Ab in den Schokohimmel – ich warte dort schon auf Dich!

Töchterlein Nr. 3 ist zwar schon längst da, aber so manche Schwangerschaftssymptome haben sich auch nach der Geburt entschieden zu bleiben. Die Babykugel trage ich mittlerweile nicht mehr am Bauch sondern auf dem Arm und trotzdem fühle ich mich manchmal noch ganz schön schwanger. Nicht selten wird mein Tag in Mahlzeiten geplant, dafür sorgt schon allein ein oft unbändiger Heißhunger. Ein Wort zu meiner Verteidigung: ich esse schließlich immer noch für zwei. Sozusagen. Das Mini-Mädchen wird voll gestillt und hat oft Hunger. Seeeehr oft. Und so sorgt mein Körper wohl für Ausgleich und verlangt im Gegenzug nach wahrem Comfort-Food. Nach Pasta mit cremigen Soßen, nach sahnigem Kartoffelbrei, nach Käseplatten & Baguette und nach ganz, ganz viel Schokolade. Ich ergebe mich nicht immer’ aber meistens, und genieße also ziemlich reuelos die leckersten Dinge (es war noch nie einfacher ;-)). Und wie schön ist es den kleinen Bäckchen meines Töchterlein beim dicker werden zuzusehen…

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Eine wunderbare Errungenschaft des Schoko-Heißhungers: ich habe mich der Herausforderung “Pudding selber machen” gestellt um dann festzustellen, dass es gar keine Herausforderung ist sondern easypeasy Kinderspiel! Unglaublich.

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Wie nur überleben all die Schokopudding-in-Tüten-Hersteller? Dabei lässt sich ein hausgemachter Pudding nicht nur in exakt der gleichen Zeit kochen und dann schmeckt er aber um Welten, nein um Universen (gibts das Wort überhaupt?) besser. Ein Vollgenuss, Mädels! Das müsst ihr ausprobieren!

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Und so koche ich zur Zeit mehrmals wöchentlich Schokopudding, denn auch Töchterlein 1 und 2 sind seit neuestem Schoko-schockverliebt!

Und hier ist das Rezept für köstlichen selbstgemachten Schokoladenpudding (für 4 Schokohungrige oder 6 kleine Naschkatzen):

350 ml Milch in einem Topf erhitzen. Sobald sie warm ist 100 g gute Vollmilchschokolade (mit mind. 35 % Kakao, in Stücke gebrochen) hinzugeben. Unter rühren schmelzen. 150 ml Milch mit 2 EL Kakao und 35 g Stärke klümpchenfrei glattrühren. Schokoladenmilch unter rühren zum Kochen bringen und anschließend die Kakao-Stärke-Mischung hineinrühren und ca. 1 Minute lang kochen bis der Pudding eindickt. Anschließend in 4 bzw. 6 Tassen oder Schälchen füllen. Vor dem Kaltstellen am besten mit etwas Küchenpapier und Klarsichtfolie abdecken, so wird das Kondensat von dem Küchenkrepp aufgenommen und tropft nicht auf den Pudding.

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Selbstverständlich lässt sich der Pudding auch mit Zartbitter-Schokolade zubereiten. Dann würde ich empfehlen zur Kakao-Stärke-Mischung noch 25 g Zucker hinzufügen.

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Probiert’s aus Mädels und lasst mich wissen ob der Schokopudding Euch genauso wie mich direkt in den Schokolademhimmel befördert. Ich bin gespannt.

Allerliebste Grüße und bis zum nächsten Mal

*bee

Heute steige ich in den Ring…

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Ich liebe Reis. In allen Varianten & Geschmacksrichtungen, egal ob er als würziger Wildreissalat oder zuckersüßer Milchreis mit Apfelmus daherkommt, Reis ist nahrhaft, lecker und ein kleines Vielseitigkeitswunder. Aus ihm lassen sich köstliche Desserts, kernige Suppen, cremiges Risotto, glutenfreies Gebäck und sogar hochprozentiger Sake herstellen. Etwa 40000 Reissorten sind bislang bekannt, zu meinen Lieblingssorten gehören Arborio- (für Risotto), Jasmin- (Curry), Basmati- (gerne als Hauptzutat) und Wildreis (eine meiner Lieblings-Beilagen).

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Und obwohl ich ohne weiteres täglich eine große Portion Reis verputzen könnte, habe ich ihn jahrelang selten gekocht. Und wenn, dann kam er mir meist nur als Milchreis ins Haus. Warum das denn, frägst du dich jetzt vielleicht? Ich verrat’s dir, und das obwohl ich jetzt Gefahr laufe, dass mehr als die hälfte meiner Leser sich hier und jetzt verabschieden: Reis war jahrelang in der Küche mein Angstgegner. Ganz im Ernst. Das was für andere ein guter Hefeteig, ein pochiertes Ei oder die 7-stöckige Hochzeitstorte ist, war für mich REIS. In der Küche kann ich unendlich viel Spaß haben, so manche Leckerei zaubern, aber bei Reis hörten diese Fähigkeiten auf und jeder Reis-koch-Versuch endete in einer mittleren Katastrophe: zu klebrig, zu fest, zu angebrannt. Irgendwas war immer. Warum weiß ich nicht, denn ich schwöre hoch und heilig mich immer an all die wunderbaren Reiskoch-Tips gehalten zu haben. Half nur leider nix.

