacker. Noch besser ein Akku-Takker. Lange Zeit habe ich mit einem einfachen Hand-Tacker gearbeitet, das war zum einen sehr mühsam zum anderen war genaues Arbeiten mit so einem Gerät sehr schwierig. Seit geraumer Zeit arbeite ich mit einem Elektro-Tacker, dem PTK 3,6 LI von Bosch. Der Tacker ist klein, handlich und liegt gut in der Hand. Er ist kabelfrei, der Akku entlädt sich dank der Lithium-Ionen-Technologie nicht und das Gerät ist immer einsatzbereit wenn ich es brauche. Und weil so ein Gerät einem dennoch eine gehörige Portion Respekt einflößen kann (wer will schon Tackernadeln in der Hand stecken haben?) beruhigt mich diese Tatsache ungemein: das Gerät ist gegen unkontrollierte Auslösung gesichert. Mit so einem Tacker lässt sich ein ganzes Haus im Nu mit Pinnwänden ausstatten, der Lieblingsstuhl neu beziehen oder kleinere Dekorationsarbeiten erledigen. Wunderbare Tips und Anregungen findest Du auch in der Heimwerker-Community 1-2-do.com.

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Und so wird die Pinnwand gebaut:

1. Schaumstoff oder Volumenvlies auf die Größe der Pressspanplatte zuschneiden und mit etwas doppelseitigem Klebeband  befestigen.

2. Stoff mit der rechten Seite nach unten auf eine gerade Fläche legen und glattstreichen. Spannplatte mit der Schaumstoffseite nach unten auf den Stoff legen, so dass an allen Seiten ein gleiches Stück Stoff übersteht.

3. An einer Seite beginnen und den Stoff über die Spanplatte legen, straff ziehen und mit dem Elektro-Tacker festtackern. Wenn eine Seite fertig ist, mit der gegenüberliegenden Seite fortsetzen, den Stoff dabei richtig festziehen, so dass eine gute Spannung entsteht. Dabei langsam vorgehen und den Stoff immer wieder glattstreichen, so dass sich keine Falten bilden. Alle Seiten festtackern, die Ecken vorsichtig umschlagen und ebenfalls mit dem Tacker so befestigen.

4. Schleifenbänder in der gewünschten Anordnung auf die Pinnwand legen und an jedem Ende mit etwa 5 cm Zugabe abschneiden. Ich habe 2 lange Bänder überkreuzt und 2 weitere kurze Bänder diagonal mit dem Tacker auf der Rückseite befestigt.  Dabei ebenso darauf achten, dass die Bänder mit der nötigen Spannung angebracht werden, damit diese später Zetteln, Fotos usw. genügend halt bieten.

5. Wenn die Bänder auf der Rückseite befestigt wurden, Pinnwand umdrehen und die Stellen an denen die Bänder sich überkreuzen zwei mal (kreuzweise) tackern. Keine Sorge, die Tackernadeln verschwinden später unter den Knöpfen.

6. Knöpfe mit passendem Stoff beziehen. Das dauert nur wenige Minuten. Eine Anleitung findest Du zum Beispiel hier.

7. Die Knöpfe nun entweder an der Pinnwand festnähen oder festkleben (ich habe mich für die schnelle Variante entschieden: Heißkleber).

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So einfach geht das, probiert es aus! Meine Pinnwand hängt in der Küche und die nächste kommt ins Arbeitszimmer, und soll ein großes Mood-Board werden. Und das nächste Tacker-Projekt ist auch schon in der Planung: ein Kopfteil für mein Bett ist dringend nötig. Die Ideen sind da, der Plan steht die Umsetzung folgt bald.

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So Mädels, das war mein erstes unverzichtbares Girls-Tool. Und wenn du auch so ein DIY-Girl bist wie ich, verrate mir doch was du gerade baust…? Oder bauen willst? Oder gebaut hast?

Ich freue mich.

Allerliebste Grüße,

*bee

Heute reise ich durch die Zeit, und wenn Du magst nehm ich Dich mit…

…denn ich habe mir meine eigene Zeitkapsel gebaut. Hä, was? Jaaaa. Sie funktioniert wunderbar, und nein, die Baunanleitung stammt nicht aus einem schlechten Science-Fiction-Roman.

Aber ich fange mal von vorne an: Kürzlich durfte ich ganz allein übers Wochenende nach Hamburg fliegen. In einem echten Flugzeug, nicht in der Zeitkapsel wohlgemerkt. Und weil alleine verreisen in meinem Mama-Leben ungefähr so häufig passiert wie ein Schneesturm im August, war dieser Augenblick natürlich etwas ganz besonderes. Früher hätte ich mit allein reisenden Frauen mitgefühlt (Oooooch, die Arme – so allein auf der Welt!), heute würde ich (je nach Verzweifelungsgrad) so einiges dafür tun ;-)…

Mein Gepäck schien mit unendlicher Zeit schon gut gefüllt zu sein, so dass leider, leider auch nur das Nötigste Platz fand: die Kreditkarte und ein Buch ;-).

