Komm, lass uns ein bisschen durch die Zeit reisen…!

Haste Lust? Ich nehm Dich einfach mit. Im Nu machen wir einen kleinen Abstecher in frühere Zeiten. Da wo eh alles viel besser war. Und in diesem Fall ist das gar nicht so unrichtig, denn so sieht es dort aus…

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Lass uns ein paar schöne Stunden im kleinen Straßencafe um die Ecke verbringen. Dort wo Pasta und Cappuccino nach ganz viel Dolce Vita schmecken und man ewig sitzen bleiben möchte…

Und wenn wir den Moment genug ausgekostet haben, lassen wir uns den warmen toskanischen Wind nochmals um die Nase wehen. Bis zum Sonnenuntergang bleiben wir dort…

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Ich lasse heute wieder ein bisschen Italien zu Euch rüberwehen… Und weil bei mir jede schöne Urlaubs-Erinnerung an mindestens ein Rezept geknüpft ist, gehört zu den Urlaubsbildern auch ein leckeres Rezept dazu…toskana13 342

Dieses toskanische Käse-„Dessert“ schmeckt einfach wunderbar und ist eine herrliche Abwechslung zu den üblichen Süßspeisen, die es als Menü-Abschluss oft gibt. Ich liebe es ein gutes Essen mit reichlich Käse abzuschließen. Je würziger desto besser.

Rezept für „Caprino con miele di castagno“ (Ziegenfrischkäse mit Kastanienhonig für 4 Personen):

8 EL Pinienkerne (ca. 50 g) in einer beschichteten Pfanne ohne Fett hellbraun rösten. Auf einem Teller abkühlen lassen.

Pro Person je 1,5 Esslöffel Pinienkerne mit zwei Esslöffeln Kastanienhonig in ein kleines Dessert- (oder Weinglas) geben.

Etwa 400 g Ziegenfrischkäse in einer Schüssel mit 4 EL Olivenöl und 2 EL frisch gepresstem Zitronensaft verrühren.

Den Käse-Mix auf die Gläser verteilen und mit den restlichen Pinienkernen bestreuen. Nach Belieben noch mit etwas Kastanienhonig beträufeln und servieren.

Kastanienhonig findet man in gut sortierten Supermärkten oder alternativ im Bio-Markt. Der Honig aus Edelkastanienblüten schmeckt kräftig und leicht bitter und passt wunderbar zum Ziegenkäse.

Mit mir in den Sommerurlaub gereist sind nicht nur meine 3 Lieblingsmenschen, sondern auch einige Bücher, Kochbücher um genauer zu sein. Es waren einige an der Zahl. In keinem Kochbuch haben wir so viel gelesen und daraus gekocht wie aus diesem hier…

PicMonkey Collage

Es gibt viele Gründe warum „Die Landküche der Toskana“ von Cornelia Trischberger und Michael Dorn (Christian Verlag) unbedingt mit ins Gepäck musste. Hier ein paar meiner Lieblingsgründe:

1. Ich finde, wer in die Toskana reist, muss so oft es geht „toskanisch“ Essen und wenn’s geht auch mal „toskanisch“ Kochen.

2. Das Titelbild des Buches wurde ganz genau dort aufgenommen, wo wir unseren Urlaub verbracht haben. Auf dem wunderschönen Weingut „Fattoria La Vialla“. Der junge Mann im blauen Hemd ist einer der Söhne der Weingut-Besitzer und wie der Zufall es wollte, durfte ich ihn sogar kennen lernen ;-).

3. Das Buch ist Kochbuch und Reiselektüre in einem, denn neben den vielen leckeren Rezepten finden sich viele andere lesenswerte Infos rund um das Leben und Genießen in der Toskana.

4. Alles was wir probiert haben, war einfach zuzubereiten und unverschämt lecker.

Und während ich vor allem die Pasta-Gerichte und Desserts rauf und runter probiert habe, hat mein Liebster unsterblich verliebt…

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Davon spricht und schwärmt her heute noch… das „beste Steak aller Zeiten“,  vom toskanischen Chianina-Rind. Die großen, porzellanweißen Rinder sind extrem sensibel und mögen Veränderungen überhaupt nicht. Schon ein Besitzerwechsel macht sich in einer veränderten Fleischqualität bemerkbar. Sie werden ausschließlich mit Heu gefüttert und die Qualität des Fleisches ist sagenhaft zart und saftig. Vakuumiert und etwa 3 mal so teuer lässt es sich auch bei einigen italienischen Feinkosthändlern in Deutschland finden. Am besten schmeckt es vom Grill, mit Meersalz, Pfeffer und Olivenöl gewürzt. That’s all.

Und nach dem kleinen Italien-Ausflug  landen wir wieder im Hier und Jetzt. Und nehmen ein bisschen mit von dem unbeschwerten Sommergefühl, der Lust auf Genuss und der Vorfreude auf den nächsten Urlaub…

Und hier ein kleiner Einblick in mein Hier und Jetzt. Vom toskanischen Weingut gehts ins bayrische Fünfseenland…

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Wir haben jetzt 2 alte Apfelbäume vor dem Haus. Die Obst-Ausbeute ist dieses Jahr zwar nicht rekordverdächtig, aber ein paar Kisten herrlich duftender Äpfel kommen doch zusammen. Also stand heute die Apfel-Ernte auf dem Programm. Die Motivation meiner beiden kleinen Damen reichte zwar nur für etwa 5 Minuten, dafür habe ich etwas länger durchgehalten. 10 Tage haben wir noch Zeit die Früchte von den Baumspitzen zu klauben, und dann gehts ab zum Mosten. Die kalte Jahreszeit überwintern wir heuer mit eigenem Apfelsaft ;-)…

Und bevor ich mich jetzt ins Bettchen verabschiede, gibt es noch eine Gewinnerin für dieses Gewinnspiel zu verkünden. Der Zufallsgenerator wurde angeschmissen und hat Dich auserkoren, liebe Esther. Das „Anni kocht“ Set gehört Dir! Herzlichen Glückwunsch und ganz viel Freude damit. Bitte melde Dich per Email (emmabee@web.de) damit sich dein Gewinn bald auf dem Weg zu Dir machen kann.

Ich wünsche Dir eine wunderbare Woche.

Bis ganz bald,

*bee

Comments

  1. Liebe Bee
    Vielen Dank für die kleine Reise! Dein Schreibstil erfreut mich immer wieder und ich bin schon gespannt auf neue Einblicke und Rezepte aus dem Hier&Jetzt :). Liebe Grüsse Steffi

  2. Oh, ist das erste Bild schön! Da komme ich doch gerne mit auf Zeitreise… *seufz*

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