Auf der Suche nach dem i-Tüpfelchen für die Festtage? Hier kommt meine Version des „I can’t belive you made that cake“

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Wir zählen die Tage schon rückwärts, ihr sicherlich auch, oder? Noch 2 Tage Alltag rumkriegen, dann schließen endlich auch Kindergarten, Schule und Job ihre Pforten und die ganze Familie darf sich auf 2 Wochen Weihnachts-Urlaub freuen.

Die Vorbereitungen für die Feiertage sind schon in vollem Gange, der Baum wird heute Nachmittag geschmückt und während der Papa die beiden großen Mädchen ins Kino entführt hat, assistiere ich zuhause dem Christkind und überlege wie ich mich dabei auch garantiert nicht durch Geschenkpapier, der Wahl des Klebebandes oder der Handschrift auf den Gifttags verrate – gar nicht so einfach irgendwie.

An Heilig Abend mögen wir es unkompliziert und einfach. Das fängt beim Essen an und hört bei der Tagesgestaltung auf. Es gibt kein 23-Gänge Menü, alles darf ein wenig unperfekt und dafür umso entspannter sein. Wir feiern zuhause ganz unter uns, und ab dem 25.12 stürzen auch wir uns in die offenen Arme der sehnsüchtig wartenden Verwandschaft.

Falls Du noch auf der Suche nach einem besonderen Dessert für Weihnachten, Silvester oder die Zeit dazwischen bist, habe ich heute etwas für Dich…

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….tadaaaa, hier ist meine Version des „I can’t belive you made that cake“! Sieht beeindruckend aus, backt sich im Nu und ganz ohne Stress und schmeckt wie ein Vollbad im Schokoladenhimmel. Das ursprüngliche Rezept stammt von dem britischen Model mit eigener Kochshow: Lorraine Pascale. Im ersten Anlauf habe ich mich auch weitestgehend an ihre Rezeptversion gehalten, fand das Ergebnis allerdings noch verbesserungsfähig – zu trocken, zu süß und die Konsistenz der Buttercreme mochte ich auch nicht. Ich habe also ein klein wenig an dem Rezept gefeilt und freue mich, dass das kleine Törtchen nun auch genauso schmeckt wie es aussieht: luftig, locker, cremig und sensationell schokoladig!

Die Schokotorte wird in einer kleinen, runden Springform gebacken – sieht hübsch aus und hat den Vorteil, dass man nicht tagelang Kuchenreste futtern muss (nicht dass das ein ernsthaftes Problem wäre, aber die Feiertage sind ja auch ohne Schokotorte schon sehr genusslastig).

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Hier kommt das Rezept für meine Version des „I can’t belive you made that cake“:

Backofen auf 180 Grad (Ober-/Ubterhitze) vorheizen. 80 g weiche Butter mit 120 g Zucker schaumig rühren. 2 Eier nach und nach dazugeben und mit 1 TL Vanillezucker dazurühren. 130 g Mehl, 1/2 TL Natron und 35 g Kakao zum Teig geben. Zum Schluss 125 ml Buttermilch hinzufügen und cremig rühren. (Wer, wie ich, keine Buttermilch im Haus hat, kann diese durch Joghurt und etwas Milch (halb/halb) ersetzen!).
Teig in eine gefettete, bemehlte kleine Springform geben und im Backofen 40-45 Minuten backen. Nach 30 Minuten die erste Stäbchenprobe machen und solange backen, bis sich das Stäbchen „rein“ aus dem Teig ziehen lässt.
Kuchen komplett abkühlen lassen.

Für die Buttercreme nach diesem Rezept einen Schokopudding herstellen und komplett erkalten lassen. Der Pudding kann selbstverständlich auch mit gekauftem Puddingpulver hergestellt werden, allerdings schmeckt die Creme mit selbstgemachtem Schokopudding viel besser und es dauert auch kein bisschen länger. Ausprobieren, es lohnt sich.
250 g Butter schaumig rühren, den abgekühlten Pudding esslöffelweise unterrühren so dass eine homogene Masse entsteht. Damit die Creme gelingt sollten Pudding und Butter unbedingt eine ähnliche Temperatur haben, am bestem zimmerwarm.