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Hamburg war wunderbar und so manches Stündchen verbrachte ich mit diesem bezaubernden Buch: „Die Liste der vergessenen Wünsche“ von Robin Gold (blanvalet), ein Wohlfühlbuch für entspanntes und kurzweiliges Lesen. Kurz zur Story: Nach dem tragischen Unfalltod ihres Verlobten verliert sich die Hauptfigur Clara Black in der Trauer und sucht in ihrem Elternhaus nach Trost und Aufmunterung. Neben ihrer nervigen Mutter und dem heißgeliebten Bruder wartet dort auch ein Päckchen auf sie, ein Kästchen mit der Liste ihrer vergessenen Wünsche: geschrieben vor 20 Jahren. Robin Golds Roman erzählt eine traurig-skurrile aber auch hoffnungsfrohe Geschichte von Verlust, Kindheitsträumen und einem Neubeginn. Fortan beginnt Clara die Liste der vergessenen Wünsche aus ihrer Zeitkapsel (!) abzuarbeiten. Sie trainiert für einen Marathon, wagt eine Fahrt mit dem Heißluftballon, baut ein Lebkuchenhaus und schlägt endlich ihren Bruder im Memory. Ich habe das Buch sehr genossen und kleine Schwächen verzeiht man ihm gerne, es gibt kaum ein Buch dessen allerletzter Satz, ja dieser eine besondere Satz, mich so fröhlich gemacht hat.

Und weil ich Bücher wie dieses mag, denn sie erinnern mich an Filme wie „Die zauberhafte Welt der Amelie“ oder „Vergiss mich nicht“, verliebte ich mich sofort in die Idee einer „Zeitkapsel“. Einem Kästchen indem man Träume, Wünsche und deren Erfüllung sammeln kann. Wie schön muss es sein als schrumpeliges Omilein in 30 Jahren oder so mit einem prall gefüllten „Schatzkästchen“ auf der Couch zu sitzen und jeden einzelnen Glücksmoment nochmals nachzuempfinden. Schöner gehts kaum noch, oder?

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Ich kann gar nicht sagen wie sehr ich die Zeitkapsel-Idee liebe. Noch am selben Tag habe ich angefangen mir meine eigene kleine Zeitkapsel zu bauen. Ich habe verwendet was ich im Haus gefunden habe: eine alte Holzbox (einst eine Verpackung für eine Sacher-Torte), Stoffreste, Kleber und zum Verzieren etwas Bommelborte und einen Knopf. Eine Anleitung dafür wie man eine Box mit Stoff bezieht findest Du zum Beispiel hier, nur soviel es sieht hochkompliziert aus, war aber viel einfacher als gedacht. Meine Box lässt sich nach hinten aufklappen, dafür war beim Beziehen etwas Fummelarbeit notwendig, das geht bei einem Kistchen mit getrenntem Deckel und Box viele, viel einfacher.

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Hast Du auch eine Liste im Kopf mit all den Dingen die Du im Leben noch tun möchtest? Meine Liste ist wahrscheinlich fast schon so alt wie ich, verändert sich laufend und wird immer länger und länger. Auf diesem inneren Zettelchen stehen viele kleine, ein paar große und ein paar RIESENgroße Wünsche und Träume. Manche sind schon abgehakt, andere durchgestrichen weil sie irgendwann doch nicht mehr so wichtig und schön klangen, und bei wiederum anderen wird fleißig an der Erfüllung und Umsetzung gearbeitet. Und weil meine Liste fast schon ein Buch füllen könnte, mache ich jetzt einfach eines daraus…

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Passend zu meiner Zeitkapsel-Schatzkiste gibts nun auch ein Büchlein damit keiner der Träume und Wünsche in Vergessenheit gerät. Im ebenfalls mit Stoff eingebundenen Notizheft stehen nun fein säuberlich aufgelistet, skizziert oder geklebt die großen und kleinen Träume. Und wenn einer in Erfüllung geht wandert ein kleines Erinnerungsstück daran in die „Zeitkapsel“. Das Notizheft habe ich nach dem Einbinden in Stoff noch mit Stoffblümchen und Pailletten beklebt und schon allein ein Lese-Bad in all den Träumen und Sehnsüchten fühlt sich wunderbar an…

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Ein erster Zeitkapsel-Schatz liegt schon drin. Ein paar Jahre trug ich dieses kleine Schäflein an meinem Schlüsselbund tagein tagaus durch die Gegend. Es sollte mich täglich daran erinnern, dass ich irgendwann einmal mit meiner Familie auf dem Land leben möchte. Und zwar so richtig auf dem Land, mit Tieren, Bauernhöfen und wunderbarer Landschaft drumherum. Und genau dort sitze ich jetzt: in einem alten Bauernhaus am Ammersee. Bei uns sind die Katzen, Kühe, Kälbchen und Schafe vor der Haustüre und gefunden haben wir ganz viel lang ersehntes Glück in unseren Herzen. Und während dieser Traum ein Häkchen bekommt, merke ich schon wie der nächste wächst und wächst und wächst…

