Pimp your Lunchbox 

Was das Thema Lunchbox angeht, habe ich mich bislang ja nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert (hier hatte ich schon mal darüber berichtet). Und weil das ja eigentlich nicht sein kann (liebe ich doch alles was mit dem Thema Essen zu tun hat) habe ich mir fest vorgenommen dies schleunigst zu ändern. Aus einer Lunchbox-Versagerin soll eine kreative Brotzeitdosenpackerin werden. Statt morgendlicher Schweißperlen & Frust, gibts ab jetzt jede menge Spaß und Freude beim  Pausenbrote schmieren…

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Wenn ich an meine Schulzeit denke, dann bestand meine Schul-Brotzeit eigentlich meist aus einem Butterbrot mit Käse- oder Wurstbelag und etwas Obst – schön verpackt im Plastik-Gefrierbeutel. Nix Lunchbox, nix schick, nix aufregend – lecker war’s trotzdem und satt gemacht hat’s auch. Heute heißen die Brotzeiten in Schule, Kindergarten und Job „Lunchbox“ und schon oft habe ich verstohlen in die eine oder andere Box gespitzelt. Wahnsinn was manche da so zaubern! Da wird vorgekocht, Obst und Gemüse in kleine Origami-Kunstwerke verwandelt und das olle Brot sieht eigentlich nie aus wie ein olles Brot, sondern ist mindestens in Sternchen- oder Herzchenform gepresst. Jahrelang hat mich der Anblick in diese Brotzeitdosen frustriert, jetzt nehme ich die Challenge gerne an, und will ab nun selber ein wenig kreativer werden beim Brotzeitdosen packen. Und weil ich mir sicher bin, dass viele von Euch auch jeden Morgen verschlafen die eine oder andere Dose für Kindergarten-, Schulkinder oder auch den Job packen, habe ich beschlossen eine kleines Special daraus zu machen. „Pimp your Lunchbox“ startet heute mit ein paar Ideen für die Sprösslinge im Kindergarten- bzw. Grundschulalter.

Fangen wir bei den Lunchboxen selbst an. Da gibt es ja unzählige Möglichkeiten und Materialien: Edelstahl-Dosen, Plastik-Boxen, Brotzeittaschen, und, und, und. In den letzten Jahren habe ich für meine Kinder 2 Edelstahl-Boxen mit 4 verschiedenen Kammern verwendet. Allmählich werden die Dosen allerdings zu klein und der Hunger zu groß, also mussten neue Boxen her. Fündig geworden bin ich bei bentoshop. Ich habe lange gesucht und bislang keinen anderen vergleichbaren Online-Shop gefunden, der so eine große Auswahl an schönen und gleichzeitig alltagstauglichen Lunchboxen sowie Zubehör für jeden Anlass und jedes Alter bietet. Von der Isoliertasche bis zur klassischen Bentobox ist alles dabei.

Heute zeige ich euch mit welchen beiden Boxen mein Kindergarten- und mein Grundschulkind momentan wunderbar zu Recht kommen und wie diese beispielsweise gefüllt werden können…

 

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Mein bald 5jähriges Töchterlein liebt ihre kleine niedliche Bentobox über alles. Die BPA-freie Kunststoffbox ist zweistöckig (mit Zwischendeckel!) und wird mit einem Gummiband zusammengehalten. Im oberen Fach ist Besteck untergebracht – dies wird zwar eher selten benutzt, aber hin und wieder ist es doch praktisch wenn Kiwi oder Joghurt mit dabei sind. Die Größe ist für die gesamte Kindergartenzeit ideal. Meine Kinder bekommen frühmorgens außer ihrem Kakao noch nichts hinunter, d.h. die Brotzeitdosen müssen für einen langen Tag in Kindergarten oder Schule ordentlich gefüllt sein. Wenn doch mal weniger Platz gefordert ist, dann packe ich nur ein „Stockwerk“ der Box ein und schließe sie der Länge nach mit dem beiliegenden Gummi – das funktioniert auch prima!

Und nun zum Inhalt: als Sattmacher gibt es kleine Pizzataschen (Fertig-Pizzateig gefüllt mit rotem Pesto und Fetakäse, hier findest du ein ähnliches Rezept) und Spieße mit Cherrytomaten und Mini-Mozzarella. In der zweiten Etage darf sich über etwas frisches Obst (Blaubeeren, Orangen und Weintrauben), Nüsse, Knabber-Fischlis, Bio-Frucht Reiscrispies und Bio-Früchtchen von Fruchtbar gefreut werden. Auch der Frucht-Getreideriegel (Aprikose-Hafer-Apfel) sowie das Fruchtpüree mit Quinoa (Banane, Himbeere, Rote Traube und Quinoa) stammen von Fruchtbar. Ich schätze die Produkte von Fruchtbar schon seit einiger Zeit: man findet sie beispielsweise in dm-Filialen, alle Produkte sind in Bio-Qualität und komplett ohne Zusatzstoffe wie Zucker & Co. Die Frucht-Getreideriegel sind eigentlich täglicher Bestandteil der Lunchbox, das Furchpürree gibt es nur hin und wieder als Special-Treat. Vor allem im Winter, wenn das Angebot an Obst recht beschränkt ist, dann darf es auch mal ein Fruchtpürree sein. Sehr erfreulich finde ich, dass die Leute von Fruchtbar sich zu ihren Produkten eine tolle Recycling-Dauer-Aktion ausgedacht haben. Wer die leeren Verpackungen sammelt und an den Hersteller zurück schickt, erhält binnen kurzer Zeit ein weiterverarbeitetes Produkt: eine Tasche oder ein kleines Mäppchen, gefertigt in einer Behindertenwerkstatt. Wunderbar!