Schokokuchen nun aus der Form lösen. Die gewölbte Oberfläche des Kuchens so abschneiden, dass dieses gerade wird. Kuchen nun einfach umgedreht auf eine Tortenplatte stürzen, so dass man eine perfekte ebene Fläche für die Oberseite der Torte bekommt. Kuchen mit einem großen Messer nun waagerecht in der Mitte durchschneiden, so dass man zwei Böden erhält. Eine Lage vorsichtig abnehmen, etwa 1 cm dick Buttercreme auf den verbleibenden Kuchenboden streiche und die zweite Kuchenhälfte wieder vorsichtig daraufsetzen. Die restliche Buttercreme nun vorsichtig auf die Oberfläche und die Seiten des Kuchens streichen. Das gelingt am besten mit einem Palettenmesser. Es ist noch tragisch, wenn die Schokocreme nicht total perfekt aufgetragen ist, der Kuchen wird ja noch mit Schokosticks und Himbeeren verziert.

Schokosticks (ich habe etwa 200 g Schokostäbchen verwendet) oder Mikado-Stäbchen aus Schokolade rund um den Kuchen in die Buttercreme drücken. 250 g Himbeeren waschen, trocknen und ebenfalls auf dem Kuchen verteilen. Wer mag kann noch ein Schleifenband um den Kuchen binden, das sieht hübsch aus und hält den Kuchen gut in Form. Bis zum Verzehr sollte der Kuchen im Kühlrschrank ausharren. Etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank holen.

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Der „I can’t belive you made that cake“ lässt sich auch in der hellen Variante backen. Dazu einfach einen hellen Rührkuchen backen und mit einer weißen Schoko-Buttercreme bestreichen. Anschließend mit weißen Schokosticks (evtl. helle Schoko-Zigarillos) und Beeren oder Blumen dekorieren. Sieht wunderschön aus und wirkt etwas leichter als der reichhaltige Schoko-Kuchen.

So ihr Lieben, ich verabschiede mich jetzt in den Weihnachtsurlaub. Dir wünsche ich ein wunderschönes, nicht allzu perfektes, dafür aber ein umso gemütlicheres Weihnachtsfest! Mit leckerem Essen und den liebsten aller lieben Menschen um Dich herum.

Ich bin im Januar wieder da! Lasst’s Euch gut gehen!

Allerliebst,
*bee

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Comments

  1. Liebe *bee!
    Ich wünsche Dir und Deiner Familie ein wundbares und fröhliches Weihnachtsfest und harmonische, entspannte Feiertage! Lasst es euch gut gehen und geniesst alles, was ihr an dieser Zeit so liebt, ganz besonders!
    Ausserdem wünsche ich euch einen tollen Start in ein Jahr voll mit Gesundheit, Glück und Leichtigkeit!
    Alles Liebe!
    Kristin

  2. Liebe bee,
    ein wunderschönes i- Tüpfelchen ist das geworden!
    Auch ich wünsche dir und deinen Lieben
    ein wunderschönes Fest mit ganz viel Freude!
    Und ein mit Glück und Gesundheit erfülltes neues Jahr!
    Vielen Dank für die vielen tollen Ideen und Impressionen!
    Allerliebste Grüße
    Kama

  3. oh, das sieht wunderbar aus! am liebsten hätte ich ein stück herausgeschnitten, aber mein monitor hätte mir das wohl nicht verziehen 😀

    gruß
    eni.

  4. Liebe Bee,
    Was für schokostäbchen sind denn das? Oder wo bekommt man sie? Die mikadostäbchen müsste ich unten abschneiden und alle anderen, die ich bisher entdeckt habe, haben eklige Füllungen. Kannst du mir bitte auch noch verraten, welchen Durchmesser deine Kuchenform hat?
    Danke!
    Steffi

    • Hallo Steffi,
      die Stäbchen sind aus purer Schokolade und die habe ich bei uns im Supermarkt entdeckt – ich habe den Hersteller leider nicht im Kopf, erinnere mich nur, dass sie von keinem namhaften Hersteller sind. Vielleicht findest du ja ähnliche Schokostäbchen? Ansonsten gehts auch mit Mikados, die hatte ich nämlich gekauft bevor ich die Stäbchen entdeckt hatte. Die Kuchenform hat einen Durchmesser von 20 cm.
      Viel Glück und gutes Gelingen,
      *bee

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