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Niemand ist besser im Glücksmomente sammeln als Kinder. Und weil das so ist, und ich mir wünsche dass meine Töchter diese Gabe niemals verlieren, durften sie letzte Woche auch ihre eigene Zeitkapsel basteln, zum Sammeln ihrer großen und kleinen Schätze. Es ist so wunderbar anzusehen wie eine 3- und eine 6jährige einfach loslegen. Ohne Konzept und vor allem ohne lästigen Perfektionismus. Und während ich bei meiner Box noch mühsam versuchte die letzten Stofffalten glattzustreichen, klebten sie in wenigen Minuten ein Blütenmeer auf ihre Holzboxen. Für mich sind das dies schönsten Schatzkisten der Welt, weil sie mich schon glücklich machen ohne überhaupt einen Blick auf deren Inhalt zu werfen. Am liebsten würde ich diese 2 Boxen gleich in meine Schatztruhe packen…

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Ein wunderbares Kinderbuch dass unglaublich gut zu den Schatzkisten passt ist „Mein glückliches Leben“ von Rose Lagercrantz und Eva Eriksson (Moritz Verlag). In dem Buch zählt die kleine Dunne, wenn sie nicht einschlafen kann, glückliche Momente an Stelle von Schafen. Liebenswert und klug wird in dem wunderschön illustrierten Buch vom geglückten Leben erzählt, auch dann, wenn dunkle Wolken am Horizont aufziehen. Die lebensbejahende Geschichte ist zutiefst berührend und wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

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Und während ich jetzt täglich meine innere Liste der großen und kleinen Wünsche auf Papier bringe, frage ich mich wovon Du gerade träumst….? Ist es ein großer oder ein kleiner Traum? Ich verrate Dir einen meiner mittelgroßen Wünsche ;-): ich möchte einmal nach Sevedstorp reisen. In dem Zwergenort leben keine 10 Einwohner, trotzdem kennt ihn die ganze Welt. Kennst Du nicht? Kennst du doch, es handelt sich nämlich um Bullerbü der Nordhof, der Mittelhof und der Südhof sehen auch heute noch genauso aus wie in den Bullerbü-Filmen gezeigt. Und da will ich hin! Einmal das Bullerbü-Feeling fühlen und einatmen, uiiiiiii…. das wär schön!

Und du? Wovon träumst Du gerade?

Mit diesem Zitat von Oscar Wilde verabschiede ich mich für heute.

“Es ist wichtig, Träume zu haben, die groß genug sind, dass man sie nicht aus den Augen verliert, während man sie verfolgt.”

Allerliebste Grüße,

*bee

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Ich glaub’s nicht…

…es schneit! Unglaublich, aber der erste Schnee rieselt vom Himmel, meine Kinder kleben aufgeregt mit ihren Näschen an der Fensterscheibe – man könnte meinen es seien die ersten Schneeflocken ihres Lebens. Und ich bin absolut fassungslos. Von mir aus kann der Wintereinzug noch ein klein wenig warten, ich bin noch nicht so weit. Die Winterschuhe und -jacken sind noch nicht mal ausgepackt und frag mich jetzt bloß nicht in welchem Umzugskarton die nochmal waren…

Heute Abend übe ich mich in froher Winter-Ignoranz und klicke mich durch viele, viele Urlaubsbilder. Und dann mach ich’s mir und Dir nochmal warum ums Herz, wenn Du magst…

Dieses DIY wollte ich eigentlich schon lange gezeigt habe, es ist wohl untergegangen in den Umzugsvorbereitungen…

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Ein Picknickkorb zum Wintereinbruch? Unpassend findest Du? Neeee, überhaupt nicht! Picknicken kann man immer… egal welche Jahreszeit da draußen gerade tobt. Und picknicken im Sommer kann ja schließlich jeder, während ein Picknick im Herbst oder Winter einen ganz besonderen Charme hat. Und wenn Du noch keinen passenden Picknickkorb hast, dann ist dieser im Nu gezaubert.

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Alles was Du für dieses Picknick-Set benötigst ist ein großer Korb, ein bisschen Innenleben für den Korb (Teller, Gläser oder Tassen, Besteck, (Stoff-)Servietten, ein Holzbrett, etc.), 2 alte Ledergürtel sowie eine Decke und 2 Kissen um es sich überall gemütlich machen zu können – das kann im Herbst oder Winter auch eine schöne Parkbank sein.

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Für unser Sommerpicknick am Badesee habe ich mit den Kindern noch ein kleines Bott aus Zweigen, Paketschnur und ein paar Stoffresten für das Segel gebaut.

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Den Picknickkorb einfach mit dem Geschirr sowie den Leckereien füllen und einen der beiden Gürtel entweder durch die vorhandenen Tragegriffe oder durch das Korb-Geflecht fädeln und zuschnüren. Der Gürtel kann nun als Trageriemen verwendet werden. Mit Decke und Kissen ebenso verfahren, so lassen sich die Picknick-Utensilien einfacher tragen.

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Und während im Sommer Salat, Käse und Früchte im Korb landen, braucht man im Herbst genügend Warmhalte-Gefäße für eine leckere Suppe, warmen Kakao mit Marshmallows, belegte Brötchen, etc. Oder wie wärs mit einem Schokofondue im Schnee? Dafür gibt es kleine Fonduesets, die mit einer Kerze betrieben werden. Dafür braucht man ein klein wenig Geduld und keinen Bärenhunger, aber dann klappts ganz gut.

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Und wie machst Du Dir gerade warme Gedanken? Und was darf bei Deinem Herbst- oder Winterpicknick auf gar keinen Fall fehlen? Ich freue mich über jeden Tip.