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Meine Erlösung kam erst als ich mich von der Quellmethode verabschiedete. 2 Teile Wasser, 1 Teil Reis funktioniert für mich einfach nicht. Also musste eine andere Garmethode her und siehe da, es hat Click gemacht. Seitdem koche ich meinen Reis wie Pasta, mit der sogenannten Wassermethode, dabei kann man nichts falsch machen auch wenn man es in Kauf nehmen muss, dass bei dieser Methode einige der Nährstoffe mit dem Abgießwasser im Nimmerland verschwinden.

Und so gehts:

Wasser in einem Topf mit 1 TL Salz zum kochen bringen – als Faustregel gilt:6 Teile Wasser auf einen Teil Reis. Ich nehme es in der Regel nicht so genau und meine Version (viel Wasser + eine Tasse Reis) klappt einwandfrei. Sobald das Wasser kocht, eine Tasse Reis in ein Sieb geben, kurz mit Wasser abspülen und in das kochende Wasser geben. Nun dauert es etwa 11 – 13 Minuten, dann sollte der Reis die gewünschte Konsistenz haben. Wasser abgießen, sogleich etwas Butter mit einer Gabel unterheben und gleich servieren. Das wars! Einfach und ziemlich gelingsicher.

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Ich freu mich so sehr über die Überwindung dieses Angstgegeners, und so konnte ich nicht anders als diesen vermeintlich banalen Tip mit dir zu teilen.

Ach ja, und wenn Du nun Lust auf ein cremiges Reisgericht hast, dass sich praktischerweise fast von alleine kocht, dann bitte hier entlang

Ich wünsche Dir eine schöne Woche,

*bee

Es lebe das Leben! – Und zur Feier gibts heute mein Lieblings-Freebie für Dich…

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Kennst Du diesen Moment indem du spürst, dass das Leben dir etwas sagen möchte? Die wirklich großen Botschaften erreichen einen nicht unbedingt täglich, aber wenn sie mal da sind, dann verändern sie dein Leben… Zum Beispiel als ich mit Anfang 20 für längere Zeit ins Ausland ging und das Leben mir zeigte, dass man sich […]

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Es gibt viele Gründe Schweden zu lieben…

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…für die roten Holzhäuschen, leckere Zimtschnecken, die glasklaren skandinavischen Seen, für Astrid Lindgren, den unkomplizierten Einrichtungsstil, und, und, und…. Als Kind habe ich einige Sommer in Schweden verbracht. Ich erinnere mich an lange Autofahrten die mit unbeschwerten Wochen in kleinen schnuckeligen Holzhäuschen, Waldbeeren-Grütze bis zum Umfallen und eiskaltem Badevergnügen belohnt wurden. Und noch heute fängt […]

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Jetzt ist Zeit für die Sahneschnittchen…

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Wenn man zum dritten Mal Mama wird, hat dies ein paar ganz große und nicht zu vernachlässigende Vorteile: Erstens: Man weiß wie der Hase läuft. Meistens zumindest. Und diese Tatsache macht die ganze Sache unglaublich entspannt. Zweitens: Man hat praktisch alles schon – Bettchen, Klamotten, Kinderwagen, Autositze, etc. Und weil wir auch beim dritten Mal […]

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Nur ein kleiner Augenblick…

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…bleibt mir zur Zeit an manchen Tagen um die Dinge zu tun, die sonst ganz alltäglich sind: duschen, in Ruhe meinen heißgeliebten Milchkaffee trinken, kochen, lesen, mit der Freundin telefonieren, bloggen, Kinderzimmer aufräumen, essen… Den Rest der Zeit verbringe ich zur Zeit mit stillen, wickeln, im Arm wiegen und das kleine große Wunder in meinem […]

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Heidi

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Seit 2 Wochen ist es sehr ruhig auf dem Blog, und den Grund dafür möchte ich heute ganz kurz mit Euch teilen, bevor ich wieder auf die gemütliche Couch verschwinde… Vor 2 Wochen hatte das lange Warten endlich ein Ende und ein kleines Bündel pures Glück schaffte es in unsere Familie. Erst ließ sie lange […]

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Vom Aufstieg in eine andere Liga…

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…erzähle ich heute. Um Fußball geht es dabei aber nicht, auch wenn sich die beiden Domänen herrlich kombinieren lassen und die meisten Männer nach wie vor behaupten hier seien sie alleine zuhause. Heute vor einem Jahr tummelten wir ins noch in der Amateur-Liga, mit etwas Übung und dem richtigen Equipment schafften wir aber um die […]

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Meine kleinen Ablenkungsmanöver…

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Würde man dem Kalender oder ärztlichen Berechnungen glauben, dann wäre Baby Nr. 3 eigentlich schon da. Ist sie aber nicht, und nachdem sich bislang keines meiner Kinder von solchen Vorhersagen beeindrucken hat lassen, wundert mich diese Tatsache auch so überhaupt nicht… Stattdessen übe ich mich in Geduld, tanke noch ein klein wenig Kraft und Energie […]

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Auch trotz der ein oder anderen Entbehrung: Der Sommer wird rosig…

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…das ist mit diesem Cocktail gewiss! So gerne ich auch schwanger bin, mich über den größer werdenden Bauch und die zunehmenden Tritte irrsinnig freue, so sehr vermisse ich aber auch ein paar nicht ganz unwesentliche Kleinigkeiten. Neben Unmengen an gutem Rohmilchkäse und einem Salami-Butterbrot fehlt mir der Lieblings-Wein und so ein fruchtiger Cocktail, der aus […]

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