Countdown-Bremse gefällig…?

Nichts lieber als das, denn ich mag nicht mehr. Ich mag nicht mehr täglich hören, lesen und sehen wieviele Tage es nun noch bis Weihnachten sind. Das geht mir auf den Keks und manchmal entdecke ich in Verbindung mit diesem Thema sogar erste kleine Panik-Anflüge… Und wie ärgerlich ist das denn bitteschön, Weihnachten mit Angst und Schrecken zu verbinden. Mag ich nicht. Und heute mache ich Schluss damit. Und dass ich noch kein einzigsten Weihnachtsgeschenk habe, vergesse ich jetzt einfach mal für kurze Zeit. Bis morgen oder so.

Den Weihnachts-Countdown bremse ich jetzt mal gehörig mit einer Portion HERBST aus, schließlich haben wir ja auch noch Herbst, auch wenn uns gerade meist eher nach Plätzchen, Schokoweihnachtsmännern und Zimtduft ist. Wobei ein bisschen Zimt durfte sich sogar hinzugesellen zu diesem leckeren Herbst-Salat….

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Wer meinen Blog kennt, weiß vielleicht dass ich ganz furchtbar schwer verliebt bin in Bulgur, Couscous und Co (z.B. hier und hier und hier). Schnell zuzubereiten, warm oder kalt ein Gedicht und es gibt mindestens so viele Varianten wie Sterne am Himmel. Und weil bei uns noch ein kleiner Hokkaido einsam und verlassen auf der Fensterbank saß schmiss ich einfach beides zusammen und zauberte im Nu diesen leckeren  Herbstsalat…

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Hier kommt das Rezept für den Bulgursalat mit gebratenem Kürbis:

Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Einen kleinen Kürbis (Butternuss oder Hokkaido, ca. 1 kg schwer) in mundgerechte Würfel schneiden und in einer Schüssel mit etwa 2 EL Öl, Salz, Pfeffer und einer guten Prise Zimt vermischen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und ca. 45 Minuten im Backofen rösten, bis der Kürbis zart und an den Rändern leicht gebräunt ist.

250 g Bulgur mit etwa 350 ml kochendem Wasser übergießen, zudecken und quellen lassen. Ich empfehle es nochmals die Packungsanweisung zu lesen, denn hin und wieder weichen die Zubereitungsempfehlungen ab – z.B. Bulgur aus dem Reformhaus braucht bei mir meist länger und will manchmal sogar nochmals aufgekocht werden.

In einer kleinen Schüssel 3 EL Olivenöl, 1 EL (Apfel-)Essig, 1 TL Honig verquirrlen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Sobald der Bulgur die Flüssigkeit vollständig aufgenommen hat, mit einer Gabel auflockern. Kürbiswürfel, etwa 100 g zerbröselten Blauschimmel- oder Ziegenkäse sowie das Dressing hinzugeben und vorsichtig vermengen. Wer mag kann noch Kräuter hinzugeben. Ich habe den Salat mit Kräutern der Provence (Mischung aus dem TK-Regal) und etwas frischem Basilikum gewürzt.

Salat entweder sofort genießen oder bis zum Servieren mit Frischhaltefolie abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.

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Das leckere Rezept stammt nicht von mir sondern von einem irischen Supertalent, dass ich erst kürzlich für mich entdeckt habe. Dieser junge Mann, süße 27 Jahre alt, kann singen, kochen, schreiben, fotografieren und ganz wunderbar bloggen. 2007 begann er in seinem Blog Good Mood Food regelmäßig Rezepte vorzustellen und rannte damit in Irland offene Türen ein. Es folgten 4 Kochbücher, Kochsendungen und der große Erfolg…

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Der junge Sympathikus sieht nicht nur so aus wie der junge Student von nebenan, sondern kocht auch mindestens genauso unkompliziert und unverschämt lecker. In seinem neues Buch „Easy Kitchen“ (Hölker Verlag) zeigt er, dass gutes Essen nicht viel kosten muss. Ob Pasta, Ofengerichte, Beilagen oder Desserts – Donal Skehan teilt viele persönliche Rezepte und Tipps.  Und mein Bloggerherz schlägt beim Betrachten der Bilder noch einen kleinen Tick schneller, und das obwohl das Buch ziemlich fleischlastig ist, denn Mr. Lovely-Skehan hat die Gerichte nicht nur selbst gekocht sondern auch noch selbst fotografiert. Respekt!

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Und während ich nun meine Weihnachts-Countdown-Vollbremsung noch ein klein wenig genieße, frage ich mich wie Du gerade in der Vorweihnachtszeit nicht den Kopf verlierst…?

Ich freue mich von Dir zu hören.

Allerliebste Grüße,

*bee

Comments

  1. das sieht super lecker aus!!!! …. yammy 🙂 Und wieder ein ganz tolles Foto!

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