Allerliebste Grüße,

*bee

Ich geh feiern! Magst Du mit…?

Hach, es gibt so viel zu feiern in der letzten Zeit… Neuer Job, neues Haus und ganz schön viel neues Leben. Gestern habe ich einen Großteil des Tages damit verbracht mein kleines Reich einzurichten. Während ich mir mit diesem selbstgebauten Schreibtisch in der alten Wohnung eine kleine Ecke des Wohnzimmers eroberte, bietet unser neues Heim genug Platz für ein eigenes Arbeits-Bastel-Lese-Blog-Was-auch-immer-Zimmer. Ein ganzes Zimmer – NUR FÜR MICH! 😉 Und so bohre, säge, klebe und dekoriere ich mich gerade durch den Tag. Schön soll es werden, aufgeräumt und ein Ort an dem ich mich gerne aufhalte. Es gibt nämlich viel zu tun…

Ein neues Projekt liegt mir ganz besonders am Herzen, und ich freue mich sehr es heute mit Euch zu teilen. Gemeinsam mit 2 wunderbaren Bloggern (Markus aka Backbube und Kathi von DeckSchonMalDenTisch) darf ich einmal im Monat als DIY-Blogger auf der neu gestalteten Seite von Rama Cremefine eine Deko-Idee präsentieren. Ich freue mich wirklich sehr über diese neue Aufgaben und die Zusammenarbeit mit den wirklich tollen Menschen, die hinter dieser Idee stecken.

Und weißt Du was: gefeiert wird auch noch! Und wenn Du Lust hast, dann kannst Du dabei sein! Zum Relaunch der neue Website hat sich Rama Cremefine ein Gewinnspiel ausgedacht. Zu gewinnen gibt es für Dich und eine Begleitperson einen Kurztrip nach Hamburg. Dort lädt Rama Cremefine Euch sowie 9 weitere Gewinner + Begleitpersonen  zu einer HalloweenParty am 26. Oktober ein. Wir Blogger sind auch mit dabei und freuen uns schon sehr Euch dort viele Tipps rund ums Kochen, Backen und Dekorieren zu geben. Zeit zum Feiern, Essen und Trinken ist natürlich auch ;-). Im Gewinn enthalten ist die Anreise mit der Bahn sowie die Übernachtung in einem 4,5 Sterne Hotel.

Und so kannst Du mitmachen: Lade bis zum 13.10 dein schönstes Kürbis-Foto auf der Seite von Rama Cremefine (hier) hoch – ganz egal ob du dein gekochtes oder gebackenes Lieblings-Gericht mit Kürbis zeigst oder deine kreativste Kürbis-Deko. Das Hochladen funktioniert ganz einfach und schon bist Du im Lostopf! Und vielleicht lernen wir uns ja in Hamburg kennen – mich würd’s sehr freuen!

So, uns wenn Du nun vielleicht schon ein klein wenig neugierig geworden bist auf meinen ersten DIY-Beitrag, dann klicke einfach auf das Bild! 2 hübsche Deko-Idenn mit Kürbis warten auf Dich und ich bin ganz gespannt wie Du sie findest…

Bis ganz bald!

*bee

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Von großen Abenteuern und den Strategien diese zu überleben…

…mein Leben ist zur Zeit ein einzig großer Abenteuerspielplatz. Die Aufregung beginnt schon früh am morgen und obwohl ich todmüde bin, kann ich abends vor lauter Gedankenkarussell trotzdem nicht einschlafen… Viel hat sich verändert in den letzten zwei Wochen (hier hatte ich schon darüber geschrieben). Und als ob das alles nicht schon genug wäre, verpasst mir das Leben auch noch ganz nebenbei  eine ordentliche Lektion im Üben von Geduld. Dass ich  manchmal ziemlich perfektionistisch sein kann, war mir bislang bewusst. Wie unglaublich nervig und kräftezehrend diese Eigenschaft ist, davon hatte ich bislang ja überhaupt keine Ahnung.

Im neue Haus ist soviel noch überhaupt nicht so wie ich es mal haben möchte. Wochen und Monate habe ich stellenweise nichts anderes gemacht als mir das neue Häuschen auf dem Land in den buntesten Farben auszumalen. Raum für Raum wurde vor dem inneren Auge eingerichtet, Möbel wurden wie Tetris-Blöcke hin und her geschoben, es wurde dekoriert und von A bis Z alles durchdacht und geplant. Und obwohl wir die meisten Kisten schon ausgepackt habe, fleißig einräumen, aufräumen, dekorieren und das Haus mit Leben füllen, wird es noch laaaaaange dauern bis alles auch nur annähernd so ist wie es am liebsten gerne hätte. Aber es war wohl an der Zeit diese Lektion zu lernen, und so übe ich mich fleißig in Geduld, setze einen Schritt vor den Anderen, beiße dabei manchmal ordentlich die Zähne zusammen und vertraue darauf dass das Gras nicht schneller wächst wenn ich daran ziehe…

Wunderbare Strategie dieses große Abenteuer zu bewältigen: ich finde langsam wieder etwas Zeit für die schönen Dinge. Und weil  meine Küche bis Oktober eher zum Campen als zum Kochen einlädt, verlagert sich all die kreative Energie vom Kochen und Backen ins Basteln, Werkeln und Nähen.