Und nun zur Lunchbox meines Schulkindes…

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Für ein bald 8jähriges Mädchen mit großem Hunger darf es die große Goodbyn Bynto Box sein. Die Lunchbox ist ebenfalls aus BPA- und phtalatfreiem Kunststoff und hat eine wunderbare Unterteilung in 3 großzügige Fächer. Anders als unsere Kindergarten-Box kommt sie sogar mit dickflüssigen Sachen klar (Dips, etc.). Die Box hat einen praktischen Tragehalter, passt auch trotz ihrer Größe wunderbar in den Schulranzen und der Deckel schließt jede der 3 Kammern sehr gut ab.

Und das haben wir in die Box gepackt: 2 kleine Laugenbrötchen mit Butter und Leberkäse-Aufschnitt, ein schicker Mini-Käse zum Gesicht verwandelt (Augen und Mund sind kleine Körner bzw. Obst aus dem Müsli ;-)) und Gemüsespieße aus Cherrytomaten und Gurke. Im 3 Fach findet sich eine Gold-Kiwi, Knabbereulen von Alnatura und ebenfalls die Bio-Frucht Reiscrispies (Apfel, Mango, Karotte, Orange) und die Bio-Früchtchen (Schwarze Johannisbeere, Apfel) von Fruchtbar. Zum richtig Sattwerden gibt es an langen Tagen noch ein großes Fruchtpürree Kiba Beat (Banane,Kirsche) und einen Frucht-Getreide-Riegel (Erdbeere, Apfel, Hafer). Ach ja, und den schönen grüen Apfel mit Gummibären-Wurm hätte ich beinahe vergessen, hatte dieser doch in der gesamten Schulklasse großes Staunen ausgelöst ;-). In den Apfel habe ich mit einem Schaschlikspieß ein Loch gebohrt und einen Gummibären-Wurm hineingesteckt.

So, jetzt muss ich Euch nur noch eine Sache gestehen: ich befinde mich noch in der Übungsphase zur weltbesten Brotzeitdosen-Bestückerin, das bedeutet: so wie auf den Fotos sehen die Lunchboxen meiner Kinder nur selten, seeeeehr selten aus. Sie sind nicht immer so perfekt und mega-vielseitig gepackt, aber ich übe mich äußerst erfolgreich in Abwechslung und kleinen und großen Überraschungen – und das ist beinahe der größte Spaß an der Sache: meinen Kindern hin und wieder etwas in ihre Lunchbox hinein zu zaubern, was ihnen nicht nur schmeckt, sondern ihnen auch ein breites Grinsen entlockt: mal ein Käsegesicht, ein Ei als Mäuschen oder der Apfel mit Würmchen. Hier findet ihr nun eine kleine aber längst nicht komplette Liste an Dingen, die sich prima für Lunchboxen eignen. Wichtigstes Kriterium ist nicht nur der Geschmack, sondern auch dass es Lebensmittel sind, die nicht schnell matschig und unansehnlich werden…

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So, das waren ein paar Ideen für kreative und leckere Lunchboxen – wer noch mehr Ideen braucht, findet ja vielleicht auf meinem Pinterest-Board noch etwas Inspiration. Und  nun, ihr tollen Lunchbox-Ladies da draußen, was sind eure Geheimrezepte für lecker und inspiriert gefüllte Brotzeit-Boxen? Ich freue mich über gaaanz viel geteiltes Wissen und demnächst gibt es hier weitere Posts zum Thema „Pimp your Lunchbox“ – für Kinder und bald auch mal für große Leute!

Lasst’s Euch schmecken!

Allerliebst,

*bee

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Comments

  1. elbcuisine says:

    Liebe Birgit, wunderschöne Ideen. Die Minipizzas sehen super aus! Packst du alles abends? Geht das mit den Minimozzarellas?! Der Wurm-Apfel ist supersüss, aber löst sich der Wurm im Apfel nicht auf oder hält das bis in die Schule?? Sorry für meine kritischen Fragen😉 Liebe Grüße, Bianca

    • Hallo meine Liebe,
      immer her mit all den Fragen 😉! Ich packe die Brotzeiten meiner Kinder immer morgens, dann ist es frisch & nicht so Kühlschrank-lätscherig. Insofern halten Minipizzas, Mozzarella & Co wunderbar durch. Der Wurm im Apfel würde sich tatsächlich auflösen, wenn man ihn schon am Vorabend vorbereiten würde, also kommt der auch morgens in den Schulranzen bzw. Rucksack. Hoffe ich konnte die Fragen ausreichend beantworten! Glg aus dem Süden,
      *bee

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  1. […] Beitrag aus der Rubrik “Pimp your Lunchbox”. Hier hatte ich ja schon einmal über mein Lunchbox-Dilemma geschrieben – gleichzeitig habe ich den Entschluss gefasst, dass alles besser werden muss […]

  2. […] ich keine Ahnung hat, sollte sich das unbedingt mal anschauen. Birgit teilt ein paar süße Ideen, Lunchboxen aufwerten. Will ich gerne mal einiges ausprobieren. Lia stellt Vaiva Hawkins vor, und da sind richtig […]

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