Und pünktlich zur Einschulung des großen Mädchens wurde im Nu diese Pinnwand für Stundenpläne, Fotos und andere wichtige Dinge gebastelt:

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Am Anfang war ein alter Setzkasten in Form eines Hauses, den ich auf dem Speicher meines Elternhauses entdeckte. So einer aus Holz mit vielen kleinen Fächern, in denen wir früher allerlei Krimskrams sammelten. Im Nu war der Setzkasten eingepackt und wartet nun nur noch weiß lackiert zu werden (wie viele andere Dinge übrigens auch ;-)), dann wird er im Zimmer des großen Kindes einen Ehrenplatz bekommen. Und genau dieser alte Setzkasten inspirierte mich zu den Haus-Pinnwänden.

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Und so hab ich’s gemacht:

Im Baumarkt eine Kork-Platte kaufen. Daheim das Motiv (Haus o.ä.) auf den Kork aufzeichnen und anschließend mit meinem sehr scharfen Messer ausschneiden (manche Kork-Platten lassen sich mit einer sehr scharfen Schere auch schneiden). Die Ränder der Pinnwand nun mit jeweils einem breiten Streifen Gewebeklebeband abkleben. Das stabilisiert die Pinnwand und sorgt dafür, dass der Kork am Rand nicht bröselt. Gewebeband festdrücken und anschließend mit Washi- oder Textiltape verzieren. Für meine Pinnwände habe ich diese wunderschönen Textil-Tapes verwendet. Sie passen wunderbar in das Blümchen-Mädchenzimmer.

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Entspannende Nachmittags-Beschäftigung bislang: mein Milchkaffee und ein paar Minute Ruhe. Das funktioniert nur gerade überhaupt nicht. Das bisschen Koffein putscht mich den ganzen Tag nur noch viel mehr auf, und am Abend wälze ich mich im Bett herum. Die heißgeliebten Kaffeepäuschen werden also seit einigen Tagen auf ruhigere Zeiten vertagt, das ist aber überhaupt nicht schlimm. Ein Ersatzstoff ist schon gefunden: Tee. Am liebsten ohne anregendes Teein und dafür mit köstlichen Kräutern die meinen hibbeligen Körper und Geist entspannen. Gesucht und gefunden: Løvely Night von Løv Organic. Eine neue Tee-Kreation aus besten Bio-Kräutern. Schmeckt süß nach Birne und Zimt, wärmt von Innen und von Außen und die vielen Tee-Päuschen am Tag tun ihre Wirkung. Und so reiht sich dieser Tee ein in eine kleine Auswahl an Lieblingstees. All time favourite und auch ganz neu:

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Der Lindenblüte-Rose Tee von Løv Organic schmeckt süß nach Lindenblüten, Duftet nach Rose und Lavendel und bringt mich im Nu wieder herunter, auf den Boden der Tatsachen. Und so lässt sich auch all das Unperfekte und Halbfertige plötzlich viel, viel besser ertragen.

Ich wünsche Dir ein ganz entspanntes Wochenende. Und wenns bei Dir auch gerade etwas stressiger ist, dann lehn Dich doch auch mal zurück mit einer guten Tasse von Deinem Lieblingstee.

Habt’s alle schön,

*bee

Ausgeflogen…

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…und wieder gut im Noch-Zuhause gelandet. Ich bin zurück aus einem wunderschönen Urlaub und stelle fest die Gewöhnung an den Alltag gestaltet sich wesentlich schwieriger als das Ankommen und Abschalten in der Ferne. Die Toskana hat mich mit viel Dolce Vita, gutem Essen und unwiderstehlichem Wein abgelenkt von all der Neuanfangs-Aufregung daheim.  Aber schnell geht sie vorbei, die zurckersüße Urlaubszeit und so sitze ich wieder hier, umgeben von einem Berg Umzugskartons und einer To-Do-Liste, die mindestens so lang ist wie die Chinesische Mauer…

Da hilft’s nix als „Augen zu und durch“. Und wenn’s mir reicht, dann leg ich eine kleine Pause ein und klicke mich durch etwa 750 mitgebrachte Urlaubserinnerungen in Bildform. Und mit diesem Sommergetränk macht der Urlaubs-Flashback noch mehr Spaß:

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Dieser Mojito schmeckt wunderbar und sieht dabei in seinem lila Kleidchen auch noch unglaublich gut aus. Perfekt für ein laues Abend-Stündchen auf dem Balkon oder der Terrasse und definitiv partytauglich.

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Der Drink ist in wenigen Minuten zusammengemixt und weils so lecker ist gibts für meine Töchter auch schon eine Virgin-Variante (ohne Alkohol).

Hier ist das Rezept für den ewigen Sommer:

1/2 unbehandelte Zitrone in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben mit 100 g Tiefkühl-Blaubeeren, 1 handvoll frischer Minze, und 4 EL Rohrzucker auf 4 Gläser verteilen. Mit einem Stößel grob zerstoßen. Etwa ein Schnapsglas hellen Rum in jedes Glas geben, und diese anschließend mit Eiswürfel und Mineralwasser auffüllen.

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Für die Virgin-Variante einfach den Rum weglassen! Und bitte unbedingt TK-Blaubeeren verwenden, ich habe es auch mit frischen Blaubeeren probiert, schmeckt nicht halb so gut und optisch war der Drink ein absolutes Desaster.

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„Dieser Drink schmeckt so gut, dass die Uhren stehen bleiben“… dieser Satz stammt von der bezaubernden jungen Dame, die ihn sich zuerst ausgedacht und anschließend in einem wunderhübschen Kochbuch verewigt hat. Lisa Lemke ist eine schwedische Kochbuch-Autorin und Foodstylistin und von ihr stammt das überraschend frische Grill-Kochbuch „Mein Grillvergnügen – Leichte Rezepte, Marinaden und MEHR…“ (Callwey). Das Buch steckt voller experimentierfreudiger Rezepte und ist ein wahrer Augenschmaus.

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Und weil draußen kochen bzw. grillen und essen einfach noch viel mehr Spaß macht als drinnen werden einige der Rezepte von Frau Lemke in diesem Jahr noch rauf und runter gegrillt… Dass der Sommer bei uns gerade eine kleine Pause einlegt, stört dabei nicht, oder?

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Für den Blaubeer-Mojito verwende ich gerne diese Mason-Gläser von Blueboxtree. Sie haben die perfekte Größe für einen Drink wie diesen und sehen zudem auch noch wunderhübsch aus.

Und während ich weiter in Erinnerungen schwelge und nebenbei noch gefühlte 24756599 Umzugskisten packe, überlege ich schon welche der vielen mitgebrachten Rezepte aus Italien ich Dir hier demnächste zeigen könnte…

Lasst’s Euch gut gehen Ihr Lieben,

*bee

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Durchgeplant und bestens organisiert!

In meinem Leben gibt es gerade zwei große Themen: Abschied und Neuanfang. Und irgendwo dazwischen befindet sich eine unbändige Vorfreude auf den Urlaub…

Wir sind gerade dabei dem Stadtleben den Rücken zuzukehren und aufs Land zu ziehen. Dort erwartet uns schon ein schnuckeliges altes Bauernhaus samt Garten, ein neuer Job, Kindergarten, Schule, und, und, und… Ganz schön viel Neuanfang auf einmal finde ich. Und trotz der vielen Abschiede geht für uns ein sehr großer, lang gehegter und liebevoll gepflegter Traum in Erfüllung.

Und weißt Du mit was ich zur Zeit viele meiner täglichen Stunden verbringe? Ich organisiere. Das alte Leben, das neue, meine Kinder, den Umzug, die ersten Schritte in der Heimat und alles was sonst noch organisierbar ist.

Und weil so ein Umzug eine wunderbare Gelegenheit ist um auszumisten und aufzuräumen habe ich kürzlich diesen kleinen Organizer gebastelt. Darin sammele ich alles was sonst im Umzugschaos untergehen würde: kleine Andenken, Rezepte, Zeitungsschnipsel etc. So geht nichts verloren und meine neu gewonnene Ordnung kann sich sehen lassen…

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Ich hatte schon lange vergessen wieviel Kram man so ansammelt mit den Jahren. Aus allen Ecken fliegen sie mir entgegen: die ersten künstlerischen Werke meiner Kinder, Fotos, Postkarten, Briefe, Notizen, Eintrittskarten und, und, und… Einiges davon kommt weg und die ganz besonderen Stücke finden ihren Platz nun in den dekorierten Kuverts.

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Der Mini-Organizer ist schnell gebastelt. Alles was du dafür brauchst ist ein Briefumschlag (gerne etwas größer), buntes Bastel- oder Geschenkpapier, Masking Tape, Aufkleber, kleine Tortenspitze, Kleber, Locher und etwas Garn oder Bakers Twine zum Aufhängen.

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Und so geht’s:
Briefumschlag vorsichtig „auftrennen“ und als Kuvert-Schablone benutzen. 2 Bögen Bastel- oder Geschenkpapier aufeinander kleben, mit der Schablone ein Kuvert darauf zeichnen und ausschneiden. Das Kuvert zusammenkleben. Nun mit Masking-Tape und sonstigem Deko-Material bekleben und verzieren. Den Briefumschlag an der Seite kürzen, an der er normalerweise zugeklebt werden würde. Mit einem Locher dort 2 Löcher stanzen, etwas von dem Garn durchziehen, auf der Rückseite festkleben und fertig ist der erste Mini-Organizer.

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Kennst Du HelloSandwich? Nee, ist nix essbares, sondern der wunderbare Blog der australischen Künstlerin und Grafik Designerin Ebony Bizys, die seit 2010 in Japan lebt und ein berauschendes kreatives Potential hat. Ihren Blog lese ich schon seit einer Weile, ihre DIYs liebe ich (zum Beispiel dieses hier) und seit diesem Jahr gibt es ihre Bastelideen in Buchform auch in deutscher Sprache: „Hello Zakka – Selbst gemachte Kleinigkeiten für einen süßen Alltag“ (Edition Michael Fischer). Von der Geschenkverpackung bis zum Pompon-Armband finden sich viele einzigartige und allesamt EasyPeasy-Projekte in dem Buch.

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Und während ich gerade täglich meine obligatorische EINE Kiste packe, nehme ich mir auch genug Zeit die Urlaubsvorfreude mindestens genauso zu pflegen, wie die Freude aufs neue Leben an anderer Stelle. Im Urlaub lasse ich nur die folgenden Sorgen zu: 1. Bikini oder Badeanzug? 2. Essen gehen oder Grillen? 3. Welches Buch lese ich als nächstes? Und wie schütze ich es vor dem kühlen Nass am Pool, denn woanders wird man mich äußerst selten finden…

Und siehe da, auch hierfür gibt’s von HelloSandwich eine zauberhafte Lösung für das Problem:

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Ich habe ein paar Minuten gebraucht um die Step-by-Step Anleitung im Buch zu verstehen, dafür war das Nähen dann umso leichter. 4 Nähte sind nur nötig, und auch die gelingen notfalls ganz ohne Nähmaschine. Das Nähen der Hülle hat keine 20 Minuten gebraucht, etwas mehr Zeit habe ich anschließend in die Deko drumherum gesteckt ;-).

Es wird ganz sicher nicht das letzte Projekt sein, dass ich aus diesem Buch nachbasteln werde. Und wenn du wissen möchtest welche Bücher in meinen Koffer hüpfen dürfen um mir die Zeit am Pool zu versüßen, dann schau ganz bald wieder vorbei – ich verrate meine Lieblings-Urlaubslektüre. Keep on reading! 😉

Macht’s Euch schön Ihr Lieben,

*bee

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Warum ich den Sommer jetzt noch ein klein wenig mehr liebe…

…denn er beschert mir einige schöne Dinge. Fünf dieser Dinge begleiten mich zur Zeit tagtäglich und machen mir und meinen Liebsten die warme Jahreszeit noch ein klein wenig schöner. Wir genießen den Juli in vollen Zügen, der Sommerurlaub ist nicht mehr weit, die Tage sind lang und beim Einschlafen kann ich die Sonne auf meiner Haut noch spüren… So könnte es von mir aus ewig weitergehen.

Hier also die fünf wunderbaren Kleinigkeiten die ich für Dich gesammelt habe…

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10 Monate lang freue ich mich darauf: auf die Wassermelonenzeit! Und auch wenn man sie mittlerweile fast das ganze Jahr über kaufen kann, so richtig gut schmecken sie irgendwie nur im Juli und August. Ich kenne kein Obst dass erfrischender ist an einem heißen Sommertag, dafür sorgt der Wasseranteil von mindestens 95 %. Die Wassermelone schmeckt geschnitten, pürriert als Saft oder auch im Cocktail. Meine Töchter lieben sie am Stiel. Und so gehts: Wassermelone erst in Scheiben und dann in kleine Dreiecke schneiden, die Schale mit einem scharfen Messer einmal ca. 2 – 3 cm tief einschneiden und jeweils ein Eis-Holzstäbchen hineinstecken. Fertig!

Ein paar Wochen darf ich also noch mehrmals in der Woche um all die großen und kleinen Exemplare beim Gemüsehändler herumschleichen. Und so klopfe ich mich zum erfrischenden Glück. Von Mama und Opa habe ich schließlich gelernt: die reifen Früchte sollten einen dumpfen, vollen Ton abgeben. Nur dann ist die Melone schön saftig. Klingt sie dagegen hohl und laut, lieber liegen lassen!

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Hier mein Sommer-Liebling Nr. Zwei: mein aktuelles Lieblings-Shirt von armedangels. Ich liebe die Farbe und den hübschen Schriftzug. Und am allermeisten liebe ich die Tatsache, dass das Label armedangels nachhaltig produzierte Mode herstellt. Meinem Bio-Shirt sieht man nicht an, dass es Öko ist und zur Zeit gibts das Shirt im SALE. 2007 startete das Unternehmen armedangels mit einer Mini-Kollektion von 6 Shirts. Mittlerweile gibt es neben den T-Shirt auch Hoodies, Röcke und wunderschöne Kleider. Alles Bio und gleichzeitig wird dafür Sorge getragen, dass die Baumwollbauern einen fairen Preis erhalten.

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Eigentlich war dieses Buch für den Sommer-Urlaub geplant. Astrid Pauls „Arthurs Tochter kocht – Ein B_Logbuch“ (Collection Rolf Heyne) lag auf meinem Don’t-touch-Bücherstapel, wartete geduldig auf die Reise nach Italien und dort gelesen zu werden, und lächelte mir tagein, tagaus zu.  Bis ich mir dachte: Kurz reinlesen schadet doch nicht. Nein, ganz im Gegenteil: es steigert nur die Vorfreude und Neugier noch etwas mehr… Und nach dem Vorwort höre ich auf. Versprochen!

Und dann passierte mir was Frau Paul geschah als sie Erich Kästners Kinderbücher las: „Da schlicht die Wärme in mich hinein, die Kästner in jeden seiner Sätze gelegt hatte.“ Und schon nach den ersten Seiten schlich ein klein wenig von der Freude in mich hinein, mit der Astrid Paul dieses Buch geschrieben haben muss. Die Autorin, Food-Bloggerin und ausgebildete Köchin, war schon immer eine große Geschichtenschreiberin, sagt sie. Ihr erstes Buch schrieb sie mit 13 Jahren, 2009 begann sie auf ArthursTochterKocht zu bloggen. Was erst als reine Rezeptsammlung begann fand schnell großen Anklang, wurde mit der Zeit persönlicher und kam auch mal ohne Rezepte aus. Ich mag Frau Pauls leichtfüßige Art zu erzählen. Dabei lässt sich nichts aus, die hellen wie auch die dunklen Momente ihres Lebens. Und wenn sie beschreibt wie alle den Kopf schütteln weil bei ihr kaum ein Gericht auf den Tisch kommt ohne vorher fotografiert zu werden, fühle ich mich erst ein klein wenig ertappt und schmunzele dann genüsslich. Ein wunderbares Buch für alle die selber Bloggen, Blogs lesen und für all diejenigen die gerne Kochen noch viel lieber Essen, denn das Buch hat auch einige Rezepte zu bieten.

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Den nächsten Sommerliebling habe ich bei Rebecca von „The Crafted Sparrow“ entdeckt. Ihr Blog ist immer wieder eine virtuelle Reise wert, ich mag ihre Bastel- und Dekoideen sowie die wunderbaren Fotos dazu. Und auch wenn es nichts Schöneres gibt als frische Blümchen, an manchen Orten in meiner Wohnung habe ich sie nicht so gerne. Beispielsweise auf dem Nachttisch – der Duft ist mir häufig zu intensiv und stört beim Einschlafen. Ganz wunderbar finde ich diese hübsche Alternative. Sie lässt sich schnell und einfach aus – Achtung – Kaffeefilter (jaaaa!) nachbasteln. Die genaue Anleitung dazu findest Du auf Rebeccas Blog thecraftedsparrow.com, sie hat mir freundlicherweise erlaubt ihre Idee & Bastelanleitung vorzustellen  (thank you, Rebecca!). Viel Spaß beim Basteln!

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Zu guter Letzt: Summer-Darling Nummer fünf. Kurz zur Vorgeschichte: Eigentlich bin ich kein großer Freund von guten Vorsätzen. Vor allem nicht zum Jahreswechsel – finde ich albern, unnütz und furchtbar krampfig. Meist geht so ein Jährchen aber doch nicht ganz ohne eine gute Idee fürs neue Jahr zu Ende. Guter Vorsatz beim letzten Jahreswechsel: ich möchte eine TeeTRINKERIN und noch viel wichtiger, eine TeeGENIESSERIN werden. Als Kaffeeliebhaberin keine besonders leichte Aufgabe. Aber weil das im Vorjahr mit dem Vorhaben „ein Müsli finden das mir schmeckt“ so unglaublich gut geklappt hat (unfassbar aber nach 36 Jahren habe ich mich total in Müsli verknallt!), stand das neue Ziel schnell fest: Tee trinken und zu einer liebgewonnenen Gewohnheit werden lassen.

Den Winter habe ich mit viel griechischem Bergtee verbracht. Den Apfeltee liebten im Frühjahr meine Mädels mindestens genauso sehr wie ich und nun galt es die warmen Sommermonate zu überbrücken, in denen warmer Tee ja nicht unbedingt zu den Durstlöschern erster Wahl zählt. Nach einigen Geschmacksexkursionen die aber alle nicht so das wahre waren (meist zu viele künstliche Aromen, bäh!) habe ich mein Lieblings-Sommerteegetränk gefunden: diese beiden Tee-Sorten werden beinahe täglich als EisTee verköstigt: der Wildbeeren-Früchtetee und der Zitrus-Früchtetee von Løv Organic aus Bio-Anbau. Beide kommen ohne Teein aus, lassen sich also zu jeder Tages- und Nachtzeit von großen und kleinen Teeliebhabern (heiß oder kalt) genießen. Und mit der Løvely Carafe von lässt sich der EisTee in wenigen Minuten zubereiten.
Und hier sind meine aktuellen Lieblings-EisTee-Kreationen:

Wildbeeren-EisTee mit roten Früchten:

5 TL Wildbeeren-Tee in die Glaskaraffe geben, ca. 250 ml Wasser kochen, darüber gießen und ca. 5 Minuten ziehen lassen. Anschließend kaltes Wasser, Eiswürfel und frische Himbeeren, Erdbeeren (geviertelt) und einen Zweig Pfefferminzblätter dazugeben. Deckel drauf und eiskalt genießen. Wer den EisTee süß mag kann dafür etwas Holunderblütensirup verwenden.

Zitrus-Früchtetee mit Pfirsichen & Orangen:

5 TL Zitrus-Tee in die Glaskaraffe geben, ca. 250 ml Wasser kochen, darüber gießen und ebenso 5 Minuten ziehen lassen. Kaltes Wasser, Eiswürfel, 1 Pfirsich (geachtelt) und eine Bio-Orange, etwas Zimt und einen Zweig Pfefferminze hinzugeben. Zum süßen gerne etwas Pfirsichsaft oder Holunderblütensirup verwenden.

So, das waren sie, meine 5 Sommer-Lieblinge. Ich geh jetzt zurück auf die Couch zu Buch, Tee und dem Liebsten und hoffe Dein Sommer ist mindestens genauso schön wie meiner.

Hab ein wunderbares und schönes Wochenende,

*bee